











Werner Schmidt
James Joyce und die Farben des Ulysses
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| Gestaltung | Werner Schmidt und Frederik Zecheus |
| Maße | 20 x 27 cm |
| Umschlag | Hardcover mit Prägung, Lesebändchen und Poster |
| Seitenzahl | 328 |
| Abbildungen | ca. 243 |
| Sprache(n) | Deutsch, teilweise Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-242-6 |
Dieser beeindruckende Band ist das Ergebnis der jahrzehntelangen tiefschürfenden Auseinandersetzung des Künstlers Werner Schmidt mit dem literarischen Monument des 20. Jahrhunderts schlechthin: James Joyce’ Ulysses.
Was als persönliche Lesereise begann, mündet in eine farbgewaltige, interdisziplinäre und polyphone Hommage – ein Werk zwischen Literaturstudie, Farbtheorie, bildender Kunst und sprachlicher Reflexion.
Im ersten Teil des Buches analysiert und visualisiert Schmidt die Verwendung der Farben im Ulysses in einzigartigen chromatischen Diagrammen und kodierten Farbstreifen, die in Ausstellungen buchstäblich an die Wand gemalt wurden. Ergänzt wird dies durch eine Fotoserie, aufgenommen in Dublin, dem Schauplatz des Romans, die von pointierten Betrachtungen zu literarischen, linguistischen, politischen und religionsgeschichtlichen Facetten des Joyce’schen Universums begleitet werden.
Der zweite Teil versammelt die Stimmen von 20 renommierten Joyce-Forscher*innen, die in fünf thematisch gegliederten Kapiteln ihre Perspektiven auf Farbe, Textur, Struktur und Wirkung des Ulysses teilen.
Ein Fest für alle, die Joyce verehren – und ein Geschenk für jene, die Literatur in ihrer kühnsten, leuchtendsten Gestalt nicht nur lesen, sondern begreifen wollen.
Mit Texten von Florian Arnold, Dorothée Bauerle-Willert, Erik Bindervoet, Heinz Brüggemann, Jakob Brüssermann, Michael Deckard, Toni Hildebrandt, Otto Jägersberg, Christa-Maria Lerm Hayes, Jūratė Levina, Susanne Peters, Christoph Poetsch, Saskia C. Quené, Dieter Ronte, Werner Schmidt, Fritz Senn, Dirk Teuber, Vega Tescari, Shane Walshe, Andreas Weigel, Keith Williams, Ursula Zeller
Weitere Bücher
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Monet – Cézanne – Matisse
The Scharf Collection48€ In den WarenkorbDie Scharf Collection ist eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Sie führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Spektrum von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec reicht. Der umfangreich bebilderte Katalog begleitet die erste umfassende Ausstellung der Sammlung im Kunstpalast in Düsseldorf und in der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.
MONET – CÉZANNE – MATISSE: THE SCHARF COLLECTION
KUNSTPALAST, DÜSSELDORF
12. MÄRZ BIS 9. AUGUST 2026
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Mihai Olos
42€ In den WarenkorbMihai Olos (geb. 1940 in Ariniș, Rumänien, gest. 2015 in Endingen am Kaiserstuhl) war einer der faszinierendsten Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es gelang ihm wie keinem zweiten die Formensprache von Constantin Brâncuși auf originelle und kreative Weise weiterzuentwickeln. Seine Arbeiten zeigen eine völlig neue Herangehensweise an die Verbindung von Materialien aus der ländlichen rumänischen Kultur mit den visuellen Strategien der Moderne. Sein beeindruckendes Werk setzt sich mit der Concept Art und der Minimal Art auseinander und umfasst Malerei, Zeichnung und Skulptur, die bis zu Land Art-Projekten reicht, aber auch Performances und Poesie. Trotz der Beschränkungen durch den Kommunismus verfolgte er in seinem Werk und auf Reisen – auf denen er auch seinen Seelenverwandten Joseph Beuys kennenlernte – die Kunstrichtung der Sozialen Plastik und der radikalen utopischen Architektur.
