





Jenny Brosinski
Things I’ve Never Said
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|---|---|
| Herausgeber | Almine Rech, Knust Kunz, Wentrup |
| Autor(en) | Paul Carey-Kent, Larissa Kikol, Maria Vogel |
| Gestaltung | Alexander Behn |
| Maße | 24,8 x 29,5 cm |
| Umschlag | Leinen-Hardcover mit Prägung und Farbschnitt |
| Seitenzahl | 344 |
| Abbildungen | 254 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-150-4 |
Die großformatigen Gemälde von Jenny Brosinski (geb. 1984 in Celle, lebt und arbeitet in Berlin) wirken wie unkoordinierte abstrakte Kompositionen, auf denen bewusst Gebrauchsspuren belassen wurden. Dadurch wird ihre Materialität in den Vordergrund gerückt und der künstlerische Prozess offengelegt. Expressive Ölfarbe auf ungrundierter Leinwand, gesprayte Linien, Schriftelemente, Schuhabdrücke oder Überklebungen auf der Leinwand sind einerseits Experiment und Behauptung, andererseits Auseinandersetzung mit der Malerei an sich. Seit 2019 betätigt sich die Künstlerin auch als Bildhauerin. Die figurativen, teilweise farbig bemalten Tierwesen aus Bronze oder Stein sind ein weiterer Beweis für ihren subtilen Humor, der sich auch in den Bildern und insbesondere in deren Titeln manifestiert. Die umfangreiche Monografie bietet einen profunden Einblick in Brosinskis gesamtes Schaffen.
Jenny Brosinski studierte Illustration und Animation an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin, der École supérieure des arts décoratifs Straßburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. 2010 schloss sie ihr Meisterschülerstudium in Berlin ab.
Zur limitierten Künstlerinnenedition
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Larissa Kikol
Neue abstrakte Malerei26€ In den WarenkorbDie abstrakte Malerei hat sich neu erfunden: befreit von politischen und ideologischen Lasten, steht sie heute für pure künstlerische Autonomie. Vom abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit bis zur zeitgenössischen Leichtigkeit – Larissa Kikol beleuchtet in Essays und Künstler:innengesprächen, wie diese Kunstform ihre ursprünglichen Narrative hinter sich ließ und einen „großen Reset“ vollzog. Von wegweisenden Innovationen von Künstler:innen wie Katharina Grosse oder Albert Oehlen über radikal subjektivistische Ansätze von Cecily Brown oder André Butzer bis zu den jüngsten Strömungen wie Dirty Minimalism und Post-Vandalismus bietet das Buch spannende Einblicke in eine Malerei, die Emotion, Farbe und Form ins Zentrum rückt. Ein inspirierender Blick auf die Renaissance der abstrakten Kunst im 21. Jahrhundert und ein unverzichtbares neues Standardwerk für alle Kunstinteressierten.
Künstler:innen: Frederic Anderson, Karla Black, Frank Bowling, Andreas Breunig, Jenny Brosinski, Cecily Brown, André Butzer, Diamonds Crew, Willehad Eilers, Jadé Fadojutimi, Helen Frankenthaler, Katharina Grosse, Antwan Horfee, Aneta Kajzer, Joan Mitchell, Michael Müller, Oscar Murillo, NEU, NUG, Albert Oehlen, David Ostrowski, Over, Daisy Parris, Marco Pariani, Jackson Pollock, Christopher Wool
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Nicola Staeglich transformiert Farbe und Malspuren in komplexe Bildräume, die Licht freisetzen und Zeit sichtbar machen. Mit einem extrabreiten Pinsel trägt sie leuchtende Ölfarben auf (halb-) transparente Folien und Bildkörper aus Acrylglas. Jede Bewegung ihres Körpers bildet sich auf den Malereien deutlich ab. Sobald die Werke im Ausstellungsraum platziert werden, fangen sie die Umgebung, das Licht und das Auge ein. Durch ihren experimentellen Ansatz zur Malerei entstehen vielfältige Dynamiken: Es ist ein körperloses Schweben der Farbe, ein ständiges Wechselspiel zwischen Farbe und Fläche, zwischen Bildkörper und Raum. Dies eröffnet neue Dimensionen in Raum und Zeit. Das Bild formiert sich in Abhängigkeit zum Einfallswinkel und durch das Lesen der Spuren und Schichten des Farbauftrags im Auge des Betrachters kontinuierlich neu. Staeglichs Arbeiten zeigen Farbe, die zu schweben scheint, und auch in gedruckter Form eine mitreißende Lebendigkeit vermitteln.
