



GABRIELE BASCH, GESA LANGE
UND_NEWS_FROM_NOW_HERE
![]() | |
|---|---|
| Herausgeber | Neuer Kunstverein Aschaffenburg e. V. im KunstLANDing |
| Autor(en) | Annette Reich |
| Gestaltung | Antje Gießmann |
| Umschlag | Softcover mit Schweizer Broschur und Klappen |
| Maße | 22 x 27 cm |
| Seitenzahl | 64 |
| Abbildungen | 45 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-947563-96-8 |
Über die Malerei hinaus
Die Cut-outs von Gabriele Basch (geb. 1964 in Bad Homburg, lebt und arbeitet in Berlin) und die Zeichnungen von Gesa Lange (geb. 1972 in Tongeren, Belgien, lebt und arbeitet in Hamburg) thematisieren Konstruktion und Dekonstruktion, aber auch Zweifel und deren Überwindung. Die Künstlerinnen erweitern die Malerei: Basch, indem sie das Tafelbild durch Einschnitte und die Einbeziehung des farbigen Schattenwurfs zum Wandobjekt macht, Lange, indem ihre mit bunten Garnen bestickten Leinwände den Bildraum nach allen Seiten öffnen. Das Buch stellt Werke beider Künstlerinnen vor, die mit ihrer gegenstandsfreien Bildsprache in einen lebendigen, spannungsreichen Dialog treten. Gabriele Basch ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Gesa Lange ist Professorin für Zeichnen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und wurde unter anderem mit dem Preis der Kunsthalle Rostock ausgezeichnet.
Weitere Bücher
-

Tobias Rehberger
1993–202244€ In den WarenkorbTobias Rehberger (geb. 1966 in Esslingen, lebt und arbeitet in Frankfurt/Main) verbindet in seinen bildhauerischen Arbeiten Strategien aus unterschiedlichen, auch kunstfernen Disziplinen. Mit seinen zur Nutzung bestimmten Interieurs gehört er zu den einflussreichsten Künstlern seiner Generation. Das Kunstmuseum Stuttgart richtet Rehberger 2022 eine großangelegte Ausstellung mit einigen der wichtigsten Werkgruppen der letzten drei Jahrzehnte aus. Das dazu erscheinende Buch leistet einen zentralen Beitrag zur fortlaufenden Aufarbeitung seines Œuvres.
Tobias Rehberger studierte bei Thomas Bayrle und Martin Kippenberger an der Frankfurter Städelschule, wo er heute selbst eine Professur inne hat. 2009 bekam er für seine Skulptur Was du liebst, bringt dich auch zum Weinen, die als zentrale Cafeteria der Biennale di Venezia dient, den goldenen Löwen.
-

João Onofre
Untitled (in awe of)25€ In den WarenkorbJoão Onofres Arbeiten sind Würdigungen der Kunstgeschichte und des Pop. Er liest auf, was gerade verloren zu gehen droht, richtet es neu aus und übersetzt es in etwas Erhabenes. Mit seinen Werken regt er die Betrachter*innen dazu an, sich kritisch mit einer in der kollektiven Erinnerung verblassten Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich so mit ihr zu versöhnen. Im Schaffensprozess orientiert er sich am Material sowie an einem klar formulierten Konzept, das allerdings offenlässt, welche Richtung die Werke einschlagen. Was seine Mittel betrifft, legt er sich demnach nicht fest, es entstehen Videos, Performances, Installationen u.v.m. Gemein ist allen Arbeiten, dass er mit ihnen die Grenzen des jeweiligen Mediums und unserer Wahrnehmung neu auslotet. In diesem Katalog werden drei kürzlich entstandene Werke vorgestellt, in denen das Wesen von Onofres Kunst fassbar wird: Er erschafft aus Mythen und Symbolen Ehrfurcht gebietende Bilder, Töne und Formen – nicht umsonst haftet ihm der Titel des Alchemisten an. Seine handgreiflichen Verdichtungen der Kulturgeschichte wurden für den Katalog in beeindruckende Bilder gefasst und mit einem ambitionierten Begleittext kontextualisiert.
-

