






Andreas Wegner
Wir fahren mit der Schneckenpost, weil die uns keinen Pfennig kost
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| Autor(en) | M. Ambach, M. Babias, J. Becker, B. Franzen, V. Fremlová, H. Fricke, R. Kersting, H. Loreck, J. Miller, M. Terkessidis, H. K. Ventura, P. Wächtler, A. Wegner, T. Wulffen, F. Zólyom |
| Gestaltung | mahlke.one |
| Maße | 24 x 32 cm |
| Umschlag | Softcover |
| Seitenzahl | 360 |
| Abbildungen | 289 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-256-3 |
Die Kunst von Andreas Wegner hinterfragt den kapitalistischen Stadtraum. Wegners Interventionen erproben alternative Modelle für urbane Interaktion, für Handel, Bebauung, Verkehr oder die Nutzung öffentlichen Raums. Inspiriert von Joseph Beuys’ Sozialer Plastik und Charles Fouriers’ Sozialutopien, gründete Wegner u.a. ein genossenschaftliches Kaufhaus in Berlin, einen Lebensmittelladen in Wien, und betrieb Immobiliengeschäfte als kreativen Widerstand. Diese Monografie illustriert die wichtigsten Projekte des Künstlers mit Abbildungen, Essays namhafter Autoren, Interviews, und eigenen Texten. Neben kollektiven Initiativen, Installationen, Fotografie, Film, und Skulptur ist Malerei bis heute eine Konstante in Wegners Werk.
Weitere Bücher
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René Holm
45€ In den WarenkorbRené Holm zielt aufs Ganze: auf die Ambivalenz des menschlichen Daseins und unseres Verhältnisses zur Natur. Manche seiner Protagonist*innen sind äußerlich nackt, und alle verkörpern sie über ihre Posen ein Innenleben. Die gesichtslosen Figuren fungieren als Projektionsflächen für die Gefühle der Betrachter, es sind Sinnbilder universeller menschlicher Erfahrungen. Sehr oft kommt es daher vor, so Holm, dass sich Menschen in seinen Protagonist*innen wiedererkennen. Dafür ist auch der Wald, Schauplatz aller Bilder dieses Katalogs und seit Jahrzehnten Holms Atelier und bevorzugte Kulisse, verantwortlich. Denn dort findet er jenes Zwielicht, das in unser aller Seelen glimmt: Der Wald nährt und bedroht uns, hier wohnen gute Feen und fiese Dämonen, hier findet man das Leben und den Tod. Die Erhabenheit des Waldes – zentrales Motiv der Romantik – übersetzt er in eine heutige Bildsprache. Dafür hat er kürzlich einen radikalen ästhetischen Umbruch gewagt. Statt wie bisher pastos zu malen, bringt er nun die Pigmente dünner, trockener auf die Leinwand. Der Band zeugt von diesem spektakulären Neubeginn, mit dem er uns in seelische Tiefen und geheimnisvolle Wälder entführt.
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Voré
Stückwerk Mensch18€ WeiterlesenHistorisch verankerte Installationen mit aktuellem politischem Bezug
Die Skulpturen von Voré (geb. 1941 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Ettlingen) sind Spiegel der Auseinandersetzung mit den Bedingungen menschlicher Existenz und Befindlichkeit. Es sind fein geschliffenen Formteile, Splitterungen und raue Brüche, die zur inhaltlichen Aussage werden und gleichzeitig die formale Spannung des jeweiligen Objekts ausmachen. Der Entstehungsprozess bleibt ablesbar an den bruch-roh verbleibenden Teilen und den Spuren der verschiedenen Werkzeuge. Parallel und eng verwandt dazu entstehen Zeichnungen und Collagen als eigenständige Werke oder als Bestandteile der Installationen. Formale Impulse des skulpturalen Konzepts werden dabei aufgegriffen, grafisch verarbeitet und zurück projiziert in die plastische Arbeit. Das Buch zeigt mit zahlreichen Abbildungen Projekte aus sechs Jahrzehnten.
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Lars Breuer
The Love of the Gods32€ In den WarenkorbDas Werk von Lars Breuer (geb. 1974 in Aachen, lebt und arbeitet in Düsseldorf und Köln) zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Bezugssystemen aus. So stellt er unter anderem mit einer selbst entworfenen Typografie in großformatigen Installationen Bezüge zur Literatur und zur Kunstgeschichte her. Neben diesen typografischen Arbeiten entstehen figurative und abstrakte Gemälde und Fotografien.
