





Felix Schramm
Things To Come
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| Autor(en) | Hans-Jürgen Hafner, Sebastian Hammerschmidt, Elisabeth Mangini, Anne Vieth, Maria Villa |
| Gestaltung | Lai Ping So |
| Maße | 24 x 32 cm |
| Umschlag | 7 Hefte verklebt |
| Seitenzahl | 168 |
| Abbildungen | 138 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-177-1 |
Das bildhauerische Werk von Felix Schramm (geb. 1970 in Hamburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf) setzt sich mit Raum und Körper auseinander. In verschiedenen Ansätzen wie installativen Rauminterventionen, Skulpturen und Collagen generiert der Künstler seine Raumformen, wobei er sowohl klassische Werkstoffe, industriell gefertigte Materialien als auch Abfälle und Staub verwendet. Deformationen, Risse, Brüche oder Störungen unterwandern in seinen konstruierten Formensembles die bestehende Ordnung. So bilden sich neue räumliche Zusammenhänge und zeitliche Verschränkungen. Material und Durchformung werden in ein prekäres Verhältnis gebracht und durch Zersetzung, die ein integraler Bestandteil von Schramms Arbeit ist, in Setzung und Neubildung überführt. Die umfangreiche Publikation versammelt Werke und Ausstellungen aus den letzten fünf Jahren und ist Schramms erste Monografie, die einen Querschnitt durch sein gesamtes Schaffen mit allen Werksträngen zeigt.
Felix Schramm studierte von 1991 bis 1993 an der Accademia di Belle Arti in Florenz und von 1994 bis 1998 an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler von Jannis Kounellis war. Es folgten Studienaufenthalte in Tokio 2000 sowie an der Villa Massimo in Rom 2008.
Weitere Bücher
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Dissonance
Platform GermanyWeiterlesenDie Veränderung des Sehens – neue Malerei aus Deutschland
Deutschland ist seit der Wiedervereinigung zu einem bedeutenden Forum der internationalen Malerei geworden. Die Generation der in den 1970er und 1980er Jahren geborenen Künstler:innen folgt keinen kollektiven Strömungen und entzieht sich klar bestimmbaren Einflüssen. Gleichwohl erfasst ihre Kunst die kulturellen und soziologischen Verschiebungen und Divergenzen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs mit seismographischer Präzision.
Die Herausgeber von Dissonance – Platform Germany präsentieren 81 der wichtigsten in Deutschland lebenden Maler:innen der letzten beiden Dekaden. Sie wagen ein Urteil, decken Unerwartetes auf und suchen den Mehrwert in ästhetisch mitreißenden Leistungen programmatischer Pluralität. Ein wichtiges Überblickswerk zu einem der spannendsten Kapitel der jüngsten deutschen Kunstgeschichte.
Einige der gezeigten Künstler:innen haben DCV eine Edition mit wenigen Unikaten zur Verfügung gestellt, die Auswahl finden Sie hier.
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Matthias Dornfeld
danke esslingen42€ In den WarenkorbDie Malerei von Matthias Dornfeld mag auf den ersten Blick naiv oder gar primitiv anmuten. Seine Stillleben, Blumen- und Tierbilder und abstrahierten Porträts stehen jedoch in spannendem Diskurs mit der Avantgarde europäischer Kunstgeschichte. Die Werke erschließen sich aber auch ohne diesen Hintergrund, nämlich durch spielerische und provokante Gesten, welche die Darstellungen zuweilen an den Rand des Möglichen treiben. Nach einer umfangreichen Werkschau in der Villa Merkel Esslingen erscheint nun das Buch zur Ausstellung mit Texten von Friedrich Meschede, Daniela Stöppel und Christian Gögger. In den Essays wird Dornfelds Oeuvre und Ikonografie ausführlich beleuchtet und auch die unkonventionelle Hängung der Bilder sowie die Rezeption der Ausstellung diskutiert.