Jenny Brosinski
Things I’ve Never Said58€ In den WarenkorbDie großformatigen Gemälde von Jenny Brosinski (geb. 1984 in Celle, lebt und arbeitet in Berlin) wirken wie unkoordinierte abstrakte Kompositionen, auf denen bewusst Gebrauchsspuren belassen wurden. Dadurch wird ihre Materialität in den Vordergrund gerückt und der künstlerische Prozess offengelegt. Expressive Ölfarbe auf ungrundierter Leinwand, gesprayte Linien, Schriftelemente, Schuhabdrücke oder Überklebungen auf der Leinwand sind einerseits Experiment und Behauptung, andererseits Auseinandersetzung mit der Malerei an sich. Seit 2019 betätigt sich die Künstlerin auch als Bildhauerin. Die figurativen, teilweise farbig bemalten Tierwesen aus Bronze oder Stein sind ein weiterer Beweis für ihren subtilen Humor, der sich auch in den Bildern und insbesondere in deren Titeln manifestiert. Die umfangreiche Monografie bietet einen profunden Einblick in Brosinskis gesamtes Schaffen.
Jenny Brosinski studierte Illustration und Animation an der Weißensee Kunsthochschule in Berlin, der École supérieure des arts décoratifs Straßburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. 2010 schloss sie ihr Meisterschülerstudium in Berlin ab.
Zur limitierten Künstlerinnenedition
-

Flatland
35€ WeiterlesenZwischen den Dimensionen
Der Titel dieses Buchs ist von einem literarischen Werk Edwin Abott Abbotts aus dem Jahr 1884 übernommen. In der berühmten allegorischen Satire mit geometrischen Formen als Protagonisten berichtet ein Quadrat von seiner Entdeckung der dreidimensionalen Welt. Flatland widmet sich der Frage, wie sich Künstler seit den 1960er Jahren von abstraktem Formenvokabular inspirieren ließen. Das aufwändig gestaltete Buch bringt Arbeiten aus über fünfzig Jahren zusammen, die orthodoxe Lesarten der Abstraktion in Frage stellen.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Laëtitia Badaut Haussmann, Francis Baudevin, Philippe Decrauzat, Marie-Michelle Deschamps, Angela Detanico / Rafael Lain, Hoël Duret, Sylvie Fanchon, Liam Gillick, Mark Hagen, Christian Hidaka, Sonia Kacem, Tarik Kiswanson, Vera Kox, Sarah Morris, Reinhard Mucha, Damián Navarro, Camila Oliveira Fairclough, Bruno Peinado, Julien Prévieux, Eva Taulois, John Tremblay, Pierre Vadi, Elsa Werth, Raphaël Zarka
-

Liam Gillick
Filtered Time (DEUTSCH)28€ In den WarenkorbDer Bildhauer und Objektkünstler Liam Gillick (geb. 1964 in Aylesbury, UK, lebt und arbeitet in New York) hat für die historischen Räume des Pergamonmuseums eine Intervention mit dem Titel Filtered Time geschaffen. Mit Licht- und Farbprojektionen sowie Klangbildern vermittelt er 6.000 Jahre Kulturgeschichte als immersive Raumerfahrung. Gillick lässt die ikonische Prozessionsstraße und das Ischtar-Tor Babylons, die monumentalen Skulpturen von Tell Halaf und andere Exponate in einen Dialog treten und erzeugt so über alle historischen Perioden hinweg neue Bedeutungsebenen. Das erste gemeinsame Projekt des Berliner Vorderasiatischen Museums und des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart präsentiert damit ein einzigartiges visuelles und sensorisches Erlebnis. Die vom Künstler selbst gestaltete Publikation gibt nicht nur die farbgewaltige Inszenierung wieder, sondern auch einen Einblick in die wechselvolle Historie des fast hundert Jahre alten Museums.
Liam Gillick studierte 1983–1984 am Hertfordshire College of Art und 1984–1987 am Goldsmiths, University of London. Gillicks umfangreiches publizistisches Werk umfasst Essays, Kritiken, fiktionale Texte und theaterähnliche Szenarien
-

