






Frank Morrison
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|---|---|
| Herausgeber | Richard Beavers |
| Autor(en) | Dr. Charles Moore, teddy raShaan reeves, phd. |
| Gestaltung | Anna Lustberg |
| Maße | 24 x 30,8 cm |
| Umschlag | Hardcover |
| Seitenzahl | 96 |
| Abbildungen | 48 |
| Sprache(n) | Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-254-9 |
Frank Morrisons (geb. 1971, lebt in Atlanta) urbaner Manierismus feiert Widerstand und Würde im Alltag des Schwarzen Amerika. Der Künstler ist mit den strukturellen Ungerechtigkeiten Amerikas aufgewachsen und weiß aus Erfahrung, dass Kreativität und Gemeinschaftsgeist sich immer wieder gegen Ausgrenzung durchsetzen. Hip-Hop und Graffiti sind Widerstand. Statt die alten Geschichten vom Kampf zu erzählen, feiert dieses Buch die Schönheit, Erfindungsgabe und Kraft, die in unterprivilegierten Vierteln zuhause sind. Das Buch dokumentiert Morrisons Ausstellungen der letzten Jahre. Rahmensprengende Bilder verweben Erzählformen der Pop Art neu: eine explosive Hommage an die Schöpferkraft, die in marginalisierten Vierteln zu Hause ist.
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The Juxtapoz Talks16€ In den WarenkorbDer US-amerikanische Kunsthistoriker Charles Moore ist ein begnadeter Gesprächspartner, der es meisterhaft versteht, Künstler zu ihren kreativen Prozessen und Visionen zu befragen. Sein zweiter Band mit DCV enthält 3 Essays und 19 Interviews. Die Auswahl speist sich aus Moores zwischen 2020 bis 2025 veröffentlichten Texten und Gesprächen im in San Francisco ansässigen Juxtapoz Magazine. Unter den Gesprächspartnern sind Stars wie Henry Taylor, Derek Fordjour und George Condo, aber auch weniger bekannte Namen.
Künstler:innen: Alvin Armstrong, Lindsey Brittain Collins, George Condo, Julie Curtiss, Kim Dacres, Xavier Daniels, Laurena Finéus, Derek Fordjour, Gonzalo García, Steve “Sweatpants” Irby, Ivana Ivković, En Iwamura, Timothy Lai, Natia Lemay, Rebecca Ness, Ludovic Nkoth, Deborah Roberts, Cinga Samson, Alake Shilling, Deng “Demo” Shiqing, Henry Taylor, Raquel Van Haver
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Lust und Begehren in Kunst und Design28€ In den Warenkorb„Whose Jizz is this?“
Sex – u – ell, der Publikationstitel erschließt sich allein phonetisch aufgelöst. „Sexuell“ umfasst das breite Spektrum dessen, was wir mit Sexualität verbinden. Lust, Verlangen, Ekstase, Unterdrückung, Obsession – in der Welt der Kunst, in Mode und Design zeigen sich verschiedene Spielarten von Eros und Sexus jenseits festgefahrener Klischees in unterschiedlichen Ausprägungen. Ausgehend von einer Neubewertung der Sexualität über die letzten dreißig Jahre wird in diesem Buch der Frage nachgegangen, inwieweit aktuelle gesellschaftliche Debatten um biologische und soziale Geschlechterrollen, Machtstrukturen und sexuelle Gewalt oder die zunehmende Enttabuisierung sexueller Praktiken Eingang in die Gestaltungen von Künstlern, Modemachern und Designern gefunden haben. Mit Arbeiten und Entwürfen von Walter Van Beirendonck, Monica Bonvicini, Tracey Emin, Hans-Peter Feldmann, Jürgen Klauke, Peaches, Cindy Sherman, Kara Walker, Vivienne Westwood und weiteren.
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Fabian Treiber
For a While Longer34€ In den WarenkorbInstabile Prototypen einer uns bekannten Wirklichkeit
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Fabian Treiber studierte Malerei und Intermedia Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er wurde für seine Arbeiten mit dem Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium ausgezeichnet und war Finalist für den Großen Hans-Purrmann-Preis 2021. Seine Arbeiten wurden u.a. in Einzelausstellungen in der Kunsthalle Nürnberg, dem Kunstverein Ludwigsburg, der Galerie Ruttkowski;68, Köln, sowie in Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Düsseldorf, der Villa Merkel – Galerien der Stadt Esslingen a.N. und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden gezeigt. For a while longer erscheint anlässlich seiner ersten Einzelausstellung in der Haverkampf Galerie.
