





Dissonance
Platform Germany
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| Herausgeber | Mark Gisbourne, Christoph Tannert im Auftrag des Künstlerhauses Bethanien Berlin |
| Autor(en) | Mark Gisbourne, Christoph Tannert |
| Gestaltung | Tobias Jacob |
| Maße | 22 x 32 cm |
| Umschlag | Hardcover in Leinen |
| Seitenzahl | 384 |
| Abbildungen | 268 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-060-6 |
Die Veränderung des Sehens – neue Malerei aus Deutschland
Deutschland ist seit der Wiedervereinigung zu einem bedeutenden Forum der internationalen Malerei geworden. Die Generation der in den 1970er und 1980er Jahren geborenen Künstler:innen folgt keinen kollektiven Strömungen und entzieht sich klar bestimmbaren Einflüssen. Gleichwohl erfasst ihre Kunst die kulturellen und soziologischen Verschiebungen und Divergenzen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs mit seismographischer Präzision.
Die Herausgeber von Dissonance – Platform Germany präsentieren 81 der wichtigsten in Deutschland lebenden Maler:innen der letzten beiden Dekaden. Sie wagen ein Urteil, decken Unerwartetes auf und suchen den Mehrwert in ästhetisch mitreißenden Leistungen programmatischer Pluralität. Ein wichtiges Überblickswerk zu einem der spannendsten Kapitel der jüngsten deutschen Kunstgeschichte.
Einige der gezeigten Künstler:innen haben DCV eine Edition mit wenigen Unikaten zur Verfügung gestellt, die Auswahl finden Sie hier.
Weitere Bücher
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MS 00 22
Michael Sailstorfer – Works 2000–202245€ In den WarenkorbMS 00 22 – Michael Sailstorfer: Works 2000–2022
Michael Sailstorfer (geb. 1979 in Velden/Vils, lebt und arbeitet in Berlin) ist einer der bekanntesten deutschen Bildhauer und Objektkünstler seiner Generation. Seine oft aufwändig produzierten und lange geplanten skulpturalen Arbeiten entstehen durch Reflektion und Umdeutung alltäglicher Gegenstände. Es sind verblüffende, skurrile und manchmal auch humorvolle Versuchsanordnungen und Objekte, die mit der Umwelt interagieren, Räume schaffen oder sich selbst dekonstruieren. Diese transformativen Prozesse wirken ebenso konzeptuell wie poetisch und erzählen von Zeitlichkeit und Auflösung. Häufig brauchen Sailstorfers Installationen das Zusammenspiel mit dem Betrachtenden, um zu funktionieren. Seine bildhauerischen Experimente werden meist mit der Kamera dokumentiert und später dem Publikum als Videos oder Fotografien zugänglich gemacht.
Die groß angelegte Monografie MS 00 22 zeigt die wichtigsten Werke aus Sailstorfers gesamtem Schaffen. Formal unterschiedliche Texte und Gespräche mit dem Künstler geben einen fundierten Einblick in seine Arbeitsweise.
Michael Sailstorfer studierte von 1999 und 2005 bei Olaf Metzel an der Münchner Akademie der Bildenden Künste und 2004/05 am Goldsmiths College in London. Er wurde u.a. dem Kunstpreis junger westen (2011) und dem Vattenfall Contemporary (2012) ausgezeichnet. Einzelausstellungen wurden ihm u.a. in der Schirn Kunsthalle Frankfurt (2007), der Kestnergesellschaft Hannover (2010), der Kunsthalle Nürnberg (2011) sowie dem Contemporary Arts Center in Cincinnati, Ohio (2014) ausgerichtet.
