


Chunqing Huang
Painter’s Portrait II
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|---|---|
| Herausgeber | Galerie Kornfeld Berlin |
| Autor(en) | Mark Gisbourne, Tilman Treusch, Dorothea Zwirner |
| Gestaltung | Book Book, Berlin |
| Umschlag | Broschur |
| Maße | 24 x 30 cm |
| Seitenzahl | 80 |
| Abbildungen | 33 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-081-1 |
Die Painter’s Portraits der Künstlerin Chunqing Huang (geb. 1974 in Heze, China) sind keine Abbilder. Die Maler:innenporträts von Künstler:innen wie Louise Bourgeois, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger oder Imi Knoebel sind Akte gestisch-expressiver Abstraktion, künstlerische Studien der eigenen Erinnerung. Chunqing Huang schafft mit ihren Gemälden Bilder über die Kunst selbst, indem sie das Vokabular abstrakter Malerei von Deutschland bis in die USA durchexerziert. Die Serie Painter’s Portrait II zeigt die dreißig neusten Arbeiten Chunqing Huangs aus einer Werkgruppe, die die Künstlerin seit 2016 auf 40 x 30 cm große Leinwände überführt.
Painter’s Portrait II ist eine persönliche Reflexion Chunqing Huangs über ihre Einflüsse vom Impressionismus bis hin zu expressiven Strömungen abstrakter Malerei, die nun erstmals auch in Buchform erscheint. Auf 80 Seiten präsentiert der Katalog die Porträts mit ihrem jeweils ganz eigenen Gestus und individuellen Farbklang.
Chunqing Huang studierte freie Malerei und interdisziplinäre Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Wolfgang Tillmans, Peter Angermann und als Meisterschülerin bei Hermann Nitsch. Die Arbeiten der deutsch-chinesischen Künstlerin wurden in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Ein erster Teil der Serie Painter’s Portrait wurde im Sommer 2021 in der Kunsthalle Wiesbaden und im Museum Wiesbaden ausgestellt, der Katalog Painter’s Portrait II erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung bei 68projects in Berlin.
Weitere Bücher
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Brandon Lipchik
10€ In den WarenkorbIn den letzten Jahren hat sich eine wagnerianische Nacht über die Bilder von Brandon Lipchik (geb. 1993 in Erie, PA, lebt und arbeitet in Brooklyn, NY, und Berlin) gesenkt. Monde gehen auf, Bestien und Titanen ziehen in eine homogene Welt der Swimmingpools, weißen Zäune und sauber geschnittenen Rasen ein. Die am Computer gerenderten und dann per Hand auf die Leinwand übertragenen Gemälde des Künstlers kreisen um den Backyard als mythisch aufgeladenen Ort der Popkultur. Die grell ausgeleuchteten, multiperspektivischen Bilder greifen typische Einstellungen aus Schwulenfilmen der 1980er Jahre auf und zitieren einen cleanen American-Apparel-Look. Lipchik dekonstruiert digital Männerkörper, Räume, Pflanzen, Objekte und Fauna, zerlegt sie in rudimentäre, abstrakte Formen. Seine Figuren, die auf Smartphones und Wasseroberflächen starren, erinnern an frühe Computeranimationen. Dabei bleiben sie merkwürdig leer, wie Avatar-Behälter, die mit neuen spekulativen Narrativen gefüllt werden können.
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Art in a Conflicted World
34€ In den WarenkorbTranseuropäische Perspektiven im Zeitalter kultureller Fragmentierung
Nach der Jahrtausendwende hat sich ein großer Teil der Welt zu einem zunehmend instabilen und dissonanten Raum entwickelt. In vielen Bereichen prägen Brüche unsere soziokulturellen und politischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund zeigt Art in a Conflicted World kritische Positionen von Künstler*innen und Autor*innen aus der Ukraine, aus Russland und aus Großbritannien – Regionen, die sich in außergewöhnlichen Konflikt- und Umbruchsituationen befinden. Die Publikation bringt diese differenzierten Zustände sozialer Dissonanz offen zum Ausdruck und spiegelt sie in verschiedenen künstlerischen und literarischen Fragen und Antworten. Sie sind das Ergebnis eines interdisziplinären Stipendienprogramms der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, in dem künstlerische und kulturelle Erkenntnisse gewonnen, der Umgang mit Komplexität erprobt und Modelle für die Zukunft über Ländergrenzen hinweg entwickelt werden.