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Cahier 002
Silke Wagner. bürgersteig22€ In den WarenkorbZwischen 2001 und 2002 war in verschiedenen deutschen Städten ein VW-Bus mit der Aufschrift “Lufthansa Deportation Class” zu sehen. Es handelte sich um die provokante Aktion bürgersteig von Silke Wagner (geb. 1968, lebt in Frankfurt) über die Bereitstellung von Lufthansa-Flugzeugen für Deportationszwecke. Der Bus löste heftige Diskussionen aus und wurde zum Vehikel von Aktivist:innenvernetzung und Kommunikation zwischen Bürger:innen. Das partizipative Kunstprojekt war seinerzeit wegweisend in seiner Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen. Im Cahier 002 wird bürgersteig erstmals vollständig dokumentiert, in dem die Publikation die Quellen für die Aktion sowie Material zu den juristischen Konflikten offenlegt, die dem Projekt folgten.
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Erich Hörtnagl
Unforgettable – Unforgotten48€ In den WarenkorbWie lässt sich ein Leben erinnern – was bleibt, was vergeht?
In Unforgettable | Unforgotten versammelt Erich Hörtnagl fotografische Fragmente, die mehr sind als Erinnerungen: Sie sind Sinnbilder gelebter Zeit. In Roland Barthes’ Begriff der „Punctum“-Erfahrung – jenem Moment, in dem ein Detail im Bild wie ein Stachel das Herz trifft – findet sich ein Schlüssel zu Hörtnagls fotografischem Blick. Es sind nicht die Spektakel, sondern die leisen, beiläufigen Dinge, die berühren. Das scheinbar Unbedeutende wird zur Projektionsfläche für Erinnerung, Verlust und Empfindung. Nicht das Inszenierte, sondern das, was sich dem Zugriff entzieht, steht im Zentrum.
Begleitet von klugen Texten von Alois Schöpf und Kurt Höretzeder entsteht ein leiser Monolog über Glück und Versäumnis, über das, was wir empfangen – und was wir geben. Ein Buch, das keine Antworten gibt, sondern Fragen stellt: Was macht ein Leben lebenswert? Was bleibt unvergessen?
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Antonia Hirsch
Phenomenal Fracture24€ In den WarenkorbIn einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Bildschirm, einem heute allgegenwärtigen Objekt, untersucht Antonia Hirsch die Kluft zwischen Digitalem und Analogem als den zwei Sphären, die unsere wahrgenommene Realität ausmachen. In provokanten Installationen und Objekten begreift die Künstlerin die Übergänge zwischen Bildschirm, Spiegel und Klinge als fließend. Ihre Arbeiten weisen streng geometrische Formen aus hartem, schimmerndem Glas und Stahl auf; sie treffen auf seltsam somatisch und vergänglich anmutenden Karton oder weichen Schaumstoff, die an die Körper erinnern, denen sie vielleicht einmal dienten. Glänzende Oberflächen werfen unseren Blick zurück, doch auch die weniger noblen Materialien laden zu einem körperlichen Wiedererkennen ein. Das Buch begleitet Hirschs Einzelausstellung Phenomenal Fracture in der Kunsthalle Lingen und vermittelt in Bild und Text nachhaltig wirkende Eindrücke, die sich im Spektrum vom Unheimlichen bis hin zum dunkel Humorvollen verorten lassen.
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Ivonne Thein
TECHNO BODIES28€ In den WarenkorbIvonne Thein (geb. 1979 in Meiningen, lebt und arbeitet in Berlin) thematisiert in ihrer multidisziplinären Arbeit die gegenwärtigen Körperbilder einer digitalen Kultur, die durch eine umfassende Technologisierung im grundlegenden Wandel ist. Neue Technologien gestalten heute sowohl den physischen Körper als auch seine virtuellen Repräsentationen in der visuellen Kultur unserer Zeit tiefgreifend mit. Thein arbeitet für ihre Installationen mit KI-Systemen und stellt die Frage nach dem Problem der Nachahmung der Natur, und damit der Beziehung zwischen Kunst, Technologie und Körper in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeiten. Hierfür kombiniert sie digitale Techniken mit Skulpturen, die sie per Hand aus Silikon anfertigt. Thein erzeugt dadurch eine aufdringliche Nähe im Ausstellungsraum, da die mit der KI erzeugten Bilder nicht mehr nur reiner Datensatz auf dem Bildschirm bleiben. Das Buch präsentiert Arbeiten aus den Jahren 2020–2023.
