






Mirror
Collaborative Pictures by Merrick d’Arcy-Irvine x Julia Bajanova
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|---|---|
| Gestaltung | Studio Jung, Berlin |
| Maße | 23 x 30,5 cm |
| Umschlag | Leinen Hardcover |
| Seitenzahl | 112 |
| Abbildungen | 69 |
| Sprache(n) | Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-216-7 |
Wir Menschen sind soziale Wesen. Ohne andere, die unser Verhalten spiegeln, geht verloren, was uns ausmacht – Sprache, Kultur, die Fähigkeit zum künstlerischen Ausdruck. Dem Fotografen Merrick d’Arcy-Irvine und der Modedesignerin Julia Bajanova ist daher an intensiven Begegnungen gelegen; mit den Personen, die auf ihren Bildern zu sehen sind, sowie miteinander, als Künstler*in und Mensch. Es berühren sich dabei ihre Medien und die Stoffe, die dafür in Gebrauch sind. Deren Materialität und ihr sinnliches Erleben im physischen Raum stehen bei den in diesem Band vereinten Bildern im Fokus, weshalb d’Arcy-Irvine und Bajanova auf digitale Mittel verzichten. Über die Sinnlichkeit entsteht eine emotionale Verbindung zwischen ihren künstlerischen Universen, deren Grenzen wie jene der Genres fluide werden. Farben und Formen verschmelzen zu einer gemeinsamen Sprache von bildender Kunst und Mode, in der d’Arcy-Irvine und Bajanova mit Licht auf dem Fotopapier ihre Botschaften verfassen. Sie erzählen davon, was uns Menschen ausmacht: vom freien Schaffen jenseits alltäglicher Notwendigkeiten. Die Bilder in Mirror sind demnach Spiegelungen unseres Daseins, Pforten zur Selbsterkenntnis.
Weitere Bücher
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Petra Arnold
Beyond Starlight39,90€ WeiterlesenEin fotografisches Langzeitprojekt über die Zirkusfamilie Fischer
Seit über zehn Jahren fotografiert Petra Arnold den Zirkus Starlight und die Artistenfamilie Fischer – analog, vorwiegend schwarz-weiß und hinter den Kulissen. Damals eine Großfamilie mit dreißig Enkelkindern, hat sich das Familienunternehmen über die Jahre deutlich verkleinert. Die Branche ist schwieriger geworden, von einem Zirkus können heute nur noch wenige leben. Arnolds Fotografien blicken hinter den Vorhang und beobachten ein Leben zwischen Zirkusfamilie und Familienzirkus – vorwiegend abseits der Manege. Die Porträt- und Momentaufnahmen sind Zeitdokumente und ein Verweis auf eine immer weiter wegbrechende traditionelle Zirkuskultur.
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Jörg Heieck
CRUX29€ In den WarenkorbZwei faszinierende Werkreihen des Fotografen und Physikers
Mit der tradierten fotografischen Technik der Cyanotypie verwandelt Jörg Heieck (geb. 1964 in Münster, lebt und arbeitet in Kaiserslautern) die Natur in ein faszinierendes Spiel von Blautönen und verfremdeten Strukturen. Wüstenartige Landschaften und Ödnisse – die erste Werkreihe des Bandes entstand in der Sahara, in Island und auf Spitzbergen. Der Mensch steht an einem Kreuzweg: Kann er die Zerstörung des Planeten abwenden? Dieser symbolischen Crux stehen im zweiten Teil belebte Straßenkreuzungen aus China, Japan, Russland, Israel, Indien, Griechenland und Georgien gegenüber. Sie bilden einen Kontrapunkt zu den abstrahierenden Fotografien des ersten Teils und geben Einblick in das außergewöhnliche Werk des Künstlers.
Jörg Heieck ist promovierter Physiker und war viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Agfa, Kodak und dem Kernfusionsreaktor-Projekt ITER tätig. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in den Goethe-Instituten in Damaskus und Beirut, auf dem Aleppo International Photo Festival, im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, und in der Kunsthalle Mannheim.