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America! America!
How real is real?38€ In den WarenkorbMythen, Projektionen, Sehnsüchte
In Zeiten von Fake News und Alternative Facts wird deutlich, wie sehr der amerikanische Traum mit emotional aufgeladenen Bildern und Symbolen verwoben ist. Wohl kaum eine andere Nation ist sich der Wirkungskraft von Bildern so bewusst. Die Images des American Way of Life, die in den Medien und der Unterhaltungsindustrie produziert werden, können bestehende Machtverhältnisse und Vorstellungen von Wirklichkeit zementieren, aber auch radikal in Frage stellen. Die psychologisch aufgeladenen Leinwände von Eric Fischl, die hermetischen Szenen von Alex Katz, die riesigen Film-Noir-artigen Grafitzeichnungen von Robert Longo sezieren die Träume und Ängste einer verunsicherten weißen Mittelschicht. Zur selben Zeit erobern Künstlerinnen und Künstler wie Jeff Wall oder Cindy Sherman die Szene, die unsere medial geprägte Wahrnehmung kritisch reflektieren. Mit siebzig Meisterwerken der US-Gegenwartskunst zeigt das Buch, wie Künstlerinnen und Künstler von den 1960er Jahren bis heute die amerikanische Realität kommentieren.
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Hans Hofmann
Chimbote – Farben für die neue Stadt24€ In den WarenkorbExpressive Formen zwischen Kunst und Architektur
Hans Hofmann (geb. 1880 in Weißenburg, Deutschland, gest. 1966 in New York, USA) zählt als Vertreter des Abstrakten Expressionismus zu den bedeutendsten Künstler:innenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nach seiner Emigration in die Vereinigten Staaten gründete er 1933 in New York die Hans Hofmann School of Fine Arts, die einen prägenden Einfluss auf die jüngere Künstler:innengeneration seiner Zeit hatte. Mit Arshile Gorky, Willem de Kooning, Jackson Pollock und anderen gehörte er der bedeutenden New York School an. 1950 schuf Hofmann in Europa bisher weitgehend unbekannte Entwürfe für farbige Wandmalereien an Gebäuden des peruanischen Chimbote, die in Zusammenarbeit mit den Architekten Josep Lluís Sert und Paul Lester Wiener entstanden. Ihr nach Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelter Stadtentwurf für Chimbote wurde nicht realisiert, doch vermitteln Hofmanns großformatige, farbintensive Arbeiten, die in diesem Buch – ergänzt durch Zeichnungen und einen Stadtplan – gezeigt werden, einen konzentrierten Eindruck dieses visionären Projekts.
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Franz Erhard Walther
Manifestationen. Werkverzeichnis der Plakate, Bücher und Entwürfe 1958–202068€ In den Warenkorb„Zwischen einem Plakatentwurf und meinen Werkzeichnungen mache ich keinen künstlerischen Unterschied“ – Franz Erhard Walther
Franz Erhard Walther (geb. 1939 in Fulda, lebt und arbeitet in Fulda) ist Bildhauer, Konzept-, Installations- und Prozesskünstler, dessen Werke oftmals in Bezug zum eigenen oder zum Körper der Betrachterin und des Betrachters gestellt werden. Walther gestaltete über vier Jahrzehnte hinweg Künstlerplakate, die in unserer heutigen digitalen Welt ein anachronistisches Phänomen darstellen. Erstmals wird dieses umfangreiche Œuvre zusammen mit einem weitreichenden Überblick über seine Entwürfe und Künstlerbücher veröffentlicht.
