



Urban Art! Biennale® 2019
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| Herausgeber | Meinrad Maria Grewenig, Weltkulturerbe Völklinger Hütte |
| Autor(en) | Don Karl, Robert Kaltenhäuser, Frank Krämer, Meinrad Maria Grewenig |
| Gestaltung | Glas AG |
| Maße | 24 x 28 cm |
| Seitenzahl | 240 |
| Abbildungen | 300 |
| Umschlag | Broschur |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-394-756-336-4 |
Die weltweit bedeutendste Präsentation der Urban Art – 2019 zum fünften Mal gezeigt
Ihre Themen sind Stadt und urbaner Lebensstil, ihre Leinwände Mauern, Türen oder Fenster, ihre Künstler kosmopolitisch. Seit der Jahrtausendwende ist die Urban Art aus den unkommerziellen, oft illegalen Kunstformen Graffiti und Street-Art hervorgegangen. Zwar bedient sie sich der gleichen Stilmittel – Sprühen, Taggen, bewusstes Setzen von Farbnasen, Verwendung von Graffiti-Schriften etc. –, holt diese aber als beauftragtes Werk in den legalen Raum des Museums, der Galerie oder der Architektur. Die Urban Art Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gilt als ihre größte internationale Werkschau. Fünfzig Exponate und 25 Installationen von hundert Künstlern zeigen neueste Entwicklungen und Positionen aus westlichen Metropolen ebenso wie aktuellen Brennpunkten weltweit.
Weitere Bücher
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Sonia Gomes
I Rise – I’m a Black Ocean, Leaping and WideWeiterlesen„My Work is Black, it is Feminine, and it is Marginal. I‘m a Rebel.“
Die biomorphen Skulpturen von Sonia Gomes (geb. 1948 in Caetanópolis, Brasilien, lebt und arbeitet in Belo Horizonte, Brasilien) sind von beunruhigender, geradezu magischer Präsenz. Als Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Textilunternehmers wuchs Gomes zwischen zwei Welten auf. Die afrikanische Kultur und Spiritualität ihrer Mutter und Großmutter, das Interesse an Ritualen, Prozessionen und Mythen prägten ihr Leben und ihr späteres Werk nachhaltig. Schon als Jugendliche hatte Gomes damit begonnen, Textilien und Kleidung zu dekonstruieren, um daraus Gebrauchsgegenstände und kunsthandwerkliche Objekte zu schaffen und ihren eigenen Stil zu kreieren. Sie gehört nach ihrer Beteiligung an der 56. Biennale di Venezia 2015 zu den einflussreichsten Künstlerinnen Brasiliens.
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BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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Nikolaus List
Analphabetismus Nr. 737€ In den WarenkorbDie farblich betörenden, zwischen Opulenz und Verhaltenheit changierenden Bilder von Nikolaus List (geb. 1965 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin) thematisieren die Beziehung von Natur und Künstlichkeit. Naturbeobachtungen im Umland Berlins verbinden sich in ihnen mit der Künstlichkeit barocker Gärten oder früher Videospiele. List beschäftigt sich mit der menschlichen Wahrnehmung, der gemalte Raum wechselt dabei zwischen zentralperspektivischer Tiefe und schematisierter Flachheit. Die rhythmisch gegliederten Kompositionen heben die Hierarchie zwischen Vordergrund und Hintergrund auf. Dieser Effekt wird durch die oftmals dissonante Farbwahl verstärkt und lässt Lists Kunst als „dezidiert anti-erhaben und anti-minimal“ erscheinen. Ein gestürzter Baum, leuchtendes, wucherndes, sich windendes Geäst wird zur Metapher für unsere Beziehungen, unsere Existenz, für Werden und Vergehen, Erneuerung und Zeit.
Nikolaus List studierte bei Thomas Bayrle, Peter Kogler und Christa Näher an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt. Er hatte Lehraufträge für Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und dem Berlin Art Institute.