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Anna Bogouchevskaia
Shouldn’t Be Gone25€ In den WarenkorbAnna Bogouchevskaia (geb. 1966 in Moskau, lebt und arbeitet in Berlin) versteht ihre Bildhauerei als geopolitischen Umgang mit Themen an der Schnittstelle von Figuration und Abstraktion. Makroskopische Tropfen aus Aluminium, skurrile Blumen aus Bronze, Nebel und Schnee aus Silber – die in der Umweltbewegung aktive Künstlerin hat eine eigenwillige und faszinierende Welt der flüchtigen Naturphänomene geschaffen. Dabei orientiert sie sich an den Molekülen Kohlendioxid und Wasser in ihren verschiedenen Aggregatzuständen, um auf die Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen.
Die Publikation Shouldn’t Be Gone zeigt Bogouchevskaias neuste Arbeiten ab 2019 und ist der warnende Fingerzeig einer Bildhauerin, der ihr plastisches Werk schon heute als Mahnmal einer untergehenden Welt erscheinen lässt.
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auf Erkundung
Anne Deuter und Monika Supé25€ In den WarenkorbEin Dialog über die Zeit
Die beiden Künstlerinnen Anne Deuter (geb. 1986 in Halle, lebt und arbeitet in Halle) und Monika Supé (geb. 1967 in München, lebt und arbeitet in München) suchen selbsterkundend Wege, um Körper, Raum und Zeit erfahrbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit formalistischen Elementen entwickeln sie ihre kompositorischen Praxen in Grafit und Tusche sowie in Wort und Bild. Im Zusammenspiel mit ausgewählter zeitgenössischer Lyrik eröffnet die Publikation neue Perspektiven auf die Bedeutung von Zeitlichkeit.
Anne Deuter studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ihr Studium setzte sie mit Schwerpunkt Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle fort. Monika Supé studierte Architektur an der Technischen Universität München und promovierte zum Thema des visuellen Wahrnehmungstrainings an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit 1995 lehrt sie im Gestaltungsbereich an verschiedenen Hochschulen.
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Bettina Hauke
Vor der Verwandlung38€ In den WarenkorbDie Kunst von Bettina Hauke (geb. 1968 in Duisburg, lebt und arbeitet in Berlin und Oldenburg) ist farbenprächtig, subtil konstruiert, abgründig. Was spielerisch, surreal oder märchenhaft erscheint, erweist sich als präzise Reflexion. Haukes Figuren treten souverän auf, blicken, halten Dinge, ohne ihre Bedeutung zu erklären. Darin liegt die Kraft dieser Malerei: Sie ersetzt Botschaft durch Konstellation, Eindeutigkeit durch ein tastendes Sehen. In einer Gegenwart beschleunigter Bildzirkulation beharrt Hauke auf Achtsamkeit. Vor der Verwandlung erschließt ihr Werk aus zwei einander ergänzenden Perspektiven mit Beiträgen von Larissa Kikol und Axel Ruoff und macht eine Malerei sichtbar, die historische Bildordnungen prüft und daraus eine unverwechselbare eigene Sprache entwickelt.
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Digitale Skulptur
Follow the unknown19,80€ In den WarenkorbDie Grenzen des Greifbaren
Erstmalig in der Geschichte der bildenden Kunst wurde ein Wettbewerb zur Digitalen Skulptur ausgerufen. Was ist eine digitale Skulptur überhaupt? Wann verschmelzen Grenzen zwischen Realität und Virtualität? Mit dem Aufkommen digital erzeugter Bildformen haben sich die Voraussetzungen unserer Wahrnehmung und die Parameter unserer Sehgewohnheiten verändert. Durch die interaktive Einbeziehung des Betrachters führen softwaregesteuerte Bildphänomene wie virtuelle Umgebungen zu einem erkundenden Sehen. Das Buch präsentiert und dokumentiert zukunftsweisende Arbeiten, die im Rahmen einer internationalen Ausschreibung des Museums Ulm konzipiert wurden.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Morehshin Allahyari, Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Jörg Brinkmann, George Crîngaşu, Nieves de la Fuente Gutiérrez, Marcel Karnapke, Leonard Kern, Nicolò Krättli + Jann Erhard, Martina Menegon, Marjan Moghaddam
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Irmel Droese. Felix Droese
Die Fruchtbarkeit der Polarität28€ In den WarenkorbEine Hommage an das Künstlerpaar
Irmel Droese (geb. 1943 in Landsberg an der Warthe) und Felix Droese (geb. 1950 in Singen/Hohentwiel) lernten sich 1970 in der Klasse von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf kennen. Seit vielen Jahren leben und arbeiten sie zusammen und schaffen Werke, die eigenständig, aber auch im Dialog die sich rasant verändernde Wirklichkeit untersuchen. Irmel Droese, deren OEuvre zwischen Bildender Kunst, Schauspiel und Improvisation oszilliert, schafft expressive Theaterfiguren, plastische Figuren aus Ölpapier sowie menschliche Darstellungen auf Papier. Felix Droese setzt sich in unterschiedlichen Werkgruppen, darunter großformatigen Papierschnitten und Holzdrucken, mit politischen, ökonomischen und zeitkritischen Themen auseinander. Seit seiner Teilnahme an der documenta des Jahres 1982 und der 18. Biennale di Venezia 1988 erlangten seine Arbeiten internationale Bekanntheit. Die retrospektiv angelegte Publikation dokumentiert das gemeinsame Schaffen des Paares und öffnet den Blick für die gesellschaftlichen Fragestellungen, mit denen sich beide Künstler in ihrer kritischen und prozesshaften Arbeitsweise auseinandersetzen.