„Künstler widmen ihren Büchern so viel Zeit, Leidenschaft und Energie, dass sie genau genommen genauso wichtig sind wie ihre großen Installationen. ‚Manifestationen‘ ist ein sehr wichtiges Künstlerbuch.“
Hans Ulrich Obrist, Künstlerischer Leiter, Serpentine Galleries, London„Das neue Werkverzeichnis von Franz Erhard Walther ist ein Meisterwerk der Ästhetik der Parerga. Mit den ‚Manifestationen‘, der Aufweichung der Grenzen zwischen Werk und Entwurf, schafft Franz Erhard Walther nach seinen performativen Skulpturen einen weiteren großen Wurf für die emanzipatorische Differenzierung des Werkbegriffs.“
Peter Weibel, Leiter, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe„Franz Erhard Walther ist nichts weniger als ein Ausnahmekünstler im 20. Jahrhundert, der das, was ein Kunstwerk sein kann, konsequent hinterfragt und grundlegend verändert hat. Die innovative Kraft seines umfassenden Werkes wird natürlich in erster Linie durch seine Kunst deutlich, aber auch die vorliegende Publikation seiner vielfältigen Entwürfe gibt hierüber einen ebenso wunderbaren wie außergewöhnlichen Überblick.“
Andreas Beitin, Direktor, Kunstmuseum WolfsburgFranz Erhard Walther studierte an der Werkkunstschule Offenbach am Main und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main. Darauf folgte ein Studienabschnitt bei Karl Otto Götz an der Kunstakademie Düsseldorf, zusammen mit Gerhard Richter und Sigmar Polke. Seine Arbeiten wurden auf der documenta 5, 6, 7 und 8 ausgestellt. 2017 wurde Walther mit dem Goldenen Löwen der 57. Biennale di Venezia ausgezeichnet.
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Nikolaus List
Analphabetismus Nr. 737€ In den WarenkorbDie farblich betörenden, zwischen Opulenz und Verhaltenheit changierenden Bilder von Nikolaus List (geb. 1965 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin) thematisieren die Beziehung von Natur und Künstlichkeit. Naturbeobachtungen im Umland Berlins verbinden sich in ihnen mit der Künstlichkeit barocker Gärten oder früher Videospiele. List beschäftigt sich mit der menschlichen Wahrnehmung, der gemalte Raum wechselt dabei zwischen zentralperspektivischer Tiefe und schematisierter Flachheit. Die rhythmisch gegliederten Kompositionen heben die Hierarchie zwischen Vordergrund und Hintergrund auf. Dieser Effekt wird durch die oftmals dissonante Farbwahl verstärkt und lässt Lists Kunst als „dezidiert anti-erhaben und anti-minimal“ erscheinen. Ein gestürzter Baum, leuchtendes, wucherndes, sich windendes Geäst wird zur Metapher für unsere Beziehungen, unsere Existenz, für Werden und Vergehen, Erneuerung und Zeit.
Nikolaus List studierte bei Thomas Bayrle, Peter Kogler und Christa Näher an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt. Er hatte Lehraufträge für Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und dem Berlin Art Institute.
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Kensise Anders
10€ In den WarenkorbKensise Anders befasst sich in ihrem Werk mit der Lebensrealität Schwarzer Menschen. Sie wurde auf Haiti geboren und als Zweijährige nach Deutschland adoptiert. Nach einer schwierigen Kindheit mit Psychiatrie- und Internatsaufenthalt gelangte sie schließlich zur Kunst, in der sie ihre Erfahrungen verarbeitet. Sie fertigt mit der Häkelnadel Masken, mit denen sie sich weiße Identitäten ironisch aneignet, und Spielteppiche, die die Welt ihrer Kindheit zeigen – Wohnblöcke, Straßenzüge; das „Loch“, wie sie dieses Umfeld nennt. Zudem arrangiert sie auf Leinwänden gehäkelte Fäden, als seien es Pinselstriche. Je eine Bilderreihe ist einer Schwarzen Puppe und nackten weiblichen Körpern gewidmet, darunter auch ihr eigener, mit Bezügen zu Courbets L’Origine du monde (1866). Das sind Akte des Widerstands gegen die Prüderie und die Herrschaft der Weißen. In der Kolonialzeit wurden Schwarze Puppen hierzulande populär, seitdem waren sie nie ganz weg, so wie der Rassismus in unserer Gesellschaft und unseren Köpfen. Dagegen häkelt Anders geduldig, mit Fingerspitzengefühl, sowie mit der gebotenen Radikalität an.
