Zwischen Freiheit und Moderne
Die Bildhauerin Renée Sintenis

Herausgeber

Agnes Tieze, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Autor(en)

Alexandra Demberger, Julia Wallner

Gestaltung

Wolfgang Maier

Maße

23 x 28 cm

Seitenzahl

160

Abbildungen

70 farbig und 34 s/w

Umschlag

Klappenbroschur

Sprache(n)

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-947563-45-6

Eine erfolgreiche Bildhauerin und das Sinnbild der „Neuen Frau“

Renée Sintenis (geb. 1888 in Glatz, gest. 1965 in Berlin) gehört zur ersten Generation professioneller Bildhauerinnen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Geschickt nutzte sie die Geschäftsbeziehungen mit ihrem Galeristen Alfred Flechtheim, der sie mit Sammlern in Paris, London und New York bekannt machte. Besonders ihre bewegte Kleintierplastik vermarktete sich überaus lukrativ. Durch ihren Berliner Bären – in kleiner Fassung seit 1960 auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin überreicht – erfuhr sie in den 1950er Jahren erneute Popularität. Der Katalog schildert das vielfältige Œuvre der Bildhauerin und gibt Einblick in das Selbstverständnis einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der Weimarer Republik, die durch ihre schillernde Erscheinung zum Sinnbild der „Neuen Frau“ wurde.

Renée Sintenis studierte an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Sie nahm an den Ausstellungen der Freien Secession teil und hatte von 1948 bis 1955 eine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin inne.

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