




Gabriele Basch
fortuna
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|---|---|
| Herausgeber | Bernd Barde |
| Autor(en) | Max Glauner |
| Gestaltung | Bernd Buschfeld |
| Seitenzahl | 96 |
| Abbildungen | 70 |
| Umschlag | Hardcover |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-947563-55-5 |
Papier‑ und Folienschnitte in innovativer Formensprache: Ein Überblick über die Arbeiten von Gabriele Basch aus den Jahren 2008 bis 2019
Seit den 1990er Jahren arbeitet Gabriele Basch (geb. 1964 in Bad Homburg, lebt und arbeitet in Berlin) mit Cut-outs und übersetzt die uralte Tradition des Scherenschnitts in eine ebenso eigenwillige wie innovative Formensprache. Die Künstlerin verwebt Kreation und Zerstörung, Planung und Zufall zu einer komplexen, vielschichtigen Wirklichkeit und macht Durchblicke ins räumliche Umfeld zum integralen Bestandteil ihrer Arbeiten. Vordergrund und Hintergrund, Materialität und Aussparung verbinden sich in ihren Papier- und Folienschnitten zu einem Werkganzen, das zwischen Malerei und Zeichnung ebenso oszilliert wie zwischen urbanen Strukturen und biomorphen Anklängen – in zarten Farbverläufen, strudelhaften Strukturen, spontanen Gesten und schablonierten Flächen. Die großzügig bebilderte Monografie bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeiten der Künstlerin von 2008 bis 2019.
Weitere Bücher
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Malte Hagen
Subtle Masterworks30€ In den WarenkorbIn großformatigen Bildern verbindet der Maler Malte Hagen (geb. 1967, lebt in Berlin) alltägliche Objekte, Figuren und Räume zu ambivalenten Szenarien, die sonderbar anziehen aber auch abstoßen. Mit Lichteffekten, weißlichen Oberflächen, und Kontrasten von Grellheit und Dämpfung rückt er das Abgebildete in eine mythische Ferne. Trotz Anspielungen auf Mythologie und Kunstgeschichte sind Hagens Bilder aber relevant im Heute. Sperrmüll und Plastikplunder sind goldenen Helmen und klassischen Posen ebenbürtig. Der Künstler „pendelt zwischen Süße und Sülze” (Christoph Tannert). Was auf den ersten Blick ironisch anmuten könnte, bleibt stets suggestiv und mehrdeutig. Dieses reich bebilderte Buch gibt einen Überblick über Hagens unterschwellig provokante Malerei der vergangenen zehn Jahre.
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René Holm
45€ In den WarenkorbRené Holm zielt aufs Ganze: auf die Ambivalenz des menschlichen Daseins und unseres Verhältnisses zur Natur. Manche seiner Protagonist*innen sind äußerlich nackt, und alle verkörpern sie über ihre Posen ein Innenleben. Die gesichtslosen Figuren fungieren als Projektionsflächen für die Gefühle der Betrachter, es sind Sinnbilder universeller menschlicher Erfahrungen. Sehr oft kommt es daher vor, so Holm, dass sich Menschen in seinen Protagonist*innen wiedererkennen. Dafür ist auch der Wald, Schauplatz aller Bilder dieses Katalogs und seit Jahrzehnten Holms Atelier und bevorzugte Kulisse, verantwortlich. Denn dort findet er jenes Zwielicht, das in unser aller Seelen glimmt: Der Wald nährt und bedroht uns, hier wohnen gute Feen und fiese Dämonen, hier findet man das Leben und den Tod. Die Erhabenheit des Waldes – zentrales Motiv der Romantik – übersetzt er in eine heutige Bildsprache. Dafür hat er kürzlich einen radikalen ästhetischen Umbruch gewagt. Statt wie bisher pastos zu malen, bringt er nun die Pigmente dünner, trockener auf die Leinwand. Der Band zeugt von diesem spektakulären Neubeginn, mit dem er uns in seelische Tiefen und geheimnisvolle Wälder entführt.