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Barbara Armbruster
Meins MineWeiterlesenEin interkulturelles Künstlernarrativ zwischen Deutschland und Ägypten
Barbara Armbruster (geb. in Bad Waldsee, lebt und arbeitet in Stuttgart) setzt sich in ihrem Werk mit kulturellen und gesellschaftlichen Räumen, Strukturen und Identitäten auseinander. Geprägt von vielen Jahren des Aufenthalts in der nordafrikanischen Metropole Kairo sind Armbrusters Arbeiten Beziehungspunkte zweier völlig verschiedener Kulturräume. Die Monografie zeigt einen faszinierenden Einblick in ihre kontinuierlich entwickelte Ausdruckssprache zwischen arabischer Kalligrafie, stilisierter Ornamentik und fotografischer Inszenierung von Alltagsarchitektur.
Barbara Armbruster studierte Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der sie später einen Lehrauftrag innehatte. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, darunter im Goethe-Institut in Kairo, im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, und im Kunstverein Freiburg.
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Wolfgang Gäfgen
Mysterien der Fotografie45€ In den WarenkorbGeheimnisreiches Spiel von Licht und Schatten
Im Unterschied zu den Handzeichnungen und Holzdrucken ist das fotografische Werk von Wolfgang Gäfgen (geb. 1936 in Hamburg, lebt und arbeitet in Stuttgart und Esslingen) nur wenigen bekannt. Das umfangreiche Œuvre der in analoger Fotografie entstandenen Schwarz-Weiß- und Farbabzüge erstreckt sich von den späten 1960er Jahren bis heute und steht gleichrangig neben den zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten. Das vorliegende Buch mit Texten von Christian Gögger, Olivier Kaeppelin, Clemens Ottnad und Michel Poivert versammelt erstmals eine Vielzahl von Bildern, die die Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen bildnerischen Ausdrucksmedien deutlich machen. Scheinbar bedeutungslosen Alltagsdingen wird in kunstvoll arrangierten Stillleben geisterhaftes Leben eingehaucht. Die mitunter auftretenden menschlichen Figuren erscheinen in kultische Handlungen verstrickt und oftmals sind den Foto-Arbeiten ironische Zitate aus der älteren Kunstgeschichte oder Verweise auf historische Mythen beigegeben.
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Justine Otto
New Traditionalists38€ In den WarenkorbJustine Otto (geb. 1974 in Zabrze, Polen, lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin) gehört zu den vielversprechendsten Künstlerinnen der gegenwärtigen Malerei. Sie liebt das Absurde und lässt in ihren Bildern einen metaphysisch-psychedelischen, oftmals grell leuchtenden Kosmos entstehen, in dem Gegenständlichkeit und Abstraktion aufeinanderprallen. Waren die Sujets in ihrem Frühwerk vorwiegend Mädchen, Frauen und Tiere, so zeigen ihre Bilder mittlerweile Helden – und damit männliche Mythen. Nach Generälen, Offizieren und Feldherren sind es jetzt Cowboys, manchmal hoch zu Ross mit Lasso, manchmal mit Musikinstrument unter einem Baum.
Justine Otto studierte freie Malerei an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt am Main bei Peter Angermann und Michael Krebber und schloss 2003 als Meisterschülerin ab. Nebenher arbeitete sie als Bühnenbildnerin bei den Städtischen Bühnen Frankfurt. Ihre Gemälde befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Hessischen Landesmuseum, Darmstadt, des Museum Franz Gertsch im schweizerischen Burgdorf und in der Phillips Art Collection, Washington, D.C.
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Barthélémy Toguo
10€ In den WarenkorbBarthélémy Toguos Kunst ist ein Ruf nach Gemeinschaft und Liebe und dabei alles andere als naiv. Mit seinen Malereien, Grafiken, Skulpturen, Performances und Installationen verweist er explizit auf die Themen Kolonialismus, Migration und Ungleichheit, er richtet unseren Blick auf die Verheerungen, die der Mensch anrichtet, auf das Sterben der Natur und von Kulturen. Es wäre ihm aber zu einfach, in diesem Abgrund zu verharren. Stattdessen möchte er mit seinen Arbeiten nicht-hierarchische Verknüpfungen herstellen, er möchte, wie er selbst sagt, eine „Welt der Solidarität und Großzügigkeit“ errichten, die kein Ego und keine Identität kennt, eine Gemeinschaft aller Lebensformen, die gedeihen und vergehen, auf dass aus deren Überresten wieder neue Wesen sprießen – Endless Blossoms. Seine Wortwahl und die Ästhetik der in diesem Katalog vereinten Arbeiten lassen erahnen, dass er damit nicht alleine ist. Er steht an der Seite von Ellen Gallagher, Wangechi Mutu, Louise Bourgeois, Marlene Dumas und Kiki Smith. Mit ihnen und mit uns allen entwirft Toguo eine farbenfrohe Zukunft, ein Universum der überbordenden Energie und Lebensfreude.