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Jenny Michel
Doors, Windows and Cells38€ In den WarenkorbDie Überreste unserer Gesellschaft
Seit rund zwei Jahrzehnten beschäftigt sich die Künstlerin Jenny Michel (geb. 1975 in Worms; lebt und arbeitet in Berlin) mit kleinsten Teilchen wie Staub, Spinnweben und elektromagnetischen Feldern im Raum. Ihre Faszination für Wissensordnungen, Symbole und Utopien zeigt sich in Installationen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, die in raumgreifenden Gesamtkompositionen ausgestellt werden. Michel lässt ihre fantastischen Weltfragmente aus Papier, Klebeband, Heftklammern und anderen industriell gefertigten Kleinteilen zu verstörend dichten Strukturen wachsen – das menschliche Wissen wird zum Zivilisationsschrott, dessen Lesbarkeit sich unter Schichten von Bedeutung, Umschreibungen und Überlagerungen verliert. Die umfangreiche Monografie präsentiert die wichtigsten Werkgruppen der Künstlerin und neue Arbeiten auf Papier.
Jenny Michel studierte an der Kunsthochschule Kassel und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Arbeiten waren unter anderem im Museum Wiesbaden, in der Draiflessen Collection, in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt und in der Berlinische Galerie zu sehen. 2010 wurde Michel mit dem HAP-Grieshaber-Preis ausgezeichnet.
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Flatland
35€ WeiterlesenZwischen den Dimensionen
Der Titel dieses Buchs ist von einem literarischen Werk Edwin Abott Abbotts aus dem Jahr 1884 übernommen. In der berühmten allegorischen Satire mit geometrischen Formen als Protagonisten berichtet ein Quadrat von seiner Entdeckung der dreidimensionalen Welt. Flatland widmet sich der Frage, wie sich Künstler seit den 1960er Jahren von abstraktem Formenvokabular inspirieren ließen. Das aufwändig gestaltete Buch bringt Arbeiten aus über fünfzig Jahren zusammen, die orthodoxe Lesarten der Abstraktion in Frage stellen.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Laëtitia Badaut Haussmann, Francis Baudevin, Philippe Decrauzat, Marie-Michelle Deschamps, Angela Detanico / Rafael Lain, Hoël Duret, Sylvie Fanchon, Liam Gillick, Mark Hagen, Christian Hidaka, Sonia Kacem, Tarik Kiswanson, Vera Kox, Sarah Morris, Reinhard Mucha, Damián Navarro, Camila Oliveira Fairclough, Bruno Peinado, Julien Prévieux, Eva Taulois, John Tremblay, Pierre Vadi, Elsa Werth, Raphaël Zarka
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Karsten Födinger
Toward a Radical Sculpture42€ WeiterlesenFormgebung durch Schwerkraft
Die meist aus einfachen Baumaterialien bestehenden Arbeiten von Karsten Födinger (geb. 1978 in Mönchengladbach; lebt und arbeitet in Berlin) bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Architektur und Skulptur. Konzepte zu Materialstärke und Statik von Strukturen sind dabei von besonderem künstlerischem Interesse. Neben Großskulpturen für den Innenraum zeichnet sich Födingers Œuvre insbesondere durch skulpturale Interventionen im öffentlichen Raum aus, in denen der konkrete Ort der Ausgangspunkt ist und der historische und kulturelle Kontext stets miteinbezogen wird. Ohne Hang zur Romantik symbolisieren seine Skulpturen die Annäherung an ein absehbares Ende, das durch die unkontrollierte Ausbeutung der Ressourcen der Erde beschleunigt wird. Mit zahlreichen Abbildungen und Texten bildet diese erste umfassende Monografie einen Querschnitt durch das gesamte Werk des Künstlers.
