



Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung
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| Herausgeber | Isabel Greschat, Vater und Sohn Eiselen-Stiftung |
| Autor(en) | Isabel Greschat, Markus Grob, Marianne Honold, Thomas Miedaner, Jan Rüttinger |
| Gestaltung | omnigroup, Lausanne |
| Umschlag | Hardcover |
| Maße | 16,5 x 22 cm |
| Seitenzahl | 200 |
| Abbildungen | 144 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-96912-003-3 |
Essen, Kunst und Konsum
Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
Mit Arbeiten von Ernst Barlach, Bernhard Johannes Blume, Pieter Brueghel, Marc Chagall, Salvador Dalí, Simone Demandt, Agnes Denes, Frans Francken, Georg Flegel, Erich Heckel, Christian Jankowski, Markus Lüpertz, Gerhard Marcks, Max Pechstein, Pablo Picasso, Claire Pentecost, Thomas Rentmeister, Daniel Spoerri, Andy Warhol und anderen.
Das Buch wurde auf die Shortlist der Schönsten Deutschen Bücher 2021 aufgenommen.
Weitere Bücher
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Nikolaus List
Analphabetismus Nr. 737€ In den WarenkorbDie farblich betörenden, zwischen Opulenz und Verhaltenheit changierenden Bilder von Nikolaus List (geb. 1965 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin) thematisieren die Beziehung von Natur und Künstlichkeit. Naturbeobachtungen im Umland Berlins verbinden sich in ihnen mit der Künstlichkeit barocker Gärten oder früher Videospiele. List beschäftigt sich mit der menschlichen Wahrnehmung, der gemalte Raum wechselt dabei zwischen zentralperspektivischer Tiefe und schematisierter Flachheit. Die rhythmisch gegliederten Kompositionen heben die Hierarchie zwischen Vordergrund und Hintergrund auf. Dieser Effekt wird durch die oftmals dissonante Farbwahl verstärkt und lässt Lists Kunst als „dezidiert anti-erhaben und anti-minimal“ erscheinen. Ein gestürzter Baum, leuchtendes, wucherndes, sich windendes Geäst wird zur Metapher für unsere Beziehungen, unsere Existenz, für Werden und Vergehen, Erneuerung und Zeit.
Nikolaus List studierte bei Thomas Bayrle, Peter Kogler und Christa Näher an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt. Er hatte Lehraufträge für Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und dem Berlin Art Institute.
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Ivonne Thein
TECHNO BODIES28€ In den WarenkorbIvonne Thein (geb. 1979 in Meiningen, lebt und arbeitet in Berlin) thematisiert in ihrer multidisziplinären Arbeit die gegenwärtigen Körperbilder einer digitalen Kultur, die durch eine umfassende Technologisierung im grundlegenden Wandel ist. Neue Technologien gestalten heute sowohl den physischen Körper als auch seine virtuellen Repräsentationen in der visuellen Kultur unserer Zeit tiefgreifend mit. Thein arbeitet für ihre Installationen mit KI-Systemen und stellt die Frage nach dem Problem der Nachahmung der Natur, und damit der Beziehung zwischen Kunst, Technologie und Körper in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeiten. Hierfür kombiniert sie digitale Techniken mit Skulpturen, die sie per Hand aus Silikon anfertigt. Thein erzeugt dadurch eine aufdringliche Nähe im Ausstellungsraum, da die mit der KI erzeugten Bilder nicht mehr nur reiner Datensatz auf dem Bildschirm bleiben. Das Buch präsentiert Arbeiten aus den Jahren 2020–2023.