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Jean-Marie Biwer
D’après nature42€ In den WarenkorbMalerische Untersuchungen der Gegenwart
Seit mehr als vier Jahrzehnten teilt Jean-Marie Biwer (geb. 1957 in Düdelingen, Luxemburg, lebt und arbeitet in Basbellain, Luxemburg) minutiöse Beobachtungen in seinem malerischen Werk mit. Während er sich der Landschaft, der menschlichen Figur oder des Stilllebens annimmt, hinterfragt Biwer die Rolle der Malerei in einer von Bilder- und Informationsflut geprägten Welt. Als Antwort auf ihre Allgegenwärtigkeit und als Reaktion auf die Beschleunigung unseres Lebens schafft er Gemälde, in denen sich die Intensität des Gegenwärtigen entfalten kann. Die großzügig bebilderte Publikation vereint seine wichtigsten Arbeiten seit 2005.
„All diese Dinge sind da, es genügt sie zu betrachten. Sie sind zwar einfach, haben aber dem Menschen heute enorm viel zu geben.“ – Jean-Marie Biwer
Jean-Marie Biwer stellt europaweit aus und repräsentierte Luxemburg 1993 auf der 45. Biennale di Venezia. Seine Werke befinden sich unter anderem im Musée National d’Histoire et d’Art Luxembourg, dem IKOB, Museum für zeitgenössische Kunst, Eupen, und dem Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc-Jean
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B.A.R.O.C.K.
24,80€ In den WarenkorbKünstlerische Interventionen in Schloss Caputh. Parallelen der Gegenwart zum Barock
Vier internationale Künstlerinnen haben sich mehr als drei Jahre lang mit Schloss Caputh nahe Potsdam auseinandergesetzt und gezielt Arbeiten für diesen prachtvollen Ort geschaffen. Die Tapisserien von Margret Eicher (geb. 1955 in Viersen, lebt und arbeitet in Berlin), die Blumenscans von Luzia Simons (geb. 1953 in Quixadá, Brasilien, lebt und arbeitet in Berlin), die Wachsskulpturen von Rebecca Stevenson (geb. 1971, lebt und arbeitet in London) und die Deckenbildprojektionen von Myriam Thyes (geb. 1963 in Luxemburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf) fügen sich gleichermaßen selbstverständlich wie überraschend in den umgebenden Raum ein. Der großformatige Katalog mit zwölf doppelseitigen Collagen versteht sich als bildnerisch-künstlerische Kommentierung des ambitionierten Projekts.
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Jenny Brosinski
Things I’ve Never Said58€ In den WarenkorbDie großformatigen Gemälde von Jenny Brosinski (geb. 1984 in Celle, lebt und arbeitet in Berlin) wirken wie unkoordinierte abstrakte Kompositionen, auf denen bewusst Gebrauchsspuren belassen wurden. Dadurch wird ihre Materialität in den Vordergrund gerückt und der künstlerische Prozess offengelegt. Expressive Ölfarbe auf ungrundierter Leinwand, gesprayte Linien, Schriftelemente, Schuhabdrücke oder Überklebungen auf der Leinwand sind einerseits Experiment und Behauptung, andererseits Auseinandersetzung mit der Malerei an sich. Seit 2019 betätigt sich die Künstlerin auch als Bildhauerin. Die figurativen, teilweise farbig bemalten Tierwesen aus Bronze oder Stein sind ein weiterer Beweis für ihren subtilen Humor, der sich auch in den Bildern und insbesondere in deren Titeln manifestiert. Die umfangreiche Monografie bietet einen profunden Einblick in Brosinskis gesamtes Schaffen.
Jenny Brosinski studierte Illustration und Animation an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin, der École supérieure des arts décoratifs Straßburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. 2010 schloss sie ihr Meisterschülerstudium in Berlin ab.
Zur limitierten Künstlerinnenedition
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BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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Matthew Davis
Kustodiev28€ In den WarenkorbEin expressiver Moment der Malerei
Die Arbeiten von Matthew Davis (geb. 1969 in Colchester, Großbritannien, lebt und arbeitet in Berlin) bewegen sich zwischen Makro und Mikro, zwischen Kontrolle und Zufall. In äußerster Präzision bringt der Künstler Kunstharzlacke und Emailfarben in Tropfen auf waagerecht liegende Leinwände. Das Künstlerbuch Kustodiev präsentiert eine neue Entwicklung in Davis’ Werk, dessen jüngste Arbeiten auf Grundlage der farbstarken Gemälde des russischen Malers Boris Kustodijew (1878–1927) entstanden sind. Kustodiev wurde als Offsetdruck und mittels Office Offset hergestellt, eines in Vergessenheit geratenen Vervielfältigungsprozesses auf Miniatur-Offsetdruckmaschinen. Die Publikation erscheint in einer limitierten Auflage von 250 Exemplaren.