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SHADOWLAND ET AL40€ In den WarenkorbDie Gemälde von Jagoda Bednarsky (geb. 1988 in Goldberg, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) sind popkulturelle und nostalgische Referenzen, die sie in Anspielung auf klischeehafte Rollenmuster – zwischen Hypermaskulinität und Matriarchat – ins Groteske transferiert. Mit pastellfarbenen Hügellandschaften aus Brüsten, Milchpumpen, Vulven, Figuren aus der griechischen Mythologie und Motiven aus Flora und Fauna hinterfragt Bednarsky in ihrer Shadowland-Serie tradierte Frauen- und Mutterbilder. Als Metapher verweist dabei die Darstellung der weiblichen Brust auf das „Schattenland“, in dem dieser Teil des Körpers immer noch eher als sexualisiertes Objekt denn als natürlich wahrgenommen wird. Der Name stammt übrigens von einer 1919 in New York erstmalig erschienenen Kulturzeitschrift, in der die Künstlerin sie inspirierende Art-Déco-Illustrationen fand. Trotz der Dichte an aufgeladenen Symbolen und Bezügen strahlen diese sinnlichen, poetischen und fantastischen Arbeiten durch ihre Transparenz und hintergründige Ironie eine Leichtigkeit aus. Das umfassende Buch präsentiert Bednarskys Arbeiten aus den Jahren 2018–2023 und ein einzigartiges Gespräch mit der Künstlerin.
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Stephan Kaluza & Dieter Nuhr
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Die fotorealistischen Gemälde von Stephan Kaluza (geb. 1964 in Bad Iburg, lebt und arbeitet in Düsseldorf) wirken auf den ersten Blick wie Stillleben einer unberührten Natur, stammen jedoch von Schlachtfeldern oder anderen Plätzen ehemaligen Grauens. Dabei appelliert die Idylle seiner Bilder an unser aller Wachsamkeit, dem Eindruck tiefen Friedens zu widerstehen. Hier setzen die Aufnahmen des vor allem als Kabarettist bekannten Fotografen Dieter Nuhr (geb. 1960 in Wesel, lebt und arbeitet in Ratingen) an, die eher kalkulierte Kompositionen als dokumentarische Zeugnisse bilden. Es sind fokussierte Bilder scheinbar beiläufiger Entdeckungen von seinen Reisen durch Nepal, Bolivien, Indien und den Sudan. Die Zeitlosigkeit von Nuhrs Fotografien korrespondiert mit den historisch aufgeladenen Orten in den Arbeiten von Kaluza, die ohne ihren Kontext wieder zu einem einfachen Stück Natur werden. Der umfassend bebilderte Doppelband ist eine Kollaboration zweier Künstler, die sich der Dialektik von Flüchtigkeit und Ewigkeit angenommen haben.
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Konkrete Progressionen
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Das Buch dokumentiert die seriellen Malereien, Zeichnungen, Collagen, Wandobjekte und monumentalen Rauminstallationen aus Stahlträgern oder Betonsteinen. Die Arbeiten sind konkrete Spiele zur Mustererkennung in binären Gegensätzen oder geschichteten Rastern. Sie zeigen Sinuskurven, Vektorreihen, Hyperwürfel sowie aus der Kreiszahl π oder der Fibonacci-Folge abgeleitete Markierungen – und demonstrieren dabei vor allem stets die Verselbstständigung der jeweiligen Kalkulationsgrundlage.
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Simone Demandt
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Cristina Lucas
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Maxim Gunga
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Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte
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Im ausgehenden 19. Jahrhundert zog es zahlreiche Maler in das Dorf am Weyerberg, gefolgt von jungen Malerinnen, die bei den ansässigen Künstlern Unterricht nahmen. Mit Fritz Overbeck (geb. 1869 in Bremen; gest. 1909 in Bröcken bei Vegesack) und Hermine Overbeck-Rohte (geb. 1869 in Walsrode; gest. 1937 in Bremen) gesellte sich zu den berühmten Worpsweder Künstlerehen Otto Modersohn und Paula Becker sowie Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff ein weiteres Paar hinzu. Sie alle repräsentierten gleichermaßen das Leben und Schaffen in der Künstlerkolonie und den Kampf um die Gleichberechtigung in der Kunstausübung. Die Beziehung Overbeck/Rohte zerbrach jedoch nicht, wie die der anderen beiden Paare, am Konflikt zwischen Kunst und Ehe, sondern hatte bis zum tragischen frühen Tod Fritz Overbecks Bestand. Erstmals wird der beinahe vollständig erhaltene Briefwechsel der Eheleute ungekürzt und mit umfangreichen Anmerkungen versehen in diesem Buch veröffentlicht. Er bietet einen neuen und differenzierten Einblick in das Leben und Werk seiner Protagonisten – eine bewegende und unterhaltsame Lektüre.
