


Mon Trésor
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| Herausgeber | Ralf Beil, Frank Krämer |
| Autor(en) | Ralf Beil, Neil Cossons, Rudolf Echt, Frank Krämer, Christiane Peitz, Rolf Sachsse |
| Gestaltung | Glas AG |
| Abbildungen | 284 |
| Umschlag | Hardcover |
| Maße | 24 x 28 cm |
| Seitenzahl | 352 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-96912-013-2 |
Schatzkammer Europa
Was haben der Halsschmuck der Fürstin von Reinheim, das Geschirr des Orient-Express und die Halle des Radiosenders Europe 1 gemeinsam? Sie alle zählen zu den Schätzen der Saar. Das Buch zeigt herausragende Objekte der Archäologie, Technik und Kunst von den Kelten bis heute aus dem Saarland und seinen Nachbarländern Elsass-Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz. Die überraschenden Funde verdeutlichen die kulturelle und gesellschaftliche Dimension der multinationalen europäischen Region. Der Titel Mon Trésor ist dabei wörtlich zu nehmen: der Abschiedszettel eines Siebenjährigen an seinen Vater – hastig geschrieben, bevor die Familie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs evakuiert wird – oder der Ring aus der Römerzeit, der zugleich ein Relikt von Flucht und Gefahr ist. Jeder Schatz ist zuallererst persönlich, auch wenn er später zum Kulturgut wird.
Weitere Bücher
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Jagoda Bednarsky
SHADOWLAND ET AL40€ In den WarenkorbDie Gemälde von Jagoda Bednarsky (geb. 1988 in Goldberg, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) sind popkulturelle und nostalgische Referenzen, die sie in Anspielung auf klischeehafte Rollenmuster – zwischen Hypermaskulinität und Matriarchat – ins Groteske transferiert. Mit pastellfarbenen Hügellandschaften aus Brüsten, Milchpumpen, Vulven, Figuren aus der griechischen Mythologie und Motiven aus Flora und Fauna hinterfragt Bednarsky in ihrer Shadowland-Serie tradierte Frauen- und Mutterbilder. Als Metapher verweist dabei die Darstellung der weiblichen Brust auf das „Schattenland“, in dem dieser Teil des Körpers immer noch eher als sexualisiertes Objekt denn als natürlich wahrgenommen wird. Der Name stammt übrigens von einer 1919 in New York erstmalig erschienenen Kulturzeitschrift, in der die Künstlerin sie inspirierende Art-Déco-Illustrationen fand. Trotz der Dichte an aufgeladenen Symbolen und Bezügen strahlen diese sinnlichen, poetischen und fantastischen Arbeiten durch ihre Transparenz und hintergründige Ironie eine Leichtigkeit aus. Das umfassende Buch präsentiert Bednarskys Arbeiten aus den Jahren 2018–2023 und ein einzigartiges Gespräch mit der Künstlerin.
Jagoda Bednarsky studierte freie Kunst, 2008–2009 an der Kunsthochschule Kassel und 2009–2014 an der HfBK Städelschule in Frankfurt am Main bei Michael Krebber und Monika Baer.
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Kraftwerk
Innovation durch Transformation34€ In den WarenkorbDas 1915 von Paul Bonatz erbaute Kraftwerk Rottweil hat einen interessanten und bewegten Werdegang hinter sich: Bis 1976 diente es als Stromerzeuger für eine Pulverfabrik, später für ein Kunstseidenwerk und zeitweise auch für die Stadt Rottweil. Die Fassadengestaltung, die Freitreppe und die hohen Schornsteine demonstrieren noch immer die einstige Bedeutung des modernistischen Industriebaus. 20 Jahre nach seiner Stilllegung übernahmen die Unternehmer Thomas Wenger und Mike Wutta mit ihrer Eventagentur trend factory das marode Gebäude und das umliegende Gelände und sanierten es unter Bewahrung seiner architektonischen Elemente und der wichtigsten Teile des Inventars. (Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden über 5.400 m² wieder nutzbar gemacht, wobei ein besonderer Wert auf die Mischung von morbidem Charme und zeitgenössischem Design gelegt wurde.) Heute ist das Kraftwerk die Homebase der Firma, aber vor allem ein angesagter Veranstaltungsort für Konzerte, Kongresse und Firmenfeiern, der weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus bekannt ist.
