




Ed Sommer
Planetare Allianz
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| Herausgeber | Peter Weibel |
| Autor(en) | Gillo Dorfles, Holger Jost, Kurt Leonhard, Marc Adrian, Peter Weibel, Yong Sa |
| Gestaltung | Holger Jost, Neckarhausen |
| Maße | 22,5 x 23 |
| Seitenzahl | 176 |
| Abbildungen | 200 |
| Umschlag | Broschur |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-947563-10-4 |
Eine Monografie zum Vorreiter der Op-Art
Das vielschichtige und außergewöhnliche Werk von Ed Sommer (geb. 1932 in Schwäbisch Gmünd, gest. 2015 ebenda), der sich selbst lieber als Bildsprachenmaler bezeichnete, umfasst Metallobjekte, Formungen aus Acrylglas, gestische Malerei, erotische Filme, Projektionsfotografien, dialogische Porträts und Sprechtexte. Im Jahr 2014 übernahm das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe eine Vielzahl an Werken des Künstlers in seine Sammlung. Die Publikation präsentiert den Sammlungsbestand, ergänzt durch weitere Werke Ed Sommers.
Ed Sommer gehörte zusammen mit seinem Künstlerfreund Marc Adrian zu den wichtigen Vertretern der Op-Art und Kinetik und erlangte in den 1970er mit seinen Filmen und Fotografien große Aufmerksamkeit.
Weitere Bücher
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Marion Anna Simon
Gemaltes Kaddisch14€ In den WarenkorbEine Künstlerin malt das Kaddisch
In 333 Selbstporträts wagt Marion Anna Simon (geb. 1972 in Bitburg, lebt und arbeitet in Köln) eine ungewöhnliche Niederschrift des jüdischen Gebetes im Zeichen der Trauer. Am 7. Januar 2017, einen Tag nach dem Tod ihrer Mutter, beginnt Marion Anna Simon mit der Arbeit an ihrem gemalten Kaddisch. Was zunächst als ganz persönliche Trauerarbeit einsetzt, entwickelt sich schnell zu einem künstlerischen Konzept: 333 gemalte und gezeichnete Selbstporträts entstehen innerhalb von elf Monaten – in täglicher Aufzeichnung, mit Acryl und Aquarell, Bleistift und Kugelschreiber, Ölkreide und Pastell, auf Papier und Leinwand, Tapete und Karton, in linierte Schulhefte und billige Notizblocks. Marion Anna Simons Zyklus erforscht das eigene Gesicht als Ort der Trauer und Selbstvergewisserung, er dokumentiert jenseits des jüdischen Bilderverbotes und der patriarchalischen Zuschreibungen an die Söhne ein künstlerisches Ritual in der Tradition des Heiligungsgebetes zum Totengedenken.
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Wolfgang Gäfgen
Mysterien der Fotografie45€ In den WarenkorbGeheimnisreiches Spiel von Licht und Schatten
Im Unterschied zu den Handzeichnungen und Holzdrucken ist das fotografische Werk von Wolfgang Gäfgen (geb. 1936 in Hamburg, lebt und arbeitet in Stuttgart und Esslingen) nur wenigen bekannt. Das umfangreiche Œuvre der in analoger Fotografie entstandenen Schwarz-Weiß- und Farbabzüge erstreckt sich von den späten 1960er Jahren bis heute und steht gleichrangig neben den zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten. Das vorliegende Buch mit Texten von Christian Gögger, Olivier Kaeppelin, Clemens Ottnad und Michel Poivert versammelt erstmals eine Vielzahl von Bildern, die die Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen bildnerischen Ausdrucksmedien deutlich machen. Scheinbar bedeutungslosen Alltagsdingen wird in kunstvoll arrangierten Stillleben geisterhaftes Leben eingehaucht. Die mitunter auftretenden menschlichen Figuren erscheinen in kultische Handlungen verstrickt und oftmals sind den Foto-Arbeiten ironische Zitate aus der älteren Kunstgeschichte oder Verweise auf historische Mythen beigegeben.