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Feuer und Farbe
Gemälde und Grafiken von Walter Jacob35€ In den WarenkorbWalter Jacob (1893-1964) war ein Maler, in dessen Schaffen und Biografie sich die Brüche des 20. Jahrhunderts verdichteten. Der Naturbetrachtung und dem Selbstporträt blieb er sein Leben lang treu, doch stilistisch könnte sein Œuvre kaum widersprüchlicher sein. Vom Impressionismus über den Expressionismus gelangte er zu einem ins Abstrakte gehenden Ausdruck, wobei er die moderne Malerei Zeit seines Lebens ablehnte. Im NS galt sein Frühwerk als „entartet“, was ihn als überzeugten Nationalsozialisten und tätigen SA-Mann dazu brachte, sich nicht nur ideologisch, sondern auch ästhetisch auf die neue Zeit einzustellen: Es entstanden ab Mitte der 1930er Jahre naturalistisch, teils neusachlich anmutende Darstellungen „volksnaher“ Motive wie Landschaften, Tiere, Soldaten etc. Bezeichnend ist jedoch, dass auf mancher Rückseite seiner Leinwände Werke zu finden sind, mit denen er seiner Freude an Farb- und Formexperimenten Ausdruck verlieh. Im Alter setzte er denn auch mit abstrakten Landschaften einen Schlusspunkt unter sein Œuvre. Dieser Katalog vereint Werke, die Jacobs wechselhaften Lauf nachvollziehbar machen, flankiert von (kunst-)historischen Abhandlungen, in denen sein Schaffen kontextualisiert wird.
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Etsu Egami
Rainbow18€ In den WarenkorbDas Nennenswerte an der Kunst entzieht sich der Sprache. Die ästhetische Erfahrung ist ohne Worte, wie eine menschliche Begegnung, die uns im Innersten berührt. Etsu Egami interessiert sich für die Randbereiche der Verständigung, wo die Vermittlung von Gedanken und Gefühlen zu misslingen droht, wo Formen unlesbar werden. Dort setzt sie ihren Pinsel mit kalligrafischem, grobem Duktus an. Sie bringt fast durchscheinende Ölfarbe auf die Leinwand, um schemenhafte Gesichter auftauchen zu lassen, die in der Abstraktion zerfließen, und abstrakte Formen, die sich im Augenwinkel für den Moment zu einem Antlitz formieren. Das Malen ist ein körperlicher, performativer Akt für Egami, der Pinsel ist ihr verlängerter Arm, der in rhythmischen, ausladenden Schwüngen ein Bild entstehen lässt. Ihre Bewegungen übertragen sich bei der Betrachtung des Werks auf uns: Zuerst beginnen die Augen zu wandern, dann regt sich der Leib, und schließlich schwingt auch der Geist im Rhythmus des Pinsels. Dieser Katalog vereint Egamis herausragendste Werke, er ist eine universale Aufforderung zu einem eigenwilligen Tanz, ein Lichtbogen der Sinne, den die Künstlerin über alle Hürden der Verständigung hinweg spannt.
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Hofmanns Wege
Frühe Zeichnungen (1898-1937)24,80€ In den WarenkorbEine Wiederentdeckung: das zeichnerische Frühwerk Hans Hofmanns
Als Vertreter des Abstrakten Expressionismus war Hans Hofmann (geb. 1880 in Weißenburg/Mittelfranken, gest. 1966 in New York) einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere als Lehrer und Künstler startete Mitte der 1930er Jahre in den USA. Das zuvor entstandene, bislang weitgehend unbekannte zeichnerische Œuvre zeigt den variantenreichen Entwicklungsprozess, der Hans Hofmanns einflussreichem malerischen Werk der Nachkriegszeit vorausging.