Matthew Davis studierte am Camberwell College of Arts, London, und der Norwich School of Art and Design. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin, im Künstlerhaus Wien und in der Kunsthalle Wilhelmshaven ausgestellt.
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Judit Reigl
Kraftfelder / Centers of Dominance28€ In den WarenkorbJudit Reigl (geb. 1923 in Kapuvár, Ungarn, gest. 2020 in Marcoussis, Frankreich) entwickelt seit den 1950er Jahren ein einzigartiges künstlerisches Werk zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen Surrealismus und gestischer Malerei. Nach ihrem Kunststudium in Budapest flieht Reigl 1950 nach Paris, wo sie André Breton kennenlernt, der 1954 ihre erste Ausstellung organisiert. Unter Einfluss der École de Paris kommt sie über die Écriture automatique zur freien Expression. Wie ihre Zeitgenossen Jackson Pollock und Helen Frankenthaler in New York legt sie immer größere ungrundierte Leinwände auf den Boden und bearbeitet sie mit einem Pinsel, ihren Fingern oder anderen Instrumenten. Ab 1966 entstehen Körperformen aus der Abstraktion und in den Bildern erscheinen wieder Figuren. Anlässlich Reigls 100. Geburtstag und einer Schenkung von drei Hauptwerken richtet die Neue Nationalgalerie die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland aus. Das Buch gibt einen Überblick über das Œuvre einer der wichtigsten Protagonistinnen der europäischen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Judit Reigl studierte von 1942 bis 1945 Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Budapest, 1947–48 war sie Stipendiatin der Ungarischen Akademie in Rom. Ab 1950 lebte und arbeitete sie in Frankreich.
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Paul Uwe Dreyer
Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken68€ In den WarenkorbMaler, Zeichner und Grafiker der Konkreten Kunst
Paul Uwe Dreyer (geb. 1939 in Osnabrück, gest. 2008 in Stuttgart) war über dreißig Jahre lang Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sein OEuvre lässt sich der geometrisch-konstruktiven Kunst zuordnen. Vor dem Hintergrund subjektiver Erfahrungen von Wirklichkeit veranschaulicht Dreyer in seinen Kompositionen die Dialektik von Ordnungsprinzipien und deren Variationsmöglichkeiten, die bereits in seiner ersten Schaffensperiode ab Anfang der 1960er Jahre und insbesondere seit Beginn der 1970er Jahre mit seinen Bildpaaren und Bildsequenzen zum Ausdruck kommen. In den Arbeiten entsteht ein spannungsvoller, hierarchieloser Dialog zwischen Farben, Flächen und Linien. Die Chronologie des Werkverzeichnisses zeigt die Stringenz der Motiventwicklung von den frühen bis zu den späten Schaffensphasen, von architektonischen, figürlichen und ornamentalen Abbreviaturen über Zeichen- und Signethaftes hin zu komplexen Raumdurchdringungen.
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Mon Trésor
34€ In den WarenkorbSchatzkammer Europa
Was haben der Halsschmuck der Fürstin von Reinheim, das Geschirr des Orient-Express und die Halle des Radiosenders Europe 1 gemeinsam? Sie alle zählen zu den Schätzen der Saar. Das Buch zeigt herausragende Objekte der Archäologie, Technik und Kunst von den Kelten bis heute aus dem Saarland und seinen Nachbarländern Elsass-Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz. Die überraschenden Funde verdeutlichen die kulturelle und gesellschaftliche Dimension der multinationalen europäischen Region. Der Titel Mon Trésor ist dabei wörtlich zu nehmen: der Abschiedszettel eines Siebenjährigen an seinen Vater – hastig geschrieben, bevor die Familie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs evakuiert wird – oder der Ring aus der Römerzeit, der zugleich ein Relikt von Flucht und Gefahr ist. Jeder Schatz ist zuallererst persönlich, auch wenn er später zum Kulturgut wird.