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Alexandra Tretter
24€ In den WarenkorbDie Kunst von Alexandra Tretter (*1988) ist ebenso tiefgründig wie verspielt. Verdankt sich ebenso der sanften Spiritualität der späten Geometrien Hilma af Klints wie den vor schierer Farblust überbordenden Scheiben-Bildern Sonia Delaunays. Ihr einfühlsam gestaltetes Künstlerinnenbuch vereint monumentale Gemälde und intime Werke auf Papier, die durchdrungen sind von Tretters eigenen Lebenszusammenhängen als Künstlerin, als Frau, als Mutter.
Es sind kaleidoskopische Figurationen, die sich aus einem in sich ruhenden Zentrum entfalten und in Symmetrie und Asymmetrie zu allen Seiten hin vervielfältigen. Der Kreisform, dem unveränderlichen Grundelement ihrer Kompositionen, stellt sie das permanent über sich hinausstrebende Oval entgegen, das sich in immer neuen Permutationen von einer Figur zur nächsten wandelt, zu Augen, Mündern, Brüsten, Blüten oder Vulven.
Ihre Bilder ringen um Fassung, entfalten sich und blühen auf, um dann wieder jede Gestalthaftigkeit loszulassen. Einmal gefundene Stabilität wird sogleich in Aufruhr versetzt. Die Farben branden heftig auf oder fließen zart dahin, lichten oder verschatten sich, tragen einander oder werfen sich gegenseitig aus der Bahn. Materialisierung und Auflösung realisiert Tretter als gleichberechtigte Grundprinzipien ihrer Malerei.
Womit das, was die Bilder aufnehmen, bewahren und freigeben, Erfahrung, Wachstum und langsames Reifen sind. Ihre Bilder sind „Zuneigungsfigurationen“, in denen jedes Einzelne sich anderem zuwendet, daran zweifelt oder wächst, sich mitunter abwendet oder umso bewusster hingibt. Sie stellen alles in Frage, beginnen neu und finden doch wieder zu sich, ins Eigene zurück.
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Bettina Buck
Finding Form45€ In den WarenkorbDie deutsche Bildhauerin Bettina Buck (1974-2018) erregte Aufsehen mir ihren performativen Skulpturen, die oft im Gegenüber mit musealen Objekten präsentiert wurden. Bucks bevorzugte Materialien stammten aus dem Baumarkt: nicht zur Dauerhaftigkeit bestimmte Werkstoffe wie Wellpappe, Kachelfliesen, Schaumstoff, oder Plastikfolie. Mit diesen kreierte sie eine Art wandelbare und vergängliche „Protagonisten“, die keine endgültige Form besaßen, sondern eher auf den Prozess der Formfindung selbst (wie auch den Verlust von Form) hinwiesen. In einer provokanten Aktion in 2014 zog Buck einen übergroßen Schaumstoffblock durch eine Museumssammlung und ließ ihn neben bekannten Kunstwerken verweilen, die in diesem Zusammenspiel eine neue Dynamik gewannen. Buck selbst sagte einmal, dass ihre Werke „den Betrachter sowohl anziehen als auch verstören“ müssten. Im Ausstellungsraum sollten die Objekte „ein Beben und eine Vibration auslösen, sowie ein Zwiegespräch mit ihrer Umgebung.“
Finding Form, eine posthume Monografie, präsentiert auf über 300 Seiten Bucks komplettes bildhauerisches Werk und enthält Texte von Phyllida Barlow, Paolo Icaro, Cecilia Canziani, Andrea Maria Popelka. Das Buch wurde erstellt und herausgegeben vom Nachlass der Künstlerin, Bureau Bettina Buck.