Die Publikation präsentiert Arbeiten von Sarah Dobai, Nikita Kadan, Ali Eisa und Sebastian Lloyd Rees (Lloyd Corporation) sowie Texte von Alissa Ganijewa und Tanya Zaharchenko.
Das Projekt wurde begleitet von Wolfgang Tillmans, Tom McCarthy, Katharina Raabe und Mark Gisbourne und gefördert vom Auswärtigen Amt.
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Sprache/Text/Bild
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Francis Alÿs
The Nature of the Game32€ In den WarenkorbDas Werk des belgischen Künstlers Francis Alÿs (geb. 1959 in Antwerpen) ist ebenso vielschichtig wie poetisch subversiv. Angesiedelt zwischen performativer Konzeptkunst und sozialer Intervention erforschen seine Filme und Zeichnungen die politischen und gesellschaftlichen Realitäten des urbanen Raums. Eines seiner beeindruckendsten Langzeitprojekte ist Children’s Games, Aufnahmen spielender Kinder in aller Welt, von Paris über Mexiko-Stadt bis zum jesidischen Flüchtlingslager Scharya im Irak. Sein reich illustriertes Ideen- und Skizzenbuch zeigt Vorarbeiten zu dieser Werkserie. Es ist ein Blick in den Maschinenraum seiner künstlerischen Praxis, der zentrale Elemente seiner filmischen Poetik sichtbar macht. Ein Essay des Ethnografen und Filmemachers David MacDougall würdigt Alÿs’ Beobachtungen des kindlichen Spiels im Kontext der der Kindheitsforschung und der Geschichte des ethnografischen Dokumentarfilms.
Francis Alÿs (geb. 1959 in Antwerpen) gilt als einer der wichtigsten Künstler der Gegenwart. Sein vielfach ausgezeichnetes und mit weltweiten Einzelausstellungen gewürdigtes Werk besteht aus Filmen, Fotoarbeiten, Performances, Zeichnungen und Gemälden, die sich häufig mit den sozialen und politischen Realitäten des Stadtraums befassen. Der studierte Architekt lebt und arbeitet seit 1986 in Mexiko-Stadt, wohin er als Wiederaufbauhelfer nach dem großen Erdbeben von 1985 gekommen war.
Francis Alÿs – The Nature of the Game ist die offizielle Publikation des Belgischen Pavillons auf der 59. Biennale di Venezia, kuratiert von Hilde Teerlinck.
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Larry Rivers
An American-European Dialogue38€ In den WarenkorbZwischen französischer Moderne und New York School
Der amerikanische Maler, Musiker und Filmemacher Larry Rivers (geb. 1923 in New York, gest. 2002 in New York) gilt als einer der einflussreichsten Protagonisten der New Yorker Kunstszene in den 1950er- bis 1970er Jahren. Er spielte mit Miles Davis und Charlie Parker, war ein enger Freund Frank O’Haras und Wegbereiter der Pop Art. Schon früh beschäftigte sich Rivers mit der französischen Malerei des späten 19. Jahrhunderts. Während seines Aufenthalts in Paris zwischen 1961 und 1962 traf er auf Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle, woraufhin sich die Bandbreite seiner verwendeten Materialien auf Holz, Karton und elektrisches Licht erweiterte. Die erste Monografie seit zwanzig Jahren beleuchtet erstmals die eigenwillige Kunst Larry Rivers‘ mit Blick auf das Spannungsverhältnis zwischen traditioneller französischer Malerei und dem Abstrakten Expressionismus um Willem de Kooning.
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GABRIELE BASCH, GESA LANGE
UND_NEWS_FROM_NOW_HERE18€ In den WarenkorbÜber die Malerei hinaus
Die Cut-outs von Gabriele Basch (geb. 1964 in Bad Homburg, lebt und arbeitet in Berlin) und die Zeichnungen von Gesa Lange (geb. 1972 in Tongeren, Belgien, lebt und arbeitet in Hamburg) thematisieren Konstruktion und Dekonstruktion, aber auch Zweifel und deren Überwindung. Die Künstlerinnen erweitern die Malerei: Basch, indem sie das Tafelbild durch Einschnitte und die Einbeziehung des farbigen Schattenwurfs zum Wandobjekt macht, Lange, indem ihre mit bunten Garnen bestickten Leinwände den Bildraum nach allen Seiten öffnen. Das Buch stellt Werke beider Künstlerinnen vor, die mit ihrer gegenstandsfreien Bildsprache in einen lebendigen, spannungsreichen Dialog treten. Gabriele Basch ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Gesa Lange ist Professorin für Zeichnen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und wurde unter anderem mit dem Preis der Kunsthalle Rostock ausgezeichnet.