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ELASTE
1980 – 198649€ In den WarenkorbDie Geschichte von ELASTE ist die Geschichte einer Bewegung – die der New Wave-Generation in Westdeutschland. Gegründet 1980 in Hannover, war das Magazin ein Fanal der Kulturrevolte und das erste glossy Indie-Magazin der Bundesrepublik: im Eigenverlag herausgegeben, ein Statement irgendwo zwischen Pop-Avantgarde, Subversion und Stilbewusstsein. Zu denen, die Look und Geist des Magazins prägten, gehörten u. a. Jon Savage, Ellen von Unwerth und Diedrich Diederichsen. Wie kein zweites Magazin agierte ELASTE dabei an der Schnittstelle von Musik, Mode und Gesellschaft, mit Headlinern wie Warhol, The Rolling Stones, Kraftwerk. Dieses Buch von den ELASTE-Herausgebern Thomas Elsner und Michael Reinboth, blickt zurück auf den Pioniergeist, die Köpfe und die Geschichten hinter der Zeitschrift.
Inkl. Download-Code für 14 Tracks von ELASTE RECORDS
ELASTE Lesung, Talk und DJ Set
mit Michael Reinboth und Thomas Elsner und ihren Talkgästen:
Max Dax, Kurt Dahlke (Pyrolator), Ralf Niemczyk und Emilio WinschettiWANN: Freitag, 18. September 2026, 20 Uhr
WO: Synthesizer Museum, Skalitzerstrasse 135a, 10999 Berlin -

Alexandra Tretter
24€ In den WarenkorbDie Kunst von Alexandra Tretter (*1988) ist ebenso tiefgründig wie verspielt. Verdankt sich ebenso der sanften Spiritualität der späten Geometrien Hilma af Klints wie den vor schierer Farblust überbordenden Scheiben-Bildern Sonia Delaunays. Ihr einfühlsam gestaltetes Künstlerinnenbuch vereint monumentale Gemälde und intime Werke auf Papier, die durchdrungen sind von Tretters eigenen Lebenszusammenhängen als Künstlerin, als Frau, als Mutter.
Es sind kaleidoskopische Figurationen, die sich aus einem in sich ruhenden Zentrum entfalten und in Symmetrie und Asymmetrie zu allen Seiten hin vervielfältigen. Der Kreisform, dem unveränderlichen Grundelement ihrer Kompositionen, stellt sie das permanent über sich hinausstrebende Oval entgegen, das sich in immer neuen Permutationen von einer Figur zur nächsten wandelt, zu Augen, Mündern, Brüsten, Blüten oder Vulven.
Ihre Bilder ringen um Fassung, entfalten sich und blühen auf, um dann wieder jede Gestalthaftigkeit loszulassen. Einmal gefundene Stabilität wird sogleich in Aufruhr versetzt. Die Farben branden heftig auf oder fließen zart dahin, lichten oder verschatten sich, tragen einander oder werfen sich gegenseitig aus der Bahn. Materialisierung und Auflösung realisiert Tretter als gleichberechtigte Grundprinzipien ihrer Malerei.
Womit das, was die Bilder aufnehmen, bewahren und freigeben, Erfahrung, Wachstum und langsames Reifen sind. Ihre Bilder sind „Zuneigungsfigurationen“, in denen jedes Einzelne sich anderem zuwendet, daran zweifelt oder wächst, sich mitunter abwendet oder umso bewusster hingibt. Sie stellen alles in Frage, beginnen neu und finden doch wieder zu sich, ins Eigene zurück.
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Michael Bertram
mehr licht35€ In den WarenkorbDas Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich 1975–2019
Im Jahr 1975 startete in Mülheim-Kärlich der Bau des einzigen Kernkraftwerks in Rheinland-Pfalz. Nach zahlreichen Klagen und nur zwei Jahren im Probe- und Regelbetrieb wurde das Kraftwerk 1988 abgeschaltet und ab 2001 rückgebaut. Der 162 Meter hohe Kühlturm, höher als der Kölner Dom, war Orientierungspunkt, Wahrzeichen und Schandfleck einer ganzen Region; sein langwieriger Abriss ein Symbol des ewig polarisierenden Atomausstiegs.