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Martin Noël (geb. 1956 in Berlin, gest. 2010 in Bonn) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Er gehörte zu den prägenden Erneuerern der lange unbeachteten Technik des Linol- und Holzschnitts. Mit seinen großformatigen Papierarbeiten schuf er sich eine ebenso viel beachtete wie eigenständige Position in der zeitgenössischen Kunst. Noëls Interesse galt dabei vor allem dem Kompositionsverhältnis der Linie zur Fläche. Dieses Buch erscheint anlässlich der Retrospektive in der Wiener Albertina und gibt eine Überblick über die wichtigsten Schaffensphasen des Künstlers. Der Schwerpunkt liegt auf dem Holzschnitt in der Druckplatte und die anschließende Verselbstständigung der Platte als künstlerisches Objekt. Eine große Rolle spielen dabei die Betrachtung des Farbauftrags, seine Strukturierung in der Bemalung der Oberfläche und der Weg der Malerei vom Objekt auf die Leinwand. Die so entstandenen Gemälde stehen exemplarisch für Noëls Spätwerk.
Martin Noël studierte Grafik und Malerei an der Fachhochschule Köln und wurde mit zahlreichen Preisen und Förderungen ausgezeichnet, darunter Stipendien der Kunststiftung NRW, der Stiftung Kunstfonds und der Letter Stiftung. Seine Arbeiten sind unter anderem Teil der Bundeskunstsammlung, der Kunstsammlung Chemnitz sowie Sammlung des Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern.
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In den bunten, extravaganten Landschaften von Shara Hughes (geb. 1981 in Atlanta, GA., lebt und arbeitet in Brooklyn) entdeckt man zuerst all das, was man an berühmten Gemälden liebt: die Farbgebung von Henri Matisse oder David Hockney, die stilistischen Eingebungen von Edvard Munch oder Paul Cézanne, die malerischen Gesten von Philip Guston und Josh Smith oder gar den Pinselstrich von Vincent van Gogh. Sie zitiert diese männliche Tradition der Landschaftsmalerei bewusst und unverfroren. Die vorliegende Monografie gibt erstmals einen gesamten Überblick zum malerischen Werk von Shara Hughes.
Shara Hughes machte ihren Abschluss an der Rhode Island School of Design und besuchte später die Skowhegan School of Painting & Sculpture in Madison, ME. Sie hatte Einzelausstellungen im Arts Club, London, in der Metropolitan Opera, New York, und im Museum of Contemporary Art of Georgia in Atlanta. 2017 nahm sie an der Whitney Biennial in New York teil.
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Der international bekannte Bildhauer Peter Buggenhout (geb. 1963 in Dendermonde, Belgien, lebt und arbeitet in Gent) bezeichnet seine hybriden Skulpturen als abject things, die jede Einordnung zurückweisen, auch die als künstlerische Werke. Fundstücke und Abfälle sowie technische, aber auch organische Materialien wie Schweineblut, Kuhmägen und Pferdehaar werden so lange gefügt und bearbeitet, bis sich ein bestimmter Grad an Abstraktheit einstellt. Buggenhouts Plastiken erscheinen als wesenhafte Gegenüber, die „nicht geheuer“ sind. Sie erzeugen eine abgründige Atmosphäre, weil sie etwas Ungeheures hervortreten lassen, das offenbar ganz dicht unter der Oberfläche der materiellen Welt liegt: Überreste der Menschheit, Ablagerungen der Gesellschaft. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über sein bisheriges Werk und thematisiert erstmals seine jüngste Werkgruppe aus Marmor.
Die Werke von Peter Buggenhout wurden unter anderem im Palais de Tokyo, Paris, im MoMA PS1 in New York und auf der Taipei Biennial 2014 ausgestellt.