Födingers Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Antenna Space, Shanghai, und im Palais de Tokyo, Paris. 2012 wurde er mit dem Baloise Kunst-Preis der Art Basel Statements ausgezeichnet.
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Unfolding Memories
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
mehr Infos hier -

Michel Majerus 2022
49€ In den WarenkorbMichel Majerus (1967–2002) zählt zu den interessantesten Malern seiner Generation und hinterließ ein einzigartiges und vielschichtiges Werk, das bis heute hochaktuell ist. In seinen Arbeiten zitiert er Phänomene der Alltagskultur wie Comics, Werbung und Computerspiele ebenso wie kunsthistorische Vorläufer von Minimal bis Pop Art. Dabei dekontextualisierte er die verschiedenen Bildelemente und band sie in neue Bedeutungskontexte ein, indem er sie beispielsweise mit kunsthistorischen Referenzen auf die gleiche Ebene setzte.
Zwanzig Jahre nach seinem Tod zeigt eine deutschlandweite Ausstellungsreihe verschiedene Werkphasen und Aspekte seines Schaffens. In fünf Einzelausstellungen im KW Institute for Contemporary Art, dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.), dem Kunstverein in Hamburg, dem Michel Majerus Estate sowie in der Galerie neugerriemschneider in Berlin wird das Œuvre von Michel Majerus in einem noch nie dagewesenen Umfang gewürdigt.
Parallel dazu präsentieren dreizehn Museen Werke von Michel Majerus aus ihren Sammlungsbeständen: Ludwig Forum, Aachen, Kunsthalle Bielefeld, Kunstmuseum Bonn, Museum Folkwang, Essen, Sprengel Museum Hannover, Museum Ludwig, Köln, Kunsthalle Mannheim, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Neues Museum Nürnberg, Saarlandmuseum – Moderne Galerie, Saarbrücken, Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart und Kunstmuseum Wolfsburg.
Die umfassende Publikation zur Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 beinhaltet drei Essays und zwei Künstlerbeiträge sowie eine Bilddokumentation der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen, ergänzt um die Vita und Ausstellungshistorie von Michel Majerus mit fotografischem Archivmaterial.
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Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.
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Maxim Gunga
10€ In den WarenkorbMaxim Gunga ist in der Malerei frei von Berührungsängsten. Auf seiner Leinwand schmiegen sich die Ölfarben hemmungslos aneinander, verschmelzen, so wie die Tiere, die Menschen und die Stadtlandschaft Berlins, die ihm als Motive dienen. Körper und Seele, Tierisch-Natürliches und Architektur, Profanes und Heiliges, Sub- und Massenkultur – alles durchdringt sich gegenseitig in Gungas großformatigen Gemälden, uniert zu hybriden Körpern. Das Ergebnis ist eine ekstatische Intimität, ein Fluss aus Farben und mehr oder minder abstrahierten, dynamischen Formen hin zum Urzustand, zum Biotop, zur puren Energie: ewiger Wandel. Konsequenterweise amalgamieren in seinen Bildern auch verschiedene Stile und Epochen der Malerei. Er lehnt sich an am (Neo-)Expressionismus, an der Art Brut, an Baselitz, Lüpertz, den Neuen Wilden, an der Moderne, am Fauvismus, an van Gogh und Matisse. Die Kunstgeschichte verbindet sich über seinen präzisen, geschulten Pinselduktus mit unserer heutigen Lebenswelt und unseren Affekten. Auf sämtliche Geister der Vergangenheit und Gegenwart treffen wir in den Bildern dieses Katalogs, in einem Rausch der Sinne, in der Ursuppe Berlin, in die wir freudig eintauchen.