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Fabian Treiber
For a While Longer34€ In den WarenkorbInstabile Prototypen einer uns bekannten Wirklichkeit
Fabian Treiber (geb.1986 in Ludwigsburg, lebt und arbeitet in Stuttgart) zeigt in seinen Gemälden vermeintliche Interieurs, hinterfragt aber subjektive Projektionen und unsere Wahrnehmung der Realität. Die artifiziellen Räume zeugen von menschlicher Existenz, obwohl keine Personen zu sehen sind. In seinen Stillleben verhandelt Treiber klassische Fragestellungen der Malerei: Form und Struktur, Farbe und Komposition, Räumlichkeit und Flächenaufteilung. Mit seinen Gemälden trifft er vor allem formale und nicht erzählerische Entscheidungen. Damit provoziert der Künstler einen bewussten Bruch und erklärt das vermeintlich Falsche zur eigentlichen Qualität der Malerei – mit dem Effekt, dass seine Werke zwar irgendwie nicht ganz richtig erscheinen, aber genau richtig sind.
Fabian Treiber studierte Malerei und Intermedia Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er wurde für seine Arbeiten mit dem Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium ausgezeichnet und war Finalist für den Großen Hans-Purrmann-Preis 2021. Seine Arbeiten wurden u.a. in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Nürnberg, dem Kunstverein Ludwigsburg, der Galerie Ruttkowski;68, Köln, sowie in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf, der Villa Merkel – Galerien der Stadt Esslingen a.N. und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden gezeigt. For a while longer erscheint anlässlich seiner ersten Einzelausstellung in der Haverkampf Galerie.
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Andreas Wegner
Wir fahren mit der Schneckenpost, weil die uns keinen Pfennig kost50€ In den WarenkorbDie Kunst von Andreas Wegner hinterfragt den kapitalistischen Stadtraum. Wegners Interventionen erproben alternative Modelle für urbane Interaktion, für Handel, Bebauung, Verkehr oder die Nutzung öffentlichen Raums. Inspiriert von Joseph Beuys’ Sozialer Plastik und Charles Fouriers’ Sozialutopien, gründete Wegner u.a. ein genossenschaftliches Kaufhaus in Berlin, einen Lebensmittelladen in Wien, und betrieb Immobiliengeschäfte als kreativen Widerstand. Diese Monografie illustriert die wichtigsten Projekte des Künstlers mit Abbildungen, Essays namhafter Autoren, Interviews, und eigenen Texten. Neben kollektiven Initiativen, Installationen, Fotografie, Film, und Skulptur ist Malerei bis heute eine Konstante in Wegners Werk.
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Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung24€ In den WarenkorbEssen, Kunst und Konsum
Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
Mit Arbeiten von Ernst Barlach, Bernhard Johannes Blume, Pieter Brueghel, Marc Chagall, Salvador Dalí, Simone Demandt, Agnes Denes, Frans Francken, Georg Flegel, Erich Heckel, Christian Jankowski, Markus Lüpertz, Gerhard Marcks, Max Pechstein, Pablo Picasso, Claire Pentecost, Thomas Rentmeister, Daniel Spoerri, Andy Warhol und anderen.
Das Buch wurde auf die Shortlist der Schönsten Deutschen Bücher 2021 aufgenommen.
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Alexandra Tretter
24€ In den WarenkorbDie Kunst von Alexandra Tretter (*1988) ist ebenso tiefgründig wie verspielt. Verdankt sich ebenso der sanften Spiritualität der späten Geometrien Hilma af Klints wie den vor schierer Farblust überbordenden Scheiben-Bildern Sonia Delaunays. Ihr einfühlsam gestaltetes Künstlerinnenbuch vereint monumentale Gemälde und intime Werke auf Papier, die durchdrungen sind von Tretters eigenen Lebenszusammenhängen als Künstlerin, als Frau, als Mutter.
Es sind kaleidoskopische Figurationen, die sich aus einem in sich ruhenden Zentrum entfalten und in Symmetrie und Asymmetrie zu allen Seiten hin vervielfältigen. Der Kreisform, dem unveränderlichen Grundelement ihrer Kompositionen, stellt sie das permanent über sich hinausstrebende Oval entgegen, das sich in immer neuen Permutationen von einer Figur zur nächsten wandelt, zu Augen, Mündern, Brüsten, Blüten oder Vulven.
