





Antonia Hirsch
Phenomenal Fracture
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|---|---|
| Herausgeber | Meike Behm |
| Autor(en) | Meike Behm |
| Gestaltung | Adeline Morlon |
| Maße | 21,6 x 27,9 cm |
| Umschlag | Schweizer Broschur |
| Seitenzahl | 64 |
| Abbildungen | 37 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-232-7 |
In einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Bildschirm, einem heute allgegenwärtigen Objekt, untersucht Antonia Hirsch die Kluft zwischen Digitalem und Analogem als den zwei Sphären, die unsere wahrgenommene Realität ausmachen. In provokanten Installationen und Objekten begreift die Künstlerin die Übergänge zwischen Bildschirm, Spiegel und Klinge als fließend. Ihre Arbeiten weisen streng geometrische Formen aus hartem, schimmerndem Glas und Stahl auf; sie treffen auf seltsam somatisch und vergänglich anmutenden Karton oder weichen Schaumstoff, die an die Körper erinnern, denen sie vielleicht einmal dienten. Glänzende Oberflächen werfen unseren Blick zurück, doch auch die weniger noblen Materialien laden zu einem körperlichen Wiedererkennen ein. Das Buch begleitet Hirschs Einzelausstellung Phenomenal Fracture in der Kunsthalle Lingen und vermittelt in Bild und Text nachhaltig wirkende Eindrücke, die sich im Spektrum vom Unheimlichen bis hin zum dunkel Humorvollen verorten lassen.
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Der international bekannte Bildhauer Peter Buggenhout (geb. 1963 in Dendermonde, Belgien, lebt und arbeitet in Gent) bezeichnet seine hybriden Skulpturen als abject things, die jede Einordnung zurückweisen, auch die als künstlerische Werke. Fundstücke und Abfälle sowie technische, aber auch organische Materialien wie Schweineblut, Kuhmägen und Pferdehaar werden so lange gefügt und bearbeitet, bis sich ein bestimmter Grad an Abstraktheit einstellt. Buggenhouts Plastiken erscheinen als wesenhafte Gegenüber, die „nicht geheuer“ sind. Sie erzeugen eine abgründige Atmosphäre, weil sie etwas Ungeheures hervortreten lassen, das offenbar ganz dicht unter der Oberfläche der materiellen Welt liegt: Überreste der Menschheit, Ablagerungen der Gesellschaft. Die Publikation liefert einen umfassenden Überblick über sein bisheriges Werk und thematisiert erstmals seine jüngste Werkgruppe aus Marmor.
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Kai Schiemenz
Priel38€ In den WarenkorbPriele sind Ausspülungen im Watt. Zwischen Sandbänken wird Abgelagertes bei Ebbe ins Meer ausgewaschen und bei Flut fließt das Wasser wieder zurück. Priele sind gleichsam Flüsse im Meer. Dieser Idee folgend, zeigt das Buch die wesentlichen Werke und Projekte von Kai Schiemenz (geb. 1966 in Erfurt, lebt und arbeitet in Berlin) der letzten vier Jahre. Die Publikation gibt einen Einblick in die Herkunft einzelner Werkgruppen und deren Entstehungsgeschichte. Kai Schiemenz beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit Stadt, Raum und Architektur. Seine kleinformatigen Skulpturen sind in sich geschlossene Gebilde, in denen er digitale Techniken mit natürlichen Materialien wie Holz oder Papier kombiniert. Gleichzeitig fungieren sie als Modelle für raumfüllende Installationen und Architekturen für den Außen- und Innenraum, in denen Schiemenz über Blickachsen Räume konstruiert, die den Betrachter aufgrund ihrer Durchlässigkeit direkt mit einbeziehen. Seine Skulpturen sind Architektur und seine Ausstellungen sind Landschaften, in denen sich die Besucher:innen wie in einem Park begegnen. Im Zentrum steht immer wieder die Frage nach dem Einfluss von gebauter Umwelt und urbanen Landschaften auf den Menschen.
Kai Schiemenz studierte 1990–1991 an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und 1992–1998 an der UdK Berlin, 1999 war er Meisterschüler bei Lothar Baumgarten. 1999 erhielt er den GASAG Kunstpreis, Berlin und 2005 das Villa Aurora Stipendium, Los Angeles.
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Ira Hoffecker
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René Holm
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Ugo Rondinone
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Ugo Rondinone (geb. 1964 in Brunnen, Schweiz; lebt und arbeitet in New York) ist ein Konzept- und Installationskünstler, dessen Œuvre abstrakte Gemälde, Fotografien und Skulpturen umfasst. Inspiration, Regeneration und Trost findet er seit jeher in der Natur: „Hier betritt man einen Raum, wo das Heilige und das Profane, das Mystische und das Weltliche gegeneinander schwingen.“ Rondinones Werke oszillieren dabei zwischen den Extremen Innen und Außen, wobei Gestein als wiederkehrendes Material und Symbol häufig präsent ist. Die Skulpturen der Serie nuns + monks entstanden aus Kalksteinmodellen, die dreidimensional gescannt und in Bronze gegossen wurden. Als Spiegelung des inneren Selbst mit der Außenwelt steht bröckelnder Kalk der Solidität der Bronze entgegen – der natürliche, mehrtausendjährige Ursprung der Steine im Kontrast zur Hier-und-jetzt-Gegenwart der polychromen Abgüsse.