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Hannes Norberg
2728€ In den WarenkorbDas Ideal von Einfachheit, Klarheit und Zeitlosigkeit
Hannes Norberg (geb. 1969 in Worms, lebt und arbeitet in Düsseldorf) konstruiert für seine fotografischen Arbeiten bildnerische Räume, die Techniken der Malerei, Zeichnung, Collage und Bildhauerei einbeziehen. Ausgangspunkt seiner Werke sind nicht Ausschnitte einer bereits vorhandenen Realität, sondern leerer Raum und das Spiel von Licht und Schatten. In seinen neuesten Arbeiten konzentriert sich der Künstler auf typografische Vorlagen, die er auf Reisen und in zahlreichen Bibliotheken auf der ganzen Welt gesammelt und grafisch überarbeitet hat. Unter natürlichem Licht im Atelier fotografiert, zeigen seine Bilder die stille Schönheit von Schrift und Papier und verweisen in ihrer landschaftlichen Anmutung auf den Ort ihres Ursprungs. Die Publikation wurde vom Künstler selbst gestaltet und stellt 27 der neuen Fotografien erstmalig der Öffentlichkeit vor.
Hannes Norberg studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt Aufenthaltsstipendien in Paris, New York, Florenz, São Paulo, Xiamen und Seoul.
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Me, Family
Portrait of a Young Planet40€ In den WarenkorbEine Reise durch viele Welten
In dieser Zeit großer Unsicherheit sind die Themen, die in den Werken der 36 internationalen Künstlerinnen und Künstler in Me, Family zur Sprache kommen, so relevant wie noch nie. Der von Francesco Bonami in Anlehnung an die historische Ausstellung von Edward Steichen The Family of Man erarbeitete Band zeichnet ein facettenreiches Bild der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die ursprüngliche Fotografie- und Textinstallation wurde 1955 im Museum of Modern Art in New York eröffnet und tourte anschließend sieben Jahre lang durch über 150 Museen weltweit. Ganz im Sinne von Steichens radikalem Konzept präsentiert Me, Family Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern, die medien- und genreübergreifend untersuchen, wie die Menschheit mit ihren vielfältigen, koexistenten Geschichten umgeht und mit welchen Problemen sie heute konfrontiert ist. Das Buch zeigt mit Darstellungen von zeitgenössischer Kunst, sozialen Netzwerken, Mode, Informationstechnologien, Werbung, Sound, Musik und Performances eine Realität, die zugleich schön, dramatisch und berauschend ist. Mit Texten von Roland Barthes, Francesco Bonami, Edward Steichen und anderen.
Mit Arbeiten von Lawrence Abu Hamdan, Doug Aitken, Sophia Al Maria, Yuri Ancarani, Darren Bader, Lara Baladi, Cao Fei, Cheng Ran, Clément Cogitore, István Csákány, Christian Falsnaes, Harun Farocki, Simon Fujiwara, Rainer Ganahl, Theaster Gates, Jack Goldstein, Andreas Gursky, Thomas Hirschhorn, Hassan Khan, Ga Ram Kim, Olia Lialina, Li Ming, Cristina Lucas, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Eva & Franco Mattes, Shirin Neshat, Philippe Parreno, Mario Pfeifer, Jon Rafman, Cindy Sherman, Marianna Simnett, Rudolf Stingel, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Jordan Wolfson, Wong Ping und Akram Zaatari.
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Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung24€ In den WarenkorbEssen, Kunst und Konsum
Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
Mit Arbeiten von Ernst Barlach, Bernhard Johannes Blume, Pieter Brueghel, Marc Chagall, Salvador Dalí, Simone Demandt, Agnes Denes, Frans Francken, Georg Flegel, Erich Heckel, Christian Jankowski, Markus Lüpertz, Gerhard Marcks, Max Pechstein, Pablo Picasso, Claire Pentecost, Thomas Rentmeister, Daniel Spoerri, Andy Warhol und anderen.
Das Buch wurde auf die Shortlist der Schönsten Deutschen Bücher 2021 aufgenommen.
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wolfgang thiel
skulpturale standpunkte38€ In den WarenkorbWolfgang Thiel (geb. 1952 in Zweibrücken, lebt und arbeitet in Plochingen) ist ein figurativ arbeitender Bildhauer. Sein besonderes Interesse gilt der süddeutschen Tradition farbig gefasster Skulpturen, die er versucht, in unsere Gegenwart zu übersetzen. Sein experimenteller Umgang mit den verschiedenen Genres und Materialien ist der eines Forschers. Der Wechsel zwischen verschiedenen Materialien ist Thiel besonders wichtig, da er ihm immer wieder neue Aufmerksamkeit abverlangt. Der spielerische Aspekt ist das Wesentliche in allen seinen Arbeiten, zu denen neben großformatigen Plastiken im öffentlichen Raum (davon über 30 in Deutschland) auch skulpturale Gartenlandschaften sowie Bühnenbilder und Kostüme gehören.