Franziska Windisch
Walk with a wire14€ In den WarenkorbDie Verschränkung von Spur, Klang und Bewegung in einer eindrucksvollen Soundarbeit
Das schmale braune Magnetband einer Tonkassette läuft durch eine halb geöffnete Hand, gleitet durch die Finger, wird in stetiger Fortbewegung abgetastet und fällt schließlich zu Boden. Hand und Berührung, Sandpartikel und Steinchen hinterlassen ihre Spuren und generieren beim Abspielen des Bandes mit Knacken, Rauschen und Knistern eine vielschichtige Klanglandschaft. Franziska Windisch (geb. 1983) thematisiert in ihrer performativen Handlung in den Ruinen der Stadt Messene auf dem Peloponnes Aspekte der Wiederholung und Aufzeichnung. Ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den Überresten des antiken Stadtraums, der wechselseitige Übergang von Spur zu Schrift in ihrer Videodokumentation sowie das auf dem Boden sichtbare grafische Element der Linie mündet in ein Nachdenken über Zeitlichkeit, Auflösung und Verfall.
-

CLARA MOSCH
und frühe Kunstaktionen in der DDRWeiterlesenDie legendäre Produzentengalerie Clara Mosch sowie die gleichnamige Künstler:innengruppe, die sich daraus entwickelte, wurden 1977 in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz) gegründet und bestanden bis 1982. Der einprägsame Name setzte sich aus den Anfängen der Nachnamen der Beteiligten zusammen: CLA = Carlfriedrich Claus, RA = Thomas Ranft und Dagmar Ranft-Schinke, MO = Michael Morgner, SCH = Gregor-Torsten Schade. Als Begründer:innen der ersten Produzentengalerie der DDR und mit ihrem vielseitigen eigenen Schaffen, zählen die Künstler:innen der Gruppe zu den bedeutendsten Vertreter:innen der DDR-Avantgarde. Das Buch zeigt Kunstwerke, Editionen und Plakate zusammen mit Fotografien aus dem Archiv Ralf-Rainer Wasse der Sammlung des Lindenau-Museums Altenburg. Ein thematischer Fokus liegt auf den Land-Art-Happenings und Pleinairs von Clara Mosch. Die eigenwilligen Aktionen belegen ihr erklärtes Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf die Zerstörung der Umwelt zu lenken. Auch vierzig Jahre später haben die Arbeiten von Clara Mosch nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren.
-

Olaf Breuning
Paintings37€ In den WarenkorbOlaf Breuning (geb. 1970 in Schaffhausen, Schweiz, lebt und arbeitet in Upstate New York) ist ein Multimediakünstler, der mit Installation, Fotografie, Video, Skulptur, Zeichnung und Performance ein vielschichtiges Werk geschaffen hat, das die zeitgenössische Realität hinterfragt. Vor Kurzem ist eine Serie von Gemälden entstanden, in denen er drängende Themen wie die globale Erderwärmung spielerisch anspricht. Auch in dieser neuen Werkgruppe manifestiert sich sein unorthodoxer Ansatz. Breuning hat dafür ein eigenes Malverfahren mit großformatigen Holzstempeln erfunden, mit welchen er die Farbe auf die Leinwand presst. Das Resultat ist unkonventionell und frisch.
Die Publikation – die erste, die sich ausschließlich mit Breunings Malerei befasst – zeigt zwei Dutzend Gemälde, aber auch Holzstempel und Skulpturen, um den Produktionsprozess zu dokumentieren. Im Dialog unterhalten sich Katharina Beisiegel, Direktorin des Kirchner Museum, Davos, und Gianni Jetzer, designierter Direktor des Kunstmuseum St. Gallen, über Parallelen und Unterschiede im Werk von Ernst Ludwig Kirchner und Olaf Breuning.
Breuning machte von 1988 bis 1993 eine Ausbildung zum Fotografen in Winterthur und absolvierte 1992 bis 1995 eine Weiterbildungsklasse für Fotografie. Von 199 bis 1996 machte er ein Nachdiplomstudium an der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich. Er hatte Einzelausstellungen im NRW-Forum, Düsseldorf, im Palais de Tokio, Paris, in der Chisenhale Gallery, London, und im Zentrum Paul Klee, Bern. Er nahm 2008 an der Whitney Biennial teil und zeigte in Gruppenausstellungen im Museum of Modern Art, New York, im Centre Pompidou, Paris, im Haus der Kunst, München, in der Kunsthalle Zürich, im Walker Art Center, Minneapolis, im Jeu de Paume, Paris, im KW Institute for Contemporary Art, Berlin, in der Whitechapel Gallery, London, und im Mori Art Museum, Tokio.
-

