





Vanessa Henn
Same Same
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| Herausgeber | Simone Schimpf |
| Autor(en) | Ralf Christofori, Simone Schimpf |
| Gestaltung | Studio Jung, Gilbert Schneider |
| Maße | 20,5 x 26,5 cm |
| Umschlag | Schweizer Broschur |
| Seitenzahl | 132 |
| Abbildungen | 94 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-174-0 |
Vanessa Henn (geb. 1970 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin) verbindet in ihren Objekten und Installationen formale Reduktion mit spielerischer Komik. Ihre Treppengeländer aus den unterschiedlichsten Materialien ziehen sich Wände entlang, ragen in Räume hinein, zeichnen Spiralen, markieren Linien oder Schwünge und beziehen oft die Betrachtenden mit ein. An der Grenze von Architektur und Skulptur finden sich in ihrem Werk aber nicht nur Handläufe, sondern auch Brücken, Treppen und Zäune. Sie alle bewegen sich im Spannungsverhältnis zwischen statischem Kunstwerk und seinem dynamischen Umfeld, das die Künstlerin dadurch auflöst, dass sie die Arbeiten ins Alltagsgeschehen einbindet. Ein Geländer, das in Gegenrichtung zur Treppe verläuft oder unvermittelt in der Decke oder im Boden endet, ist seiner Funktionalität enthoben und kein Helfer beim Gehen. Es ist eher ein Begleiter ins Imaginäre und Ungewisse. Und das macht die Kunst von Vanessa Henn so anziehend.
Das Buch präsentiert Vanessa Henns neueste Arbeiten aus den Jahren 2019-2023.
Vanessa Henn studierte 1992–2001 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1995–1996 am Edinburgh College of Art und machte 1999–2000 den Master of Fine Art an der University of Canterbury School of Fine Art in Christchurch, Neuseeland.
Weitere Bücher
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João Onofre
Untitled (in awe of)25€ In den WarenkorbJoão Onofres Arbeiten sind Würdigungen der Kunstgeschichte und des Pop. Er liest auf, was gerade verloren zu gehen droht, richtet es neu aus und übersetzt es in etwas Erhabenes. Mit seinen Werken regt er die Betrachter*innen dazu an, sich kritisch mit einer in der kollektiven Erinnerung verblassten Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich so mit ihr zu versöhnen. Im Schaffensprozess orientiert er sich am Material sowie an einem klar formulierten Konzept, das allerdings offenlässt, welche Richtung die Werke einschlagen. Was seine Mittel betrifft, legt er sich demnach nicht fest, es entstehen Videos, Performances, Installationen u.v.m. Gemein ist allen Arbeiten, dass er mit ihnen die Grenzen des jeweiligen Mediums und unserer Wahrnehmung neu auslotet. In diesem Katalog werden drei kürzlich entstandene Werke vorgestellt, in denen das Wesen von Onofres Kunst fassbar wird: Er erschafft aus Mythen und Symbolen Ehrfurcht gebietende Bilder, Töne und Formen – nicht umsonst haftet ihm der Titel des Alchemisten an. Seine handgreiflichen Verdichtungen der Kulturgeschichte wurden für den Katalog in beeindruckende Bilder gefasst und mit einem ambitionierten Begleittext kontextualisiert.
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Wyatt Kahn
Paintings and Sculptures36€ In den WarenkorbDie Arbeiten von Wyatt Kahn (geb. 1983 in New York, lebt und arbeitet in New York) bewegen sich an der Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität und führen Aspekte der amerikanischen Minimal Art der 1960er Jahre fort. Der Tradition der minimalistischen Abstraktion folgend, wirken seine mehrteiligen Gemälde inhaltsleer, ihre Konstruktion ist jedoch ein raffiniertes Wechselspiel aus geometrischen Formen. Anstatt sie auf die Leinwand selbst zu zeichnen, verwandelt er sie in physische Komponenten aus hölzernen mit Leinwand überzogenen Leisten, die als Reliefs an die Wand gehängt werden, die damit zu einem integralen Bestandteil der Komposition wird. An der Schnittstelle von Malerei und Skulptur arbeitend, verweist der Künstler auch selbst auf die einfach und mehrfach geformten Leinwände von Ellsworth Kelly.