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Larry Rivers
An American-European Dialogue38€ In den WarenkorbZwischen französischer Moderne und New York School
Der amerikanische Maler, Musiker und Filmemacher Larry Rivers (geb. 1923 in New York, gest. 2002 in New York) gilt als einer der einflussreichsten Protagonisten der New Yorker Kunstszene in den 1950er- bis 1970er Jahren. Er spielte mit Miles Davis und Charlie Parker, war ein enger Freund Frank O’Haras und Wegbereiter der Pop Art. Schon früh beschäftigte sich Rivers mit der französischen Malerei des späten 19. Jahrhunderts. Während seines Aufenthalts in Paris zwischen 1961 und 1962 traf er auf Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle, woraufhin sich die Bandbreite seiner verwendeten Materialien auf Holz, Karton und elektrisches Licht erweiterte. Die erste Monografie seit zwanzig Jahren beleuchtet erstmals die eigenwillige Kunst Larry Rivers‘ mit Blick auf das Spannungsverhältnis zwischen traditioneller französischer Malerei und dem Abstrakten Expressionismus um Willem de Kooning.
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Roland Schappert & Wolfgang Ullrich
Aktualitätsjetzt. 14 Dialoge über Kunst16€ In den WarenkorbBanausentum, Klimawandel, Legitimationsdiskurse – ebenso virtuos wie kenntnisreich schlägt der Band AKTUALITÄTSJETZT dem Leser Pfade in den Dschungel der zeitgenössischen Kunst und ihrer aktuellen Debatten. Zwei Jahre lang initiierte der Kunstwissenschaftler und Autor Wolfgang Ullrich 14 Dialoge über Schriftbilder, Wandmalereien und Interventionen des Künstlers und Autors Roland Schappert. Aus deren formalen Eigenheiten sowie konzeptuellen und inhaltlichen Dimensionen entspinnen sich weit über die konkreten Werke hinausgehende, erhellende Gespräche über den heutigen Kunstbetrieb und kunstphilosophische und kultursoziologische Themen. Der beste Dialogband zum Thema Kunst seit den Gesprächen zwischen David Sylvester und Francis Bacon.
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Bilder des Wohnens
18€ In den WarenkorbErkenntnisformen der Fotografie
In der ganzen Welt wird derzeit auf politischer und wissenschaftlicher Ebene über Wohnungsnotstand und Wohnverhältnisse diskutiert. Im Zentrum des dreijährigen Forschungsprojekts der FH Bielefeld Bilder des Wohnens. Architekturen im Bild standen dabei Fragen der Raumrepräsentation, hybride Formen der Darstellung zwischen Dokumentation und Inszenierung, aber auch die Fotografie als Wissensinventar und Entwurfswerkzeug der Architektur. Das Buch zitiert Untersuchungen gesellschaftlicher Utopien des 20. Jahrhunderts wie im usbekischen Taschkent, das dem städtischen Ideal der sowjetischen Moderne entspricht, darüber hinaus Erkundungen der sozialen und kulturellen Räume in den Küstenregionen Nordmarokkos und Südspaniens, eine fotografische Typologie des deutschen Stadtraums und weitere soziokulturelle Betrachtungen, die sich mit der Bedeutung des heutigen Wohnens auseinandersetzen.