Das opulente querformatige Buch bietet in fast 300 Abbildungen einen repräsentativen Überblick über das Werk von Wolfgang Thiel sowie erstmalig ein vollständiges chronologisches Verzeichnis seiner Arbeiten in Holz.
Wolfgang Thiel studierte 1970–1976 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er 1987–1991 einen Lehrauftrag innehatte. 2008–2018 unterrichtete er an der Hochschule für Technik Stuttgart. 1990 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Stuttgart. Seit 1977 wurden Thiel zahlreiche Einzelausstellungen in der Schweiz, Frankreich und Deutschland ausgerichtet.
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Logan T. Sibrel
But I’m Different50€ In den WarenkorbDie Gemälde und Zeichnungen von Logan T. Sibrel (geb. 1986 in Jasper, IN, lebt und arbeitet in Brooklyn, NY) zeigen Augenblicke von großer Freude und Schönheit, aber auch Furcht, Traurigkeit, Verlangen und Aggression. Häufig wird nur ein Teil der meist männlichen Figuren dargestellt. Es werden fragmentarische Geschichten erzählt, die durch ihre Authentizität, Intimität und Verletzlichkeit berühren. Zu den künstlerischen Mitteln von Sibrel gehören Überschneidungen, versetzte Perspektiven oder Textfragmente, die wie Schnipsel von belauschten Gesprächen wirken und so den Effekt einer Collage erzeugen.
Dieses Buch ist die erste umfassende Publikation des Künstlers mit Arbeiten der letzten zwanzig Monate. Während der erste Teil die Malerei präsentiert, gibt der zweite Teil die Zeichnungen wieder. Hierbei wurden das Trägerpapier digital entfernt, sodass es wirkt, als hätte Sibrel die Bilder direkt in das Buch gezeichnet.Logan T. Sibrel absolvierte bis 2009 sein Bachelorstudium an der Indiana University in Bloomington und 2011 sein Masterstudium an der Parsons New School of Design in New York. Seine aktuellsten Einzelausstellungen umfassen In Another Life bei Galerie Thomas Fuchs (Stuttgart, DE) und Brake For Your Sweetheart at Auxier Kline (New York, NY).
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Ute Bartel
mansionaticum25€ In den WarenkorbEin unwirklicher Blick auf die Wirklichkeit
Ute Bartel (geb. 1961 in Halle, lebt und arbeitet in Köln) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit alltäglichen Gegebenheiten, dem „mansionaticum“. Ein Begriff, der epochal anmutet, jedoch etymologisch schlicht „das zum Haushalt gehörende“ bedeutet. In konkreter Auseinandersetzung mit bestimmten Orten und Situationen gilt ihr Interesse den Dingen an sich und ihren formalen Besonderheiten, ihren Formen, Farben und Strukturen. Mit analogen wie digitalen Techniken der Fotografie entstehen Collagen, Objekte und in den Raum greifende Arbeiten. Die großzügig illustrierte Monografie zeigt form- und farbstarke Gebilde vertrauter und doch unbekannter Wirklichkeiten und gibt einen umfassenden Einblick in einen der Schwerpunkte im Werk der Künstlerin.
Ute Bartel studierte an der Kunstakademie Münster und war Meisterschülerin von Reiner Ruthenbeck. Ihre Werke wurden vielfach ausgestellt, unter anderem im Kunstverein Speyer, in den Deichtorhallen Hamburg und im Westfälischen Kunstverein, Münster.