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Simone Haack
Untangling the Strands / Démêler les Fils24€ In den WarenkorbSimone Haack (geb. 1978 in Rotenburg/Wümme, lebt in Berlin) beschäftigt sich in ihrem jüngsten Werkblock mit dem Thema des Haars als Parameter von Identität an der Grenze zwischen Natur und Kultur. Ihre zweite Publikation mit DCV erscheint anlässlich zweier Ausstellungen: Untangling the Strands in der Berliner Abguss-Sammlung Antiker Plastik – ein Dialog ihrer Haarbilder mit antiken Skulpturen – sowie Helix of Realism in der Galerie Droste, Paris, als Teil des offiziellen Programms der großen Surrealismus-Ausstellung im Centre Pompidou zur Hundertjahrfeier des surrealistischen Manifests. Dieses Buch beleuchtet erstmalig den Aspekt des Surrealen im Werk der Künstlerin und legt eine wichtige Quelle ihrer Bildwelt offen: die Traumtagebücher, die Haack seit ihrem 17. Lebensjahr führt, und ihr damit verbundenes Interesse am Unbewussten. Dabei sind es vor allem die Logik des Traums sowie Gefühle und Stimmungen, die Niederschlag in ihrer Malerei finden.
Haack: „Es geht mir darum, realistische Mittel anzuwenden, um Nicht-Sichtbares zu visualisieren. In einen Automatismus zu kommen, das Unbewusste sprechen zu lassen, um den Bildern ihr Eigenleben zu geben. Licht auf den Bereich zu werfen, in dem die Mythen ihren Ursprung haben.“
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Me, Family
Portrait of a Young Planet40€ In den WarenkorbEine Reise durch viele Welten
In dieser Zeit großer Unsicherheit sind die Themen, die in den Werken der 36 internationalen Künstlerinnen und Künstler in Me, Family zur Sprache kommen, so relevant wie noch nie. Der von Francesco Bonami in Anlehnung an die historische Ausstellung von Edward Steichen The Family of Man erarbeitete Band zeichnet ein facettenreiches Bild der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die ursprüngliche Fotografie- und Textinstallation wurde 1955 im Museum of Modern Art in New York eröffnet und tourte anschließend sieben Jahre lang durch über 150 Museen weltweit. Ganz im Sinne von Steichens radikalem Konzept präsentiert Me, Family Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern, die medien- und genreübergreifend untersuchen, wie die Menschheit mit ihren vielfältigen, koexistenten Geschichten umgeht und mit welchen Problemen sie heute konfrontiert ist. Das Buch zeigt mit Darstellungen von zeitgenössischer Kunst, sozialen Netzwerken, Mode, Informationstechnologien, Werbung, Sound, Musik und Performances eine Realität, die zugleich schön, dramatisch und berauschend ist. Mit Texten von Roland Barthes, Francesco Bonami, Edward Steichen und anderen.
Mit Arbeiten von Lawrence Abu Hamdan, Doug Aitken, Sophia Al Maria, Yuri Ancarani, Darren Bader, Lara Baladi, Cao Fei, Cheng Ran, Clément Cogitore, István Csákány, Christian Falsnaes, Harun Farocki, Simon Fujiwara, Rainer Ganahl, Theaster Gates, Jack Goldstein, Andreas Gursky, Thomas Hirschhorn, Hassan Khan, Ga Ram Kim, Olia Lialina, Li Ming, Cristina Lucas, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Eva & Franco Mattes, Shirin Neshat, Philippe Parreno, Mario Pfeifer, Jon Rafman, Cindy Sherman, Marianna Simnett, Rudolf Stingel, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Jordan Wolfson, Wong Ping und Akram Zaatari.