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Flatland
35€ WeiterlesenZwischen den Dimensionen
Der Titel dieses Buchs ist von einem literarischen Werk Edwin Abott Abbotts aus dem Jahr 1884 übernommen. In der berühmten allegorischen Satire mit geometrischen Formen als Protagonisten berichtet ein Quadrat von seiner Entdeckung der dreidimensionalen Welt. Flatland widmet sich der Frage, wie sich Künstler seit den 1960er Jahren von abstraktem Formenvokabular inspirieren ließen. Das aufwändig gestaltete Buch bringt Arbeiten aus über fünfzig Jahren zusammen, die orthodoxe Lesarten der Abstraktion in Frage stellen.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Laëtitia Badaut Haussmann, Francis Baudevin, Philippe Decrauzat, Marie-Michelle Deschamps, Angela Detanico / Rafael Lain, Hoël Duret, Sylvie Fanchon, Liam Gillick, Mark Hagen, Christian Hidaka, Sonia Kacem, Tarik Kiswanson, Vera Kox, Sarah Morris, Reinhard Mucha, Damián Navarro, Camila Oliveira Fairclough, Bruno Peinado, Julien Prévieux, Eva Taulois, John Tremblay, Pierre Vadi, Elsa Werth, Raphaël Zarka
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Language/Text/Image
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Christoph Borek
manyFACES65€ In den WarenkorbDer deutsche Fotograf Christoph Borek (geb. 1980 in Wolfenbüttel) ermutigt Menschen ihre Masken abzulegen und echte Gefühle zu zeigen. Denn das verbindet. „Wir reden ständig darüber, wie unterschiedlich wir sind – und übersehen dabei, wie ähnlich wir fühlen.“ Acht Jahre lang reiste Borek, suchte menschliche Begegnungen und porträtierte über tausend Freiwillige. Jede Person wurde gebeten vor der Kamera unverfälscht die drei grundlegendsten menschlichen Gefühle zu zeigen: Freude, Wut und Schmerz. Statt der zur Normalität gewordenen Selbstinszenierung und Idealisierung stehen hier Verletzlichkeit und Authentizität im Visier. Das Buch manyFACES versammelt diese über 3000 Menschenbilder und bietet Reflektionen des Künstlers zum Projekt. Ein Band über das Miteinander statt Gegeneinander.
Ausstellung
manyFaces – We are all unique. We are all the same
Bis 22. November 2026Finissage am Freitag, den 20. November 2026
Sankt Leonhard 2a
38102 Braunschweig
weitere Infos hier
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Norbert Bisky
Im FreienWeiterlesenDie Schönheit männlicher Körper, Hedonismus und intensive Farben – Norbert Bisky (geb. 1970 in Leipzig, lebt und arbeitet in Berlin) gilt als erfolgreichster Vertreter der zeitgenössischen figurativen Malerei in Deutschland. Nun hat der Künstler eine Reihe von 17 Leinwänden und Papierarbeiten geschaffen, die sich assoziativ mit dem Werk des Expressionisten Max Pechstein (1881–1955) auseinandersetzen. Ihr Titel „Im Freien“ nimmt nicht nur Bezug auf die dargestellten Szenen, die sich unter freiem Himmel abspielen, sondern es geht Bisky – der in der DDR, also in „nicht freien Verhältnissen“, wie er es selber nennt, aufwuchs – auch um die Frage, wie wir heute mit Freiheit umgehen. So steht bei beiden Malern die Suche nach der persönlichen Utopie im Vordergrund. Pechstein fand sie in der Südsee, wo er 1914 die damalige deutsche Kolonie Palau besucht hatte, die für ihn ein paradiesisches Idyll fernab von politischer und sozialer Realität war. Bisky hingegen konzentriert sich weniger auf die exotische Landschaft als auf ihre Bewohner und inszeniert sie als Individuen einer globalisierten Gesellschaft.