The Love of the Gods präsentiert 104 C-Prints, bei denen Breuer in den Lauf von ausgedienten Gewehren, Pistolen, Revolvern und Kanonen fotografiert. Diese hat er auf seinen Reisen in Athen, Bangkok, Buenos Aires, Kopenhagen, Leverkusen, Ingolstadt, Melbourne, New York, Oslo und Phnom Penh in Museen, Palästen und auf öffentlichen Plätzen aufgenommen. Breuers konzeptuelle und akribisch nüchterne Herangehensweise zeigt dabei – fast schon abstrakt – nur das runde Loch der Mündung und das dunkle Innere der Waffe auf tiefschwarzem Grund. Man sieht zunächst nur ein ringförmiges Ornament und versteht erst danach, dass es zu einem todbringenden Objekt gehört. Gleichzeitig wird eine grausame Konstante der menschlichen Existenz zur Gewissheit: Menschen waren hinter diesen Waffen Täter, Menschen waren vor diesen Waffen Opfer. Lars Breuers Bilder machen deutlich, was die Aura der Ornamente verbirgt: sie haben den Tod gebracht.
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Judit Reigl
Kraftfelder / Centers of Dominance28€ In den WarenkorbJudit Reigl (geb. 1923 in Kapuvár, Ungarn, gest. 2020 in Marcoussis, Frankreich) entwickelt seit den 1950er Jahren ein einzigartiges künstlerisches Werk zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen Surrealismus und gestischer Malerei. Nach ihrem Kunststudium in Budapest flieht Reigl 1950 nach Paris, wo sie André Breton kennenlernt, der 1954 ihre erste Ausstellung organisiert. Unter Einfluss der École de Paris kommt sie über die Écriture automatique zur freien Expression. Wie ihre Zeitgenossen Jackson Pollock und Helen Frankenthaler in New York legt sie immer größere ungrundierte Leinwände auf den Boden und bearbeitet sie mit einem Pinsel, ihren Fingern oder anderen Instrumenten. Ab 1966 entstehen Körperformen aus der Abstraktion und in den Bildern erscheinen wieder Figuren. Anlässlich Reigls 100. Geburtstag und einer Schenkung von drei Hauptwerken richtet die Neue Nationalgalerie die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland aus. Das Buch gibt einen Überblick über das Œuvre einer der wichtigsten Protagonistinnen der europäischen Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Judit Reigl studierte von 1942 bis 1945 Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Budapest, 1947–48 war sie Stipendiatin der Ungarischen Akademie in Rom. Ab 1950 lebte und arbeitete sie in Frankreich.
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Lou Küng
Der Schlüssel zur Zeit15€ In den WarenkorbIn ihrem literarischen Debüt Der Schlüssel zur Zeit erzählt die Schweizer Autorin Lou Küng (geb. 2010) eine atmosphärisch dichte Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und den Mut, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen. Die junge Seelenhüterin Liv erfährt, dass sie dazu bestimmt ist, einen geheimnisvollen Schlüssel zu erschaffen, um einen Dämon aufzuhalten, der sich jedes Jahr im März aus der Zeit befreit. Da seine Rückkehr unmittelbar bevorsteht, muss sie sich auf eine gefährliche Reise begeben, auf der sie magischen Wesen, dunklen Mächten und schließlich der Wahrheit über den Tod ihres Vaters begegnet. Eine mitreißende Fantasy-Erzählung, die lange nachhallt.
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Sonja Yakovleva
Soaplands50€ In den WarenkorbDie Scherenschnitte von Sonja Yakovleva (geb. 1989 in Potsdam, lebt und arbeitet in Frankfurt am Main) sind von einem sex-positivem Feminismus geprägt. In ihnen finden sich gleichermaßen Pornografie und kunstgeschichtliche Verweise, volkstümliche Motive, Märchen und Mythen wieder, mit denen seit dem Mittelalter misogyne, rassistische und homophobe Ideologien in das kollektive Bewusstsein eingeschrieben wurden. Deren Verbreitung wurde durch Scherenschnitte begünstigt, weil sie grafisch vereinfachende Darstellungen nutzten und als häuslich und weiblich galten. Yakovleva bezweckt mit dieser Technik jedoch das Gegenteil. In ihren flirrenden Papierschnitten werden Geschichten von Frauen, prekäre Grauzonen, Machtverhältnisse, Repräsentation, Sexualität und Gewalt neu verhandelt.
Der Titel der ersten Monografie von Sonja Yakovleva Soaplands verweist auf japanische Badehäuser, in denen Männer sich einseifen und massieren lassen und die auch als Bordelle fungieren. Neuerdings gibt es auch Soaplands für Frauen mit männlichen Prostituierten. So haben in den gezeigten – zwischen 2018 und 2023 entstandenen – Papierschnitten Frauen das sexuelle Regime übernommen und unterwerfen das patriarchale System. Ohne Scham benutzen sie Männer als Objekte zur Befriedigung ihrer Lust.