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Brandon Lipchik
10€ In den WarenkorbIn den letzten Jahren hat sich eine wagnerianische Nacht über die Bilder von Brandon Lipchik (geb. 1993 in Erie, PA, lebt und arbeitet in Brooklyn, NY, und Berlin) gesenkt. Monde gehen auf, Bestien und Titanen ziehen in eine homogene Welt der Swimmingpools, weißen Zäune und sauber geschnittenen Rasen ein. Die am Computer gerenderten und dann per Hand auf die Leinwand übertragenen Gemälde des Künstlers kreisen um den Backyard als mythisch aufgeladenen Ort der Popkultur. Die grell ausgeleuchteten, multiperspektivischen Bilder greifen typische Einstellungen aus Schwulenfilmen der 1980er Jahre auf und zitieren einen cleanen American-Apparel-Look. Lipchik dekonstruiert digital Männerkörper, Räume, Pflanzen, Objekte und Fauna, zerlegt sie in rudimentäre, abstrakte Formen. Seine Figuren, die auf Smartphones und Wasseroberflächen starren, erinnern an frühe Computeranimationen. Dabei bleiben sie merkwürdig leer, wie Avatar-Behälter, die mit neuen spekulativen Narrativen gefüllt werden können.
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Dietmar Lutz
Ein Jahr40€ In den WarenkorbTag um Tag
Ein Jahr lang, von August 2020 bis August 2021, hat Dietmar Lutz (geb. 1968 in Ellwangen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) jeden Tag ein Bild gemalt oder eine Zeichnung gemacht, in denen Momente seines Alltags zu sehen sind. Alle 365 Arbeiten sind in chronologischer Reihenfolge entweder direkt oder auf Fotografien im Umfeld ihrer Entstehung abgebildet. Sie lassen das Jahr aus einer radikal subjektiven Perspektive Revue passieren. Die Gemälde halten Erinnerungen fest, sind aber jeweils aus einer bestimmten Situation heraus entstanden, ohne dieser zwangsläufig Ereignishaftigkeit zuzuschreiben. Der Künstler beobachtet sich selbst in seiner Welt und definiert seine Rolle in ihr. Das Malen als tägliche Aufgabe scheint die Zeit zu strukturieren, nicht umgekehrt. Jedes Bild erschließt einen neuen Raum, in dem die unterschiedlichen Facetten der Zeit sinnlich erfahrbar werden.
Dietmar Lutz studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist für seine großformatigen Gemälde bekannt, in denen er Alltagssituationen beschreibt und Referenzen zur Film- und Literaturgeschichte kreiert. Lutz ist Mitbegründer des deutsch-britischen Künstlerkollektivs hobbypopMuseum, mit dem er unter anderem auf der 1. Athen Biennale, bei Deitch Projects in New York und in der Tate Britain in London ausgestellt hat.
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Was ist Wiener Aktionismus?
50€ In den WarenkorbSchläge wurden ausgeteilt. Ein Künstler entblößte und ritzte sich, man urinierte in Gläser, beschmierte sich mit Schmutz und onanierte auf Österreichs Flagge. Währenddessen ertönte Musik, unter anderem die Nationalhymne; einer las pornografische Texte vor. Wien, Ende der 1960er Jahre. Was in den Wohnungen und Ateliers der Künstler:innen begonnen hatte, wurde nun auf die große Bühne gehoben und führte zum öffentlichen Tabubruch.
Das Wiener Aktionismus Museum widmet sich in seiner ersten Publikation dem Begriff des Wiener Aktionismus im Spannungsfeld von abstraktem Realismus, Fluxus und internationaler Happening-Kunst. Das Buch erzählt von einer der einflussreichsten Kunstströmungen der Kunstgeschichte, geprägt durch die Aktionisten Günter Brus und Otto Muehl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler.