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Johannes Schütz
Die Unterbrechung / The Interruption48€ In den WarenkorbJohannes Schütz (geb. 1950 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin) gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Bühnenbildnern und Regisseuren. Seinen Stil könnte man als „einfach, klar und radikal“ bezeichnen. An allen großen Schauspiel- und Opernhäusern im deutschsprachigen Raum, aber auch im Ausland sind die Arbeiten von Schütz zu sehen. Er lernte bei Wilfried Minks und machte 1971 sein erstes Bühnenbild für Luc Bondy. Am Berliner Schillertheater und den Münchner Kammerspielen ging seine Laufbahn als Bühnenbildner weiter, danach war er Ausstattungsleiter am Bremer Theater und am Schauspielhaus Bochum. Von 1992 bis 1998 lehrte Schütz Szenografie am ZKM in Karlsruhe und seit 2010 ist er Professor für Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf.
In seinem Buch Die Unterbrechung spricht er mit Annette Storr über seine neuen Bühneninszenierungen, die mit Modellen und Fotografien, aber am häufigsten mit Stills aus den Aufführungen dokumentiert werden. Darunter sind die Stücke Penthesilea von Heinrich von Kleist, Landestheater Salzburg, 2018; Hamlet von William Shakespeare, Schauspielhaus Bochum, 2019; Reich des Todes von Rainald Goetz, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2020; Richard II von William Shakespeare, Burgtheater, Wien, 2021 und Der Idiot von Dostojewskij, Thalia Theater, Hamburg, 2021.
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„Das Quadrat muss den Raum beherrschen!“
Aurélie Nemours und Zeitgenossen15€ In den WarenkorbFolgt der Lauf der Dinge einer mathematischen Logik, lässt sich alles berechnen? In unserem Zeitalter der Wahrscheinlichkeit würden das manche unumwunden bejahen, woraufhin die Frage gestellt werden müsste: Etwa auch die Kunst? Ja, auch die, sagten zumindest die Apologet:innen der Konkreten Kunst, mit der im 20. Jahrhundert die Abstraktion als Fokussierung auf die „Idee von der Kunst selbst“ (W. Kandinsky) weitergeführt wurde. Der Malakt hatte nun vorweg erdachten Ordnungsprinzipien zu folgen, als wären es Naturgesetze. Eine prominente Vertreterin dieses Genres war Aurélie Nemours (1910–2005), die einen Hang zum Quadrat hatte. Es müsse „den Raum beherrschen“, lautete ihr Credo. Und so ist das gleichseitige Viereck denn auch in diesem Katalog, der sich schwerpunktmäßig Nemours’ Werk widmet, die bestimmende Form. Ihrer ikonischen Position werden 17 weitere beiseitegestellt, die sich ebenfalls mit dem Quadrat auseinandersetzen; zu sehen sind Bilder und Skulpturen mit quadratischen Grundformen, Rastern oder Leinwänden. All diese Arbeiten ziehen aus dem strengen Diktat des Quadrats ihre Kraft, denn erst mit der Beschränkung der Mittel entfaltet die Kunst ihr volles Potential.
KÜNSTLER:INNEN:
JOSEF ALBERS, GÖTZ ARNDT, MAX BILL, AD DEKKERS, HELMUT FEDERLE, GOTTFRIED HONEGGER, KATHRIN KAPS, FRITZ KLINGBEIL, JOHN MEYER, GEROLD MILLER, AURÉLIE NEMOURS, JOHN NIXON, PETER ROEHR, JAN SCHOONHOVEN, ANTON STANKOWSKI, KLAUS STAUDT, HERMAN DE VRIES, GERHARD WITTNER -

Konkrete Progressionen
François Morellet, Vera Molnar, Manfred Mohr, Hartmut Böhm15€ In den Warenkorb2022 erhielt das Kunstmuseum Reutlingen | konkret durch eine umfangreiche Schenkung bedeutende Sammlungszugänge. Die erste Ausstellung dazu präsentiert unter dem Titel Konkrete Progressionen vier international renommierte Künstler:innen, deren Werke auf mathematischen oder geometrischen Ableitungen basieren: die konkreten Systematiker Hartmut Böhm (1938–2021) und François Morellet (1926–2016) sowie die Pioniere der computergenerierten Kunst Manfred Mohr (geb. 1938) und Vera Molnar (geb. 1924).
