





Etsu Egami
Rainbow
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|---|---|
| Herausgeber | ZWEI Wealth und Gerber & Stauffer Fine Arts |
| Autor(en) | Martin Herb, Beate Scheder |
| Gestaltung | BANK™ |
| Maße | 18,6 x 23 cm |
| Umschlag | Softcover |
| Seitenzahl | 64 |
| Abbildungen | 26 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-210-5 |
Das Nennenswerte an der Kunst entzieht sich der Sprache. Die ästhetische Erfahrung ist ohne Worte, wie eine menschliche Begegnung, die uns im Innersten berührt. Etsu Egami interessiert sich für die Randbereiche der Verständigung, wo die Vermittlung von Gedanken und Gefühlen zu misslingen droht, wo Formen unlesbar werden. Dort setzt sie ihren Pinsel mit kalligrafischem, grobem Duktus an. Sie bringt fast durchscheinende Ölfarbe auf die Leinwand, um schemenhafte Gesichter auftauchen zu lassen, die in der Abstraktion zerfließen, und abstrakte Formen, die sich im Augenwinkel für den Moment zu einem Antlitz formieren. Das Malen ist ein körperlicher, performativer Akt für Egami, der Pinsel ist ihr verlängerter Arm, der in rhythmischen, ausladenden Schwüngen ein Bild entstehen lässt. Ihre Bewegungen übertragen sich bei der Betrachtung des Werks auf uns: Zuerst beginnen die Augen zu wandern, dann regt sich der Leib, und schließlich schwingt auch der Geist im Rhythmus des Pinsels. Dieser Katalog vereint Egamis herausragendste Werke, er ist eine universale Aufforderung zu einem eigenwilligen Tanz, ein Lichtbogen der Sinne, den die Künstlerin über alle Hürden der Verständigung hinweg spannt.
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Barthélémy Toguo
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Sabrina Fritsch
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MOVE!
Scheinbar kinetische Kunst 1926–202215€ In den WarenkorbMOVE! im Kunstmuseum Reutlingen | konkret vereint Werke, die scheinbar fließen, oszillieren, zittern, oder gar implodieren. Sie fordern unsere Sehgewohnheiten heraus, indem sie mit Rastern, Verschiebungen oder Moiré-Effekten spielen und dabei Kinetik, Rhythmus und Plastizität simulieren. Über 80 zum Teil serielle Kunstwerke aus den Jahren 1926 bis 2022 stellen das Schaffen von 46 Künstler:innen aus 14 Ländern vor. Das Spektrum umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Plastik, Collage, Serigrafie, Wandobjekt und Rauminstallation. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt auf Op-Art, Konstruktivismus, geometrischem Minimalismus sowie konzeptueller Kunst seit den 1990er Jahren. Das Buch MOVE! begleitet diese wichtige von Holger Kube Ventura kuratierte Ausstellung.
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18. September 2026 bis 28. Februar 2027ERÖFFNUNG: Donnerstag, 17. September 2026, 19 Uhr
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Nam Kim
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Museum Brot und Kunst
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Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
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Das künstlerische Tätigkeitsfeld von Arantxa Etcheverria (geb. 1975 in Frankreich, lebt und arbeitet in Bukarest) umfasst Malerei, Skulptur, Performance, Fotografie und Film. Seit 2006 gilt ihr Interesse der modernistischen Architektur, die in ihrer Wahlheimat Rumänien allgegenwärtig ist. Rational, aber auch spekulativ, benutzt die Künstlerin historische Referenzen wie postkommunistische Turbo-Architektur, Op Art und Minimalismus für ihre Arbeiten, die sich zwischen Figuration und Abstraktion, Konstruktion und Dekonstruktion bewegen. Dieses Buch dokumentiert neuere Tafelbilder und Installationen von Etcheverria, mit denen Darstellerinnen und Darsteller in monochromen Kostümen agieren. Die Texte schrieben der in Paris ansässige rumänische Kurator und Kritiker Ami Barak und die Kunsthistorikerin und Kuratorin Alina Şerban.
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Soulages
Malerei 1946–201942€ Weiterlesen„Ich male nicht mit Schwarz, sondern mit Licht.“
Pierre Soulages (geb. 1919 in Rodez, Frankreich; lebt und arbeitet in Paris und Sète, Frankreich) ist eine der herausragenden Persönlichkeiten der gegenstandslosen Malerei in Frankreich. Er gehörte zur Nouvelle École de Paris und entwickelte bereits 1946 seine ersten ungegenständlichen Bilder, die sich durch kräftige, meist schwarze Farbbalken auf hellem Grund auszeichnen. Durch seine Hinwendung zur totalen Gegenstandslosigkeit, die nichts abbildet, nichts anderes als sich selbst repräsentiert, stellte er die traditionellen Werte der Malerei radikal infrage. 1979 begann eine neue Phase seines Schaffens, eine Malerei, die er „Outrenoir“ nennt, „jenseits von Schwarz“. Nicht allein durch die Wahl der Materialien (zum Beispiel Walnussbeize und Teer) sowie Werkzeuge (Bürsten, Eisenhaken und Spachtel) nimmt Soulages in der Malerei eine singuläre Position ein. Das Buch dokumentiert den Werdegang des Künstlers von den Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute und zeigt die Entwicklung seines Œuvres in seiner – gerade angesichts eines so außergewöhnlich langen Schaffensprozesses – beeindruckenden Kohärenz.