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Der tanzende Blick
Roman Novitzkys Stuttgarter BallettWeiterlesenSchwerelosigkeit, Grazie, Emotion
Die Fotos von Roman Novitzky (geb. 1984 in Bratislava) offenbaren das gesamte Vokabular des Tanzes und transportieren doch viel mehr als das. Mit seiner Kamera dokumentiert der Erste Solist des Stuttgarter Balletts auch verborgene Momente bei der Probe, aus der Garderobe oder von der Seitenbühne und öffnet dem Betrachter damit die Tür zu einem ganz eigenen Kosmos. Er schaut der Compagnie des Stuttgarter Balletts hautnah über die Schulter, zeigt auch Schweiß und Anspannung, Zweifel und Euphorie. Roman Novitzkys erste Monografie umfasst mehr als sechzig Fotos. Sie steht nicht nur für seine beiden großen Leidenschaften, sondern beschreibt zugleich seine fotografische, durch jahrelange Tanzerfahrung geformte Herangehensweise, die dem Betrachter vertraute Einblicke in sein alltägliches Umfeld gewährt.
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Nadira Husain
Manzil Monde30€ In den WarenkorbNadira Husain (geb. 1980 in Paris, lebt und arbeitet in Berlin, Paris und Hyderabad) verbindet in ihren Arbeiten Figuren, Symbole und Ornamente verschiedener Kulturkreise zu komplexen Bildwelten, die ihre eigenen multikulturellen Erfahrungen reflektieren. Dabei bezieht die Künstlerin zugunsten einer harmonischen, aber durchaus spannungsreichen Koexistenz aller Elemente gleichberechtigt Malerei, Zeichnung, Druckverfahren, traditionelle Handwerkstechniken und unterschiedliche Materialien wie Textil und Keramik ein. Überblendungen und motivischer Transfer zeigen Ähnlichkeiten und Divergenzen von Mythologie und Popkultur: die indische Gottheit, die Comicfigur und das Modelabel treten gleichwertig nebeneinander auf.
Das Buch stellt in mehreren Essays Nadira Husain als signifikante künstlerische Position im Diskurs von Postmigration, Transkulturalität und Feminismus in der zeitgenössischen Kunst vor.
Nadira Husain studierte an der École nationale supérieure des beaux-arts in Paris und an der University of British Columbia in Vancouver. Als Gastprofessorin unterrichtet sie im Lehrteam mit der belarussischen Künstlerin Marina Naprushkina an der UdK Berlin.
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Michael Bertram
mehr licht35€ In den WarenkorbDas Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich 1975–2019
Im Jahr 1975 startete in Mülheim-Kärlich der Bau des einzigen Kernkraftwerks in Rheinland-Pfalz. Nach zahlreichen Klagen und nur zwei Jahren im Probe- und Regelbetrieb wurde das Kraftwerk 1988 abgeschaltet und ab 2001 rückgebaut. Der 162 Meter hohe Kühlturm, höher als der Kölner Dom, war Orientierungspunkt, Wahrzeichen und Schandfleck einer ganzen Region; sein langwieriger Abriss ein Symbol des ewig polarisierenden Atomausstiegs.
Michael Bertram (geb. 1968 in Mendig, lebt und arbeitet in Mayen) fotografierte den zwischen Häusern und Fabriken stehenden Reaktor, um das zukünftig Vergangene festzuhalten. Sieben Milliarden DM für den Aufbau und eine Milliarde Euro für den Abbau wurden für eine vierzig Jahre vorhandene temporäre Anlage ausgegeben, die die Landschaft, Kommunen und dort lebenden Menschen erheblich prägte. Beginnend mit dem Abbau zeigt das Buch in 81 Schwarz-Weiß-Fotografien den invertierten Zeitverlauf. Das Objekt scheint zu entstehen, bis fünf Farbfotografien am Ende der Serie eine gerade erst vergangene Gegenwart vermuten lassen – ein einzigartiges Zeitdokument deutscher Industriekultur.