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Sam Falls
After LifeWeiterlesenSam Falls (geb. 1984 in San Diego, lebt und arbeitet in New York) gibt die Autorschaft für seine Arbeiten an die Phänomene der Natur ab. Indem er Trägermaterialien wie Leinwand, Aluminium oder Kacheln mit wasserreaktiven Trockenpigmenten und Pflanzenteilen versieht und über einen längeren Zeitraum den Einwirkungen von Sonne, Regen und Wind an einem bestimmten Ort überlässt, bezieht er bewusst den Zufallsmoment in sein Werk mit ein. Der spielerische und doch konzeptionell strenge Prozess ist eine Metapher für die Vergänglichkeit alles Körperlichen. Falls’ symbiotische Arbeit mit der Natur und ihren Elementen macht Referenzen an die Technik des Fotogramms und an die Land Art deutlich. Damit verbindet er so verschiedene Medien wie Fotografie, Skulptur und Malerei und schließt die Kluft zwischen Künstler, Objekt und Betrachter.
Sam Falls studierte am Reed College in Portland, Maine, und am International Center of Photography Bard in New York. Er hatte unter anderem Einzelausstellungen im Hammer Museum, Los Angeles, im Mori Museum, Tokio, und im Frankfurter Kunstverein.
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Slawomir Elsner
Präzision und Unschärfe38€ In den WarenkorbVielschichtige Abstraktionsprozesse
Sławomir Elsner (geb. 1976 in Loslau, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) ist international für seine naturalistische Malerei und seine abstrakten Aquarelle bekannt, berühmt aber wurde er mit seinen virtuosen farbigen Zeichnungen. Seine mit Buntstiften ausgeführte Technik ist so beeindruckend wie einmalig, in ihr hat er zahlreiche Adaptionen von legendären Gemälden der Kunstgeschichte gemacht, die zwar unscharf wirken, aber in präzisen Linien gezeichnet sind.
Generell beschäftigt sich Elsner in seinem Werk mit der Wirkung unterschiedlicher Medien und den von ihnen erzählten Geschichten. Er hinterfragt die dort gezeigten Bilder und ihr Konsument soll ebenfalls seine Seherfahrungen kritisch prüfen. Dabei geht er der Frage nach, ob Abbildungen die Wirklichkeit wiedergeben oder sie deformieren.
Elsner produziert fast ausschließlich in Serien. Das Besondere an diesem Buch ist, dass darin elf dieser Serien in einem Index komplett abgedruckt sind. Allein die Reihe nach den alten Meistern umfasst 143 Arbeiten, die ab 2014 entstanden sind. Dazu kommen die Serien Windows on the World (2008–2010), Feuerwerk- und Luftabwehr (2004), Unsere Sonnen (2004–2005), die Aquarelle Tagstücke und Nachtstücke (2014–2021) und andere.
Viele der Arbeiten thematisieren Unglücke, Katastrophen, Kriege, Atomtests oder andere schreckliche Ereignisse. Durch die künstlerische Herauslösung ihrer Ansichten aus einem dokumentarischen Zusammenhang erreicht Sławomir Elsner das Höchstmaß einer Ästhetisierung, die den Betrachter zunächst fasziniert und danach umso mehr erschaudern lässt.
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Karlheinz Bux
über Linie …15€ In den WarenkorbKlarheit, Komplexität und Zeichenhaftigkeit
Das bestimmende künstlerische Mittel im Werk von Karlheinz Bux (geb. 1952 in Ulm, lebt und arbeitet in Karlsruhe) ist die Linie. Als Kanten und Faltungen bestimmen die Linien seine vertikal ausgerichtete Plastiken, die Geschlossenheit und Offenheit, Dynamik und Ruhe zugleich vermitteln. In den Bleistiftzeichnungen und den fotobasierten Arbeiten von Bux bilden Linien in Form von komplexen Gefügen den zentralen Bildgegenstand. Das Buch dokumentiert die großformatigen Werke des Künstlers und gibt mit Texten von Michael Hübl, Christine Reeh-Peters und Carmela Thiele einen fundierten Einblick in sein Schaffen.
Karlheinz Bux studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und unterrichtete als Lehrbeauftragter an der Hochschule Pforzheim sowie als Gastprofessor an der Hochschule Mainz. Seine Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, unter anderem in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, der Sammlung Hurrle in Durbach bei Offenburg und der Sammlung Würth.
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Monet – Cézanne – Matisse
The Scharf Collection48€ In den WarenkorbDie Scharf Collection ist eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Sie führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Spektrum von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec reicht. Der umfangreich bebilderte Katalog begleitet die erste umfassende Ausstellung der Sammlung im Kunstpalast in Düsseldorf und in der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.