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David Hockney: Insights
Reflecting the Tate Collection35€ In den WarenkorbDavid Hockney (geb. 1937 in Bradford) ist einer der einflussreichsten und technisch vielseitigsten Künstler der Gegenwart. Bilder aus 60 Jahren seines Schaffens, darunter die Hauptwerke aus der Tate, zeigen die zentralen Themen und Genres seiner Kunst. Von den früheren Grafikzyklen, den ikonischen Poolbildern und Doppelporträts über seine Fotocollagen bis zu den Pleinair-Landschaften, iPad-Zeichnungen und Multimedia-Installationen dokumentiert der Band die Experimentierfreude von Hockneys Œuvre.
Originalbeiträge von renommierten Autor:innen beleuchten die permanente Suche des Künstlers nach neuen Ausdrucksformen, die topografischen und biografischen Bezugspunkte seiner Bilder, neue technische Aspekte seiner Malerei und Druckgrafik sowie Hockneys Umgang mit den neuen Medien.
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Bettina Hauke
Vor der Verwandlung38€ In den WarenkorbDie Kunst von Bettina Hauke (geb. 1968 in Duisburg, lebt und arbeitet in Berlin und Oldenburg) ist farbenprächtig, subtil konstruiert, abgründig. Was spielerisch, surreal oder märchenhaft erscheint, erweist sich als präzise Reflexion. Haukes Figuren treten souverän auf, blicken, halten Dinge, ohne ihre Bedeutung zu erklären. Darin liegt die Kraft dieser Malerei: Sie ersetzt Botschaft durch Konstellation, Eindeutigkeit durch ein tastendes Sehen. In einer Gegenwart beschleunigter Bildzirkulation beharrt Hauke auf Achtsamkeit. Vor der Verwandlung erschließt ihr Werk aus zwei einander ergänzenden Perspektiven mit Beiträgen von Larissa Kikol und Axel Ruoff und macht eine Malerei sichtbar, die historische Bildordnungen prüft und daraus eine unverwechselbare eigene Sprache entwickelt.
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Secundino Hernández
Miettinen Collection36€ In den WarenkorbDie Gemälde und Papierarbeiten von Secundino Hernández (geb. 1975 in Madrid, lebt und arbeitet in Madrid und Berlin) vereinen Gegenständlichkeit und Abstraktion, lineare Zeichnung und überbordende Farbigkeit, Minimalismus und Gestus. Hernández bewegt sich langsam und methodisch über die Leinwand und setzt bewegte Linien und Zeichen. Dabei verwendet er Pinsel oder trägt die Farbe direkt aus der Tube auf, bevor er die Oberflächen wäscht und abkratzt. So entstehen Kompositionen, die gleichzeitig geordnet und explosiv wirken und vielfältige Referenzen aufweisen: Eine Körperlichkeit, die an Action Painting erinnert, eine knappe Figuration von Cartoons und Passagen, die wie Alte Meister, insbesondere wie die Spanier El Greco und Velázquez wirken. Hernández sagt dazu: „Sie sehen vielleicht aus wie Action Painting oder Expressionismus, es ist aber eine tiefe und akribische Untersuchung dieser Bildsprachen, eine Art, meine eigene zeitgenössische Sichtweise auf bestimmte ästhetische Bewegungen auszudrücken.“
Secundino Hernández studierte 1995–2000 an der Universidad Complutense de Madrid und 2005–2006 an der Königlichen Akademie von Spanien in Rom.
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Jan Muche
Agora42€ In den WarenkorbArbeitsspuren des Lebens
Im Zentrum der Bildproduktion von Jan Muche (geb. 1975 in Herford, lebt und arbeitet in Berlin) stehen Formen, die an Stahlbaukonstrukte, riesige Anlagekomponenten oder Gerüstbauteile erinnern. Seine konstruktivistisch-abstrakten Gemälde und Skulpturen nehmen Bezug auf Stahl als Symbol für Industrialisierung und die Arbeiter, deren optimistisch überhöhte Darstellung bezeichnend für die kommunistischen, stalinistischen, nationalsozialistischen und realsozialistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts waren. Muches kratzige Ästhetik kombiniert proletarischen Charme mit dem Geist des Aufstrebenden, die die Betrachterin und den Betrachter auch in dissonante Regionen führt. Das Buch, gefördert von der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, spiegelt sein Nachdenken über den Stellenwert von Arbeit, über Maloche im Zeitalter der Digitalisierung sowie die Auseinandersetzung mit den alten „Helden der Arbeit“ wider.