Norbert Bisky begann 1994 ein Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Berliner Humboldt-Universität, wechselte aber noch im gleichen Jahr an die Hochschule der Künste Berlin, wo er bei Georg Baselitz Malerei studierte und 1999 dessen Meisterschüler wurde. 2008–2010 war er Gastprofessor an der Haute école d’art et de design in Genf und 2016–2018 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
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Toni Mauersberg
Entre Nous28€ In den WarenkorbDas Interesse von Toni Mauersberg (geb. 1989 in Hannover, lebt und arbeitet in Berlin) gilt den verschiedenen Deutungsebenen eines Bildes: zunächst das Dargestellte, dann seine Verankerung in einer größeren Tradition und schließlich die Bedingungen seiner Entstehung. Mit verschiedenen malerischen Strategien und Techniken versucht sie, das Potenzial von Gemälden – als Medium des Verstehens, Erkennens und Erzählens – freizulegen. Dabei geht es ihr um die Frage, wie es im post-religiösen, post-rationalen und post-individuellen Zeitalter möglich ist, ein eigener Mensch zu sein. Mauersberg untersucht in ihrer aktuellen Serie Pas de Deux die komplexe Bildsprache abstrakter Malerei, deren Ursprünge auch in der Suche nach neuen Darstellungsformen von Spiritualität und Befreiung liegen. Ihre Kombination ungegenständlicher Bilder mit Porträts rückt beider „Gemachtheit“ aus bloßer Farbe in den Blick und erweitert zugleich ihre Deutungsmöglichkeiten. Der Dialog der Gemälde soll den Betrachtenden eigene Wege eröffnen, scheinbar verborgene Gesetzmäßigkeiten innerhalb von Bildern zu entschlüsseln.
Toni Mauersberg studierte 2008–2012 Judaistik an der Freien Universität Berlin und ab 2009 bildende Künste an der Universität der Künste in Berlin bei Leiko Ikemura. 2017 war sie Meisterschülerin bei Michael Müller.
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Jorinde Voigt
Trust42€ In den WarenkorbJorinde Voigt (geb. 1977 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin), erklärte zum Titel des Buches: „Trust ist ein Hybrid aus dem Wunsch danach und der Entscheidung dafür“. Voigt hat sich entschieden, ihre Werke, die sie von Mai 2019 bis Frühjahr 2021 realisiert hat, unter dem Zeichen des Vertrauens, der Verbundenheit, der Zuverlässigkeit und der Integrität zusammenzustellen. Viele der präsentierten Arbeiten stellen sich in die Kontinuität derjenigen aus der Publikation Immersion, worin Voigts Werke aus der Periode 2018–2019 veröffentlicht sind. In dem umfangreichen Band Trust werden neben den Papierarbeiten, für die sie bekannt ist – hier in ein Pigmentbad eingetaucht und anschließend mit Pastell, Tinte, Tusche, Ölkreide und Blattgold bearbeitet – auch Skulpturen und Mobiles gezeigt.
Jorinde Voigt studierte ab 1996 Philosophie und neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen. 1998 wechselte sie nach Berlin und studierte Soziologie, Philosophie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1999–2003 studierte sie Kunst im Bereich Multimedia an der Universität der Künste bei Christiane Möbus und Bildende Kunst und Fotografie bei Katharina Sieverding, deren Meisterschülerin sie 2004 wurde. 2014–2019 war sie Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2019 ist sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
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Larissa Kikol
SIGNED. Unterwegs mit der 1UP-Crew und Moses & Taps18€ In den WarenkorbWem gehört die Stadt? Eine Frage, auf die Graffitisprayer und Politik unterschiedliche Antworten geben. 1UP und Moses & Taps sind internationale Größen der Szene, ihre Aktionen spektakulär, ihre künstlerischen Konzepte radikal. Die Kunstkritikerin Larissa Kikol hat sie drei Jahre lang auf ihren nächtlichen Streifzügen begleitet und ihre Erlebnisse in diesem Buch verarbeitet, das zu einer einmaligen Hommage an die Graffiti-Szene geworden ist. Das Buch ist ein Making-of ihrer Werke im Spannungsfeld von zivilem Ungehorsam, Gesetzesbruch und der Freiheit des Trotzdem. Kikol fährt quer durch Deutschland und schildert in packenden Dialogen verschiedene Welten: die legale und die illegale Kunstwelt, zwischen Malerei und Protest. Immer auf dem Sprung und kurz davor, entdeckt und verhaftet zu werden. Eine Reise hinter die Grenzen der gestatteten Kunst in U-Bahn-Tunnel, auf Hausdächer und Abstellgleise. Dabei entsteht ein Porträt Deutschlands und Berlins und der Machtverhältnisse, die auf unsere Gesellschaft einwirken.