Wyatt Kahns Werke sind in so bedeutenden Sammlungen wie der des Metropolitan Museum of Art, New York, des Museum of Modern Art, New York, des Whitney Museum of American Art, New York, des Centre Pompidou, Paris, des Museum of Contemporary Art, Los Angeles, des Dallas Museum of Art, des Museum of Contemporary Art, Chicago, und der Albright-Knox Art Gallery, Buffalo, vertreten.
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Language/Text/Image
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Susanne Rottenbacher
Radiationen40€ In den WarenkorbIn ausgreifenden Kompositionen mit Licht macht Susanne Rottenbacher (geb. 1969 in Göttingen, lebt und arbeitet in Berlin) das Feuer des Lebens in seiner zeitlich fließenden Dimension sichtbar. Plotin spricht vom Feuer als „seelischer Potenz der Schönheit“. In Analogie dazu inszeniert Rottenbacher Licht in ihren Arbeiten als Energie im Raum. Dabei erschafft die in den Vereinigten Staaten und Großbritannien als Licht- und Bühnenbildnerin ausgebildete Künstlerin schwebende Lichtchoreografien aus farbiger LED-Technik in Verbindung mit Acrylglas als transparentem Formträger. Es entstehen stille, sich rauschhaft entfaltende Rauminstallationen von magischer Dynamik.
Während Licht in der christlich-sakralen Architektur seit dem Mittelalter ästhetisch als Klarheit des göttlichen Geistes eingesetzt und wahrgenommen wird, beginnt die Geschichte der Lichtkunst erst nach dem Ersten Weltkrieg. Nach fünfzehn Jahren künstlerischer Praxis reiht sich Rottenbacher nicht nur in eine einhundertjährige Tradition der Lichtkunst in Europa und den USA ein, ihre Arbeiten nehmen vorausschauend auch eine Zeit vorweg, in der der Mensch neben den Wissenschaften auch seinen Gefühlen Raum geben kann.
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BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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nolde/kritik/documenta (Deutsch)
42€ In den WarenkorbEmil Nolde (1867–1956) zählt zu den bekanntesten Künstlern der klassischen Moderne. Seine heutige Wahrnehmung ist durch historische Mythenbildung und deren Dekonstruktion geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lancierten er selbst und die zeitgenössische Kunstgeschichtsschreibung das Bild des verfemten Malers. Doch in jüngerer Zeit sind Noldes antisemitische Haltung und sein Opportunismus gegenüber dem NS-Regime erneut ins Bewusstsein gerückt.
Der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball (*1959) hat sich mit Unterstützung der Nolde Stiftung Seebüll, auf die Spuren dieser ambivalenten Künstlerpersönlichkeit begeben und sich kritisch mit Werk und Wirkung Emil Noldes auseinandergesetzt. Erste Ergebnisse waren im Winter 2020/2021 in der Draiflessen Collection in Mettingen zu sehen.
Auf Einladung des documenta archivs in Kassel setzte Kuball diese Spurensuche fort. Das forschungsbasierte Ausstellungsprojekt „nolde / kritik / documenta“ beleuchtet die Verschränkung von Werk und Biografie und fragt nach den Widersprüchlichkeiten der Moderne, die in der Künstlerfigur Emil Nolde exemplarisch hervortreten. Im Mittelpunkt steht hierbei die Inszenierung der Werke Noldes im Rahmen der ersten drei Ausgaben der documenta (1955, 1959, 1964), die den „Mythos Nolde“ entscheidend prägten.
Der Katalog „nolde/kritik/documenta“ erscheint begleitend zur Ausstellung im Kasseler Fridericianum (9.12.2022-19.02.2023) in erweiterter Neuauflage.
Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor für Public Art an der Kunsthochschule für Medien Köln und assoziierter Professor für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung/ZKM Karlsruhe.