Ihre Bilder ringen um Fassung, entfalten sich und blühen auf, um dann wieder jede Gestalthaftigkeit loszulassen. Einmal gefundene Stabilität wird sogleich in Aufruhr versetzt. Die Farben branden heftig auf oder fließen zart dahin, lichten oder verschatten sich, tragen einander oder werfen sich gegenseitig aus der Bahn. Materialisierung und Auflösung realisiert Tretter als gleichberechtigte Grundprinzipien ihrer Malerei.
Womit das, was die Bilder aufnehmen, bewahren und freigeben, Erfahrung, Wachstum und langsames Reifen sind. Ihre Bilder sind „Zuneigungsfigurationen“, in denen jedes Einzelne sich anderem zuwendet, daran zweifelt oder wächst, sich mitunter abwendet oder umso bewusster hingibt. Sie stellen alles in Frage, beginnen neu und finden doch wieder zu sich, ins Eigene zurück.
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Matthew Davis
Kustodiev28€ In den WarenkorbEin expressiver Moment der Malerei
Die Arbeiten von Matthew Davis (geb. 1969 in Colchester, Großbritannien, lebt und arbeitet in Berlin) bewegen sich zwischen Makro und Mikro, zwischen Kontrolle und Zufall. In äußerster Präzision bringt der Künstler Kunstharzlacke und Emailfarben in Tropfen auf waagerecht liegende Leinwände. Das Künstlerbuch Kustodiev präsentiert eine neue Entwicklung in Davis’ Werk, dessen jüngste Arbeiten auf Grundlage der farbstarken Gemälde des russischen Malers Boris Kustodijew (1878–1927) entstanden sind. Kustodiev wurde als Offsetdruck und mittels Office Offset hergestellt, eines in Vergessenheit geratenen Vervielfältigungsprozesses auf Miniatur-Offsetdruckmaschinen. Die Publikation erscheint in einer limitierten Auflage von 250 Exemplaren.
Matthew Davis studierte am Camberwell College of Arts, London, und der Norwich School of Art and Design. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin, im Künstlerhaus Wien und in der Kunsthalle Wilhelmshaven ausgestellt.
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Barthélémy Toguo
10€ In den WarenkorbBarthélémy Toguos Kunst ist ein Ruf nach Gemeinschaft und Liebe und dabei alles andere als naiv. Mit seinen Malereien, Grafiken, Skulpturen, Performances und Installationen verweist er explizit auf die Themen Kolonialismus, Migration und Ungleichheit, er richtet unseren Blick auf die Verheerungen, die der Mensch anrichtet, auf das Sterben der Natur und von Kulturen. Es wäre ihm aber zu einfach, in diesem Abgrund zu verharren. Stattdessen möchte er mit seinen Arbeiten nicht-hierarchische Verknüpfungen herstellen, er möchte, wie er selbst sagt, eine „Welt der Solidarität und Großzügigkeit“ errichten, die kein Ego und keine Identität kennt, eine Gemeinschaft aller Lebensformen, die gedeihen und vergehen, auf dass aus deren Überresten wieder neue Wesen sprießen – Endless Blossoms. Seine Wortwahl und die Ästhetik der in diesem Katalog vereinten Arbeiten lassen erahnen, dass er damit nicht alleine ist. Er steht an der Seite von Ellen Gallagher, Wangechi Mutu, Louise Bourgeois, Marlene Dumas und Kiki Smith. Mit ihnen und mit uns allen entwirft Toguo eine farbenfrohe Zukunft, ein Universum der überbordenden Energie und Lebensfreude.
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Barbara Armbruster
Meins Mine24€ In den WarenkorbEin interkulturelles Künstlernarrativ zwischen Deutschland und Ägypten
Barbara Armbruster (geb. in Bad Waldsee, lebt und arbeitet in Stuttgart) setzt sich in ihrem Werk mit kulturellen und gesellschaftlichen Räumen, Strukturen und Identitäten auseinander. Geprägt von vielen Jahren des Aufenthalts in der nordafrikanischen Metropole Kairo sind Armbrusters Arbeiten Beziehungspunkte zweier völlig verschiedener Kulturräume. Die Monografie zeigt einen faszinierenden Einblick in ihre kontinuierlich entwickelte Ausdruckssprache zwischen arabischer Kalligrafie, stilisierter Ornamentik und fotografischer Inszenierung von Alltagsarchitektur.