Michael Bertram (geb. 1968 in Mendig, lebt und arbeitet in Mayen) fotografierte den zwischen Häusern und Fabriken stehenden Reaktor, um das zukünftig Vergangene festzuhalten. Sieben Milliarden DM für den Aufbau und eine Milliarde Euro für den Abbau wurden für eine vierzig Jahre vorhandene temporäre Anlage ausgegeben, die die Landschaft, Kommunen und dort lebenden Menschen erheblich prägte. Beginnend mit dem Abbau zeigt das Buch in 81 Schwarz-Weiß-Fotografien den invertierten Zeitverlauf. Das Objekt scheint zu entstehen, bis fünf Farbfotografien am Ende der Serie eine gerade erst vergangene Gegenwart vermuten lassen – ein einzigartiges Zeitdokument deutscher Industriekultur.
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Sprache/Text/Bild
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Claudia Fährenkemper
Kontextforschung / context research 1980–202268€ In den WarenkorbClaudia Fährenkemper (geb. 1959 in Castrop-Rauxel, lebt in Steinheim/Westfalen) fotografiert riesengroße und kleinste Objekte unter Zuhilfenahme von Rasterelektronenmikroskopen. Dabei entstehen faszinierende und zugleich befremdliche Fotografien. Im Spiel mit den extremen Maßstäben bilden sich fantastische Bildwelten: amerikanische Wüsten- und Canyonlandschaften, Maschinengiganten des deutschen Braunkohletagebaus, Insekten, Pflanzensamen, Kristalle und Plankton sowie Rüstungen des europäischen und japanischen Kulturerbes. Erstmals werden in diesem aufwendig gestalteten Buch Arbeiten aus vierzig Jahren künstlerischen Schaffens gegenübergestellt. In der Zusammenschau von Fährenkempers wichtigsten konzeptuell angelegten Werkserien zeigen sich überraschende Verzahnungen von Sujets völlig gegensätzlicher Thematik und Dimension aus Natur, Technik, Wissenschaft und Kulturgeschichte.
Claudia Fährenkemper studierte an der Fachhochschule Köln bei Arno Jansen und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd und Hilla Becher und Nan Hoover. Ihre Fotografien befinden sich in zahlreichen Museumssammlungen, unter anderem im Kunstmuseum Bonn, in der National Gallery of Canada und der Margulies Collection in Miami.
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Malte Hagen
Subtle Masterworks30€ In den WarenkorbIn großformatigen Bildern verbindet der Maler Malte Hagen (geb. 1967, lebt in Berlin) alltägliche Objekte, Figuren und Räume zu ambivalenten Szenarien, die sonderbar anziehen aber auch abstoßen. Mit Lichteffekten, weißlichen Oberflächen, und Kontrasten von Grellheit und Dämpfung rückt er das Abgebildete in eine mythische Ferne. Trotz Anspielungen auf Mythologie und Kunstgeschichte sind Hagens Bilder aber relevant im Heute. Sperrmüll und Plastikplunder sind goldenen Helmen und klassischen Posen ebenbürtig. Der Künstler „pendelt zwischen Süße und Sülze” (Christoph Tannert). Was auf den ersten Blick ironisch anmuten könnte, bleibt stets suggestiv und mehrdeutig. Dieses reich bebilderte Buch gibt einen Überblick über Hagens unterschwellig provokante Malerei der vergangenen zehn Jahre.
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Roland Schappert
Liebe +–24€ In den WarenkorbLiebe+– von Roland Schappert ist eine poetische Reise durch die geheimnisvollen und paradoxen Landschaften der Liebe. Mit unbestechlichem Blick und lyrischer Präzision beschreibt Schappert die fragile Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Verlangen nach Vereinigung und dem Bedürfnis nach Loslösung. Der Titelzusatz +– steht dabei symbolisch für die Ambivalenz der Liebe: Anziehung und Abstoßung, Freude und Schmerz, die in einem ständigen Wechselspiel stehen und die Dynamik der Liebe prägen.
Die lakonischen, teils aphoristischen Texte treten in einen Dialog mit den kunstvollen und rätselhaften Bildern und Skulpturen des Autors – Schriftbilder, genäht aus Perlenschnüren oder mit Champagnerkreide gemalt, die die emotionale Spannung der Gedichte subtil spiegeln und brechen. Schapperts Lyrik balanciert virtuos auf dem schmalen Grat zwischen Zuneigung und Entfremdung, durchzogen von ironischen Anspielungen auf unsere digitale und urbane Gegenwart.