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Stephen Buckley
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Stephen Buckley (geb. 1944 in Leicester) setzt sich seit mehr als vierzig Jahren mit den großen Themen der Kunst des 20. Jahrhunderts auseinander: Seine Bilder oszillieren zwischen der Materialität der Arbeiten von Kurt Schwitters, der Dandyhaftigkeit eines Francis Picabia und der intellektuellen Unerbittlichkeit Marcel Duchamps. Aus den beiden Bestandteilen der traditionellen Malerei, Keilrahmen und Leinwand, formt er dreidimensionale Konstruktionen, aus Einzelbildern überlappende Strukturen, er bemalt die Rahmen und bringt Pappröhren, Seile, Fundstücke sowie ausgeschnittene Formen in seine Bilder. In den 1970er- und 1980er Jahren wurde Buckley in der Kunstwelt als „Punk der zeitgenössischen Malerei“ gefeiert. Das Buch präsentiert eine Auswahl seiner Malerei von 1968 bis heute.
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Billy Al Bengston
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Billy Al Bengston (geb. 1934 in Dodge City, lebt und arbeitet in Venice, Kalifornien, und Honolulu, Hawaii) steht für das heitere, unbekümmerte Lebensgefühl Kaliforniens – mit seinem Werk ebenso wie seiner Person als ehemaliger Surfer und Motorradrennfahrer, extravaganter Künstler und zentraler Figur der West Coast Pop Art. Nach Studien am California College of Arts and Crafts und am Otis Art Institute stellte er bereits 1957 in der legendären Ferus Gallery aus und war Mittelpunkt einer Künstlergruppe, zu der auch Frank Gehry, Edward Kienholz, Ed Ruscha und Ken Price gehörten. BAB, wie er sich selbst apostrophiert, fügt Auto- und Motorradteile als Motive in seine ansonsten abstrakten Bilder ein, benutzt statt Ölfarbe Lack und Sprühdose und statt der traditionellen Leinwand Aluminiumplatten mit zuweilen eingedellter Oberfläche. Kunstschaffen und Lebensstil verbinden sich zur individuellen „Bengston-Ikonografie“ des California Cool.
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Karlheinz Bux
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Das bestimmende künstlerische Mittel im Werk von Karlheinz Bux (geb. 1952 in Ulm, lebt und arbeitet in Karlsruhe) ist die Linie. Als Kanten und Faltungen bestimmen die Linien seine vertikal ausgerichtete Plastiken, die Geschlossenheit und Offenheit, Dynamik und Ruhe zugleich vermitteln. In den Bleistiftzeichnungen und den fotobasierten Arbeiten von Bux bilden Linien in Form von komplexen Gefügen den zentralen Bildgegenstand. Das Buch dokumentiert die großformatigen Werke des Künstlers und gibt mit Texten von Michael Hübl, Christine Reeh-Peters und Carmela Thiele einen fundierten Einblick in sein Schaffen.
Karlheinz Bux studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und unterrichtete als Lehrbeauftragter an der Hochschule Pforzheim sowie als Gastprofessor an der Hochschule Mainz. Seine Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, unter anderem in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, der Sammlung Hurrle in Durbach bei Offenburg und der Sammlung Würth.
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Ed Sommer
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Das vielschichtige und außergewöhnliche Werk von Ed Sommer (geb. 1932 in Schwäbisch Gmünd, gest. 2015 ebenda), der sich selbst lieber als Bildsprachenmaler bezeichnete, umfasst Metallobjekte, Formungen aus Acrylglas, gestische Malerei, erotische Filme, Projektionsfotografien, dialogische Porträts und Sprechtexte. Im Jahr 2014 übernahm das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe eine Vielzahl an Werken des Künstlers in seine Sammlung. Die Publikation präsentiert den Sammlungsbestand, ergänzt durch weitere Werke Ed Sommers.
Ed Sommer gehörte zusammen mit seinem Künstlerfreund Marc Adrian zu den wichtigen Vertretern der Op-Art und Kinetik und erlangte in den 1970er mit seinen Filmen und Fotografien große Aufmerksamkeit.
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Dietmar Lutz
Ein Jahr40€ In den WarenkorbTag um Tag
Ein Jahr lang, von August 2020 bis August 2021, hat Dietmar Lutz (geb. 1968 in Ellwangen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) jeden Tag ein Bild gemalt oder eine Zeichnung gemacht, in denen Momente seines Alltags zu sehen sind. Alle 365 Arbeiten sind in chronologischer Reihenfolge entweder direkt oder auf Fotografien im Umfeld ihrer Entstehung abgebildet. Sie lassen das Jahr aus einer radikal subjektiven Perspektive Revue passieren. Die Gemälde halten Erinnerungen fest, sind aber jeweils aus einer bestimmten Situation heraus entstanden, ohne dieser zwangsläufig Ereignishaftigkeit zuzuschreiben. Der Künstler beobachtet sich selbst in seiner Welt und definiert seine Rolle in ihr. Das Malen als tägliche Aufgabe scheint die Zeit zu strukturieren, nicht umgekehrt. Jedes Bild erschließt einen neuen Raum, in dem die unterschiedlichen Facetten der Zeit sinnlich erfahrbar werden.