Barbara Armbruster studierte Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der sie später einen Lehrauftrag innehatte. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, darunter im Goethe-Institut in Kairo, im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, und im Kunstverein Freiburg.
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Ion Bitzan
48€ In den WarenkorbDer Maler und Objektkünstler Ion Bitzan (geb. 1924 in Limanu, gest. 1997 in Bukarest) gehörte zu jener Generation rumänischer Künstler, die in den 1960er- und 1970er-Jahren den Anschluss an die internationale Avantgarde fanden. Seine Kreativität und die Qualität seiner unter anderem an der Concept Art und Dada geschulten künstlerischen Experimente machten ihn zu einer wichtigen Figur der rumänischen Kunst der Ceaușescu-Ära. Dieser Band wirft zugleich Licht auf eine Zeit voller Nuancen und Schatten, in der künstlerische Innovation und politische (Propaganda-)Kunst hinter dem Eisernen Vorhang in einer komplexen Beziehung zueinander standen. Bitzan vertrat Rumänien auf den Biennalen von Venedig (1964) und São Paulo (1967, 1969, 1981). 2017 richtete ihm das Nationale Museum für zeitgenössische Kunst (MNAC) in Bukarest eine große Retrospektive aus.
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Winston Roeth
Speed of Light32€ In den WarenkorbFarbe ist Licht
Intensive monochrome Farbflächen, strahlende Pigmente und vielschichtige Oberflächen sind die Charakteristika des Werkes von Winston Roeth (geb. 1945 in Chicago, lebt und arbeitet in Beacon, New York, und Waldoboro, Maine). Seit den 1970er Jahren beschäftigt er sich mit abstrakter Farbfeldmalerei und dem immer wiederkehrenden Motiv des Rasters, beide lädt er mit malerischen Erinnerungen an das Licht auf. „Licht, das hervorspringen und die Betrachtenden packen kann, eine Farbsättigung, die pulsiert vor tiefem Glühen“, wie er es selbst beschreibt. In seinen Bildern strahlt es aus den Farbschichten heraus, von außen kommend prägt es als einfallendes Licht die Farbwirkung seiner Malerei. Roeth experimentiert dabei mit reinen Pigmenten, die er selbst zu Farben anrührt und in Farbschichten auf verschiedene Bildträger wie Papier, Aluminium-, Waben-, Schiefer- und Holzplatten aufträgt. Das Buch dokumentiert einen Ausstellungsrundgang und zeigt Werke von den frühen 1990er Jahren bis ins Jahr 2020.
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Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte
Der Briefwechsel38€ In den WarenkorbIntime Einblicke in eine Worpsweder Künstlerehe
Im ausgehenden 19. Jahrhundert zog es zahlreiche Maler in das Dorf am Weyerberg, gefolgt von jungen Malerinnen, die bei den ansässigen Künstlern Unterricht nahmen. Mit Fritz Overbeck (geb. 1869 in Bremen; gest. 1909 in Bröcken bei Vegesack) und Hermine Overbeck-Rohte (geb. 1869 in Walsrode; gest. 1937 in Bremen) gesellte sich zu den berühmten Worpsweder Künstlerehen Otto Modersohn und Paula Becker sowie Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff ein weiteres Paar hinzu. Sie alle repräsentierten gleichermaßen das Leben und Schaffen in der Künstlerkolonie und den Kampf um die Gleichberechtigung in der Kunstausübung. Die Beziehung Overbeck/Rohte zerbrach jedoch nicht, wie die der anderen beiden Paare, am Konflikt zwischen Kunst und Ehe, sondern hatte bis zum tragischen frühen Tod Fritz Overbecks Bestand. Erstmals wird der beinahe vollständig erhaltene Briefwechsel der Eheleute ungekürzt und mit umfangreichen Anmerkungen versehen in diesem Buch veröffentlicht. Er bietet einen neuen und differenzierten Einblick in das Leben und Werk seiner Protagonisten – eine bewegende und unterhaltsame Lektüre.
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John M Armleder
CA. CA.19€ In den WarenkorbKommentare auf unsere heutige Wirklichkeit und den Status der Kunst
John M Armleder (geb. 1948 in Genf, lebt und arbeitet in Genf und New York) ist einer der einflussreichsten Konzept-, Performance- und Objektkünstlerinnen und -künstler der Gegenwart. Tiefgründiges und Banales, Zufall und Planung, Hochkultur und Alltag verbinden sich bei Armleder zu einem einzigartigen Erlebnis. Seine Arbeiten – oft humorvolle oder ironisch gebrochene Kommentare zur heutigen Wirklichkeit – schöpfen aus dem formalen Repertoire der Klassischen Moderne sowie aus Video und Design: Das Buch zeigt anhand von ortsspezifischen, groß angelegten Installationen und Wandarbeiten detailliert die umfassende Bandbreite von Armleders Schaffen.