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Ilit Azoulay
Facts and Tales. Truth be Told120€ In den WarenkorbIn einer Zeit, in der unterschiedliche Perspektiven und erzählerische Traditionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, widmet sich Facts and Tales – Truth Be Told der beeindruckenden Arbeit von Ilit Azoulay. Die 1972 in Jaffa geborene Künstlerin verwandelt Objekte, Archive und Museumsbestände in Gefäße und hinterfragt dabei traditionelle Wissenshierarchien. In ihrer jüngsten Einzelausstellung Mere Things im Jüdischen Museum in New York präsentiert Azoulay Werke, die das Gleichgewicht zwischen faktischer Darstellung und nuanciertem Geschichtenerzählen ausloten.
Die Publikation zur Ausstellung umfasst Archivseiten, Aufzeichnungen der Künstlerin und Abbildungen der Werke sowie eine Einleitung von Kuratorin Shira Backer und einen Essay der 2018 verstorbenen Kunstkritikerin, Kuratorin und Autorin Sarit Shapira über das Frühwerk von Ilit Azoulay: Houses of Junk and Specters: On Ilit Azoulay’s Early Works. Er unterstreicht die Bedeutung von faktischer Genauigkeit und mündlichen Überlieferungen und lädt dazu ein, das komplexe Zusammenspiel zwischen materiellen Zeugnissen und den vielfältigen und nuancenreichen Geschichten zu erkunden.
Azoulay beleuchtet die Leerstellen in hegemonialen Erzählungen und entlarvt diese mittels einer einzigartigen Methode. Sie schneidet ihre Bilder wie für ein Erpresserschreiben aus Archivmaterialien und Fotos von den Wänden verlassener Häuser und formt sie zu multiperspektivischen Collagen. Auf diese Weise hinterfragt sie den ausschließlichen Wahrheitsanspruch musealer Expertise und legt deren Konstruiertheit offen. Der Katalog ihrer Werke, gestaltet als Box voller Texte und Bilder, spiegelt diesen Ansatz wider und zielt darauf ab, etablierte Narrative in vielfältige Perspektiven aufzulösen.
Box mit 6 unterschiedlichen Einzelpublikationen, limitiert auf 500 Exemplare
DIE PUBLIKATION WURDE ERMÖGLICHT DURCH DIE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG DER GALERIE LOHAUS SOMINSKY, MÜNCHEN
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Anders Goldfarb
Passed Remains35€ In den WarenkorbVerlassene Tankstellen und ausgebrannte Häuser
Als Anders Goldfarb (geb. 1954 in Brooklyn, lebte und arbeitete in Brooklyn, NY) 1986 nach Greenpoint zog, war er ein junger Fotograf mit Abschluss in Fine Arts der State University of New York at New Paltz. Indem er sich in Williamsburg niederließ, wurde er einer von zahlreichen jungen Künstlern, welche die niedrigen Mieten in einem verfallenden Viertel mit Industriegebäuden und Arbeiterwohnungen schätzten. Mit einer Mittelformat-Rolleiflex-Kamera und Schwarz-Weiß-Film begann Goldfarb 1987 in Williamsburg und Greenpoint zu fotografieren. Auf seinem Fahrrad fuhr er in der Gegend herum und hielt nach der besonderen Schönheit von Abstellgleisen, abblätternder Farbe und Stacheldraht Ausschau. Goldfarbs Aufnahmen sind wertvolle historische Dokumentationen dieser Stadtteile vor ihrer Zerstörung und Gentrifizierung. Seine Sujets sind Metaphern für Verlust und Verletzlichkeit und destillieren Momente aus einer Zeit, die unwiderruflich der Vergangenheit angehört.
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PULS 22
36€ In den WarenkorbPULS, eine Initiative des Bukarester Nationalmuseums für Zeitgenössische Kunst (MNAC), begann in der COVID-Krise. Seitdem unterstützt das Museum rumänische Künstler:innen durch den Ankauf von über 100 relevanten Positionen, die aus einem großen Bewerbungspool von einer demokratischen Jury aus Künstler:innen und Kunstexpert:innen bedacht ausgewählt werden. PULS22 präsentiert nun in Buchform die jüngsten Ankäufe und deren Ausstellung. Der Band, wie der vorherige PULS20, ist eine spannende panoramische Momentaufnahme der dynamischen Kunstszene des Landes und stellt jede Position mit Reproduktionen, einem informativen Essay und Lebenslauf vor. Die Installationsaufnahmen im Buch zeugen von einer hervorragenden Ausstellung und dem Potenzial für zukünftige Leihgaben an kuratierte Ausstellungen andernorts.