Pierre Soulages studierte an der École Régionale des Beaux-Arts in Montpellier, bevor er 1946 nach Paris übersiedelte. Er war Teilnehmer der documenta I, II und II sowie der 26. Biennale di Venezia. Seine Werke wurden im Museum of Fine Arts, Houston, in der Eremitage, Sankt Petersburg, im Musée du Louvre und im Centre Pompidou in Paris sowie im Musée Fabre in Montpellier ausgestellt. 2014 wurde in seiner Heimtatstadt das Musée Soulages eröffnet.
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Emmanuel Bornstein
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Emmanuel Bornstein studierte Malerei zunächst an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris, später an der Universität der Künste in Berlin. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen privaten und institutionellen Sammlungen in New York, Paris, Berlin, Wien, Madrid und Istanbul.
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Olaf Breuning
Paintings37€ In den WarenkorbOlaf Breuning (geb. 1970 in Schaffhausen, Schweiz, lebt und arbeitet in Upstate New York) ist ein Multimediakünstler, der mit Installation, Fotografie, Video, Skulptur, Zeichnung und Performance ein vielschichtiges Werk geschaffen hat, das die zeitgenössische Realität hinterfragt. Vor Kurzem ist eine Serie von Gemälden entstanden, in denen er drängende Themen wie die globale Erderwärmung spielerisch anspricht. Auch in dieser neuen Werkgruppe manifestiert sich sein unorthodoxer Ansatz. Breuning hat dafür ein eigenes Malverfahren mit großformatigen Holzstempeln erfunden, mit welchen er die Farbe auf die Leinwand presst. Das Resultat ist unkonventionell und frisch.
Die Publikation – die erste, die sich ausschließlich mit Breunings Malerei befasst – zeigt zwei Dutzend Gemälde, aber auch Holzstempel und Skulpturen, um den Produktionsprozess zu dokumentieren. Im Dialog unterhalten sich Katharina Beisiegel, Direktorin des Kirchner Museum, Davos, und Gianni Jetzer, designierter Direktor des Kunstmuseum St. Gallen, über Parallelen und Unterschiede im Werk von Ernst Ludwig Kirchner und Olaf Breuning.
Breuning machte von 1988 bis 1993 eine Ausbildung zum Fotografen in Winterthur und absolvierte 1992 bis 1995 eine Weiterbildungsklasse für Fotografie. Von 199 bis 1996 machte er ein Nachdiplomstudium an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich. Er hatte Einzelausstellungen im NRW-Forum, Düsseldorf, im Palais de Tokio, Paris, in der Chisenhale Gallery, London, und im Zentrum Paul Klee, Bern. Er nahm 2008 an der Whitney Biennial teil und zeigte in Gruppenausstellungen im Museum of Modern Art, New York, im Centre Pompidou, Paris, im Haus der Kunst, München, in der Kunsthalle Zürich, im Walker Art Center, Minneapolis, im Jeu de Paume, Paris, im KW Institute for Contemporary Art, Berlin, in der Whitechapel Gallery, London, und im Mori Art Museum, Tokio.
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Anna Leonhardt
Touching Space34€ In den WarenkorbAnna Leonhardt (geb. 1981 in Pforzheim, lebt und arbeitet in New York und Leipzig) setzt sich in ihrer Malerei mit eigenen Erfahrungen und Stimmungen auseinander. Gleichzeitig bezieht sie sich auf Werke aus der Literatur und zitiert Phänomene aus der Geschichte der Malerei. In abstrakten Flächen, die durch eine Vielzahl an Schichtungen die zweidimensionalen Grenzen der Leinwand überschreiten, entsteht ein physischer und imaginierter Raum. Dieser wird durch die Beziehungen der Bildelemente untereinander, durch eine imaginäre Kommunikation mit anderen Kunstwerken und durch die Betrachter:innen zusätzlich erweitert. Die Publikation Touching Space zeigt die neuesten Arbeiten von Anna Leonhardt. Ein Textkompendium zum Thema Raum des Phänomenologen Franz Xaver Baier und ein Briefwechsel zwischen der Künstlerin und der Kuratorin Sophia Pietryga ergänzen die eindrucksvollen Abbildungen. Sie erscheint begleitend zur gleichnamigen Einzelausstellung in der Galerie She BAM! Laetitia Gorsy in Leipzig.
Anna Leonhardt studierte 2002–2008 Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und als Postgraduate bis 2010 bei Ralf Kerbach.





