John M Armleder studierte an der École des Beaux-Arts in Genf. Er repräsentierte die Schweiz 1986 auf der 42. Biennale di Venezia und nahm im Jahr darauf an der documenta 8 teil. Sein Werk wurde unter anderem im Museum of Modern Art, New York, im Palais de Tokyo, Paris, und im Belvedere, Wien ausgestellt.
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Paul Uwe Dreyer
Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken68€ In den WarenkorbMaler, Zeichner und Grafiker der Konkreten Kunst
Paul Uwe Dreyer (geb. 1939 in Osnabrück, gest. 2008 in Stuttgart) war über dreißig Jahre lang Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Sein OEuvre lässt sich der geometrisch-konstruktiven Kunst zuordnen. Vor dem Hintergrund subjektiver Erfahrungen von Wirklichkeit veranschaulicht Dreyer in seinen Kompositionen die Dialektik von Ordnungsprinzipien und deren Variationsmöglichkeiten, die bereits in seiner ersten Schaffensperiode ab Anfang der 1960er Jahre und insbesondere seit Beginn der 1970er Jahre mit seinen Bildpaaren und Bildsequenzen zum Ausdruck kommen. In den Arbeiten entsteht ein spannungsvoller, hierarchieloser Dialog zwischen Farben, Flächen und Linien. Die Chronologie des Werkverzeichnisses zeigt die Stringenz der Motiventwicklung von den frühen bis zu den späten Schaffensphasen, von architektonischen, figürlichen und ornamentalen Abbreviaturen über Zeichen- und Signethaftes hin zu komplexen Raumdurchdringungen.
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Wyatt Kahn
Paintings and Sculptures36€ In den WarenkorbDie Arbeiten von Wyatt Kahn (geb. 1983 in New York, lebt und arbeitet in New York) bewegen sich an der Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität und führen Aspekte der amerikanischen Minimal Art der 1960er Jahre fort. Der Tradition der minimalistischen Abstraktion folgend, wirken seine mehrteiligen Gemälde inhaltsleer, ihre Konstruktion ist jedoch ein raffiniertes Wechselspiel aus geometrischen Formen. Anstatt sie auf die Leinwand selbst zu zeichnen, verwandelt er sie in physische Komponenten aus hölzernen mit Leinwand überzogenen Leisten, die als Reliefs an die Wand gehängt werden, die damit zu einem integralen Bestandteil der Komposition wird. An der Schnittstelle von Malerei und Skulptur arbeitend, verweist der Künstler auch selbst auf die einfach und mehrfach geformten Leinwände von Ellsworth Kelly.
Wyatt Kahns Werke sind in so bedeutenden Sammlungen wie der des Metropolitan Museum of Art, New York, des Museum of Modern Art, New York, des Whitney Museum of American Art, New York, des Centre Pompidou, Paris, des Museum of Contemporary Art, Los Angeles, des Dallas Museum of Art, des Museum of Contemporary Art, Chicago, und der Albright-Knox Art Gallery, Buffalo, vertreten.
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Sofia Mitsola
Sisterly AffectionsWeiterlesenIn Sisterly Affections entwirft die in London lebende Künstlerin Sofia Mitsola (geb. 1992) eine Bildwelt, in der Mythos, Begehren und Malerei aufeinandertreffen. Ihre Frauenfiguren – selbstbewusst, theatralisch, souverän – bewegen sich in Räumen, die sich eindeutigen Narrativen ebenso entziehen wie moralischen Zuschreibungen. Erotisches erscheint bei Mitsola als Ausdruck von Handlungsmacht: genährt aus der Bildsprache der Antike und zugleich neu formuliert aus einer gegenwärtigen, feministischen Perspektive. Der Katalog versammelt Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle und wird ergänzt durch einen Essay von Alyce Mahon sowie ein Gespräch mit Jennifer Higgie. Das nuancierte Porträt einer Künstlerin, die die Bedingungen sinnlicher Darstellung in der Gegenwart neu definiert.




