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7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
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Die Videokünstlerin Yael Bartana (geb. 1970 in Kfar Yehezkel, Israel; lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin) erkundet in ihren Arbeiten die Bildsprache von Identität und Gedenkpolitik. Zentral ist dabei das Hinterfragen kollektiver politischer und religiöser Heilserwartungen. Mit der Videoinstallation Malka Germania – hebräisch für „Königin Deutschland“ – schafft Bartana alternative Realitäten aus der deutsch-jüdischen Vergangenheit und Gegenwart, die Szenen des kollektiven Unbewussten an die Oberfläche befördern. Diese Publikation begegnet der Epiphanie der weiblichen Heilsgestalt Malka Germania in fünf Kapiteln, die dabei dem Layout des Talmuds folgen, der zentralen Schrift des rabbinischen Judentums. Es spiegelt die im Kunstwerk verbildlichte vielstimmige Komplexität, Nuancierung und Ambivalenz und verdeutlicht: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das Buch enthält ein Interview mit der Künstlerin sowie Texte von Sami Berdugo, Christina von Braun, Michael Brenner, Max Czollek und weiteren. Es erscheint anlässlich der Ausstellung Yael Bartana – Redemption Now im Jüdischen Museum Berlin.
Yael Bartana studierte an der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, an der School of Visual Arts, New York, und an der Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam. Ihre Arbeiten sind weltweit präsent und wurden unter anderem in Einzelausstellungen im Stedelijk Museum, Amsterdam, im Pérez Art Museum Miami und im Moderna Museet, Malmö, gezeigt.
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Stephan Grunenberg
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Ann Wolff
Observations and Reflections44€ In den Warenkorb“Art is coming from my inside. I am working as its servant. – I let it out not thinking too much – using my hands and gesture – choosing a material to put it on place. I do not use the art. It is using me.“
Ann Wolff (geb. 1937 in Lübeck, lebt und arbeitet in Visby und Kyllaj, Schweden) gehört seit über fünfzig Jahren international zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstler:innen, die mit Glas arbeiten. Aber auch aus Bronze, Aluminium, Nickelsilber und Beton hat sie sowohl abstrakte als auch figurative Skulpturen geschaffen. Daneben ist ein umfangreiches Œuvre auf Papier mit Pastellen, Zeichnungen und Druckgrafik entstanden. Ann Wolff studierte in den 1950er Jahren an der legendären Hochschule für Gestaltung in Ulm bei Otl Aicher visuelle Kommunikation. Von 1993 bis 1998 hatte sie eine Professur für „materialbezogenes Design“ an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, in vielen Einzelausstellungen gezeigt und befinden sich in namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit.
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Sibylle Springer
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Adrian Schiess
Das Singende68€ In den WarenkorbDer bekannte Schweizer Künstler und sein Werk im Kontext der Architektur
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Die Publikation wird unterstützt von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

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Scheinbar kinetische Kunst 1926–202215€ In den WarenkorbMOVE! im Kunstmuseum Reutlingen | konkret vereint Werke, die scheinbar fließen, oszillieren, zittern, oder gar implodieren. Sie fordern unsere Sehgewohnheiten heraus, indem sie mit Rastern, Verschiebungen oder Moiré-Effekten spielen und dabei Kinetik, Rhythmus und Plastizität simulieren. Über 80 zum Teil serielle Kunstwerke aus den Jahren 1926 bis 2022 stellen das Schaffen von 46 Künstler:innen aus 16 Ländern vor. Das Spektrum umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Plastik, Collage, Serigrafie, Wandobjekt und Rauminstallation. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt auf Op-Art, Konstruktivismus, geometrischem Minimalismus sowie konzeptueller Kunst. Das Buch MOVE! begleitet diese wichtige von Holger Kube Ventura kuratierte Ausstellung.
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Ausstellung MOVE! Scheinbar kinetisch
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18. September 2026 bis 28. Februar 2027ERÖFFNUNG: Donnerstag, 17. September 2026, 19 Uhr
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Ciężkie Czasy34€ In den WarenkorbSich global verdichtende, politische und gesellschaftliche Herausforderungen sind für Künstler und Künstlerinnen immer auch lohnende Betätigungsfelder und mitunter erwachsen daraus antizipative Lösungsansätze.
Harte Zeiten – Ciężkie Czasy ist eine Kooperation des Künstlerbunds Baden-Württemberg, dem Port25 – Raum für Gegenwartskunst in Mannheim und der Galeria Miejska bwa in Bydgoszcz, Polen, mit Arbeiten von insgesamt zehn polnischen und zehn deutschen zeitgenössischen Künstler:innen. Unter dem Aspekt der „Grenzenlosigkeit der Kunst“ regt die Publikation mit Statements von und der Dokumentation des im September 2021 ausgerichteten Symposiums dazu an, über Kulturbedingungen und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten in beiden Ländern und über diese hinaus zukunftsweisend nachzudenken.





