Larissa Kikol (*1986) ist freie Kunstkritikerin, Kunstwissenschaftlerin und Autorin. Sie schreibt unter anderem für Die Zeit, Spiegel Online, Art, die Kunstzeitung, Mare, Monopol Online und Kunstforum International. 2016 gewann sie den internationalen Wettbewerb Talents des C/O Berlin für Kunstkritik. Sie lehrt und hält Vorträge an Kunsthochschulen und Universitäten in Deutschland und Frankreich. Kikol studierte Bühnenbild und Dramaturgie in Berlin-Weißensee und promovierte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe in Kunstwissenschaft. Sie lebt und arbeitet in Marseille und Köln.
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6 U L
Lust und Begehren in Kunst und Design28€ In den Warenkorb„Whose Jizz is this?“
Sex – u – ell, der Publikationstitel erschließt sich allein phonetisch aufgelöst. „Sexuell“ umfasst das breite Spektrum dessen, was wir mit Sexualität verbinden. Lust, Verlangen, Ekstase, Unterdrückung, Obsession – in der Welt der Kunst, in Mode und Design zeigen sich verschiedene Spielarten von Eros und Sexus jenseits festgefahrener Klischees in unterschiedlichen Ausprägungen. Ausgehend von einer Neubewertung der Sexualität über die letzten dreißig Jahre wird in diesem Buch der Frage nachgegangen, inwieweit aktuelle gesellschaftliche Debatten um biologische und soziale Geschlechterrollen, Machtstrukturen und sexuelle Gewalt oder die zunehmende Enttabuisierung sexueller Praktiken Eingang in die Gestaltungen von Künstlern, Modemachern und Designern gefunden haben. Mit Arbeiten und Entwürfen von Walter Van Beirendonck, Monica Bonvicini, Tracey Emin, Hans-Peter Feldmann, Jürgen Klauke, Peaches, Cindy Sherman, Kara Walker, Vivienne Westwood und weiteren.
Das vorliegende Buch dokumentiert das ursprünglich als große Sommerausstellung im Leipziger GRASSI Museum für Angewandte Kunst geplante Projekt, welches aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde.
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Jeff Wall
AppearanceWeiterlesenEin neuer Blick auf das Werk des Fotokünstlers
Das Markenzeichen von Jeff Wall (geb. 1946 in Vancouver, lebt und arbeitet in Vancouver) sind großformatige Dialeuchtkästen, auf denen er sorgfältig komponierte Szenen wie Film-Stills präsentiert. Der studierte Kunsthistoriker knüpft mit seinen Werken vielseitige Verbindungen zur Kunstgeschichte und wird aufgrund seiner aufwendigen Inszenierungen immer wieder mit den Meistern der Moderne verglichen. Mit einem besonderen Fokus auf Konstellationen, die das fotografische Medium in Form einer Spurensuche präsentieren, ermöglicht das Buch einen neuen Blick auf Arbeiten des Künstlers, die bisher selten in Ausstellungen gezeigt wurden.
Jeff Wall studierte Kunstgeschichte an der University of British Columbia, Vancouver, sowie am Courtauld Institute of Art, London. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Museum of Modern Art, New York, in der Tate Modern, London, und im Art Institute of Chicago ausgestellt. 2008 erhielt er den Audain-Preis für sein Lebenswerk.