Zur limitierten Künstlerinnenedition
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Hans Karl Zeisel
Hundred and more34,95€ WeiterlesenEndlose Möglichkeiten der Form
Was ist machbar, ohne das Klare, das Konkrete zu verlassen? In dem Buch Hundred and more eröffnet der Typograph, Grafiker, Designer und Autor Hans Karl Zeisel in Anlehnung an die Bauhaus-Lehre zahllose Gestaltungsmöglichkeiten mit den Grundformen. Die beigelegten Holzquader fordern dabei einen humorvollen Umgang mit Skulptur und sind Kreativitätstraining, Studienmittel und Meditationshilfe zugleich. Ein spielerisches Experiment, mit der sich die Vielfalt der konkreten Kunst entdecken lässt.
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Emmanuel Bornstein
Wildwechsel25€ In den WarenkorbWie uns das Wild, das unvermittelt auf die Straße springt, zur Wachsamkeit zwingt, so fordert auch die selten gefällige, oft verstörende Kunst von Emmanuel Bornstein (geb. 1986 in Toulouse, lebt und arbeitet in Berlin) eine Auseinandersetzung mit der Realität. In seinen früheren Arbeiten befasste der deutsch-französische Künstler sich vorrangig mit dem Holocaust und dem Zweiten Weltkrieg, wobei seine Bilder stark von der eigenen Familiengeschichte geprägt waren. Die Betrachtung und Bearbeitung dieser Thematik am Ort des Geschehens, nämlich in Berlin, trug wesentlich zur Umsetzung dieser Serien bei, die den Spuren der Vergangenheit nachgingen. Später löst sich Bornstein von seiner subjektiven Erfahrung und widmet sich verstärkt der Untersuchung und Rekonstruktion zeitgenössischer Ereignisse. Wildwechsel zeichnet die Entwicklung seines Werks im Spiegel seiner Biografie nach, die unter dem Zeichen des kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Frankreich steht.
Emmanuel Bornstein studierte Malerei zunächst an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris, später an der Universität der Künste in Berlin. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen privaten und institutionellen Sammlungen in New York, Paris, Berlin, Wien, Madrid und Istanbul.
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Pokorny
25€ In den Warenkorb„Abstraktion meint das Weglassen von Unwichtigem und Unnötigem, um inhaltlich und formal Wesentlicheres zu finden.“ – Werner Pokorny
Seine oft monumentalen Skulpturen sind an vielen Orten in Deutschland und darüber hinaus zu finden, darunter in Aachen, Berlin, Busan (Südkorea), Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Riehen, Saarbrücken und Stuttgart. Werner Pokorny (geb. 1949 in Mosbach, lebt und arbeitet in Ettlingen) verwendet bei seinen Außenskulpturen ausschließlich Cortenstahl, bei den Innenraumarbeiten Holz, Stahl und Bronze. Altbekannte Grundformen wie Schale oder Haus, Kugel oder Quader dienen als Ausgangs- und Bezugspunkte und werden durch Reduktion, Drehung, Kippung oder Kombination mit anderen Elementen abstrahiert. Oszillierend zwischen Form und Abstraktion, Figur und Reduktion, harten Kanten und weichen Schwüngen erhält das eindrucksvolle Werk des Bildhauers Pokorny seine künstlerische Spannung.
Werner Pokorny studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sowie Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe. Als Professor war er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart tätig.
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Dissonance
Platform GermanyWeiterlesenDie Veränderung des Sehens – neue Malerei aus Deutschland
Deutschland ist seit der Wiedervereinigung zu einem bedeutenden Forum der internationalen Malerei geworden. Die Generation der in den 1970er und 1980er Jahren geborenen Künstler:innen folgt keinen kollektiven Strömungen und entzieht sich klar bestimmbaren Einflüssen. Gleichwohl erfasst ihre Kunst die kulturellen und soziologischen Verschiebungen und Divergenzen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs mit seismographischer Präzision.
Die Herausgeber von Dissonance – Platform Germany präsentieren 81 der wichtigsten in Deutschland lebenden Maler:innen der letzten beiden Dekaden. Sie wagen ein Urteil, decken Unerwartetes auf und suchen den Mehrwert in ästhetisch mitreißenden Leistungen programmatischer Pluralität. Ein wichtiges Überblickswerk zu einem der spannendsten Kapitel der jüngsten deutschen Kunstgeschichte.