Das Buch dokumentiert die seriellen Malereien, Zeichnungen, Collagen, Wandobjekte und monumentalen Rauminstallationen aus Stahlträgern oder Betonsteinen. Die Arbeiten sind konkrete Spiele zur Mustererkennung in binären Gegensätzen oder geschichteten Rastern. Sie zeigen Sinuskurven, Vektorreihen, Hyperwürfel sowie aus der Kreiszahl π oder der Fibonacci-Folge abgeleitete Markierungen – und demonstrieren dabei vor allem stets die Verselbstständigung der jeweiligen Kalkulationsgrundlage.
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Tobias Rehberger
1993–202244€ In den WarenkorbTobias Rehberger (geb. 1966 in Esslingen, lebt und arbeitet in Frankfurt/Main) verbindet in seinen bildhauerischen Arbeiten Strategien aus unterschiedlichen, auch kunstfernen Disziplinen. Mit seinen zur Nutzung bestimmten Interieurs gehört er zu den einflussreichsten Künstlern seiner Generation. Das Kunstmuseum Stuttgart richtet Rehberger 2022 eine großangelegte Ausstellung mit einigen der wichtigsten Werkgruppen der letzten drei Jahrzehnte aus. Das dazu erscheinende Buch leistet einen zentralen Beitrag zur fortlaufenden Aufarbeitung seines Œuvres.
Tobias Rehberger studierte bei Thomas Bayrle und Martin Kippenberger an der Frankfurter Städelschule, wo er heute selbst eine Professur inne hat. 2009 bekam er für seine Skulptur Was du liebst, bringt dich auch zum Weinen, die als zentrale Cafeteria der Biennale di Venezia dient, den goldenen Löwen.
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Billy Al Bengston
Paintings & Watercolors48€ In den WarenkorbDie Erste Monografie des kalifornischen Pop-Art-Künstlers seit über dreißig Jahren
Billy Al Bengston (geb. 1934 in Dodge City, lebt und arbeitet in Venice, Kalifornien, und Honolulu, Hawaii) steht für das heitere, unbekümmerte Lebensgefühl Kaliforniens – mit seinem Werk ebenso wie seiner Person als ehemaliger Surfer und Motorradrennfahrer, extravaganter Künstler und zentraler Figur der West Coast Pop Art. Nach Studien am California College of Arts and Crafts und am Otis Art Institute stellte er bereits 1957 in der legendären Ferus Gallery aus und war Mittelpunkt einer Künstlergruppe, zu der auch Frank Gehry, Edward Kienholz, Ed Ruscha und Ken Price gehörten. BAB, wie er sich selbst apostrophiert, fügt Auto- und Motorradteile als Motive in seine ansonsten abstrakten Bilder ein, benutzt statt Ölfarbe Lack und Sprühdose und statt der traditionellen Leinwand Aluminiumplatten mit zuweilen eingedellter Oberfläche. Kunstschaffen und Lebensstil verbinden sich zur individuellen „Bengston-Ikonografie“ des California Cool.
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Hans Hofmann
Chimbote – Farben für die neue Stadt24€ In den WarenkorbExpressive Formen zwischen Kunst und Architektur
Hans Hofmann (geb. 1880 in Weißenburg, Deutschland, gest. 1966 in New York, USA) zählt als Vertreter des Abstrakten Expressionismus zu den bedeutendsten Künstler:innenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Emigration in die Vereinigten Staaten gründete er 1933 in New York die Hans Hofmann School of Fine Arts, die einen prägenden Einfluss auf die jüngere Künstler:innengeneration seiner Zeit hatte. Mit Arshile Gorky, Willem de Kooning, Jackson Pollock und anderen gehörte er der bedeutenden New York School an. 1950 schuf Hofmann in Europa bisher weitgehend unbekannte Entwürfe für farbige Wandmalereien an Gebäuden des peruanischen Chimbote, die in Zusammenarbeit mit den Architekten Josep Lluís Sert und Paul Lester Wiener entstanden. Ihr nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelter Stadtentwurf für Chimbote wurde nicht realisiert, doch vermitteln Hofmanns großformatige, farbintensive Arbeiten, die in diesem Buch – ergänzt durch Zeichnungen und einen Stadtplan – gezeigt werden, einen konzentrierten Eindruck dieses visionären Projekts.