MONET – CÉZANNE – MATISSE: THE SCHARF COLLECTION
KUNSTPALAST, DÜSSELDORF
12. MÄRZ BIS 9. AUGUST 2026
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Simone Haack
Untangling the Strands / Démêler les Fils24€ In den WarenkorbSimone Haack (geb. 1978 in Rotenburg/Wümme, lebt in Berlin) beschäftigt sich in ihrem jüngsten Werkblock mit dem Thema des Haars als Parameter von Identität an der Grenze zwischen Natur und Kultur. Ihre zweite Publikation mit DCV erscheint anlässlich zweier Ausstellungen: Untangling the Strands in der Berliner Abguss-Sammlung Antiker Plastik – ein Dialog ihrer Haarbilder mit antiken Skulpturen – sowie Helix of Realism in der Galerie Droste, Paris, als Teil des offiziellen Programms der großen Surrealismus-Ausstellung im Centre Pompidou zur Hundertjahrfeier des surrealistischen Manifests. Dieses Buch beleuchtet erstmalig den Aspekt des Surrealen im Werk der Künstlerin und legt eine wichtige Quelle ihrer Bildwelt offen: die Traumtagebücher, die Haack seit ihrem 17. Lebensjahr führt, und ihr damit verbundenes Interesse am Unbewussten. Dabei sind es vor allem die Logik des Traums sowie Gefühle und Stimmungen, die Niederschlag in ihrer Malerei finden.
Haack: „Es geht mir darum, realistische Mittel anzuwenden, um Nicht-Sichtbares zu visualisieren. In einen Automatismus zu kommen, das Unbewusste sprechen zu lassen, um den Bildern ihr Eigenleben zu geben. Licht auf den Bereich zu werfen, in dem die Mythen ihren Ursprung haben.“
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Angelika J. Trojnarski
Noble Earth38€ In den WarenkorbAngelika J. Trojnarski (geb. 1979 in Mrągowo/Polen; lebt und arbeitet in Düsseldorf) untersucht die Natur durch eine ökologische, wissenschaftliche und poetische Analyse ihrer Phänomene. Ihr auf die Malerei konzentrierter Prozess artikuliert die allegorischen Beziehungen einiger der bedeutendsten Kontroversen unserer Zeit: Mensch und Natur, Stärke und Zerbrechlichkeit, Krise und Hoffnung. Trojnarski ersehnt, die Natur zu verstehen, indem sie deren Prinzipien nachbildet und auf ihre unglaubliche Kraft und wachsende Zerbrechlichkeit hinweist. Sie überlagert naturbelassene Leinwände mit Papierfragmenten und collagiertem Farbauftrag, fügt Materialien wie Graphit oder Ruß hinzu, die eine Quelle von Energie und Spannung bilden. Trojnarskis Monografie bietet einen Überblick über das letzte Jahrzehnt ihres Werks.
Angelika J. Trojnarski studierte 2006–2013 an der Kunstakademie Düsseldorf. 2006–2009 Malerei bei Jörg Immendorff, Markus Lüpertz und Herbert Brandl, ab 2010 Freie Kunst bei Andreas Gursky.
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Charles Moore
On painting16€ In den WarenkorbFür diese Sammlung von Interviews befragte der New Yorker Kunsthistoriker und Kurator Charles Moore sieben Maler:innen über deren Werdegänge und Motivationen. Die Gespräche dringen in die Tiefe, oft in die Kindheit und zu prägenden Begegnungen, und kristallisieren gegenwärtige Themen und Fragestellungen in den Werken heraus. Diskutiert wird u. a. das Innehalten als radikaler Akt, die Suche nach Dichte und zugleich Fluchtpotenzial, die Emotionalität von Farbsymbolik und negativem Raum, Zeitparameter und Relativität, Algorithmen für Unwahrscheinliches, das Konstrukt von nationaler Identität und kollektiver Erinnerung, die perspektivischen Möglichkeiten von Subtilität sowie immer wieder die Malerei als Medium, das das volle Spektrum afroamerikanischer Identität zu spiegeln vermag.




