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Etsu Egami
Rainbow18€ In den WarenkorbDas Nennenswerte an der Kunst entzieht sich der Sprache. Die ästhetische Erfahrung ist ohne Worte, wie eine menschliche Begegnung, die uns im Innersten berührt. Etsu Egami interessiert sich für die Randbereiche der Verständigung, wo die Vermittlung von Gedanken und Gefühlen zu misslingen droht, wo Formen unlesbar werden. Dort setzt sie ihren Pinsel mit kalligrafischem, grobem Duktus an. Sie bringt fast durchscheinende Ölfarbe auf die Leinwand, um schemenhafte Gesichter auftauchen zu lassen, die in der Abstraktion zerfließen, und abstrakte Formen, die sich im Augenwinkel für den Moment zu einem Antlitz formieren. Das Malen ist ein körperlicher, performativer Akt für Egami, der Pinsel ist ihr verlängerter Arm, der in rhythmischen, ausladenden Schwüngen ein Bild entstehen lässt. Ihre Bewegungen übertragen sich bei der Betrachtung des Werks auf uns: Zuerst beginnen die Augen zu wandern, dann regt sich der Leib, und schließlich schwingt auch der Geist im Rhythmus des Pinsels. Dieser Katalog vereint Egamis herausragendste Werke, er ist eine universale Aufforderung zu einem eigenwilligen Tanz, ein Lichtbogen der Sinne, den die Künstlerin über alle Hürden der Verständigung hinweg spannt.
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MOVE!
Scheinbar kinetische Kunst 1926–202215€ In den WarenkorbMOVE! im Kunstmuseum Reutlingen | konkret vereint Werke, die scheinbar fließen, oszillieren, zittern, oder gar implodieren. Sie fordern unsere Sehgewohnheiten heraus, indem sie mit Rastern, Verschiebungen oder Moiré-Effekten spielen und dabei Kinetik, Rhythmus und Plastizität simulieren. Über 80 zum Teil serielle Kunstwerke aus den Jahren 1926 bis 2022 stellen das Schaffen von 46 Künstler:innen aus 16 Ländern vor. Das Spektrum umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Plastik, Collage, Serigrafie, Wandobjekt und Rauminstallation. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt auf Op-Art, Konstruktivismus, geometrischem Minimalismus sowie konzeptueller Kunst. Das Buch MOVE! begleitet diese wichtige von Holger Kube Ventura kuratierte Ausstellung.
Künstler:innen: Arman, Bernard Aubertin, Marcel-Louis Baugniet, Marina Bindella, Hartmut Böhm, John Carter, Max Cole, Carlos Cruz-Diez, Dadamaino, Paul Uwe Dreyer, Helmut Federle, Hans Jörg Glattfelder, Hermann Glöckner, Esther Hagenmaier, Terry Haggerty, Barbara Hindahl, Hans Peter Hoch, Gottfried Honegger, Renaud Jacquier-Stajnowicz, Imi Knoebel, Norbert Kricke, Thomas Lenk, Vera Leutloff, Dóra Maurer, Manfred Mohr, Guido Molinari, Vera Molnár, François Morellet, Aurélie Nemours, Erich Reusch, Satoshi Saitō, Adrian Schiess, Heidrun Schimmel, Steffen Schlichter, Alf Schuler, Eusebio Sempere, K. R. H. Sonderborg, Stef Stagel, Anton Stankowski, Klaus Staudt, Wolfram Ullrich, Angelo Usai, Victor Vasarely, Paule Vézelay, Herman de Vries, Bernhard Weber
Ausstellung MOVE! Scheinbar kinetisch
Kunstmuseum Reutlingen | konkret
bis 28. Februar 2027 -

Mirror
Collaborative Pictures by Merrick d’Arcy-Irvine x Julia Bajanova40€ In den WarenkorbWir Menschen sind soziale Wesen. Ohne andere, die unser Verhalten spiegeln, geht verloren, was uns ausmacht – Sprache, Kultur, die Fähigkeit zum künstlerischen Ausdruck. Dem Fotografen Merrick d’Arcy-Irvine und der Modedesignerin Julia Bajanova ist daher an intensiven Begegnungen gelegen; mit den Personen, die auf ihren Bildern zu sehen sind, sowie miteinander, als Künstler*in und Mensch. Es berühren sich dabei ihre Medien und die Stoffe, die dafür in Gebrauch sind. Deren Materialität und ihr sinnliches Erleben im physischen Raum stehen bei den in diesem Band vereinten Bildern im Fokus, weshalb d’Arcy-Irvine und Bajanova auf digitale Mittel verzichten. Über die Sinnlichkeit entsteht eine emotionale Verbindung zwischen ihren künstlerischen Universen, deren Grenzen wie jene der Genres fluide werden. Farben und Formen verschmelzen zu einer gemeinsamen Sprache von bildender Kunst und Mode, in der d’Arcy-Irvine und Bajanova mit Licht auf dem Fotopapier ihre Botschaften verfassen. Sie erzählen davon, was uns Menschen ausmacht: vom freien Schaffen jenseits alltäglicher Notwendigkeiten. Die Bilder in Mirror sind demnach Spiegelungen unseres Daseins, Pforten zur Selbsterkenntnis.