Jan Muche ist ausgebildeter Lithograf und studierte bei Karl Horst Hödicke an der Hochschule der Künste Berlin.
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auf Erkundung
Anne Deuter und Monika Supé25€ In den WarenkorbEin Dialog über die Zeit
Die beiden Künstlerinnen Anne Deuter (geb. 1986 in Halle, lebt und arbeitet in Halle) und Monika Supé (geb. 1967 in München, lebt und arbeitet in München) suchen selbsterkundend Wege, um Körper, Raum und Zeit erfahrbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit formalistischen Elementen entwickeln sie ihre kompositorischen Praxen in Grafit und Tusche sowie in Wort und Bild. Im Zusammenspiel mit ausgewählter zeitgenössischer Lyrik eröffnet die Publikation neue Perspektiven auf die Bedeutung von Zeitlichkeit.
Anne Deuter studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ihr Studium setzte sie mit Schwerpunkt Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle fort. Monika Supé studierte Architektur an der Technischen Universität München und promovierte zum Thema des visuellen Wahrnehmungstrainings an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit 1995 lehrt sie im Gestaltungsbereich an verschiedenen Hochschulen.
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Barthélémy Toguo
10€ In den WarenkorbBarthélémy Toguos Kunst ist ein Ruf nach Gemeinschaft und Liebe und dabei alles andere als naiv. Mit seinen Malereien, Grafiken, Skulpturen, Performances und Installationen verweist er explizit auf die Themen Kolonialismus, Migration und Ungleichheit, er richtet unseren Blick auf die Verheerungen, die der Mensch anrichtet, auf das Sterben der Natur und von Kulturen. Es wäre ihm aber zu einfach, in diesem Abgrund zu verharren. Stattdessen möchte er mit seinen Arbeiten nicht-hierarchische Verknüpfungen herstellen, er möchte, wie er selbst sagt, eine „Welt der Solidarität und Großzügigkeit“ errichten, die kein Ego und keine Identität kennt, eine Gemeinschaft aller Lebensformen, die gedeihen und vergehen, auf dass aus deren Überresten wieder neue Wesen sprießen – Endless Blossoms. Seine Wortwahl und die Ästhetik der in diesem Katalog vereinten Arbeiten lassen erahnen, dass er damit nicht alleine ist. Er steht an der Seite von Ellen Gallagher, Wangechi Mutu, Louise Bourgeois, Marlene Dumas und Kiki Smith. Mit ihnen und mit uns allen entwirft Toguo eine farbenfrohe Zukunft, ein Universum der überbordenden Energie und Lebensfreude.
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Winston Roeth
Speed of Light32€ In den WarenkorbFarbe ist Licht
Intensive monochrome Farbflächen, strahlende Pigmente und vielschichtige Oberflächen sind die Charakteristika des Werkes von Winston Roeth (geb. 1945 in Chicago, lebt und arbeitet in Beacon, New York, und Waldoboro, Maine). Seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich mit abstrakter Farbfeldmalerei und dem immer wiederkehrenden Motiv des Rasters, beide lädt er mit malerischen Erinnerungen an das Licht auf. „Licht, das hervorspringen und die Betrachtenden packen kann, eine Farbsättigung, die pulsiert vor tiefem Glühen“, wie er es selbst beschreibt. In seinen Bildern strahlt es aus den Farbschichten heraus, von außen kommend prägt es als einfallendes Licht die Farbwirkung seiner Malerei. Roeth experimentiert dabei mit reinen Pigmenten, die er selbst zu Farben anrührt und in Farbschichten auf verschiedene Bildträger wie Papier, Aluminium-, Waben-, Schiefer- und Holzplatten aufträgt. Das Buch dokumentiert einen Ausstellungsrundgang und zeigt Werke von den frühen 1990er Jahren bis ins Jahr 2020.