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Zwischen Freiheit und Moderne
Die Bildhauerin Renée Sintenis29€ WeiterlesenEine erfolgreiche Bildhauerin und das Sinnbild der „Neuen Frau“
Renée Sintenis (geb. 1888 in Glatz, gest. 1965 in Berlin) gehört zur ersten Generation professioneller Bildhauerinnen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Geschickt nutzte sie die Geschäftsbeziehungen mit ihrem Galeristen Alfred Flechtheim, der sie mit Sammlern in Paris, London und New York bekannt machte. Besonders ihre bewegte Kleintierplastik vermarktete sich überaus lukrativ. Durch ihren Berliner Bären – in kleiner Fassung seit 1960 auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin überreicht – erfuhr sie in den 1950er Jahren erneute Popularität. Der Katalog schildert das vielfältige Œuvre der Bildhauerin und gibt Einblick in das Selbstverständnis einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der Weimarer Republik, die durch ihre schillernde Erscheinung zum Sinnbild der „Neuen Frau“ wurde.
Renée Sintenis studierte an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Sie nahm an den Ausstellungen der Freien Secession teil und hatte von 1948 bis 1955 eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin inne.
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Hans Karl Zeisel
Hundred and more34,95€ WeiterlesenEndlose Möglichkeiten der Form
Was ist machbar, ohne das Klare, das Konkrete zu verlassen? In dem Buch Hundred and more eröffnet der Typograph, Grafiker, Designer und Autor Hans Karl Zeisel in Anlehnung an die Bauhaus-Lehre zahllose Gestaltungsmöglichkeiten mit den Grundformen. Die beigelegten Holzquader fordern dabei einen humorvollen Umgang mit Skulptur und sind Kreativitätstraining, Studienmittel und Meditationshilfe zugleich. Ein spielerisches Experiment, mit der sich die Vielfalt der konkreten Kunst entdecken lässt.
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Jürgen Claus
To the Oceans with Imagination18€ In den WarenkorbDas Meer als künstlerischer Erlebnisraum
Das Werk von Jürgen Claus (geb. 1935 in Berlin, lebt und arbeitet in Aachen und Baelen, Belgien) umfasst Malerei, Film, Licht- und Solarinstallationen sowie Unterwasserkunst. Seine kunsttheoretischen Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über 100.000 Exemplaren. „Jürgen Claus ist der erste, der das Meer eher als Künstler denn als Wissenschaftler betrachtet“, schreibt Michel Ragon. In diesem Buch verbindet Claus Erfahrungen aus faszinierenden Unterwasserinstallationen mit einem aktuellen Thema: dem weltweiten Streben nach einer Regeneration der Meere. Die Publikation verbindet damit Kunst, Architektur, Poesie und Musik im Zusammenhang mit den Ozeanen der Welt.
Jürgen Claus studierte Theaterwissenschaften an der Universität München. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln.
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Anna Virnich
10€ In den WarenkorbDie Arbeiten von Anna Virnich (geb. 1984 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin) sind wie eine spekulative Erzählung. Seit ihrer Kindheit sammelt die Künstlerin Stoffe, Kleider und Decken, die sie zerschneidet, der Witterung aussetzt, bleicht, einfärbt und auch bemalt, um daraus Bilder und Räume zu konstruieren. Ihre Werke sind Gemälde und Objekte zugleich, extrem körperlich, aber auch geisterhaft leer. Sie erinnern an Helen Frankenthalers verflüssigte Farblandschaften, die Post-Minimal-Körperlichkeit von Paul Thek und die Silberfolien-Transzendenz von Andy Warhols Factory. Alles in Virnichs Kunst ist Hülle oder Membran, durch die etwas hinein- oder hinausgeht, „Teil von Vernetzungen und einem Austausch von Substanzen, Technologie, Körpern, Bildwelten, vom Licht der Augen“, wie Baptist Ohrtmann schreibt. Zusammen ergeben die Textilien eine abstrakte Narration von Werden, Vergehen, Malerei, Geburt, Künstlichkeit und Science-Fiction.