Michel Majerus 2022
49€ In den WarenkorbMichel Majerus (1967–2002) zählt zu den interessantesten Malern seiner Generation und hinterließ ein einzigartiges und vielschichtiges Werk, das bis heute hochaktuell ist. In seinen Arbeiten zitiert er Phänomene der Alltagskultur wie Comics, Werbung und Computerspiele ebenso wie kunsthistorische Vorläufer von Minimal bis Pop Art. Dabei dekontextualisierte er die verschiedenen Bildelemente und band sie in neue Bedeutungskontexte ein, indem er sie beispielsweise mit kunsthistorischen Referenzen auf die gleiche Ebene setzte.
Zwanzig Jahre nach seinem Tod zeigt eine deutschlandweite Ausstellungsreihe verschiedene Werkphasen und Aspekte seines Schaffens. In fünf Einzelausstellungen im KW Institute for Contemporary Art, dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.), dem Kunstverein in Hamburg, dem Michel Majerus Estate sowie in der Galerie neugerriemschneider in Berlin wird das Œuvre von Michel Majerus in einem noch nie dagewesenen Umfang gewürdigt.
Parallel dazu präsentieren dreizehn Museen Werke von Michel Majerus aus ihren Sammlungsbeständen: Ludwig Forum, Aachen, Kunsthalle Bielefeld, Kunstmuseum Bonn, Museum Folkwang, Essen, Sprengel Museum Hannover, Museum Ludwig, Köln, Kunsthalle Mannheim, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Neues Museum Nürnberg, Saarlandmuseum – Moderne Galerie, Saarbrücken, Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart und Kunstmuseum Wolfsburg.
Die umfassende Publikation zur Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 beinhaltet drei Essays und zwei Künstlerbeiträge sowie eine Bilddokumentation der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen, ergänzt um die Vita und Ausstellungshistorie von Michel Majerus mit fotografischem Archivmaterial.
-

Maxim Gunga
10€ In den WarenkorbMaxim Gunga ist in der Malerei frei von Berührungsängsten. Auf seiner Leinwand schmiegen sich die Ölfarben hemmungslos aneinander, verschmelzen, so wie die Tiere, die Menschen und die Stadtlandschaft Berlins, die ihm als Motive dienen. Körper und Seele, Tierisch-Natürliches und Architektur, Profanes und Heiliges, Sub- und Massenkultur – alles durchdringt sich gegenseitig in Gungas großformatigen Gemälden, uniert zu hybriden Körpern. Das Ergebnis ist eine ekstatische Intimität, ein Fluss aus Farben und mehr oder minder abstrahierten, dynamischen Formen hin zum Urzustand, zum Biotop, zur puren Energie: ewiger Wandel. Konsequenterweise amalgamieren in seinen Bildern auch verschiedene Stile und Epochen der Malerei. Er lehnt sich an am (Neo-)Expressionismus, an der Art Brut, an Baselitz, Lüpertz, den Neuen Wilden, an der Moderne, am Fauvismus, an van Gogh und Matisse. Die Kunstgeschichte verbindet sich über seinen präzisen, geschulten Pinselduktus mit unserer heutigen Lebenswelt und unseren Affekten. Auf sämtliche Geister der Vergangenheit und Gegenwart treffen wir in den Bildern dieses Katalogs, in einem Rausch der Sinne, in der Ursuppe Berlin, in die wir freudig eintauchen.
-