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Corona, Queens
Photographs by Cara Galowitz32€ In den WarenkorbSieben Jahre lang ging Cara Galowitz (geb. 1964, lebt und arbeitet in New York) in ihrer täglichen Mittagspause von der nahegelegenen New York Hall of Science, in der sie als Art Director tätig war, durch die Straßen von Corona, einem Viertel des Stadtteils Queens. Die Fotografien, die sie als „eine Übung im Sehen“ bezeichnet, fangen das lebendige Nebeneinander eines der ethnisch vielfältigsten Gegenden der Welt ein.
Mit Ironie Humor und visuelle Raffinesse beschreiben diese Fotografien einen Ort, der sich in stetem Wandel befindet und wo die Vergangenheit, sei es in verblassten Schriftzügen oder bröckelnden Gebäuden, mit der Gegenwart in Form von spontanen Straßendekorationen, Beschilderungen, Graffiti und religiösen Symbolen kollidiert. Die Bilder zeugen von den Anstrengungen und der Anpassungsfähigkeit der Menschen in Corona und dokumentieren zugleich die skurrile Schönheit der Straßen.
Cara Galowitz ist Absolventin der Cooper Union School of Art, wo sie sich auf Grafikdesign, Fotografie und bildende Kunst spezialisierte. Sie machte als Art Director im Museum Karriere und stellte ihre Arbeiten im Newark Museum, dem Museum der Stadt New York und der Grey Art Gallery aus.
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Peter Buggenhout
Nicht geheuer28€ In den WarenkorbEin autonomes Gegenüber
Der international bekannte Bildhauer Peter Buggenhout (geb. 1963 in Dendermonde, Belgien, lebt und arbeitet in Gent) bezeichnet seine hybriden Skulpturen als abject things, die jede Einordnung zurückweisen, auch die als künstlerische Werke. Fundstücke und Abfälle sowie technische, aber auch organische Materialien wie Schweineblut, Kuhmägen und Pferdehaar werden so lange gefügt und bearbeitet, bis sich ein bestimmter Grad an Abstraktheit einstellt. Buggenhouts Plastiken erscheinen als wesenhafte Gegenüber, die „nicht geheuer“ sind. Sie erzeugen eine abgründige Atmosphäre, weil sie etwas Ungeheures hervortreten lassen, das offenbar ganz dicht unter der Oberfläche der materiellen Welt liegt: Überreste der Menschheit, Ablagerungen der Gesellschaft. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über sein bisheriges Werk und thematisiert erstmals seine jüngste Werkgruppe aus Marmor.
Die Werke von Peter Buggenhout wurden unter anderem im Palais de Tokyo, Paris, im MoMA PS1 in New York und auf der Taipei Biennial 2014 ausgestellt.
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Birgitta Thaysen
Amor und Psyche24€ In den WarenkorbAspekte der Liebe
Die Fotokünstlerin Birgitta Thaysen (geb. 1962 in Gelsenkirchen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Nan Hoover. In ihren Fotografien findet man ebenso urbane Motive wie Menschenbildnisse. Mit schwarz-weißen Porträtaufnahmen greift sie die antike Erzählung Amor und Psyche auf, dessen Figuren stellvertretend für die Sehnsucht nach Liebe und die Verwirrung der Seele stehen – seit langem vielfältige Interpretationsräume in der bildenden Kunst. Als Entstehungsort für ihre Porträts wählte Thaysen den Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf aus, wo jenes Märchen auf einer aufwendigen Kunsttapete aus dem 19. Jahrhundert verwirklicht ist. Die Protagonisten der Aktion wurden auf dem Boden liegend, auf Kissen gebettet, kopfüber fotografiert – für den Betrachter ein verwirrender Augenblick zwischen Hingabe und Zweifel.