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MS 00 22
Michael Sailstorfer – Works 2000–202245€ In den WarenkorbMS 00 22 – Michael Sailstorfer: Works 2000–2022
Michael Sailstorfer (geb. 1979 in Velden/Vils, lebt und arbeitet in Berlin) ist einer der bekanntesten deutschen Bildhauer und Objektkünstler seiner Generation. Seine oft aufwändig produzierten und lange geplanten skulpturalen Arbeiten entstehen durch Reflektion und Umdeutung alltäglicher Gegenstände. Es sind verblüffende, skurrile und manchmal auch humorvolle Versuchsanordnungen und Objekte, die mit der Umwelt interagieren, Räume schaffen oder sich selbst dekonstruieren. Diese transformativen Prozesse wirken ebenso konzeptuell wie poetisch und erzählen von Zeitlichkeit und Auflösung. Häufig brauchen Sailstorfers Installationen das Zusammenspiel mit dem Betrachtenden, um zu funktionieren. Seine bildhauerischen Experimente werden meist mit der Kamera dokumentiert und später dem Publikum als Videos oder Fotografien zugänglich gemacht.
Die groß angelegte Monografie MS 00 22 zeigt die wichtigsten Werke aus Sailstorfers gesamtem Schaffen. Formal unterschiedliche Texte und Gespräche mit dem Künstler geben einen fundierten Einblick in seine Arbeitsweise.
Michael Sailstorfer studierte von 1999 und 2005 bei Olaf Metzel an der Münchner Akademie der Bildenden Künste und 2004/05 am Goldsmiths College in London. Er wurde u.a. dem Kunstpreis junger westen (2011) und dem Vattenfall Contemporary (2012) ausgezeichnet. Einzelausstellungen wurden ihm u.a. in der Schirn Kunsthalle Frankfurt (2007), der Kestnergesellschaft Hannover (2010), der Kunsthalle Nürnberg (2011) sowie dem Contemporary Arts Center in Cincinnati, Ohio (2014) ausgerichtet.
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MEUSER
Works 2012–2023 (ENGLISCH)WeiterlesenSeit dem Studium bei Joseph Beuys und Erwin Heerich, seit seinen ersten Ausstellungen – etwa 1979 in „Kippenbergers Büro“ – ist Meuser (geb. 1947 in Essen, lebt und arbeitet in Karlsruhe) ein Solitär. Seine Skulpturen und Plastiken sind unbequem und sperrig, aber immer auch verletzlich und zart. Sie haben Witz und herzergreifenden Charme. Meuser findet sein Material auf dem Schrottplatz. Souverän und einfühlsam gibt er den Resten und Überbleibseln der Industriegesellschaft Form und Würde zurück. Als Romantiker gibt er den Dingen ein Eigenleben zurück und macht sie zu mündigen Protagonisten. Unermüdlich arbeitet er an der Re-Poetisierung einer genormten und geschundenen Welt. Die aufwendig gestaltete Monografie erscheint anlässlich von Meusers 75. Geburtstag und versammelt Werke und Ausstellungen der vergangenen zehn Jahre. Acht internationale Autorinnen und Autoren entwerfen ein schillerndes Mosaik und zeigen, wie sich Meuser spielend gegenüber Duchamp, Minimalismus und Sozialer Plastik behauptet. Ein Ausblick mit offenem Ende.
Meuser studierte 1968–1976 an der Kunstakademie, Düsseldorf bei Joseph Beuys und Erwin Heerich. 1991 erhielt er den ars viva-Preis. 1992–2015 Professor an der Kunstakademie Karlsruhe. Seit 1976 zahlreiche institutionelle Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Werke in internationalen Sammlungen: Bundeskunsthalle, Bonn; Deichtorhallen, Hamburg; documenta IX / Fridericianum, Kassel; Fundació Joan Miró, Barcelona; Joanneum, Graz; Kunsthalle Düsseldorf; Museum of Contemporary Art, Monterrey; Martin-Gropius-Bau, Berlin; Museum Abteiberg, Mönchengladbach; Museum Folkwang, Essen; Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien; Museum Morsbroich, Leverkusen; Rijksmuseum Twenthe, Enschede; Sakip Sabanci Museum, Istanbul; Städtische Galerie, Karlsruhe; Vanhaerents Art Collection, Brüssel; ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe.




