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Erich Hörtnagl
to be a man38€ In den WarenkorbDiane Arbus: „A photograph is a secret about a secret. The more it tells you, the less you know.“
„Ein Foto ist ein Geheimnis um ein Geheimnis. Je mehr es dir erzählt, desto weniger weißt du.“ Dieses Diane Arbus zugeschriebene Bonmot beschreibt treffend die doppelte Kodierung der Bilder von Erich Hörtnagl (geb. 1950 in Innsbruck). In ästhetischen, überwiegend schwarz-weißen Fotografien zeigt er Männer (und Frauen) in unterschiedlichen kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Kontexten: von schwedischen Bikern und Dragqueens zu Mönchen in Myanmar, von türkischen Bauchtänzern zu Tiroler Trachtlern. Was vordergründig als klassischer Fotobildband daherkommt, erweist sich bald als virtuoses interaktives Vexierspiel mit positiv und negativ besetzten Klischeevorstellungen von Männlichkeit, Genderrollen und persistenten Geschlechterstereotypen. Der erfahrene Theater- und Filmregisseur Hörtnagl hat uns mit seiner geschickt komponierten visuellen Metaerzählung to be a man in eine Falle gelockt, aus der wir nur noch nach vorn entkommen können: durch Selbstreflexion und Hinterfragung unserer eigenen Vorurteile.
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Bottrop, Breunig, Schröder
20:1528€ In den WarenkorbRapide wachsende Bilderfluten im Netz und KI machen Kunst quasi unvermeidlich zum Kommentar zur Illusion von Aktualität. Drei Maler*innen—Jana Schröder, Peppi Bottrop und Andreas Breunig—präsentieren Zeichnungen in der Gesellschaft für Gegenwartskunst in Augsburg. 20:15 ist sowohl der Titel der Ausstellung als auch dieses begleitenden Buches. Die drei Künstler*innen verbindet nicht nur ihr gemeinsames Studium mit Albert Oehlen an der Kunstakademie Düsseldorf, sondern auch eine philosophische Herangehensweise an ihr gewähltes Medium. “Unsere Malerei ist eine Antwort auf die gegebenen Bedingungen von Bildlichkeit. Wir sind hier, um zu dekonstruieren und zu hinterfragen, was Bilder wirklich sind.” (Schröder) Der Kunsthistoriker Christian Malycha befragt die drei Künstler*innen zusammen zum Konzept ihrer Ausstellung und individuell zur Evolution ihrer Werke. Die Gespräche in diesem Buch, gemeinsam mit den Reproduktionen aller ausgestellten Zeichnungen, geben einen aufschlussreichen Einblick in den andauernden Diskurs über die Relevanz von Malerei.
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Thomas Lehnerer
Grott18€ In den WarenkorbEin Faksimile des Theologen und Künstlers
Die Bildwerdung ist ein zentraler Aspekt im theoretischen und künstlerischen Werk von Thomas Lehnerer (geb. 1955 in München, gest. 1995 ebenda). In Zeichnungen, Plastiken, räumlichen und konzeptuellen Arbeiten setzt seine Bildproduktion eine Gegenwelt zu unserem Leben. Mittels der Überführung grundlegender Erfahrungen des Menschseins in die Kunst schafft Lehnerer einen vieldeutigen, anthropologischen Betrachtungs- und Reflexionsraum. Die Publikation Grott, entstanden 1986, enthält mehrdeutige Elemente. Alle Zeichnungen sind auf der Bildseite rechts platziert. In dem noch nicht getrockneten Zustand bildete sich ein Doppelbild auf der linken Seite ab und relativiert das „Hauptbild“. Die Tier-, Mensch- und Umgebungsdarstellungen gehen beinahe ohne abzusetzen aus einem Strich hervor. Aus einer kontinuierlichen Bewegung entstanden, ist das Gesamtbild auf seinen Anfang rückführbar. Lehnerer war es wichtig, das menschliche (Selbst-)Bewusstsein aus der Evolutionsgeschichte heraus zu verstehen, gab es doch unzählige Denk- und Glaubensmodelle in diesem Narrativ. Grott bezieht sich im Titel wie in den Zeichnungen auf das Spannungsverhältnis zwischen dem Irdischen und dem Geistigen.