Fiona Rae
Row Paintings24€ In den WarenkorbElemente der Energie und Komplexität
Fiona Rae (geb. 1963 in Hongkong, lebt und arbeitet in London) wurde mit ihrer abstrakten Malerei einem breiten Publikum mit der Teilnahme an der legendären Ausstellung Freeze 1988 in den Londoner Docklands bekannt. Sie war damit eine der frühen Vertreterinnen der Young British Artists, die nicht nur die britische Kunstwelt verändern sollten. Ausgehend von einer konzeptuellen Auseinandersetzung mit den Fragestellungen und Möglichkeiten der abstrakten Malerei sind Raes unverkennbare Arbeiten bis heute herausragend und wegweisend. 2011 wurde sie als eine der ersten Frauen als Professorin für Malerei an die Royal Academy berufen. Der Katalog zeigt erstmals die wichtigsten Bilder aus dieser Zeit, die Row Paintings. Sie markieren den Beginn des international beachteten Werks der Künstlerin. Terry R. Myers würdigt in seinem Essay die Bedeutung der Row Paintings in historischem Zusammenhang sowie im aktuellen Diskurs der Malerei.
-

Justine Otto
New Traditionalists38€ In den WarenkorbJustine Otto (geb. 1974 in Zabrze, Polen, lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin) gehört zu den vielversprechendsten Künstlerinnen der gegenwärtigen Malerei. Sie liebt das Absurde und lässt in ihren Bildern einen metaphysisch-psychedelischen, oftmals grell leuchtenden Kosmos entstehen, in dem Gegenständlichkeit und Abstraktion aufeinanderprallen. Waren die Sujets in ihrem Frühwerk vorwiegend Mädchen, Frauen und Tiere, so zeigen ihre Bilder mittlerweile Helden – und damit männliche Mythen. Nach Generälen, Offizieren und Feldherren sind es jetzt Cowboys, manchmal hoch zu Ross mit Lasso, manchmal mit Musikinstrument unter einem Baum.
Justine Otto studierte freie Malerei an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt am Main bei Peter Angermann und Michael Krebber und schloss 2003 als Meisterschülerin ab. Nebenher arbeitete sie als Bühnenbildnerin bei den Städtischen Bühnen Frankfurt. Ihre Gemälde befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Hessischen Landesmuseum, Darmstadt, des Museum Franz Gertsch im schweizerischen Burgdorf und in der Phillips Art Collection, Washington, D.C.
-

SERIEN
DRUCKGRAPHIK VON WARHOL BIS WOOL40€ In den WarenkorbKünstlerische Strategie und Technik der Moderne
Serien sind offene Systeme, erzählen Geschichten, spielen mit dem Rhythmus, erlauben Variationen und dokumentieren künstlerische Prozesse. Mit seinen berühmten Siebdrucken hat Andy Warhol die serielle Wiederholung von Bildern zu seinem Markenzeichen gemacht. Mitte der 1960er-Jahre war die Druckgrafik durch Pop Art und Fluxus zu einer der wichtigsten künstlerischen Medien geworden. Neue grafische Techniken wie Siebdruck und Offset erlaubten mit aggressiven Farben und schlagkräftigen Motiven nicht nur hohe Auflagen, sondern auch einen bis dahin unbekannten Zugriff auf die Bildmotive populärer Print- und Werbemedien. Ausgehend von der Frage nach dem künstlerischen Entstehungsprozess serieller Prints präsentiert und kontextualisiert das Buch die visuelle und politische Sprengkraft grafischer Serien. Die Auswahl von rund 50 grafischen Folgen präsentiert nicht nur Hauptwerke dieses Genres von der Pop Art bis heute, sondern wirft auch einen Blick auf die Geschichte ihrer Entstehung und die Kooperationen mit führenden Drucker*innen, Verleger*innen und Editionen. Neben zahlreichen Abbildungen und Essays beinhaltet die Publikation ein Interview mit Thomas Schütte und Ellen Sturm.
Mit Arbeiten von Josef Albers, Joseph Beuys, Ulla von Brandenburg, John Cage, Helen Cammock, Nina Canell, Jim Dine, Dan Flavin, David Hockney, Jenny Holzer, Olav Christopher Jenssen, Donald Judd, Ronald B. Kitaj, Maria Lassnig, Sol LeWitt, Roy Lichtenstein, Richard Lindner, Robert Mangold, Brice Marden, Stefan Marx, Bruce Nauman, Dennis Oppenheim, Nam June Paik, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Dieter Roth, Fred Sandback, Nora Schultz, Thomas Schütte, Dasha Shishkin, Frank Stella, Rosemarie Trockel, Victor Vasarely, Wolf Vostell, Andy Warhol, Corinne Wasmuht, Emmett Williams, Christopher Wool und anderen.
-