Birgitta Thaysen studierte freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd und Hilla Becher. Ihre konzeptuellen Bildserien wurden in zahlreichen Ausstellungen einem breiten Publikum gezeigt.
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Werner Schmidt
James Joyce und die Farben des Ulysses59€ In den WarenkorbDieser beeindruckende Band ist das Ergebnis der jahrzehntelangen tiefschürfenden Auseinandersetzung des Künstlers Werner Schmidt mit dem literarischen Monument des 20. Jahrhunderts schlechthin: James Joyce’ Ulysses.
Was als persönliche Lesereise begann, mündet in eine farbgewaltige, interdisziplinäre und polyphone Hommage – ein Werk zwischen Literaturstudie, Farbtheorie, bildender Kunst und sprachlicher Reflexion.
Im ersten Teil des Buches analysiert und visualisiert Schmidt die Verwendung der Farben im Ulysses in einzigartigen chromatischen Diagrammen und kodierten Farbstreifen, die in Ausstellungen buchstäblich an die Wand gemalt wurden. Ergänzt wird dies durch eine Fotoserie, aufgenommen in Dublin, dem Schauplatz des Romans, die von pointierten Betrachtungen zu literarischen, linguistischen, politischen und religionsgeschichtlichen Facetten des Joyce’schen Universums begleitet werden.
Der zweite Teil versammelt die Stimmen von 20 renommierten Joyce-Forscher*innen, die in fünf thematisch gegliederten Kapiteln ihre Perspektiven auf Farbe, Textur, Struktur und Wirkung des Ulysses teilen.
Ein Fest für alle, die Joyce verehren – und ein Geschenk für jene, die Literatur in ihrer kühnsten, leuchtendsten Gestalt nicht nur lesen, sondern begreifen wollen.
Mit Texten von Florian Arnold, Dorothée Bauerle-Willert, Erik Bindervoet, Heinz Brüggemann, Jakob Brüssermann, Michael Deckard, Toni Hildebrandt, Otto Jägersberg, Christa-Maria Lerm Hayes, Jūratė Levina, Susanne Peters, Christoph Poetsch, Saskia C. Quené, Dieter Ronte, Werner Schmidt, Fritz Senn, Dirk Teuber, Vega Tescari, Shane Walshe, Andreas Weigel, Keith Williams, Ursula Zeller
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100 Windows
Site-specific art installations at Berlin-Weekly project space28€ In den WarenkorbIn einer beidseitig verglasten ehemaligen Tordurchfahrt für Pferdekutschen gründete Stefanie Seidl 2010 den Projektraum BERLIN-WEEKLY, der diesen hohen verschlossenen Schaufensterraum Künstler:innen als eine Art öffentliche Bühne anbietet, auf der sie raum- oder ortsspezifische Installationen für eine breite Öffentlichkeit inszenieren können. Durch die einseitige Ausrichtung zur Straße funktioniert BERLIN-WEEKLY als künstlerische Intervention in den Stadtraum über das Format Schaufenster. Das Buch zeigt anhand von 100 ausgewählten Fensterinstallationen, wie unterschiedlich die einzelnen Künstler:innen sich mit den Gegebenheiten des Ortes auseinandergesetzt und dadurch den kleinen begrenzten Raum immer wieder grundlegend verändert haben.