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Die Kraft des Staunens
Der Neue Materialismus in der Gegenwartskunst34€ In den WarenkorbLange Zeit wurde Materie nur als passives, lebloses Objekt betrachtet. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat in der bildenden Kunst und in der Wissenschaft jedoch eine Neubewertung eingesetzt, die Materie als aktiv, widerspenstig und eigenständig versteht. Der Ethnologe Hans Peter Hahn spricht vom „Eigensinn der Dinge“, die belgische Philosophin Isabelle Stengers sogar von der „power of wonder“ – der Kraft des Staunens und der Überraschung angesichts einer materiellen Welt, die sich nicht immer in Worte fassen lässt.
Diese Publikation zeigt erstmals anhand von sechs ausgewählten künstlerischen Positionen die Bedeutung des Neuen Materialismus für die Kunst der Gegenwart auf. Die Künstler:innen nutzen Jahrmillionen alte Materie wie Gesteine aus einem Tagebau genauso wie klassische, anorganische Werkstoffe wie Keramik oder neueste Materialien wie digitale Produkte, die in hochtechnologischen Verfahren in bisher unbekannte hybride Gegenstände transformiert werden. Damit verleihen sie der Kunst in den aktuellen Diskussionen um die Stellung des Menschen gegenüber seiner Umwelt, um Nachhaltigkeit, Teilhabe und Gerechtigkeit eine kraftvolle Stimme.
Mit Arbeiten von Ilana Halperin, Agata Ingarden, David Jablonowski, Markus Karstieß, Robert Smithson und SUPERFLEX.
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Michel Majerus 2022
49€ In den WarenkorbMichel Majerus (1967–2002) zählt zu den interessantesten Malern seiner Generation und hinterließ ein einzigartiges und vielschichtiges Werk, das bis heute hochaktuell ist. In seinen Arbeiten zitiert er Phänomene der Alltagskultur wie Comics, Werbung und Computerspiele ebenso wie kunsthistorische Vorläufer von Minimal bis Pop Art. Dabei dekontextualisierte er die verschiedenen Bildelemente und band sie in neue Bedeutungskontexte ein, indem er sie beispielsweise mit kunsthistorischen Referenzen auf die gleiche Ebene setzte.
Zwanzig Jahre nach seinem Tod zeigt eine deutschlandweite Ausstellungsreihe verschiedene Werkphasen und Aspekte seines Schaffens. In fünf Einzelausstellungen im KW Institute for Contemporary Art, dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.), dem Kunstverein in Hamburg, dem Michel Majerus Estate sowie in der Galerie neugerriemschneider in Berlin wird das Œuvre von Michel Majerus in einem noch nie dagewesenen Umfang gewürdigt.
Parallel dazu präsentieren dreizehn Museen Werke von Michel Majerus aus ihren Sammlungsbeständen: Ludwig Forum, Aachen, Kunsthalle Bielefeld, Kunstmuseum Bonn, Museum Folkwang, Essen, Sprengel Museum Hannover, Museum Ludwig, Köln, Kunsthalle Mannheim, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Neues Museum Nürnberg, Saarlandmuseum – Moderne Galerie, Saarbrücken, Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart und Kunstmuseum Wolfsburg.
Die umfassende Publikation zur Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 beinhaltet drei Essays und zwei Künstlerbeiträge sowie eine Bilddokumentation der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen, ergänzt um die Vita und Ausstellungshistorie von Michel Majerus mit fotografischem Archivmaterial.
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Charles Moore
The Juxtapoz Talks16€ In den WarenkorbDer US-amerikanische Kunsthistoriker Charles Moore ist ein begnadeter Gesprächspartner, der es meisterhaft versteht, Künstler zu ihren kreativen Prozessen und Visionen zu befragen. Sein zweiter Band mit DCV enthält 3 Essays und 19 Interviews. Die Auswahl speist sich aus Moores zwischen 2020 bis 2025 veröffentlichten Texten und Gesprächen im in San Francisco ansässigen Juxtapoz Magazine. Unter den Gesprächspartnern sind Stars wie Henry Taylor, Derek Fordjour und George Condo, aber auch weniger bekannte Namen.