Michael Williams
Make Plans God Applauds42€ In den WarenkorbMichael Williams (geb. 1978 in Doylestown, Pennsylvania, lebt und arbeitet in Los Angeles) ist bekannt für seine Gemälde, deren Ausgangsmaterial sowohl analoge als auch digitale Prozesse durchlaufen hat, um die fragmentierte Natur unseres heutigen Daseins wiederzugeben. Während des Lockdowns hat er sechs großformatige Collage Paintings geschaffen. Es sind moderne Historienbilder, bei denen Papierausdrucke auf eine Leinwand aufgebracht und mit Farbe überarbeitet wurden. Klassische Collagen also, wie seit den befreienden Tagen von DADA, als das fotografische Bild aus Zeitungen erstmals Eingang in die Kunst fand. Michael Williams studierte Kunst an der Washington University in St. Louis und stellte unter anderem in der Wiener Secession und im Museum of Modern Art, New York aus.
-

eine freie malerin.
elke wree.26€ In den WarenkorbDer Werdegang der Malerin Elke Wree (1940–2025) war von den Debatten der Nachkriegsepoche geprägt. Kunst war Wahrheitssuche und sollte das existentiell Wesentliche sichtbar machen. Grundsatzfragen waren: Realismus oder Abstraktion? Echt oder Unecht? Dieses Buch gibt Einblick in die Suche nach einer authentischen, zeitgerechten Formensprache. Wree’s prägende Lehrer in Karlsruhe und Berlin werden diskutiert, ihr wechselndes soziales Umfeld sowie rapide gesellschaftliche Veränderungen. Wree’s Malerei war stets Natur-inspirierte Abstraktion mit sich überlagernden Farbräumen und Malgesten. Wree gruppiert ihre Bilder mit Begriffen wie Verdichtungen und Lichtungen, Zwischenland, Spuren von Licht und Zeit. Dieser Band ist sowohl Biografie, Panorama, Analyse, und Hommage.
-

Thomas Lehnerer
Grott18€ In den WarenkorbEin Faksimile des Theologen und Künstlers
Die Bildwerdung ist ein zentraler Aspekt im theoretischen und künstlerischen Werk von Thomas Lehnerer (geb. 1955 in München, gest. 1995 ebenda). In Zeichnungen, Plastiken, räumlichen und konzeptuellen Arbeiten setzt seine Bildproduktion eine Gegenwelt zu unserem Leben. Mittels der Überführung grundlegender Erfahrungen des Menschseins in die Kunst schafft Lehnerer einen vieldeutigen, anthropologischen Betrachtungs- und Reflexionsraum. Die Publikation Grott, entstanden 1986, enthält mehrdeutige Elemente. Alle Zeichnungen sind auf der Bildseite rechts platziert. In dem noch nicht getrockneten Zustand bildete sich ein Doppelbild auf der linken Seite ab und relativiert das „Hauptbild“. Die Tier-, Mensch- und Umgebungsdarstellungen gehen beinahe ohne abzusetzen aus einem Strich hervor. Aus einer kontinuierlichen Bewegung entstanden, ist das Gesamtbild auf seinen Anfang rückführbar. Lehnerer war es wichtig, das menschliche (Selbst-)Bewusstsein aus der Evolutionsgeschichte heraus zu verstehen, gab es doch unzählige Denk- und Glaubensmodelle in diesem Narrativ. Grott bezieht sich im Titel wie in den Zeichnungen auf das Spannungsverhältnis zwischen dem Irdischen und dem Geistigen.
-