Bettina Buck ist 2026 mit einer Arbeit in der Präsentation von Chiara Camoni im Italienischen Pavillion der Biennale di Venezia vertreten:
The 61st International Art Exhibition – La Biennale di Venezia
Con te con tutto (With You With Everything)
Italienischer Pavillion, kuratiert von Cecilia Canziani9. Mai bis 22. November 2026
Tese delle Vergini, Arsenale, Venezia
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Markus Vater
Objects of Significance32€ In den WarenkorbObjects of Significance ist ein Künstlerbuch, entstanden aus einer Serie von Fotografien und Texten, die Markus Vater (geb. 1970 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in London und Düsseldorf) über mehrere Jahre gesammelt hat. Sie zeigen und beschreiben, was dem Künstler wichtig ist: mit Bedeutung aufgeladene Gegenstände, Fragen, Beziehungen und Erinnerungen. Es ist ein künstlerisches und philosophisches, ein ebenso lustiges wie ernsthaftes Buch rund um Fragen wie: Was siehst du, wenn du deine Augen schließt und den Kopf zur Sonne wendest? Oder: Wieviel wiegt eine Wolke? Vater interviewt dafür die Nordsee und sinniert über den Wind. Er beleuchtet die Entstehungsbedingungen von Kunst und denkt darüber nach, was Löcher sind.
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Wege in die Abstraktion
Marta Hoepffner und Willi Baumeister24,90€ In den WarenkorbUnbekannte Einflüsse der modernen Malerei und Fotografie
Marta Hoepffner (geb. 1912 in Pirmasens, gest. 2000 in Lindenberg) gilt als Pionierin der experimentellen Fotografie. Erstmals werden mit diesem Buch frühe fotografische Experimente, Porträts und farbfotografische Studien der Künstlerin den Gemälden von Willi Baumeister (geb. 1889 in Stuttgart, gest. 1955 Stuttgart) gegenübergestellt. Baumeister prägte als Professor an der Frankfurter Kunstschule – der heutigen Städelschule – entscheidend die Entwicklung seiner Studentin Hoepffner. Ein außergewöhnliches Buch, das mehr als fünfzig Arbeiten aus den 1910er- bis 1970er Jahren präsentiert.
Marta Hoepffners Werke wurden unter anderem im Centre Georges Pompidou, im San Francisco Museum of Modern Art und der National Portrait Gallery, London, ausgestellt. Willi Baumeister studierte an der Kunstakademie Stuttgart und war Mitglied der einflussreichen Novembergruppe. Er galt zu Zeiten des NS-Regimes als „entartet“ und zählt heute zu den herausragenden Künstlerinnen und Künstlern der Moderne.
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Jorinde Voigt
Trust42€ In den WarenkorbJorinde Voigt (geb. 1977 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin), erklärte zum Titel des Buches: „Trust ist ein Hybrid aus dem Wunsch danach und der Entscheidung dafür“. Voigt hat sich entschieden, ihre Werke, die sie von Mai 2019 bis Frühjahr 2021 realisiert hat, unter dem Zeichen des Vertrauens, der Verbundenheit, der Zuverlässigkeit und der Integrität zusammenzustellen. Viele der präsentierten Arbeiten stellen sich in die Kontinuität derjenigen aus der Publikation Immersion, worin Voigts Werke aus der Periode 2018–2019 veröffentlicht sind. In dem umfangreichen Band Trust werden neben den Papierarbeiten, für die sie bekannt ist – hier in ein Pigmentbad eingetaucht und anschließend mit Pastell, Tinte, Tusche, Ölkreide und Blattgold bearbeitet – auch Skulpturen und Mobiles gezeigt.