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Sibylle Springer
Ferne Spiegel / Distant Mirrors35€ In den WarenkorbDie Malerei von Sibylle Springer (geb. 1975, lebt in Berlin und Bremen) widmet sich der Rolle von Frauen in der Kunstwelt des digitalen Zeitalters. Für ihre Portraitserie Feed malte sie bisher 40 Künstlerinnen, basierend auf fotografischen Selbstinszenierungen aus deren Instagram-Feeds. “Sind Soziale Medien Instrumente der Emanzipation oder führen sie gar zu neuen Formen der Objektifizierung?” (Kohout) Für Wait for It kopierte Springer Popstars aus dem Netz, aber benutzte ein die Leinwände oxidierendes Silber, das die ewig-jungen Ikonen vor unseren Augen altern lässt, gerade das, was digitale Imagekontrolle zu verhindern sucht. In neueren, textilen Objekten verknüpft Springer Künstlerinnen der Vergangenheit und Gegenwart. Dieses informative Buch begleitet ihre Ausstellung in der Kunsthalle Bremen.
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auf Erkundung
Anne Deuter und Monika Supé25€ In den WarenkorbEin Dialog über die Zeit
Die beiden Künstlerinnen Anne Deuter (geb. 1986 in Halle, lebt und arbeitet in Halle) und Monika Supé (geb. 1967 in München, lebt und arbeitet in München) suchen selbsterkundend Wege, um Körper, Raum und Zeit erfahrbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit formalistischen Elementen entwickeln sie ihre kompositorischen Praxen in Grafit und Tusche sowie in Wort und Bild. Im Zusammenspiel mit ausgewählter zeitgenössischer Lyrik eröffnet die Publikation neue Perspektiven auf die Bedeutung von Zeitlichkeit.
Anne Deuter studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ihr Studium setzte sie mit Schwerpunkt Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle fort. Monika Supé studierte Architektur an der Technischen Universität München und promovierte zum Thema des visuellen Wahrnehmungstrainings an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit 1995 lehrt sie im Gestaltungsbereich an verschiedenen Hochschulen.
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Nam Kim
10€ In den WarenkorbDie großformatige Malerei von Nam Kim (geb. 1991, lebt in Wien) wird von massiven androgynen, nackten Figuren bevölkert, die sich behutsam in Vegetation, Licht und Schatten oder Ornamente einfügen. “Die Figuren strahlen eine fließende, beinahe schwerelose Anmut aus, eingefangen im Zwischenraum von Gedanke und Berührung.” (R. Grunenberg) Der menschliche Körper ist seiner natürlichen Umgebung ebenbürtig und untrennbar von ihr. Kim beginnt mit Zonen gestischer Abstraktion, aus denen Figuren wie Pflanzen in die Komposition wuchern. Kim wuchs in Korea auf und ihre Malerei verbindet Elemente asiatischer Traditionen (in Kunst und Theater) mit westlicher Kunstgeschichte und mit Virtualität. Dieser Band stellt Kims Gemälde der letzten drei Jahre vor und enthält einen aufschlussreichen Essay von Robert Grunenberg.