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Ira Hoffecker
Imagined Landscapes (EN)38€ In den WarenkorbImagined Landscapes ist eine während der Corona-Pandemie begonnene Werkgruppe der deutschen Malerin Ira Hoffecker (lebt in Vancouver, Kanada). 2020 legte sie einen Garten an und malte die Pflanzenwelt, die ihr in der Isolation als visueller und haptischer Anker diente. Hoffeckers neuere Gemälde haben hingegen keinen realen Bezug, sondern entwerfen imaginäre Landschaften, die vermitteln, wie sich ein Zufluchtsort anfühlen könnte. Inspiriert u.a. von Botanik, Musik, Lyrik, Philosophie, Mystik und Kunst, verkörpern ihre Arbeiten Harmonie, Spannung und Andacht. Dieses Buch stellt über 70 Werke der vergangenen sechs Jahre vor, jedes mit einem Essay von Debora Alanna, die schreibt: „Kultivierung entsteht hier aus der Laune heraus und durch das ‚Verwildern‘ des imaginierten Raums.“
Deutsche Version erhältlich
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Isabelle Graw
In einer anderen Welt. Notizen 2014–201726€ In den WarenkorbPersönliche Beobachtungen als Gesellschaftsanalyse
Isabelle Graw (geb. 1962 in Hamburg; lebt in Berlin) ist Herausgeberin der Zeitschrift Texte zur Kunst. Seit 2002 lehrt sie als Professorin an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main. In diesem Buch hält sie all jene Erlebnisse und Gedanken fest, die nicht in ihre kunsthistorischen Texte einfließen. Noch nie zuvor hat Graw direkter und offener zu ihren Leserinnen und Lesern gesprochen als in diesen 160 Notizen.
„Bestürzend ehrlich wird das sie Umgebende analysiert: Waxing-Studios, die Ankunft syrischer Flüchtlinge in Deutschland, Ausstellungen und Trauer, aber auch Wahlergebnisse und Familienpolitik. Graw enthüllt auf subtile Weise, wie Eindrücke und Überzeugungen aus ihren jeweiligen Umständen entstehen.“
Chris Kraus, amerikanische Filmemacherin und Autorin von I Love Dick„In klaren, markanten Vignetten zeigt Isabelle Graw, wie Selbstprüfung und Beobachtungen ineinandergreifen und ein dichtes Netz der Analyse bilden. Dieses Buch ist einzigartig und originell – literarisch, psychologisch und soziologisch zugleich.“
Eva Illouz, französisch-israelische Soziologin -

João Onofre
Untitled (in awe of)25€ In den WarenkorbJoão Onofres Arbeiten sind Würdigungen der Kunstgeschichte und des Pop. Er liest auf, was gerade verloren zu gehen droht, richtet es neu aus und übersetzt es in etwas Erhabenes. Mit seinen Werken regt er die Betrachter*innen dazu an, sich kritisch mit einer in der kollektiven Erinnerung verblassten Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich so mit ihr zu versöhnen. Im Schaffensprozess orientiert er sich am Material sowie an einem klar formulierten Konzept, das allerdings offenlässt, welche Richtung die Werke einschlagen. Was seine Mittel betrifft, legt er sich demnach nicht fest, es entstehen Videos, Performances, Installationen u.v.m. Gemein ist allen Arbeiten, dass er mit ihnen die Grenzen des jeweiligen Mediums und unserer Wahrnehmung neu auslotet. In diesem Katalog werden drei kürzlich entstandene Werke vorgestellt, in denen das Wesen von Onofres Kunst fassbar wird: Er erschafft aus Mythen und Symbolen Ehrfurcht gebietende Bilder, Töne und Formen – nicht umsonst haftet ihm der Titel des Alchemisten an. Seine handgreiflichen Verdichtungen der Kulturgeschichte wurden für den Katalog in beeindruckende Bilder gefasst und mit einem ambitionierten Begleittext kontextualisiert.




