Jorinde Voigt studierte ab 1996 Philosophie und neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen. 1998 wechselte sie nach Berlin und studierte Soziologie, Philosophie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1999–2003 studierte sie Kunst im Bereich Multimedia an der Universität der Künste bei Christiane Möbus und Bildende Kunst und Fotografie bei Katharina Sieverding, deren Meisterschülerin sie 2004 wurde. 2014–2019 war sie Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2019 ist sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
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Shara Hughes
58€ In den WarenkorbUngestüme Kompositionen
In den bunten, extravaganten Landschaften von Shara Hughes (geb. 1981 in Atlanta, GA., lebt und arbeitet in Brooklyn) entdeckt man zuerst all das, was man an berühmten Gemälden liebt: die Farbgebung von Henri Matisse oder David Hockney, die stilistischen Eingebungen von Edvard Munch oder Paul Cézanne, die malerischen Gesten von Philip Guston und Josh Smith oder gar den Pinselstrich von Vincent van Gogh. Sie zitiert diese männliche Tradition der Landschaftsmalerei bewusst und unverfroren. Die vorliegende Monografie gibt erstmals einen gesamten Überblick zum malerischen Werk von Shara Hughes.
Shara Hughes machte ihren Abschluss an der Rhode Island School of Design und besuchte später die Skowhegan School of Painting & Sculpture in Madison, ME. Sie hatte Einzelausstellungen im Arts Club, London, in der Metropolitan Opera, New York, und im Museum of Contemporary Art of Georgia in Atlanta. 2017 nahm sie an der Whitney Biennial in New York teil.
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Larissa Fassler
Building Worlds20€ In den WarenkorbDie Zeichnungen und Skulpturen Larissa Fasslers (geb. 1975 in Canada, lebt in Berlin) dokumentieren und hinterfragen die moderne Metropole, deren öffentliche Plätze, Bahnhöfe, und Zweckbauten. Fassler recherchiert die von ihr gewählten Orte ausgiebig in Stadtarchiven und online. Sie verfolgt Trends wie wirtschaftliche Ungleichheit, Gentrifizierung, Obdachlosigkeit, oder Drogenkonsum. Diese statistischen Fakten ergänzt sie mit ihren eigenen subjektiven Erhebungsmethoden, z.B. dem wiederholten Begehen und Beobachten der Orte. Alle gesammelten Informationen finden Eingang in Fasslers komplexe kartografische Zeichnungen und Skulpturen, welche die sozioökonomischen und geopolitischen Herausforderungen unserer Zeit widerspiegeln. Dieses Buch begleitet Fasslers Ausstellung im Kunstverein Lingen.
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Sebastian Stöhrer
Bewohner40€ In den WarenkorbSebastian Stöhrers Werk kann mit Recht als Schöpfung bezeichnet werden. Aus Ton – also im Grunde aus Erde – formt er seine „Bewohner“: farbenfrohe, freundlich wirkende Skulpturen-Wesen, teils mit an Extremitäten erinnernden Erweiterungen aus Stöcken oder Ästen. Sie kommen locker-humorvoll daher, sind aber keineswegs bloß das Produkt einer Eingebung oder Laune. Es bedarf jahrzehntelanger akribischer Erkundungen am Brennofen auf Grundlage der jahrtausendealten Töpferkunst sowie fundierter Kenntnisse der Chemie und Physik, um solche Farben und Formen zu schaffen. Stöhrer wird als Alchemist bezeichnet, und tatsächlich tritt er zur Ehrenrettung dieser forschenden Zunft, eine Vorläuferin der modernen Naturwissenschaften, an. Die Alchemie vereint wie Stöhrers Werk pure Vernunft mit dem Zufall und einem Fünkchen Magie. Der Künstler treibt ein intuitives, sinnliches Spiel mit der Tonerde und der kaum kalkulierbaren Farbigkeit der Glasuren – die Schöpfung trägt nun mal auch das Chaos, das Anarchische, Triebhafte in sich. Als ihre Verkörperung treten uns Stöhrers „Bewohner“ entgegen; als Abbilder, vielleicht auch als Boten einer künftigen gutmütigen Version unserer selbst.