Dieses Künstlerbuch schafft durch die Symbiose von Poesie und Bild eine eigene Welt, in der die Grenzen zwischen Ich und Du verschwimmen und Subjekt und Objekt zu einem kollektiven Wir verschmelzen. Es lädt uns ein, die Liebe neu zu betrachten – als zärtliche Berührung und widerspenstige Idee, als ein Spiel aus Erwartung, Enttäuschung und unermüdlichem Neubeginn.
„Liebe in Zeiten von Social Media und Dating Apps, aber nicht aus der Perspektive der Gen Z – sondern von jemandem, der dieses Gefühl schon viel länger kennt. Und der seine – sicher für viele repräsentativen – Erfahrungen in immer wieder neuen Verbindungen von Text und Bild in eine Form bringt, die das Lesen und Betrachten zu einem einprägsamen Ereignis werden lässt.“ – Wolfgang Ullrich
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The Scharf Collection.
Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse48€ In den WarenkorbDie Scharf Collection ist eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Sie führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Spektrum von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec reicht. Der umfangreich bebilderte Katalog begleitet die erste umfassende Ausstellung der Sammlung in der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und im Kunstpalast in Düsseldorf.
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René Holm
Let me be your everlasting light25€ In den WarenkorbLicht ist das Thema der neuen Gemälde von René Holm (geb. 1967 in Esbjerg). Gesichtslose Protagonist:innen, die symbolische Wälder mit blattlosen Bäumen durchqueren, erschienen bereits in früheren Bildern und nehmen diesen jegliche individuelle oder lokale Bezüge und bringen sie somit in einen spirituellen und universellen Bereich. Totenköpfe mit brennenden Kerzen symbolisieren im Stillleben die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes. Holm geht einen Schritt weiter und lässt seine Figuren die Symbole in den Händen tragen oder sogar selbst zu lebendigen “Stillleben” mit brennenden Kerzen auf dem Rücken werden. Die Allgegenwart des Todes ist kein Bild, das wir aus der Ferne betrachten, sondern wir sollten sie täglich im Bewusstsein tragen. Lodernde Kerzen bedeuten auch, dass wir sowohl mit unserem Leid als auch unserem Licht durchs Leben gehen. Wir müssen brennen, um zu leuchten. Dieses Buch begleitet Holms Galerieausstellung Let me be your everlasting light im dänischen Horsens.
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X x X
Semjon Contemporary50€ In den WarenkorbDie Galerie Semjon Contemporary – gegründet 2011 von Semjon H. N. Semjon – hat ein eigenes, unverkennbares Profil entwickelt, das sie zum Unikat in der Kunstwelt macht. Vertreten werden internationale Positionen der zeitgenössischen Kunst, die trotz ihrer Divergenzen den gemeinsamen Nenner einer hohen Materialintelligenz haben. Das Ergebnis ist eine eigene künstlerische Sprache, die keine Modifikation des Bekannten zulässt. Trotz aller Unterschiede in Material, Technik und Ausdruck treten die Werke der Künstler:innen miteinander in Dialog, was auch in parallelen Salon-Hängungen und in Sonderausstellungen mit vielen Gastkünstler:innen gezeigt wurde.
Im Buch werden Colin Ardley, Edward L. Buchanan, Takayuki Daikoku, Dittmar Danner aka Krüger, Ute Essig, Experimental Setup (Kollektiv von Kata Hinterlechner und Bosko Gastager), Katja Flint, Andreas Fux, Dave Grossmann, Renate Hampke, Marc von der Hocht, Nataly Hocke, Michael Kutschbach, Henrik U. Müller, Cornelia Nagel, Susanne Knaack, Katja Kollowa, Susanne Pomrehn, Thomas Prochnow, Dirk Rathke, Ursula Sax, Gerda Schütte, Gil Shachar, Li Silberberg, Karina Spechter, Klaus Steinmann, Stefan Thiel, Hitomi Uchikura, Royden Watson und Bettina Weiß in eigenen Kapiteln vorgestellt. Hinzu kommen Statements von Sammler:innen wie Thomas Lenhart, Cornelie Kunkat, Gabriele Quandt, Roland Schnell, Nobert Fuhr und Klaus Werner, Roswitha und Jürgen König sowie Helmut Ließ. Kommentare von Kunstkritiker:innen/-wissenschaftler:innen und ein Interview, das Jan Maruhn mit Semjon führte, geben weitere Einblicke in die Arbeit der Galerie.