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Fabian Treiber
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Fabian Treiber (geb.1986 in Ludwigsburg, lebt und arbeitet in Stuttgart) zeigt in seinen Gemälden vermeintliche Interieurs, hinterfragt aber subjektive Projektionen und unsere Wahrnehmung der Realität. Die artifiziellen Räume zeugen von menschlicher Existenz, obwohl keine Personen zu sehen sind. In seinen Stillleben verhandelt Treiber klassische Fragestellungen der Malerei: Form und Struktur, Farbe und Komposition, Räumlichkeit und Flächenaufteilung. Mit seinen Gemälden trifft er vor allem formale und nicht erzählerische Entscheidungen. Damit provoziert der Künstler einen bewussten Bruch und erklärt das vermeintlich Falsche zur eigentlichen Qualität der Malerei – mit dem Effekt, dass seine Werke zwar irgendwie nicht ganz richtig erscheinen, aber genau richtig sind.
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Pat Steir & Ugo Rondinone
Waterfalls & Clouds20€ In den WarenkorbDie eindrucksvolle Installation Waterfalls & Clouds besteht aus drei Skulpturen des Schweizer Künstlers Ugo Rondinone (geb. 1964 in Brunnen, Schweiz, lebt und arbeitet in New York) und 19 Gemälden der amerikanischen Malerin Pat Steir (geb. 1940 in Newark, NJ, USA, lebt und arbeitet in New York). Die drei großen grauen Monolithen aus Beton, Sand und Kieselsteinen tragen die Titel Faces, Look und Twisted und gehören zu einer 2018 entstandenen Serie von insgesamt 20 Arbeiten. Sie werden umrundet von 19 hohen und schmalen schwarzen Ölmalereien Flags for Ugo #1 bis #19 von 2021, auf denen bunte oder weiße Farbe nach unten läuft und die an Steirs Waterfall-Serie aus den 1980er Jahren anknüpfen. Trotz aller Unterschiede haben die Werke eine symbiotische Verbindung: Die Skulpturen verkörpern mit ihrer immanenten Erosion die Zeit, während die Bilder die Schwerkraft und damit die Natur an sich symbolisieren.
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Soulages
Malerei 1946–201942€ Weiterlesen„Ich male nicht mit Schwarz, sondern mit Licht.“
Pierre Soulages (geb. 1919 in Rodez, Frankreich; lebt und arbeitet in Paris und Sète, Frankreich) ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der gegenstandslosen Malerei in Frankreich. Er gehörte zur Nouvelle École de Paris und entwickelte bereits 1946 seine ersten ungegenständlichen Bilder, die sich durch kräftige, meist schwarze Farbbalken auf hellem Grund auszeichnen. Durch seine Hinwendung zur totalen Gegenstandslosigkeit, die nichts abbildet, nichts anderes als sich selbst repräsentiert, stellte er die traditionellen Werte der Malerei radikal infrage. 1979 begann eine neue Phase seines Schaffens, eine Malerei, die er „Outrenoir“ nennt, „jenseits von Schwarz“. Nicht allein durch die Wahl der Materialien (zum Beispiel Walnussbeize und Teer) sowie Werkzeuge (Bürsten, Eisenhaken und Spachtel) nimmt Soulages in der Malerei eine singuläre Position ein. Das Buch dokumentiert den Werdegang des Künstlers von den Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute und zeigt die Entwicklung seines Œuvres in seiner – gerade angesichts eines so außergewöhnlich langen Schaffensprozesses – beeindruckenden Kohärenz.
Pierre Soulages studierte an der École Régionale des Beaux-Arts in Montpellier, bevor er 1946 nach Paris übersiedelte. Er war Teilnehmer der documenta I, II und II sowie der 26. Biennale di Venezia. Seine Werke wurden im Museum of Fine Arts, Houston, in der Eremitage, Sankt Petersburg, im Musée du Louvre und im Centre Pompidou in Paris sowie im Musée Fabre in Montpellier ausgestellt. 2014 wurde in seiner Heimtatstadt das Musée Soulages eröffnet.
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Cornelia Baltes
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Die vorliegende Publikation ist die erste umfassende Monografie zum Werk der Künstlerin.
Cornelia Baltes studierte 2000–2003 an der Bergischen Universität Wuppertal und 2003–2006 an der Folkwang Universität der Künste in Essen, 2009–2011 setzte sie ihre Ausbildung an der Slade School of Fine Art in London fort.