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Jorinde Voigt
Trust42€ In den WarenkorbJorinde Voigt (geb. 1977 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin), erklärte zum Titel des Buches: „Trust ist ein Hybrid aus dem Wunsch danach und der Entscheidung dafür“. Voigt hat sich entschieden, ihre Werke, die sie von Mai 2019 bis Frühjahr 2021 realisiert hat, unter dem Zeichen des Vertrauens, der Verbundenheit, der Zuverlässigkeit und der Integrität zusammenzustellen. Viele der präsentierten Arbeiten stellen sich in die Kontinuität derjenigen aus der Publikation Immersion, worin Voigts Werke aus der Periode 2018–2019 veröffentlicht sind. In dem umfangreichen Band Trust werden neben den Papierarbeiten, für die sie bekannt ist – hier in ein Pigmentbad eingetaucht und anschließend mit Pastell, Tinte, Tusche, Ölkreide und Blattgold bearbeitet – auch Skulpturen und Mobiles gezeigt.
Jorinde Voigt studierte ab 1996 Philosophie und neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen. 1998 wechselte sie nach Berlin und studierte Soziologie, Philosophie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1999–2003 studierte sie Kunst im Bereich Multimedia an der Universität der Künste bei Christiane Möbus und Bildende Kunst und Fotografie bei Katharina Sieverding, deren Meisterschülerin sie 2004 wurde. 2014–2019 war sie Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2019 ist sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
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Dietmar Lutz
Ein Jahr40€ In den WarenkorbTag um Tag
Ein Jahr lang, von August 2020 bis August 2021, hat Dietmar Lutz (geb. 1968 in Ellwangen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) jeden Tag ein Bild gemalt oder eine Zeichnung gemacht, in denen Momente seines Alltags zu sehen sind. Alle 365 Arbeiten sind in chronologischer Reihenfolge entweder direkt oder auf Fotografien im Umfeld ihrer Entstehung abgebildet. Sie lassen das Jahr aus einer radikal subjektiven Perspektive Revue passieren. Die Gemälde halten Erinnerungen fest, sind aber jeweils aus einer bestimmten Situation heraus entstanden, ohne dieser zwangsläufig Ereignishaftigkeit zuzuschreiben. Der Künstler beobachtet sich selbst in seiner Welt und definiert seine Rolle in ihr. Das Malen als tägliche Aufgabe scheint die Zeit zu strukturieren, nicht umgekehrt. Jedes Bild erschließt einen neuen Raum, in dem die unterschiedlichen Facetten der Zeit sinnlich erfahrbar werden.
Dietmar Lutz studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist für seine großformatigen Gemälde bekannt, in denen er Alltagssituationen beschreibt und Referenzen zur Film- und Literaturgeschichte kreiert. Lutz ist Mitbegründer des deutsch-britischen Künstlerkollektivs hobbypopMuseum, mit dem er unter anderem auf der 1. Athen Biennale, bei Deitch Projects in New York und in der Tate Britain in London ausgestellt hat.