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Anaïs Horn
Fading14€ In den WarenkorbDas Rätsel der Liebe und ihrer Sprache, übersetzt in einen fotografischen Diskurs
Ausgangspunkt der 2013 begonnenen, mittlerweile 80 Fotografien umfassenden Serie der in Wien und Paris tätigen Künstlerin Anaïs Horn sind die Fragments d‘un discours amoureux (Fragmente einer Sprache der Liebe) des französischen Philosophen und Schriftstellers Roland Barthes. Begriffe wie „Askese“, „Magie“, „Sehnen, „anbetungswürdig“ oder „unbegreiflich“ dienen Horn als Vorlage für ihre fotografischen Inszenierungen. Die sprachlichen „Figuren“, aus denen Barthes seinen „Discours“ in einer offenen Struktur entwickelte, finden ihre Entsprechungen in Ansichten von Menschen, Landschaften, Gegenständen und Räumen. So entsteht ein ebenso unverbindlicher wie intimer, ergreifender wie leichter, verletzlicher wie herausfordernder Bilderkosmos, der unendlich erweiterbar scheint. In der Zusammenschau werden Fragmente kollektiver Erfahrungen und kulturelle Codes unserer Vorstellungen von Liebe sichtbar.
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Herinneringen ophalen
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
mehr Infos hier -

Sabine Hornig
Passage through Presence45€ In den WarenkorbGroßformatige Raum-Zeit-Schichtungen
Sabine Hornig (geb. 1964, lebt und arbeitet in Berlin) ist international durch ihre Skulpturen, Fotografien und Rauminterventionen bekannt geworden, die auf besondere Weise Bild, Perspektive und Raum ineinander verschränken. Ihre Arbeiten integrieren transparente Bildebenen auf Glas skulptural in den Raum, sodass sich die Bedeutung erst durch den Blick und die Bewegung des Betrachters entfaltet. In den neuen architekturbezogenen Arbeiten der Künstlerin werden ganze Fassaden und Durchgänge mit Großfotos überlagert. In dieser Publikation wird erstmalig der Fokus auf Sabine Hornigs räumliche Arbeiten von der Erstellung der Modelle zu Skulpturen und der Kombination mit transparenten Fotoebenen bis hin zu den Arbeiten im öffentlichen Raum gelegt. Dabei steht ihre bisher größte Installation im New Yorker Flughafen LaGuardia im Mittelpunkt, über die sie mit Nicholas Baume, Direktor und künstlerischer Leiter des Public Art Fund New York spricht.
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SELBER ORT, ANDERE ZEIT.
Künstlerbund Baden-Württemberg 1955 – 202538€ In den WarenkorbDiese 2-bändige Publikation erscheint zum 70-jährigen Jubiläum des Künstlerbunds Baden-Württemberg, der 1955 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden seine erste Ausstellung präsentierte. Zum landesweiten Verein gehörten damals u.a. Otto Dix, Ida Kerkovius, und Willi Baumeister. Heute umfasst der Künstlerbund 450 Künstler:innen. Archivmaterial gibt Einblick in seine facettenreiche Geschichte und aufschlussreiche Essays beleuchten die Bedeutung von Kunstvereinigungen und der dort initiierten Diskurse im Deutschland der Nachkriegszeit, nach seiner Teilung und Wiedervereinigung. Der zweite Band dokumentiert die gegenwärtige Ausstellung Selber Ort, andere Zeit mit 21 Künstler:innen welche das breite Spektrum der kreativen Ansätze und der im Bund vertretenen Generationen bezeugen.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
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Lou Küng
Der Schlüssel zur Zeit15€ In den WarenkorbIn ihrem literarischen Debüt Der Schlüssel zur Zeit erzählt die Schweizer Autorin Lou Küng (geb. 2010) eine atmosphärisch dichte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und den Mut, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Die junge Seelenhüterin Liv erfährt, dass sie dazu bestimmt ist, einen geheimnisvollen Schlüssel zu erschaffen, um einen Dämon aufzuhalten, der sich jedes Jahr im März aus der Zeit befreit. Da seine Rückkehr unmittelbar bevorsteht, muss sie sich auf eine gefährliche Reise begeben, auf der sie magischen Wesen, dunklen Mächten und schließlich der Wahrheit über den Tod ihres Vaters begegnet. Eine mitreißende Fantasy-Erzählung, die lange nachhallt.