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Feuer und Farbe
Gemälde und Grafiken von Walter Jacob35€ In den WarenkorbWalter Jacob (1893-1964) war ein Maler, in dessen Schaffen und Biografie sich die Brüche des 20. Jahrhunderts verdichteten. Der Naturbetrachtung und dem Selbstporträt blieb er sein Leben lang treu, doch stilistisch könnte sein Œuvre kaum widersprüchlicher sein. Vom Impressionismus über den Expressionismus gelangte er zu einem ins Abstrakte gehenden Ausdruck, wobei er die moderne Malerei Zeit seines Lebens ablehnte. Im NS galt sein Frühwerk als „entartet“, was ihn als überzeugten Nationalsozialisten und tätigen SA-Mann dazu brachte, sich nicht nur ideologisch, sondern auch ästhetisch auf die neue Zeit einzustellen: Es entstanden ab Mitte der 1930er Jahre naturalistisch, teils neusachlich anmutende Darstellungen „volksnaher“ Motive wie Landschaften, Tiere, Soldaten etc. Bezeichnend ist jedoch, dass auf mancher Rückseite seiner Leinwände Werke zu finden sind, mit denen er seiner Freude an Farb- und Formexperimenten Ausdruck verlieh. Im Alter setzte er denn auch mit abstrakten Landschaften einen Schlusspunkt unter sein Œuvre. Dieser Katalog vereint Werke, die Jacobs wechselhaften Lauf nachvollziehbar machen, flankiert von (kunst-)historischen Abhandlungen, in denen sein Schaffen kontextualisiert wird.
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The Scharf Collection.
Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse48€ In den WarenkorbDie Scharf Collection ist eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Sie führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Spektrum von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec reicht. Der umfangreich bebilderte Katalog begleitet die erste umfassende Ausstellung der Sammlung in der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und im Kunstpalast in Düsseldorf.
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Drucksache Bauhaus
38€ In den WarenkorbDie Anfänge der Weimarer Druckwerkstatt
Am Staatlichen Bauhaus in Weimar nahm die Druckerei im Frühjahr 1919 als erste Werkstatt ihren Betrieb auf. Druckgrafik entsprach dem Grundgedanken des Bauhauses, indem sie die Einheit von Kunst und Handwerk in idealer Weise verwirklichte. Mit dem wegweisenden Projekt Bauhaus-Drucke. Neue Europaeische Graphik wurden vier Mappen geschaffen, an denen 45 Vertreter und Vertreterinnen der künstlerischen Avantgarde Europas beteiligt waren. Im Ankündigungsprospekt von 1921 hieß es: „All die Vielen, die noch nichts von Bauhausarbeit wissen und nicht wissen können, sollen durch dieses Werk auf uns hingewiesen werden.“ Das Buch präsentiert die zwischen 1921 und 1924 publizierten Mappen gemeinsam mit weiteren am Bauhaus gedruckten Arbeiten von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer. Der Stuttgarter Prolog beleuchtet darüber hinaus den Einfluss Adolf Hölzels, dessen Schüler und spätere Bauhaus-Meister Oskar Schlemmer und Johannes Itten viele seiner Ideen ans Bauhaus brachten.
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Vanessa Henn
Same Same35€ In den WarenkorbVanessa Henn (geb. 1970 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin) verbindet in ihren Objekten und Installationen formale Reduktion mit spielerischer Komik. Ihre Treppengeländer aus den unterschiedlichsten Materialien ziehen sich Wände entlang, ragen in Räume hinein, zeichnen Spiralen, markieren Linien oder Schwünge und beziehen oft die Betrachtenden mit ein. An der Grenze von Architektur und Skulptur finden sich in ihrem Werk aber nicht nur Handläufe, sondern auch Brücken, Treppen und Zäune. Sie alle bewegen sich im Spannungsverhältnis zwischen statischem Kunstwerk und seinem dynamischen Umfeld, das die Künstlerin dadurch auflöst, dass sie die Arbeiten ins Alltagsgeschehen einbindet. Ein Geländer, das in Gegenrichtung zur Treppe verläuft oder unvermittelt in der Decke oder im Boden endet, ist seiner Funktionalität enthoben und kein Helfer beim Gehen. Es ist eher ein Begleiter ins Imaginäre und Ungewisse. Und das macht die Kunst von Vanessa Henn so anziehend.