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Plastique Fantastique
A Journey through an ephemeral Realm32€ In den WarenkorbSeit Frank Lloyd Wright und den Werken visionärer Architekten wie Frei Otto und Buckminster Fuller sind Blasen zu einer anerkannten künstlerischen und architektonischen Form geworden. Das Berliner Kunstduo Plastique Fantastique (Marco Canevacci und Yena Young) geht noch einen Schritt weiter und macht sie zum Medium temporärer sozialer Interaktionen. Der Philosoph Vilém Flusser verstand den Raum in der digitalisierten Welt als ein Netzwerk relationaler Kontexte, an denen Menschen gleichzeitig an verschiedenen Orten sein können, als eine „Blase, die sich in die Zukunft erstreckt“. Plastique Fantastique verwandelt unsere städtischen und ländlichen Umgebungen in Laboratorien solcher Räume, in denen dringliche soziale, politische und ästhetische Fragen verhandelt werden. Überdimensionierte transparente Blasen, von durchsichtigen Schläuchen umfasste Verkehrsinseln, gigantische Rettungsringe, luftgefüllte Würste, die während Peaches’ Bühnenshow über das Publikum hinweggereicht werden: Diese Installationen von Plastique Fantastique verschmelzen Kunst, Performance, Menschen und Architektur zu einer multisensorischen Erfahrung, die die konventionellen Grenzen der Kunst verwischt und den Blick auf die größere Blase der menschlichen Existenz richtet, in der wir uns befinden. Diese Monografie dokumentiert mit herausragenden Fotografien erstmals eine repräsentative Auswahl ihrer Projekte der vergangenen beiden Dekaden.
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Ute Bartel
mansionaticum25€ In den WarenkorbEin unwirklicher Blick auf die Wirklichkeit
Ute Bartel (geb. 1961 in Halle, lebt und arbeitet in Köln) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit alltäglichen Gegebenheiten, dem „mansionaticum“. Ein Begriff, der epochal anmutet, jedoch etymologisch schlicht „das zum Haushalt gehörende“ bedeutet. In konkreter Auseinandersetzung mit bestimmten Orten und Situationen gilt ihr Interesse den Dingen an sich und ihren formalen Besonderheiten, ihren Formen, Farben und Strukturen. Mit analogen wie digitalen Techniken der Fotografie entstehen Collagen, Objekte und in den Raum greifende Arbeiten. Die großzügig illustrierte Monografie zeigt form- und farbstarke Gebilde vertrauter und doch unbekannter Wirklichkeiten und gibt einen umfassenden Einblick in einen der Schwerpunkte im Werk der Künstlerin.
Ute Bartel studierte an der Kunstakademie Münster und war Meisterschülerin von Reiner Ruthenbeck. Ihre Werke wurden vielfach ausgestellt, unter anderem im Kunstverein Speyer, in den Deichtorhallen Hamburg und im Westfälischen Kunstverein, Münster.
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Philip Loersch
POW – PORTRAITIST OF WRITING34€ In den WarenkorbPhilip Loersch (geb. 1980 in Aachen, lebt und arbeitet bei München) kombiniert minutiös imitierte Druckschrift mit hyperrealistischen Buntstiftzeichnungen, etwa von Seiten aus Konversationslexika, die er nicht nur auf Papier, sondern auch auf dreidimensionale Objekte wie Speckstein überträgt. Seine Arbeiten offenbaren die Fragilität von Wahrheit und Authentizität und sind zugleich subversiv-ironische Kommentare zur postmodernen Auflösung des Originalitätsbegriffs. Seine Werke wurden in renommierten Institutionen wie dem Kunsthaus Zürich, dem Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Kunstpreis Berlin für Bildende Kunst. Diese Monografie versammelt seine Arbeiten der Jahre 2016 bis heute.
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Gabriel Vormstein
40€ In den WarenkorbGabriel Vormstein (geb. 1974 in Konstanz; lebt und arbeitet in Berlin) erforscht die Themen Vergänglichkeit, Zeitlichkeit und Scheitern in einer einzigartigen Bildsprache. Er verwendet vorwiegend Zeitungspapier als Malgrund oder kombiniert gefundene Äste und andere vegetabile Materialien zu Installationen. Diese „armen“ Materialien untergraben die in der westlichen Kultur vorherrschende Vorstellung der Konservierung eines Kunstwerks auf dauerhafte Präsenz. Mit unterschiedlichen adaptierten Stilen und Symbolen verweist auch seine Malerei auf das Entstehen und Verschwinden von kunsthistorischen und kulturellen Strömungen.