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Zum Umgang mit ‚abgelaufenen‘ Sammlungen28€ In den WarenkorbHaben Sammlungen eine Halbwertszeit? Unterschiedliche Interessen, gesellschaftliche Entwicklungen und Diskurse beeinflussen, wann eine Sammlung oder Sammlungspräsentation für veraltet erklärt wird und welche Handlungszwänge oder Optionen daraus erwachsen. Die Überarbeitung oder Neuausrichtung einer Sammlung setzen eine kritische Auseinandersetzung mit den für gültig erachteten Kriterien voraus, die unter anderem die Herkunft, Zusammensetzung, Zielsetzung und Bedeutung einer Sammlung betreffen.
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Malte Hagen
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Valentina Jaffé
Dripping Folds and Melting States24€ In den WarenkorbBegleitend zur bisher größten institutionellen Einzelausstellung der jungen Künstlerin Valentina Jaffé erscheint Dripping Folds and Melting States. Das Buch bewegt sich zwischen Künstlerinnenbuch und Katalog und vereint Arbeiten aus den letzten fünf Jahren der in der Metropolregion Rhein-Neckar tätigen Künstlerin. Jaffé arbeitet interdisziplinär und medienübergreifend und entwickelt ihr zentrales Konzept der Collage stetig weiter. Ihre künstlerische Welt ist geprägt von Überschneidungen, Überlagerungen und dem Ausloten von Zwischenzuständen – von der Gleichzeitigkeit von Wandel und Beständigkeit.
Die aus langfaserigem Papier geschaffenen, farbdurchfluteten Bildräume der Künstlerin passen sich stets an ihre jeweilige Umgebung an und wirken wie atmende Membranen. Ihre Keramiken wiederum spielen mit Kontrasten von Härte und Weichheit, Zerbrechlichkeit und Stabilität, Kälte und Wärme. Das Buch spiegelt Jaffés vielschichtiges Experimentieren wider und wird durch wissenschaftliche Beiträge von Carolin Heel und Fedra Benoli bereichert, die ihre Auseinandersetzung mit Raum, Körper und Material vertiefen.
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Agostino Iacurci
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Agostino Iacuri hat bildende Kunst an der Accademia di Belle Arti in Rom studiert und seit 2009 zahlreiche großformatige Wandgemälde und Installationen für öffentliche und private Institutionen ausgeführt. Außerdem hat er mit internationalen Marken wie Apple, Adidas, Hermès und Starbucks zusammengearbeitet.
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Dietmar Lutz
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Ein Jahr lang, von August 2020 bis August 2021, hat Dietmar Lutz (geb. 1968 in Ellwangen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) jeden Tag ein Bild gemalt oder eine Zeichnung gemacht, in denen Momente seines Alltags zu sehen sind. Alle 365 Arbeiten sind in chronologischer Reihenfolge entweder direkt oder auf Fotografien im Umfeld ihrer Entstehung abgebildet. Sie lassen das Jahr aus einer radikal subjektiven Perspektive Revue passieren. Die Gemälde halten Erinnerungen fest, sind aber jeweils aus einer bestimmten Situation heraus entstanden, ohne dieser zwangsläufig Ereignishaftigkeit zuzuschreiben. Der Künstler beobachtet sich selbst in seiner Welt und definiert seine Rolle in ihr. Das Malen als tägliche Aufgabe scheint die Zeit zu strukturieren, nicht umgekehrt. Jedes Bild erschließt einen neuen Raum, in dem die unterschiedlichen Facetten der Zeit sinnlich erfahrbar werden.
Dietmar Lutz studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist für seine großformatigen Gemälde bekannt, in denen er Alltagssituationen beschreibt und Referenzen zur Film- und Literaturgeschichte kreiert. Lutz ist Mitbegründer des deutsch-britischen Künstlerkollektivs hobbypopMuseum, mit dem er unter anderem auf der 1. Athen Biennale, bei Deitch Projects in New York und in der Tate Britain in London ausgestellt hat.