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MK Kaehne
Π = 3,1415935€ In den WarenkorbDie Biografie des Konzeptkünstlers MK Kaehne (geb. 1963 in Vilnius, lebt und arbeitet in Berlin) oszilliert zwischen Vilnius, Moskau und Berlin. Vom russischen Konstruktivismus geprägt, zeichnet und baut er Koffer-Skulpturen in Warenhausästhetik, eine Umkehrung des Readymade-Prinzips. Sein Schwerpunkt verlagert sich allmählich vom Formalen zum Psychologischen, hin zu lebensgroßen Figuren wie It’s me (2023): eine hyperrealistische Nachbildung seiner selbst, kopfüber im Schlamm liegend, daneben ein Gartenzwerg. Kaehne arbeitet streng analytisch, die Ergebnisse aber sind voller Tragik und Ironie. Absichtslose Zeichnungen, in denen Biografisches, Dadaistisches und Politisches verschmelzen, begleiten sein Oeuvre. Ein Gesamtkunstwerk, das die persönliche wie gesellschaftliche Entwicklung nachzeichnet.
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Jagoda Bednarsky
SHADOWLAND ET AL40€ In den WarenkorbDie Gemälde von Jagoda Bednarsky (geb. 1988 in Goldberg, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) sind popkulturelle und nostalgische Referenzen, die sie in Anspielung auf klischeehafte Rollenmuster – zwischen Hypermaskulinität und Matriarchat – ins Groteske transferiert. Mit pastellfarbenen Hügellandschaften aus Brüsten, Milchpumpen, Vulven, Figuren aus der griechischen Mythologie und Motiven aus Flora und Fauna hinterfragt Bednarsky in ihrer Shadowland-Serie tradierte Frauen- und Mutterbilder. Als Metapher verweist dabei die Darstellung der weiblichen Brust auf das „Schattenland“, in dem dieser Teil des Körpers immer noch eher als sexualisiertes Objekt denn als natürlich wahrgenommen wird. Der Name stammt übrigens von einer 1919 in New York erstmalig erschienenen Kulturzeitschrift, in der die Künstlerin sie inspirierende Art-Déco-Illustrationen fand. Trotz der Dichte an aufgeladenen Symbolen und Bezügen strahlen diese sinnlichen, poetischen und fantastischen Arbeiten durch ihre Transparenz und hintergründige Ironie eine Leichtigkeit aus. Das umfassende Buch präsentiert Bednarskys Arbeiten aus den Jahren 2018–2023 und ein einzigartiges Gespräch mit der Künstlerin.
Jagoda Bednarsky studierte freie Kunst, 2008–2009 an der Kunsthochschule Kassel und 2009–2014 an der HfBK Städelschule in Frankfurt am Main bei Michael Krebber und Monika Baer.
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Ilit Azoulay
Facts and Tales. Truth be Told120€ In den WarenkorbIn einer Zeit, in der unterschiedliche Perspektiven und erzählerische Traditionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, widmet sich Facts and Tales – Truth Be Told der beeindruckenden Arbeit von Ilit Azoulay. Die 1972 in Jaffa geborene Künstlerin verwandelt Objekte, Archive und Museumsbestände in Gefäße und hinterfragt dabei traditionelle Wissenshierarchien. In ihrer jüngsten Einzelausstellung Mere Things im Jüdischen Museum in New York präsentiert Azoulay Werke, die das Gleichgewicht zwischen faktischer Darstellung und nuanciertem Geschichtenerzählen ausloten.
Die Publikation zur Ausstellung umfasst Archivseiten, Aufzeichnungen der Künstlerin und Abbildungen der Werke sowie eine Einleitung von Kuratorin Shira Backer und einen Essay der 2018 verstorbenen Kunstkritikerin, Kuratorin und Autorin Sarit Shapira über das Frühwerk von Ilit Azoulay: Houses of Junk and Specters: On Ilit Azoulay’s Early Works. Er unterstreicht die Bedeutung von faktischer Genauigkeit und mündlichen Überlieferungen und lädt dazu ein, das komplexe Zusammenspiel zwischen materiellen Zeugnissen und den vielfältigen und nuancenreichen Geschichten zu erkunden.