Künstler:innen: Alvin Armstrong, Lindsey Brittain Collins, George Condo, Julie Curtiss, Kim Dacres, Xavier Daniels, Laurena Finéus, Derek Fordjour, Gonzalo García, Steve “Sweatpants” Irby, Ivana Ivković, En Iwamura, Timothy Lai, Natia Lemay, Rebecca Ness, Ludovic Nkoth, Deborah Roberts, Cinga Samson, Alake Shilling, Deng “Demo” Shiqing, Henry Taylor, Raquel Van Haver
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Angelika J. Trojnarski
Noble Earth38€ In den WarenkorbAngelika J. Trojnarski (geb. 1979 in Mrągowo/Polen; lebt und arbeitet in Düsseldorf) untersucht die Natur durch eine ökologische, wissenschaftliche und poetische Analyse ihrer Phänomene. Ihr auf die Malerei konzentrierter Prozess artikuliert die allegorischen Beziehungen einiger der bedeutendsten Kontroversen unserer Zeit: Mensch und Natur, Stärke und Zerbrechlichkeit, Krise und Hoffnung. Trojnarski ersehnt, die Natur zu verstehen, indem sie deren Prinzipien nachbildet und auf ihre unglaubliche Kraft und wachsende Zerbrechlichkeit hinweist. Sie überlagert naturbelassene Leinwände mit Papierfragmenten und collagiertem Farbauftrag, fügt Materialien wie Graphit oder Ruß hinzu, die eine Quelle von Energie und Spannung bilden. Trojnarskis Monografie bietet einen Überblick über das letzte Jahrzehnt ihres Werks.
Angelika J. Trojnarski studierte 2006–2013 an der Kunstakademie Düsseldorf. 2006–2009 Malerei bei Jörg Immendorff, Markus Lüpertz und Herbert Brandl, ab 2010 Freie Kunst bei Andreas Gursky.
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Nicola Staeglich
Color Light Matter Mind36€ In den Warenkorb„Diese Malerei entspricht der Ambition, Farbe in die Luft zu malen.“ (Ulrich Loock)
Nicola Staeglich (geb. 1970 in Oldenburg, lebt und arbeitet in Berlin) versetzt Farbe in einen Zwischenzustand von materieller Präsenz und atmosphärischem Strahlen. Sie inszeniert die Malerei als performative Handlung mit breiten Farbsetzungen oder als Rauminstallation mehrlagiger transparenter Farbbahnen. Color Light Matter Mind ist Staeglichs erste Monografie und setzt ihre aktuellen Arbeiten in Beziehung zu den früheren (1998–2021). Von den spiralförmigen Reliefs hin zu ihren Liquid Lights öffnet sie der Farbe eine neue Dimension.
Nicola Staeglich studierte an der Städelschule in Frankfurt, an der Kunstakademie Mainz und am Chelsea College of Art in London. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und ist seit 2015 Professorin für Malerei/Grafik an der Hochschule der bildenden Künste Essen. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentiert und sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen.
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Nam Kim
10€ In den WarenkorbDie großformatige Malerei von Nam Kim (geb. 1991, lebt in Wien) wird von massiven androgynen, nackten Figuren bevölkert, die sich behutsam in Vegetation, Licht und Schatten oder Ornamente einfügen. “Die Figuren strahlen eine fließende, beinahe schwerelose Anmut aus, eingefangen im Zwischenraum von Gedanke und Berührung.” (R. Grunenberg) Der menschliche Körper ist seiner natürlichen Umgebung ebenbürtig und untrennbar von ihr. Kim beginnt mit Zonen gestischer Abstraktion, aus denen Figuren wie Pflanzen in die Komposition wuchern. Kim wuchs in Korea auf und ihre Malerei verbindet Elemente asiatischer Traditionen (in Kunst und Theater) mit westlicher Kunstgeschichte und mit Virtualität. Dieser Band stellt Kims Gemälde der letzten drei Jahre vor und enthält einen aufschlussreichen Essay von Robert Grunenberg.