Das 300 Seiten umfassende Buch bietet einen bildreichen Überblick über Gabriel Vormsteins künstlerisches Schaffen der letzten zwanzig Jahre und gibt einen atmosphärischen Einblick in die Thematik und Arbeitsweise des Künstlers. Den Text schrieb Gean Moreno, der die künstlerische Arbeit Vormsteins so charakterisierte: „Gabriel Vormsteins Gemälde und Skulpturen zeigen sich in einem Zustand vergänglicher Artefakte, als ob für sie (und vielleicht auch für uns) keine andere Art der Existenz möglich wäre.“
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Digitale Skulptur
Follow the unknown19,80€ In den WarenkorbDie Grenzen des Greifbaren
Erstmalig in der Geschichte der bildenden Kunst wurde ein Wettbewerb zur Digitalen Skulptur ausgerufen. Was ist eine digitale Skulptur überhaupt? Wann verschmelzen Grenzen zwischen Realität und Virtualität? Mit dem Aufkommen digital erzeugter Bildformen haben sich die Voraussetzungen unserer Wahrnehmung und die Parameter unserer Sehgewohnheiten verändert. Durch die interaktive Einbeziehung des Betrachters führen softwaregesteuerte Bildphänomene wie virtuelle Umgebungen zu einem erkundenden Sehen. Das Buch präsentiert und dokumentiert zukunftsweisende Arbeiten, die im Rahmen einer internationalen Ausschreibung des Museums Ulm konzipiert wurden.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Morehshin Allahyari, Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Jörg Brinkmann, George Crîngaşu, Nieves de la Fuente Gutiérrez, Marcel Karnapke, Leonard Kern, Nicolò Krättli + Jann Erhard, Martina Menegon, Marjan Moghaddam
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Stefan Reiterer
Inflection Point38€ In den WarenkorbDer österreichische Künstler Stefan Reiterer (geb. 1988, lebt in Wien) überführt digitale Landkarten und Satellitenaufnahmen mittels abstrakter Malerei in den analogen physischen Raum. Er manipuliert Daten von u.a. Google Earth und NASA und verwandelt sie in illusorische Topologien und Pseudo-Kartographien, um unsere Wahrnehmung herauszufordern. Was wird wiedererkannt, neuerkannt, zurückgewiesen? Wo ist der Standort der Betrachter:innen? Andrea Kopranovic schreibt über Reiterer’s gemalte Leere als Lochfraß und Projektionsfläche „für Glitches, schwarze Löcher und Abgründe“ und sinnbildlich für potentielle „Deutungen, Anreicherungen und noch nicht gedachte Möglichkeitsräume“. Dieses reich bebilderte Buch dokumentiert Reiterer’s Ausstellung aus dem Jahr 2025 im Museum gegenstandsfreier Kunst in Otterndorf.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
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Ernst Gamperl
Zwiesprache Dialogue34€ WeiterlesenEinzigartige Holzskulpturen als Ergebnis eines zehn Jahre langen Prozesses
Den Künstler Ernst Gamperl (geb. 1965 in München, lebt und arbeitet in Tremosine) faszinieren der Dialog mit dem lebendigen Material und die Qualität des Unvorhersehbaren. Er gestaltet Holzobjekte, bei denen er den natürlichen Trocknungsprozess, Risse und Unregelmäßigkeiten in die Formgebung einbezieht. Diese revolutionäre Technik des Drechselns hat zu völlig neuen Maßstäben geführt, technisch oft an der Grenze des Machbaren. In einem zehn Jahre währenden Prozess verwandelte Gamperl eine rund 230 Jahre alte entwurzelte Eiche in ein Ensemble aus Gefäßen und Skulpturen. Das Künstlerbuch transportiert die Faszination des Materials und des Handwerks, führt nah heran an die Objekte und dokumentiert den herausfordernden Werksprozess.




















