



Couleur vivante 1957 — 2027
70 Jahre Lebendige Farbe in Wiesbaden
![]() | |
|---|---|
| Erscheint | November 2026 |
| Herausgeber | Museum Wiesbaden, Reinhard und Sonja Ernst-Stiftung und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden |
| Autor(en) | Jörg Daur, Jana Dennhard, Lotte Dinse, Andreas Henning, Anne-Kathrin Hinz, Oliver Kornhoff, Caroline Marié, Lea Schäfer |
| Gestaltung | Lekkerwerken GmbH |
| Maße | 25 x 30,7 cm |
| Umschlag | Hardcover |
| Seitenzahl | 176 |
| Abbildungen | 79 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-298-3 |
Drei Wiesbadener Orte der Kunst erinnern an die aufsehenerregende Ausstellung Lebendige Farbe — Couleur vivante, die 1957 zum Ausdruck eines neuen Lebensgefühls nach dem Zweiten Weltkrieg wurde. Acht deutsche und acht französische Positionen des Informel trafen in den ehrwürdigen Sälen des Städtischen Museums Wiesbaden erstmals aufeinander – und brachten gemeinsam eine radikale, gestische Kunst mitten in die Gesellschaft. Die ungezügelte Malerei irritierte, begeisterte, forderte heraus und veränderte den Blick darauf, was moderne Kunst sein und im Museum leisten konnte. 70 Jahre später greifen Museum Reinhard Ernst, Museum Wiesbaden und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden diese künstlerische Sternstunde gemeinsam auf und fragen, was von der damaligen Aufbruchsstimmung geblieben ist — und wie aktuell die Fragen nach Freiheit und dem Stellenwert moderner Kunst bis heute sind.
Künstler:innen: François Arnal, Camille Bryen, Jean Degottex, Claude Georges, Karl Otto Götz, Otto Greis, Simon Hantaï, Gerhard Hoehme, Heinz Kreutz, Judit Reigl, Bernard Schultze, Jaroslav Serpan, K.R.H. Sonderborg, Fred Thieler, Claude Viseux und Wilhelm Wessel
3 Ausstellungen 15.11.2026-11.4.2027:
Judit Reigl. Couleur vivante, Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden
Couleur vivante. Mit schönen Grüßen von Spinne und Bär!, Museum Wiesbaden
Vom Eigensinn der Wahrnehmung, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
Das könnte Ihnen auch gefallen …
-

Judit Reigl
Kraftfelder / Centers of Dominance28€ In den WarenkorbJudit Reigl (geb. 1923 in Kapuvár, Ungarn, gest. 2020 in Marcoussis, Frankreich) entwickelt seit den 1950er Jahren ein einzigartiges künstlerisches Werk zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen Surrealismus und gestischer Malerei. Nach ihrem Kunststudium in Budapest flieht Reigl 1950 nach Paris, wo sie André Breton kennenlernt, der 1954 ihre erste Ausstellung organisiert. Unter Einfluss der École de Paris kommt sie über die Écriture automatique zur freien Expression. Wie ihre Zeitgenossen Jackson Pollock und Helen Frankenthaler in New York legt sie immer größere ungrundierte Leinwände auf den Boden und bearbeitet sie mit einem Pinsel, ihren Fingern oder anderen Instrumenten. Ab 1966 entstehen Körperformen aus der Abstraktion und in den Bildern erscheinen wieder Figuren. Anlässlich Reigls 100. Geburtstag und einer Schenkung von drei Hauptwerken richtet die Neue Nationalgalerie die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland aus. Das Buch gibt einen Überblick über das Œuvre einer der wichtigsten Protagonistinnen der europäischen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Judit Reigl studierte von 1942 bis 1945 Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Budapest, 1947–48 war sie Stipendiatin der Ungarischen Akademie in Rom. Ab 1950 lebte und arbeitete sie in Frankreich.
-

Larissa Kikol
Neue abstrakte Malerei26€ In den WarenkorbDie abstrakte Malerei hat sich neu erfunden: befreit von politischen und ideologischen Lasten, steht sie heute für pure künstlerische Autonomie. Vom abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit bis zur zeitgenössischen Leichtigkeit – Larissa Kikol beleuchtet in Essays und Künstler:innengesprächen, wie diese Kunstform ihre ursprünglichen Narrative hinter sich ließ und einen „großen Reset“ vollzog. Von wegweisenden Innovationen von Künstler:innen wie Katharina Grosse oder Albert Oehlen über radikal subjektivistische Ansätze von Cecily Brown oder André Butzer bis zu den jüngsten Strömungen wie Dirty Minimalism und Post-Vandalismus bietet das Buch spannende Einblicke in eine Malerei, die Emotion, Farbe und Form ins Zentrum rückt. Ein inspirierender Blick auf die Renaissance der abstrakten Kunst im 21. Jahrhundert und ein unverzichtbares neues Standardwerk für alle Kunstinteressierten.
Künstler:innen: Frederic Anderson, Karla Black, Frank Bowling, Andreas Breunig, Jenny Brosinski, Cecily Brown, André Butzer, Diamonds Crew, Willehad Eilers, Jadé Fadojutimi, Helen Frankenthaler, Katharina Grosse, Antwan Horfee, Aneta Kajzer, Joan Mitchell, Michael Müller, Oscar Murillo, NEU, NUG, Albert Oehlen, David Ostrowski, Over, Daisy Parris, Marco Pariani, Jackson Pollock, Christopher Wool






