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Charles Moore
On painting16€ In den WarenkorbFür diese Sammlung von Interviews befragte der New Yorker Kunsthistoriker und Kurator Charles Moore sieben Maler:innen über deren Werdegänge und Motivationen. Die Gespräche dringen in die Tiefe, oft in die Kindheit und zu prägenden Begegnungen, und kristallisieren gegenwärtige Themen und Fragestellungen in den Werken heraus. Diskutiert wird u. a. das Innehalten als radikaler Akt, die Suche nach Dichte und zugleich Fluchtpotenzial, die Emotionalität von Farbsymbolik und negativem Raum, Zeitparameter und Relativität, Algorithmen für Unwahrscheinliches, das Konstrukt von nationaler Identität und kollektiver Erinnerung, die perspektivischen Möglichkeiten von Subtilität sowie immer wieder die Malerei als Medium, das das volle Spektrum afroamerikanischer Identität zu spiegeln vermag.
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Freies Spiel44€ In den WarenkorbZur Funktion der Kunst im menschlichen Dasein
Thomas Lehnerer (geb. 1955 in München, gest. 1995 ebenda) hat in seinem kurzen Leben die Existenz der Kunst nicht als selbstverständlich wahrgenommen. In seinen Schriften, allen voran in Methode der Kunst, entwickelte er in der Weiterführung von zentralen Texten der Ästhetik, Kulturtheorie und Kunstgeschichte einen Kunstbegriff, der in seinem künstlerischen Schaffen wiederzufinden ist. Die kleinformatigen figürlichen Plastiken des Theologen und Künstlers, seine Zeichnungen, Aquarelle und die frühen Rauminstallationen folgen den theoretischen Prämissen und bringen umfassende Themen des Menschseins auf. Das Buch dokumentiert seine Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, die durch den Einbezug von kulturhistorischen Figuren und Idolen vertieft wird.
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Die beiden Künstlerinnen Anne Deuter (geb. 1986 in Halle, lebt und arbeitet in Halle) und Monika Supé (geb. 1967 in München, lebt und arbeitet in München) suchen selbsterkundend Wege, um Körper, Raum und Zeit erfahrbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit formalistischen Elementen entwickeln sie ihre kompositorischen Praxen in Grafit und Tusche sowie in Wort und Bild. Im Zusammenspiel mit ausgewählter zeitgenössischer Lyrik eröffnet die Publikation neue Perspektiven auf die Bedeutung von Zeitlichkeit.
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Im Zentrum des Werks von Ottmar Hörl (geb. 1950 in Nauheim, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und Wertheim) stehen Skulpturen zu Themen des alltäglichen Lebens. Seine Großprojekte sind international bekannt und basieren auf Hörls Konzept von Kunst als Kommunikationsmodell. Für das Welkulturerbe Völklinger Hütte konzipierte er das Skulpturenprojekt Second Life mit 100 Figuren, die dem Völklinger Hüttenarbeiter mit Helm und Arbeitskleidung nachgebildet sind. Das Buch dokumentiert das eindrucksvolle Projekt, mit dem der Blick auf das universelle Thema der Völklinger Hütte gelenkt wird: Arbeit und die arbeitenden Menschen.
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Stephen Buckley
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Stephen Buckley (geb. 1944 in Leicester) setzt sich seit mehr als vierzig Jahren mit den großen Themen der Kunst des 20. Jahrhunderts auseinander: Seine Bilder oszillieren zwischen der Materialität der Arbeiten von Kurt Schwitters, der Dandyhaftigkeit eines Francis Picabia und der intellektuellen Unerbittlichkeit Marcel Duchamps. Aus den beiden Bestandteilen der traditionellen Malerei, Keilrahmen und Leinwand, formt er dreidimensionale Konstruktionen, aus Einzelbildern überlappende Strukturen, er bemalt die Rahmen und bringt Pappröhren, Seile, Fundstücke sowie ausgeschnittene Formen in seine Bilder. In den 1970er- und 1980er Jahren wurde Buckley in der Kunstwelt als „Punk der zeitgenössischen Malerei“ gefeiert. Das Buch präsentiert eine Auswahl seiner Malerei von 1968 bis heute.
Stephen Buckley studierte am King’s College der Durham University in Newcastle upon Tyne und an der University of Reading. Er lehrte am Canterbury College of Art, Leeds College of Art und an der Chelsea School of Art, London und war als Professor of Fine Art an der University of Reading tätig.





