Einige der gezeigten Künstler:innen haben DCV eine Edition mit wenigen Unikaten zur Verfügung gestellt, die Auswahl finden Sie hier.
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Michelle Jezierski
Simultaneous Spaces34€ In den WarenkorbMichelle Jezierski (geb. 1981 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin) lässt in ihrer Malerei simultane Räume entstehen, die von Licht durchflutet sind. Helldunkel-Kontraste, gedeckte und offene Farbtöne erzeugen darin eine einzigartige Atmosphäre, die von Tiefe und Dynamik geprägt ist. Der Künstlerin geht es genauso um die Wahrnehmung dieser konstruierten Räume wie um die Weite natürlicher Landschaften. In ihren Gemälden tarieren leuchtende Farben und geometrische Störungen die Gegensätze von Ordnung und Chaos, Licht und Schatten, Innen und Außen, Struktur und Fließendem aus. Simultaneous Spaces, die erste umfassende Monografie der Künstlerin, zeigt 45 Werke, die zwischen 2017 und 2022 gemalt wurden.
Michelle Jezierski studierte an der Universität der Künste Berlin bei Tony Cragg und machte 2008 ihren Abschluss bei Valérie Favre. Für ein Semester wechselte sie mit einem Stipendium an die Cooper Union in New York, wo sie bei Amy Sillman studierte.
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Katharina Arndt
While waiting for Death38€ In den WarenkorbDas Leben besteht zum Großteil aus Banalitäten. Was man daraus macht? Katharina Arndt hat sich entschieden, dicke Pinsel in leuchtende, kräftige Acrylfarben zu tauchen, die sie ohne Rücksicht auf die vermeintlichen Graubereiche des Lebens flächig aufträgt. Jeder Strich hat Gültigkeit, es gibt keine Reue oder Verzagtheit, alles ist vordergründig, alle Bildelemente sind gleichwertig. Die Menschen auf Arndts Malereien der Jahre 2022–23, die in diesem Katalog versammelt sind, sind einfach nur da, für den Moment, glotzen in ihre Handys, stopfen Burger in sich rein. Mehr nicht. Ihre Arbeiten sind damit Zerrbilder unserer nach Sinnlichkeit lechzenden Spaßgesellschaft, in der wir immer mit einem Auge im Virtuellen festhängen. Umso schwerer fällt uns die Konfrontation mit der physischen Realität, die so ganz ohne Fotofilter doch einige Imperfektionen aufweist. Und deshalb schwingen in diesen Bildern bei all der Freude an den grellen Farben auch die Melancholie und der Tod mit. Wissend, dass der Abschied naht, reizen Arndts Figuren ihre Sinne. Sie vertreiben sich die Zeit bis zum Ende mit schrillen Trivialitäten, sind erregte Sisyphusse, die sich in der glitzernden Unzulänglichkeit suhlen.
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Jeff Wall
AppearanceWeiterlesenEin neuer Blick auf das Werk des Fotokünstlers
Das Markenzeichen von Jeff Wall (geb. 1946 in Vancouver, lebt und arbeitet in Vancouver) sind großformatige Dialeuchtkästen, auf denen er sorgfältig komponierte Szenen wie Film-Stills präsentiert. Der studierte Kunsthistoriker knüpft mit seinen Werken vielseitige Verbindungen zur Kunstgeschichte und wird aufgrund seiner aufwendigen Inszenierungen immer wieder mit den Meistern der Moderne verglichen. Mit einem besonderen Fokus auf Konstellationen, die das fotografische Medium in Form einer Spurensuche präsentieren, ermöglicht das Buch einen neuen Blick auf Arbeiten des Künstlers, die bisher selten in Ausstellungen gezeigt wurden.
Jeff Wall studierte Kunstgeschichte an der University of British Columbia, Vancouver, sowie am Courtauld Institute of Art, London. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Museum of Modern Art, New York, in der Tate Modern, London, und im Art Institute of Chicago ausgestellt. 2008 erhielt er den Audain-Preis für sein Lebenswerk.
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Jorinde Voigt
Trust42€ In den WarenkorbJorinde Voigt (geb. 1977 in Frankfurt am Main, lebt und arbeitet in Berlin), erklärte zum Titel des Buches: „Trust ist ein Hybrid aus dem Wunsch danach und der Entscheidung dafür“. Voigt hat sich entschieden, ihre Werke, die sie von Mai 2019 bis Frühjahr 2021 realisiert hat, unter dem Zeichen des Vertrauens, der Verbundenheit, der Zuverlässigkeit und der Integrität zusammenzustellen. Viele der präsentierten Arbeiten stellen sich in die Kontinuität derjenigen aus der Publikation Immersion, worin Voigts Werke aus der Periode 2018–2019 veröffentlicht sind. In dem umfangreichen Band Trust werden neben den Papierarbeiten, für die sie bekannt ist – hier in ein Pigmentbad eingetaucht und anschließend mit Pastell, Tinte, Tusche, Ölkreide und Blattgold bearbeitet – auch Skulpturen und Mobiles gezeigt.