Das Buch präsentiert Vanessa Henns neueste Arbeiten aus den Jahren 2019-2023.
Vanessa Henn studierte 1992–2001 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1995–1996 am Edinburgh College of Art und machte 1999–2000 den Master of Fine Art an der University of Canterbury School of Fine Art in Christchurch, Neuseeland.
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Sinje Dillenkofer
Archives Vivantes34€ In den WarenkorbIn der Werkgruppe ARCHIVES VIVANTES fragt Sinje Dillenkofer (geb. 1959 Neustadt a.d.W.) nach der Bedeutung von „Archiv“. Mit den Mitteln der bildenden Kunst macht sie das, was das Archiv nicht preisgibt, sicht- und wahrnehmbar. In diesem Bildessay richtet Dillenkofer ihren Blick in konzeptionell strengen und gleichzeitig mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Ausdrucksmitteln inszenierten Fotografien auf Präparate, Artefakte, Grafiken und schriftliche Zeugnisse des Forschungsreisenden Alexander von Humboldt (1769–1859) und des Ornithologen Carlo von Erlanger (1872–1904). Damit thematisiert sie das Archiv als Modell von Natur und Wirklichkeit wie auch als Spiegel der „Natur des Menschen“. In ihren auf die jeweiligen Besonderheiten der Sammlungsobjekte ausgerichteten Bildideen entwickelt die Künstlerin visuelle Analogien, Bild-Räume und Raum-Gebilde. Durch den besonderen Einsatz von Licht und Schatten erfahren einst „im Dienste der Wissenschaft“ getötete Tiere und Pflanzen eine „lebendige“ Verkörperung. So wird das Archiv in einen neuen Kontext unseres komplexen Verhältnisses zu Natur, Mensch, Gesellschaft und deren Wertvorstellungen, Rahmen- und Machtbedingungen gestellt. Die Aufnahmen entstanden in sechs deutschen Sammlungsarchiven: im Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim, im Naturhistorischen Museum Mainz, im Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, im Stadtmuseum Berlin und im Staatlichen Naturkundemuseum Stuttgart. Als erste Künstlerin erhielt Dillenkofer von der Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz die Gelegenheit zu einer künstlerischen Umsetzung der amerikanischen Reisetagebücher Humboldts.
Sinje Dillenkofer studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und unterrichtete an Hochschulen und Kunstakademien. Ihre Arbeiten befinden sich u.a. in den Sammlungen des Victoria & Albert Museum, London, des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, der Staatsgalerie Stuttgart und der Berlinischen Galerie.
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Simone Haack
Untangling the Strands / Démêler les Fils24€ In den WarenkorbSimone Haack (geb. 1978 in Rotenburg/Wümme, lebt in Berlin) beschäftigt sich in ihrem jüngsten Werkblock mit dem Thema des Haars als Parameter von Identität an der Grenze zwischen Natur und Kultur. Ihre zweite Publikation mit DCV erscheint anlässlich zweier Ausstellungen: Untangling the Strands in der Berliner Abguss-Sammlung Antiker Plastik – ein Dialog ihrer Haarbilder mit antiken Skulpturen – sowie Helix of Realism in der Galerie Droste, Paris, als Teil des offiziellen Programms der großen Surrealismus-Ausstellung im Centre Pompidou zur Hundertjahrfeier des surrealistischen Manifests. Dieses Buch beleuchtet erstmalig den Aspekt des Surrealen im Werk der Künstlerin und legt eine wichtige Quelle ihrer Bildwelt offen: die Traumtagebücher, die Haack seit ihrem 17. Lebensjahr führt, und ihr damit verbundenes Interesse am Unbewussten. Dabei sind es vor allem die Logik des Traums sowie Gefühle und Stimmungen, die Niederschlag in ihrer Malerei finden.
Haack: „Es geht mir darum, realistische Mittel anzuwenden, um Nicht-Sichtbares zu visualisieren. In einen Automatismus zu kommen, das Unbewusste sprechen zu lassen, um den Bildern ihr Eigenleben zu geben. Licht auf den Bereich zu werfen, in dem die Mythen ihren Ursprung haben.“




