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Thomas Lehnerer
Grott18€ In den WarenkorbEin Faksimile des Theologen und Künstlers
Die Bildwerdung ist ein zentraler Aspekt im theoretischen und künstlerischen Werk von Thomas Lehnerer (geb. 1955 in München, gest. 1995 ebenda). In Zeichnungen, Plastiken, räumlichen und konzeptuellen Arbeiten setzt seine Bildproduktion eine Gegenwelt zu unserem Leben. Mittels der Überführung grundlegender Erfahrungen des Menschseins in die Kunst schafft Lehnerer einen vieldeutigen, anthropologischen Betrachtungs- und Reflexionsraum. Die Publikation Grott, entstanden 1986, enthält mehrdeutige Elemente. Alle Zeichnungen sind auf der Bildseite rechts platziert. In dem noch nicht getrockneten Zustand bildete sich ein Doppelbild auf der linken Seite ab und relativiert das „Hauptbild“. Die Tier-, Mensch- und Umgebungsdarstellungen gehen beinahe ohne abzusetzen aus einem Strich hervor. Aus einer kontinuierlichen Bewegung entstanden, ist das Gesamtbild auf seinen Anfang rückführbar. Lehnerer war es wichtig, das menschliche (Selbst-)Bewusstsein aus der Evolutionsgeschichte heraus zu verstehen, gab es doch unzählige Denk- und Glaubensmodelle in diesem Narrativ. Grott bezieht sich im Titel wie in den Zeichnungen auf das Spannungsverhältnis zwischen dem Irdischen und dem Geistigen.
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Kay Rosen
NOW AND THEN35€ In den WarenkorbKay Rosen (geb. 1943 in Corpus Christi, TX, lebt in New York City und Gary, IN) nutzt seit den 1970er Jahren Sprache als künstlerisches Material. International bekannt wurde sie durch Wandarbeiten, die einzelne Wörter, Sätze oder Buchstabenfolgen oft in gewaltiger Größe wiedergeben. Minimalistische Form, ästhetische Kraft und kluger Inhalt kommen so eindrücklich zusammen. Die Künstlerin gibt alltäglichen Begriffen und Wörtern durch deren Anordnung sowie typografische und farbige Gestaltung irritierende Wendungen. Oft sind es subtile Anpassungen mit erstaunlichen Ergebnissen. Seien es Wortneuschöpfungen, Umdeutungen oder lautmalerische Erkundungen, Rosen legt immer wieder überraschende Bedeutungsebenen frei. Zum 80sten Geburtstag ermöglicht die Publikation mit Wandarbeiten, Gemälden, Zeichnungen, Drucken und Videostills eine Neu- und Wiederentdeckung des vielschichtigen künstlerischen Werks, das humorvolle Leichtigkeit und analytische Schärfe auf unverwechselbare Weise miteinander verbindet.
Kay Rosen erhielt 1965 ihren Bachelor of Arts in Linguistik, Spanisch und Französisch am Newcomb College der Tulane University in New Orleans, LA. Anschließend unterrichtete sie Spanisch an der Indiana University in Gary, parallel belegte sie Studiokurse an der School of the Art Institute of Chicago, wo sie anschließend 24 Jahre lang lehrte.
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FREIGEISTER
FRAGMENTS OF AN ART SCENE IN LUXEMBOURG AND BEYOND35€ In den WarenkorbAnders denken – 15 Jahre Mudam Luxembourg
Ein freier Geist ist nach Friedrich Nietzsche jemand, der „anders denkt, als man von ihm auf Grund seiner Herkunft, Umgebung, seines Standes und Amtes oder auf Grund der herrschenden Zeitansichten erwartet“ (Menschliches, Allzumenschliches, 1878). Nach Ansicht des deutschen Philosophen muss man „unzeitgemäß“ werden und seiner Zeit „fremd“ bleiben, um sie zu hinterfragen. Dieser Blick auf Zustände der Entfremdung vereint die Positionen von 14 jungen luxemburgischen Künstler:innen in Freigeister, der Jubiläumspublikation zum 15-jährigen Bestehen des Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean.
Die luxemburgische Kunstszene hat sich in den vergangenen Jahren vielfältig mit den Herausforderungen befasst, die mit der fortschreitenden Umgestaltung des kleinen, ökonomisch erfolgreichen Landes einhergehen. Zwischen Unbekanntem und Vertrautem geben die Künstler:innen in Freigeister mit Fotografie, Malerei, Installation sowie Film, Skulptur, Druckgrafik und Performance ein gleichermaßen umsichtiges und engagiertes Bild der heutigen Gesellschaft wieder, im Bestreben, Identität und Zukunft miteinander in Einklang zu bringen.