Mit Arbeiten u.a. von: Menno Aden, Alexandra Baumgartner, Isabelle Borges, Astrid Busch, Simon Faithfull, Moritz Frei, Max Frisinger, Wolfgang Flad, Dagmara Genda, Andreas Greiner & Armin Keplinger, Sabine Groß, Marc van der Hocht, Sabine Hornig, Irène Hug, Bettina Khano, Julia Kissina, Nikolaus List, Ulrike Mohr, Virginie Mosse, Piotr Nathan, Katja Pudor, Philip Topolovac, Inken Reinert, Sophia Schama, Geerten Verheus, Sinta Werner, Barbara Wille
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Ivonne Thein
TECHNO BODIES28€ In den WarenkorbIvonne Thein (geb. 1979 in Meiningen, lebt und arbeitet in Berlin) thematisiert in ihrer multidisziplinären Arbeit die gegenwärtigen Körperbilder einer digitalen Kultur, die durch eine umfassende Technologisierung im grundlegenden Wandel ist. Neue Technologien gestalten heute sowohl den physischen Körper als auch seine virtuellen Repräsentationen in der visuellen Kultur unserer Zeit tiefgreifend mit. Thein arbeitet für ihre Installationen mit KI-Systemen und stellt die Frage nach dem Problem der Nachahmung der Natur, und damit der Beziehung zwischen Kunst, Technologie und Körper in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeiten. Hierfür kombiniert sie digitale Techniken mit Skulpturen, die sie per Hand aus Silikon anfertigt. Thein erzeugt dadurch eine aufdringliche Nähe im Ausstellungsraum, da die mit der KI erzeugten Bilder nicht mehr nur reiner Datensatz auf dem Bildschirm bleiben. Das Buch präsentiert Arbeiten aus den Jahren 2020–2023.
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Clemens Krauss
Antidot | Gegengift40€ In den WarenkorbClemens Krauss pendelt rastlos zwischen den Zeiten, seine Vehikel sind die Malerei, die Videokunst, die Bildhauerei und die Performance. Krauss ist jedoch nicht „nur“ Künstler, sondern auch Psychoanalytiker und Mediziner. Als solcher hat er die Zeitlichkeit als bestimmenden Faktor des Daseins erlebt, was ihn zum Spiel damit herausfordert. Im Schoß der Malerei fühlt er sich am sichersten bei seinen riskanten Touren zurück in seine Jugend und voraus in den Tod. Es ist eine pastose Malerei, die körperlich, materiell und daher zeitgebunden ist: alles vergeht, auch das Bild. Am flüchtigsten sind Begegnungen, wie Krauss sie im Rahmen seiner psychoanalytischen Performances inszeniert; unauslöschlich ist bloß der Eindruck, den sie hinterlassen. Unauslöschlich sein, Vergangenes wieder aufrufen, zugleich „das Ungeschehene geschehen lassen“, wie er sagt, diese Ziele verfolgt er in seiner Kunst. Mit dem vorliegenden Katalog zwischen zwei Buchdeckeln konserviert und tausendfach vervielfältigt, gelangen seine Werke zur selben und für unbestimmte Zeit in unzählige Hände, um von dort aus mühelos die Schranken zu unserem Inneren zu überwinden. So kommen wir alle der Transzendenz einen Schritt näher.
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Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.
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Sonia Gomes
I Rise – I’m a Black Ocean, Leaping and WideWeiterlesen„My Work is Black, it is Feminine, and it is Marginal. I‘m a Rebel.“
Die biomorphen Skulpturen von Sonia Gomes (geb. 1948 in Caetanópolis, Brasilien, lebt und arbeitet in Belo Horizonte, Brasilien) sind von beunruhigender, geradezu magischer Präsenz. Als Tochter einer schwarzen Mutter und eines weißen Textilunternehmers wuchs Gomes zwischen zwei Welten auf. Die afrikanische Kultur und Spiritualität ihrer Mutter und Großmutter, das Interesse an Ritualen, Prozessionen und Mythen prägten ihr Leben und ihr späteres Werk nachhaltig. Schon als Jugendliche hatte Gomes damit begonnen, Textilien und Kleidung zu dekonstruieren, um daraus Gebrauchsgegenstände und kunsthandwerkliche Objekte zu schaffen und ihren eigenen Stil zu kreieren. Sie gehört nach ihrer Beteiligung an der 56. Biennale di Venezia 2015 zu den einflussreichsten Künstlerinnen Brasiliens.




