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Fahar Al-Salih
Jenseits von Märchen39€ In den WarenkorbBrücken zwischen Ost und West
Schutz und Heimat sowie ihr Verlust sind zentrale Themen in den Arbeiten von Fahar Al-Salih (geb. 1964 in Belgrad, lebt und arbeitet in Karlsruhe). Aufgewachsen in Kuwait, eine klassische Künstler:innenausbildung somit undenkbar, wandte Al-Salih sich erst spät der Kunst zu. Er studierte unter anderem bei Markus Lüpertz und wurde Meisterschüler von Hermann Nitsch. Sich selbst als „Brückenbauer“ zwischen dem arabischen und europäischen Kulturraum betrachtend, setzt sich Al-Salih mit den verschiedenen Lebensrealitäten einer von zahlreichen Stationen geprägten Biografie auseinander. Sein Werk ist ebenso wenig linear wie sein Lebenslauf und von Sujets geprägt, zu denen er immer wieder zyklisch zurückfindet. Erstmals wird mit dieser Publikation Einblick in das Schaffen Al-Salihs und seinen Ausdruck von individueller Sehnsucht, Geborgenheit sowie politischer und gesellschaftlicher Umbrüche gegeben. Ihm gelingt darin eine intelligente Verwebung zwischen globalen Perspektiven und migrantischer Realität.
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SELBER ORT, ANDERE ZEIT.
Künstlerbund Baden-Württemberg 1955 – 202538€ In den WarenkorbDiese 2-bändige Publikation erscheint zum 70-jährigen Jubiläum des Künstlerbunds Baden-Württemberg, der 1955 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden seine erste Ausstellung präsentierte. Zum landesweiten Verein gehörten damals u.a. Otto Dix, Ida Kerkovius, und Willi Baumeister. Heute umfasst der Künstlerbund 450 Künstler:innen. Archivmaterial gibt Einblick in seine facettenreiche Geschichte und aufschlussreiche Essays beleuchten die Bedeutung von Kunstvereinigungen und der dort initiierten Diskurse im Deutschland der Nachkriegszeit, nach seiner Teilung und Wiedervereinigung. Der zweite Band dokumentiert die gegenwärtige Ausstellung Selber Ort, andere Zeit mit 21 Künstler:innen welche das breite Spektrum der kreativen Ansätze und der im Bund vertretenen Generationen bezeugen.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
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Irmel Droese. Felix Droese
Die Fruchtbarkeit der Polarität28€ In den WarenkorbEine Hommage an das Künstlerpaar
Irmel Droese (geb. 1943 in Landsberg an der Warthe) und Felix Droese (geb. 1950 in Singen/Hohentwiel) lernten sich 1970 in der Klasse von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf kennen. Seit vielen Jahren leben und arbeiten sie zusammen und schaffen Werke, die eigenständig, aber auch im Dialog die sich rasant verändernde Wirklichkeit untersuchen. Irmel Droese, deren OEuvre zwischen Bildender Kunst, Schauspiel und Improvisation oszilliert, schafft expressive Theaterfiguren, plastische Figuren aus Ölpapier sowie menschliche Darstellungen auf Papier. Felix Droese setzt sich in unterschiedlichen Werkgruppen, darunter großformatigen Papierschnitten und Holzdrucken, mit politischen, ökonomischen und zeitkritischen Themen auseinander. Seit seiner Teilnahme an der documenta des Jahres 1982 und der 18. Biennale di Venezia 1988 erlangten seine Arbeiten internationale Bekanntheit. Die retrospektiv angelegte Publikation dokumentiert das gemeinsame Schaffen des Paares und öffnet den Blick für die gesellschaftlichen Fragestellungen, mit denen sich beide Künstler in ihrer kritischen und prozesshaften Arbeitsweise auseinandersetzen.
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MOVE!
Scheinbar kinetische Kunst 1926–202215€ In den WarenkorbMOVE! im Kunstmuseum Reutlingen | konkret vereint Werke, die scheinbar fließen, oszillieren, zittern, oder gar implodieren. Sie fordern unsere Sehgewohnheiten heraus, indem sie mit Rastern, Verschiebungen oder Moiré-Effekten spielen und dabei Kinetik, Rhythmus und Plastizität simulieren. Über 80 zum Teil serielle Kunstwerke aus den Jahren 1926 bis 2022 stellen das Schaffen von 46 Künstler:innen aus 16 Ländern vor. Das Spektrum umfasst Malerei, Zeichnung, Fotografie, Plastik, Collage, Serigrafie, Wandobjekt und Rauminstallation. Ein Schwerpunkt der Auswahl liegt auf Op-Art, Konstruktivismus, geometrischem Minimalismus sowie konzeptueller Kunst. Das Buch MOVE! begleitet diese wichtige von Holger Kube Ventura kuratierte Ausstellung.