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Silke Eva Kästner
Panta Rhei36€ In den WarenkorbSilke Eva Kästner (lebt und arbeitet in Berlin und der Uckermark) entwickelte ihren künstlerischen Ansatz auf Reisen in Indien, New York und Japan. Neben temporären Gemälden in situ entstehen Konzepte, bei denen der/die Betrachter:in auf vorbereitetes Material trifft und dabei ein Teil des Bildes wird oder dieses sogar verändert. Dieses Zusammentreffen dokumentiert Kästner in Fotos oder Filmspuren, aus denen sie Filme editiert. Sie lotet die Möglichkeiten der Malerei als Kommunikation aus. Dabei stehen die Handlung und der Prozess im Vordergrund. Im Ausstellungsraum wie auch im Stadtraum platziert Kästner die Malerei in Relation zur Architektur, sodass sie aus verschiedenen Perspektiven erfasst werden kann.
Die Monografie gibt Einblicke in die Schwerpunkte von Kästners Arbeit, die sie ungeachtet der chronologischen Reihenfolge des Entstehens in Kapitel sortiert. Dabei wird das Buch zu einem Erfahrungsraum, der beim Blättern das Erleben der vergänglichen Arbeiten möglich macht.
Nach ihrem Studium an der Kunsthochschule Weißensee bei Katharina Grosse erhielt Silke Eva Kästner den Mart Stam Preis, das NaFöG-Stipendium führte sie nach Indien und das Jahresstipendium des DAAD nach New York. Gefördert durch das ifa initiierte sie ein andauerndes Austauschprojekt zwischen Kaschmir und Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der Devi Art Foundation, Delhi, der Berlinischen Galerie, dem Queens Museum of Art, New York, dem Künstlerhaus Bethanien, Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin, ausgestellt.
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BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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João Penalva
The Asian Books40€ In den WarenkorbDer erste Überblicksband zu den außergewöhnlichen Künstlerbüchern von João Penalva
Der portugiesische Künstler João Penalva (geb. 1949 in Lissabon, lebt und arbeitet in London) schafft poetische Fiktionen, die die Fantasie stimulieren. Seine visuellen Geschichten, ob kleine Arbeiten von persönlichem Charakter oder raumgreifende inszenierte Installationen, kombinieren Malerei, Fotografie, Video und Dokumente; Bild, Text und Ton. Seit 2007 stellt Penalva Bücher in großem Format aus. Diese mit archivalischer Tinte auf Kunstdruckpapiere gebrachten Arbeiten werden stets ungebunden auf Tischen präsentiert, damit Betrachter sich setzen können, um sie frei zu durchblättern. Jedes dieser Bücher wurde lediglich in einer Auflage von drei einschließlich eines Künstlerabzuges publiziert. Mit The Asian Books werden erstmals alle Bücher von Penalva, die einen faktischen oder fiktionalen Bezug zu Asien haben, in einem aufwändigen Künstlerbuch vereint: Taipei Story, 2007; Portraits: Machines and Kabuki Wigs, 2009; The Toshiba Book of Happiness, 2009; Hello? Are you there?, 2009; Michio Harada, 2015; Boro, 2017.
João Penalva studierte Fine Art an der Chelsea School of Art in London. Seine Arbeiten wurden vielfach auf internationalen Ausstellungen gezeigt. Er repräsentierte Portugal 2001 auf der Biennale von Venedig und 1996 auf der Biennale von São Paulo.




