Dietmar Lutz studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist für seine großformatigen Gemälde bekannt, in denen er Alltagssituationen beschreibt und Referenzen zur Film- und Literaturgeschichte kreiert. Lutz ist Mitbegründer des deutsch-britischen Künstlerkollektivs hobbypopMuseum, mit dem er unter anderem auf der 1. Athen Biennale, bei Deitch Projects in New York und in der Tate Britain in London ausgestellt hat.
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Gerhard Neumaier
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Offenkundig Mythologisches gerät bei Gerhard Neumaier (geb. 1950 in Freiburg, lebt und arbeitet in Baden-Baden) ebenso zur trivialen Episode, wie scheinbar Triviales legendäre Ikonik entfaltet. Dabei bricht sein unvoreingenommener Umgang mit Klassikern wie etwa in der Duchamp-Persiflage „Hokuspokus mit Fokus Lokus“ semantische Vorurteile in den Sehgewohnheiten auf und bietet dem Betrachter neuartige Interpretationen. In der perfomativen Bewegtheit seiner Rakelbilder legt er eine haptische Sinnlichkeit an den Tag, die Cora von Pape in ihrer Einleitung dazu bringt, den Künstler zu zitieren: „Ich male, was ich weiß, damit ich sehe, was ich fühle.“
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Barbara Armbruster
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Barbara Armbruster studierte Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der sie später einen Lehrauftrag innehatte. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, darunter im Goethe-Institut in Kairo, im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, und im Kunstverein Freiburg.
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Jan Zöller
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Marion Anna Simon
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In 333 Selbstporträts wagt Marion Anna Simon (geb. 1972 in Bitburg, lebt und arbeitet in Köln) eine ungewöhnliche Niederschrift des jüdischen Gebetes im Zeichen der Trauer. Am 7. Januar 2017, einen Tag nach dem Tod ihrer Mutter, beginnt Marion Anna Simon mit der Arbeit an ihrem gemalten Kaddisch. Was zunächst als ganz persönliche Trauerarbeit einsetzt, entwickelt sich schnell zu einem künstlerischen Konzept: 333 gemalte und gezeichnete Selbstporträts entstehen innerhalb von elf Monaten – in täglicher Aufzeichnung, mit Acryl und Aquarell, Bleistift und Kugelschreiber, Ölkreide und Pastell, auf Papier und Leinwand, Tapete und Karton, in linierte Schulhefte und billige Notizblocks. Marion Anna Simons Zyklus erforscht das eigene Gesicht als Ort der Trauer und Selbstvergewisserung, er dokumentiert jenseits des jüdischen Bilderverbotes und der patriarchalischen Zuschreibungen an die Söhne ein künstlerisches Ritual in der Tradition des Heiligungsgebetes zum Totengedenken.
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GOTT&GILZ
Supernatural Beings54€ In den WarenkorbGOTT&GILZ hüllen provokante Nacktheit in das Gewand kunsthistorischer Klassiker
Der weibliche Akt ist eine Konstante der Kunstgeschichte, an der wir den Wandel von Darstellungsformen und das Schlingern der Moral ablesen können. Manche Akte landen zunächst in der Schmuddelecke, einige Jahre später sind sie dann schön und schicklich und werden in heiligen Hallen gezeigt (andersrum ist auch möglich). GOTT&GILZ reihen sich mit ihren Foto-Malereien in diese lange Tradition der Darstellung nackter Frauen durch Männer ein – Stichwort „male gaze“ – und machen das mit ihren Verweisen auf Klimt, Schiele, Pollock u. a. auch noch explizit. Das führt bei manchen zu reflexhafter Empörung. Die Anmaßung besteht bei GOTT&GILZ jedoch anders als bei den besagten kunsthistorischen Referenzen nicht im Bruch mit tradierten Darstellungsformen, sondern eben im Zitieren derselben: die Vergangenheit als Affront. Die Frauen auf den Bildern, aber auch die Künstler selbst stellen ihr Begehren souverän zur Schau und stoßen uns so scham- und schonungslos auf die Verfasstheit unserer in der Geschichte ankernden Gesellschaft und Psyche.
Freiheit ist das Schlüsselwort im Œuvre von GOTT&GILZ: die Freiheit, authentisch zu sein und sich ohne Scham auszudrücken. Ihr subtil provokatives Spiel mit ästhetischen Konventionen und Tabus bereichert nicht nur die Kunstszene, sondern entfacht auch wichtige Diskussionen über Geschlechterrollen, Körperbilder und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
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