Matilde Damele
New York. 1999-201435€ In den WarenkorbNew York und die Street Photography wurden füreinander geschaffen, weshalb sich Matilde Damele (geb. in Bologna, lebt und arbeitet in Rom), eine Meisterin dieses Genres, Ende der 1990er dahin aufmachte. 15 Jahre hat sie in New York verbracht, und ihre dortigen Streifzüge sind nun zu diesem einmaligen Bildband geronnen. Das Licht, die Straßenschluchten, die vorbeieilenden Menschen und ihre Einsamkeit unter den Vielen – Damele hat all das mit ihrer flinken Kamera in klassischem Schwarz-Weiß festgehalten. Sie hat ein herausragendes Porträt dieser zukunftsweisenden Stadt geschaffen, das uns stetig deren Vergangenheit ins Bewusstsein ruft.
-

Ute Bartel
mansionaticum25€ In den WarenkorbEin unwirklicher Blick auf die Wirklichkeit
Ute Bartel (geb. 1961 in Halle, lebt und arbeitet in Köln) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit alltäglichen Gegebenheiten, dem „mansionaticum“. Ein Begriff, der epochal anmutet, jedoch etymologisch schlicht „das zum Haushalt gehörende“ bedeutet. In konkreter Auseinandersetzung mit bestimmten Orten und Situationen gilt ihr Interesse den Dingen an sich und ihren formalen Besonderheiten, ihren Formen, Farben und Strukturen. Mit analogen wie digitalen Techniken der Fotografie entstehen Collagen, Objekte und in den Raum greifende Arbeiten. Die großzügig illustrierte Monografie zeigt form- und farbstarke Gebilde vertrauter und doch unbekannter Wirklichkeiten und gibt einen umfassenden Einblick in einen der Schwerpunkte im Werk der Künstlerin.
Ute Bartel studierte an der Kunstakademie Münster und war Meisterschülerin von Reiner Ruthenbeck. Ihre Werke wurden vielfach ausgestellt, unter anderem im Kunstverein Speyer, in den Deichtorhallen Hamburg und im Westfälischen Kunstverein, Münster.
-

Nicola Staeglich
Farbe schwebend / Color floating22€ In den Warenkorb„Je langsamer man sich Staeglichs Werken nähert, umso mehr geben sie preis.“ Stephan Berg
Nicola Staeglich transformiert Farbe und Malspuren in komplexe Bildräume, die Licht freisetzen und Zeit sichtbar machen. Mit einem extrabreiten Pinsel trägt sie leuchtende Ölfarben auf (halb-) transparente Folien und Bildkörper aus Acrylglas. Jede Bewegung ihres Körpers bildet sich auf den Malereien deutlich ab. Sobald die Werke im Ausstellungsraum platziert werden, fangen sie die Umgebung, das Licht und das Auge ein. Durch ihren experimentellen Ansatz zur Malerei entstehen vielfältige Dynamiken: Es ist ein körperloses Schweben der Farbe, ein ständiges Wechselspiel zwischen Farbe und Fläche, zwischen Bildkörper und Raum. Dies eröffnet neue Dimensionen in Raum und Zeit. Das Bild formiert sich in Abhängigkeit zum Einfallswinkel und durch das Lesen der Spuren und Schichten des Farbauftrags im Auge des Betrachters kontinuierlich neu. Staeglichs Arbeiten zeigen Farbe, die zu schweben scheint, und auch in gedruckter Form eine mitreißende Lebendigkeit vermitteln.
Der Katalog begleitet Staeglichs Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Waldkraiburg.
-

Charles Moore
On painting16€ In den WarenkorbFür diese Sammlung von Interviews befragte der New Yorker Kunsthistoriker und Kurator Charles Moore sieben Maler:innen über deren Werdegänge und Motivationen. Die Gespräche dringen in die Tiefe, oft in die Kindheit und zu prägenden Begegnungen, und kristallisieren gegenwärtige Themen und Fragestellungen in den Werken heraus. Diskutiert wird u. a. das Innehalten als radikaler Akt, die Suche nach Dichte und zugleich Fluchtpotenzial, die Emotionalität von Farbsymbolik und negativem Raum, Zeitparameter und Relativität, Algorithmen für Unwahrscheinliches, das Konstrukt von nationaler Identität und kollektiver Erinnerung, die perspektivischen Möglichkeiten von Subtilität sowie immer wieder die Malerei als Medium, das das volle Spektrum afroamerikanischer Identität zu spiegeln vermag.




