Präsentiert werden Werke von Yann Annicchiarico, Laurianne Bixhain, Aline Bouvy, Marco Godinho, Sophie Jung, Catherine Lorent, Filip Markiewicz, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Claudia Passeri, Daniel Reuter, Nina Tomàs, Daniel Wagener und Jeff Weber.
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Ann Wolff
Observations and Reflections44€ In den Warenkorb“Art is coming from my inside. I am working as its servant. – I let it out not thinking too much – using my hands and gesture – choosing a material to put it on place. I do not use the art. It is using me.“
Ann Wolff (geb. 1937 in Lübeck, lebt und arbeitet in Visby und Kyllaj, Schweden) gehört seit über fünfzig Jahren international zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstler:innen, die mit Glas arbeiten. Aber auch aus Bronze, Aluminium, Nickelsilber und Beton hat sie sowohl abstrakte als auch figurative Skulpturen geschaffen. Daneben ist ein umfangreiches Œuvre auf Papier mit Pastellen, Zeichnungen und Druckgrafik entstanden. Ann Wolff studierte in den 1950er Jahren an der legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm bei Otl Aicher visuelle Kommunikation. Von 1993 bis 1998 hatte sie eine Professur für „materialbezogenes Design“ an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, in vielen Einzelausstellungen gezeigt und befinden sich in namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit.
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Fiona Rae
Row Paintings24€ In den WarenkorbElemente der Energie und Komplexität
Fiona Rae (geb. 1963 in Hongkong, lebt und arbeitet in London) wurde mit ihrer abstrakten Malerei einem breiten Publikum mit der Teilnahme an der legendären Ausstellung Freeze 1988 in den Londoner Docklands bekannt. Sie war damit eine der frühen Vertreterinnen der Young British Artists, die nicht nur die britische Kunstwelt verändern sollten. Ausgehend von einer konzeptuellen Auseinandersetzung mit den Fragestellungen und Möglichkeiten der abstrakten Malerei sind Raes unverkennbare Arbeiten bis heute herausragend und wegweisend. 2011 wurde sie als eine der ersten Frauen als Professorin für Malerei an die Royal Academy berufen. Der Katalog zeigt erstmals die wichtigsten Bilder aus dieser Zeit, die Row Paintings. Sie markieren den Beginn des international beachteten Werks der Künstlerin. Terry R. Myers würdigt in seinem Essay die Bedeutung der Row Paintings in historischem Zusammenhang sowie im aktuellen Diskurs der Malerei.
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Maria Braune
Keep Away From Fire28€ In den WarenkorbIm Zentrum der Arbeit von Maria Braune (geb. 1988 in Berlin, lebt und arbeitet in München und Bamberg) steht ein selbstentwickelter Werkstoff namens Migma, der aus acht verschiedenen natürlich nachwachsenden Rohstoffen besteht. Dieser wird erhitzt, gegossen und über einen mehrwöchigen Zeitraum geformt. Die so gebildeten Skulpturen und Installationen wuchern wie sinnliche Organismen in den Raum. Assoziationen von Wachstum und Symbiose tauchen auf, aber es werden auch Brüche und Zerfall sichtbar. Braunes künstlerischer Schaffensprozess ist Teil eines Ökosystems und völlig im Jetzt verankert. Ihr Material ist eine hochlebendige Materie, auf die sie unmittelbar reagiert, sie mit mythologischer und narrativer Bedeutung verbindet und zu ihrer eigenen Welt in Beziehung setzt.
Maria Braune wurde 2009–2011 an der Fachhochschule für Bildhauerei in Berchtesgaden zur Holzbildhauerin ausgebildet und absolvierte im Anschluss ein Studium der freien Kunst bei Hermann Pitz an der Akademie für Bildende Künste München, das sie 2017 mit einem Diplom abschloss.




