Künstler:innen: Arman, Bernard Aubertin, Marcel-Louis Baugniet, Marina Bindella, Hartmut Böhm, John Carter, Max Cole, Carlos Cruz-Diez, Dadamaino, Paul Uwe Dreyer, Helmut Federle, Hans Jörg Glattfelder, Hermann Glöckner, Esther Hagenmaier, Terry Haggerty, Barbara Hindahl, Hans Peter Hoch, Gottfried Honegger, Renaud Jacquier-Stajnowicz, Imi Knoebel, Norbert Kricke, Thomas Lenk, Vera Leutloff, Dóra Maurer, Manfred Mohr, Guido Molinari, Vera Molnár, François Morellet, Aurélie Nemours, Erich Reusch, Satoshi Saitō, Adrian Schiess, Heidrun Schimmel, Steffen Schlichter, Alf Schuler, Eusebio Sempere, K. R. H. Sonderborg, Stef Stagel, Anton Stankowski, Klaus Staudt, Wolfram Ullrich, Angelo Usai, Victor Vasarely, Paule Vézelay, Herman de Vries, Bernhard Weber
Ausstellung MOVE! Scheinbar kinetisch
Kunstmuseum Reutlingen | konkret
bis 28. Februar 2027 -

FINALE
DIRECTOR’S CUT. EINBLICKE IN DAS WACHSEN EINER SAMMLUNG25€ In den WarenkorbDie schönste Aufgabe …
Seit 1994 leitet Britta Erika Buhlmann als Direktorin die Geschicke des Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, das sie im Frühjahr 2022 verlassen wird. In den 28 Jahren ihrer Tätigkeit hat sie die Kunstsammlung des Museums ausgebaut und entscheidend geprägt. So wurde die klassische Moderne mit bedeutenden Werken von Otto Dix, Hermann Scherrer und Karl Buchheister verstärkt, die Skulpturenabteilung um wichtige Positionen von François Morellet, Martin Willing, Werner Pokorny und anderen ergänzt und ein neuer Sammlungsbereich mit Arbeiten amerikanischer Künstler wie Eric Levin, Kiki Smith, Charles Pollock und Richard Pousette-Dart etabliert. Nicht wenige Künstlerinnen und Künstler wurden im mpk erstmals in einem deutschen oder sogar europäischen Publikum vorgestellt, dazu gehören Carmen Herrera, Pierrette Bloch, Eva Jospin und Nobuyuki Tanaka.
Im vorliegenden Buch stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des mpk ihre Sicht auf ausgewählte Werke vor und erzählen so eine subjektive Geschichte vom Umgang mit den Arbeiten, die dem Museum den Ruf „Haus der Entdeckungen“ eingebracht haben.
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Matthias Dornfeld
danke esslingen42€ In den WarenkorbDie Malerei von Matthias Dornfeld mag auf den ersten Blick naiv oder gar primitiv anmuten. Seine Stillleben, Blumen- und Tierbilder und abstrahierten Porträts stehen jedoch in spannendem Diskurs mit der Avantgarde europäischer Kunstgeschichte. Die Werke erschließen sich aber auch ohne diesen Hintergrund, nämlich durch spielerische und provokante Gesten, welche die Darstellungen zuweilen an den Rand des Möglichen treiben. Nach einer umfangreichen Werkschau in der Villa Merkel Esslingen erscheint nun das Buch zur Ausstellung mit Texten von Friedrich Meschede, Daniela Stöppel und Christian Gögger. In den Essays wird Dornfelds Oeuvre und Ikonografie ausführlich beleuchtet und auch die unkonventionelle Hängung der Bilder sowie die Rezeption der Ausstellung diskutiert.




