Azoulay beleuchtet die Leerstellen in hegemonialen Erzählungen und entlarvt diese mittels einer einzigartigen Methode. Sie schneidet ihre Bilder wie für ein Erpresserschreiben aus Archivmaterialien und Fotos von den Wänden verlassener Häuser und formt sie zu multiperspektivischen Collagen. Auf diese Weise hinterfragt sie den ausschließlichen Wahrheitsanspruch musealer Expertise und legt deren Konstruiertheit offen. Der Katalog ihrer Werke, gestaltet als Box voller Texte und Bilder, spiegelt diesen Ansatz wider und zielt darauf ab, etablierte Narrative in vielfältige Perspektiven aufzulösen.
Box mit 6 unterschiedlichen Einzelpublikationen, limitiert auf 500 Exemplare
DIE PUBLIKATION WURDE ERMÖGLICHT DURCH DIE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG DER GALERIE LOHAUS SOMINSKY, MÜNCHEN
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Martin Noël
Die Retrospektive38€ In den WarenkorbDer Protagonist des modernen Holzschnitts
Martin Noël (geb. 1956 in Berlin, gest. 2010 in Bonn) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Er gehörte zu den prägenden Erneuerern der lange unbeachteten Technik des Linol- und Holzschnitts. Mit seinen großformatigen Papierarbeiten schuf er sich eine ebenso viel beachtete wie eigenständige Position in der zeitgenössischen Kunst. Noëls Interesse galt dabei vor allem dem Kompositionsverhältnis der Linie zur Fläche. Dieses Buch erscheint anlässlich der Retrospektive in der Wiener Albertina und gibt eine Überblick über die wichtigsten Schaffensphasen des Künstlers. Der Schwerpunkt liegt auf dem Holzschnitt in der Druckplatte und die anschließende Verselbstständigung der Platte als künstlerisches Objekt. Eine große Rolle spielen dabei die Betrachtung des Farbauftrags, seine Strukturierung in der Bemalung der Oberfläche und der Weg der Malerei vom Objekt auf die Leinwand. Die so entstandenen Gemälde stehen exemplarisch für Noëls Spätwerk.
Martin Noël studierte Grafik und Malerei an der Fachhochschule Köln und wurde mit zahlreichen Preisen und Förderungen ausgezeichnet, darunter Stipendien der Kunststiftung NRW, der Stiftung Kunstfonds und der Letter Stiftung. Seine Arbeiten sind unter anderem Teil der Bundeskunstsammlung, der Kunstsammlung Chemnitz sowie Sammlung des Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern.
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Filip Henin
10€ In den WarenkorbDie Geschehnisse in den Gemälden von Filip Henin (geb. 1986 in Mayen, lebt und arbeitet in Berlin) finden in einer zeit- und ortlosen Welt, wie auf einer leeren Bühne eines Stücks von Samuel Beckett, statt. Es lässt sich kaum erkennen, ob eine Küstenregion oder ein verkarsteter Hang oben in den Bergen, ob hier das Meer oder ein Streifen blauen Himmels dargestellt ist. Henin zieht nicht nur Menschen, sondern auch Landschaften aus, nimmt spezifische Merkmale heraus und lässt Grundformen stehen, die in der Eifel, aber auch in der Toskana sein könnten. In seinen Arbeiten sind die Antike, die romantische Landschaftsmalerei, die Postmoderne, die italienische Transavanguardia, die Mystik von Francesco Clemente und Sandro Chia genauso wie die figurative Malerei der 1990er zu finden. Ohne Dramatik und Pathos verbinden sich bei ihm zwei völlig konträre Kräfte: die Reflektion über Malerei und Kunstgeschichte und das Bedürfnis, einfach zu sein.




