Jorinde Voigt studierte ab 1996 Philosophie und neuere deutsche Literatur an der Universität Göttingen. 1998 wechselte sie nach Berlin und studierte Soziologie, Philosophie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1999–2003 studierte sie Kunst im Bereich Multimedia an der Universität der Künste bei Christiane Möbus und Bildende Kunst und Fotografie bei Katharina Sieverding, deren Meisterschülerin sie 2004 wurde. 2014–2019 war sie Professorin für konzeptuelle Zeichnung und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 2019 ist sie Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
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Lovis Corinth
Meister der Farbe – Meister der Grafik35€ In den WarenkorbLovis Corinth (geb. 1858 in Tapiau, Ostpreußen, gest. 1925 in Zandvoort, Niederlande) zählt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Er wird aber auch als Vorläufer des Expressionismus bezeichnet, was mit seiner impulsiven und leidenschaftlichen Malerei und Zeichnung ebenso zusammenhängt wie mit der Übersteigerung der Formen, mit denen er seelische Befindlichkeiten und Emotionen zum Ausdruck bringt. Neben einem bedeutenden malerischen Werk und zahlreichen Zeichnungen und Aquarellen hat er ein über 1000 Blätter umfassendes druckgrafisches Œuvre hinterlassen. In den Gemälden wie in den Radierungen und Lithografien setzt sich Corinth mit den gleichen Themen auseinander: mythologische und religiöse Motive, Aktdarstellungen, Stillleben, Landschaften sowie Porträts von seiner Familie und guten Freunden. Darüber hinaus findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Selbstbildnis im Medium der Grafik statt.
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Aline Schwibbe
Now It’s Dark28€ In den WarenkorbAline Schwibbe (geb. 1988 in Hamm, lebt und arbeitet in Berlin) studierte sowohl Psychologie als auch Kunst und ihr Interesse gilt dem zyklischen Charakter von Geschehen und Erleben—in der Erinnerung, in Träumen und im realen Jetzt. Ihre filmischen, fotografischen und mixed media Sequenzen wirken oft wie der Dunkelheit entrissene Ereignisfragmente, die beim Versuch der Sichtbarmachung mehrfachbelichtet wurden.
Die erste Monografie der Künstlerin erscheint anlässlich ihrer Einzelausstellung Now It‘s Dark im EIGEN+ART Lab Berlin. Das Buch stellt Schwibbes umfangreiche multidisziplinäre Praxis vor, die neben Zeichnung, Fotografie und Video auch Skulptur, Animation, Toninstallationen, und Projekte mit Textilien einschließt.
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Art in a Conflicted World
34€ In den WarenkorbTranseuropäische Perspektiven im Zeitalter kultureller Fragmentierung
Nach der Jahrtausendwende hat sich ein großer Teil der Welt zu einem zunehmend instabilen und dissonanten Raum entwickelt. In vielen Bereichen prägen Brüche unsere soziokulturellen und politischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund zeigt Art in a Conflicted World kritische Positionen von Künstler*innen und Autor*innen aus der Ukraine, aus Russland und aus Großbritannien – Regionen, die sich in außergewöhnlichen Konflikt- und Umbruchsituationen befinden. Die Publikation bringt diese differenzierten Zustände sozialer Dissonanz offen zum Ausdruck und spiegelt sie in verschiedenen künstlerischen und literarischen Fragen und Antworten. Sie sind das Ergebnis eines interdisziplinären Stipendienprogramms der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, in dem künstlerische und kulturelle Erkenntnisse gewonnen, der Umgang mit Komplexität erprobt und Modelle für die Zukunft über Ländergrenzen hinweg entwickelt werden.
Die Publikation präsentiert Arbeiten von Sarah Dobai, Nikita Kadan, Ali Eisa und Sebastian Lloyd Rees (Lloyd Corporation) sowie Texte von Alissa Ganijewa und Tanya Zaharchenko.
Das Projekt wurde begleitet von Wolfgang Tillmans, Tom McCarthy, Katharina Raabe und Mark Gisbourne und gefördert vom Auswärtigen Amt.
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Der tanzende Blick
Roman Novitzkys Stuttgarter BallettWeiterlesenSchwerelosigkeit, Grazie, Emotion
Die Fotos von Roman Novitzky (geb. 1984 in Bratislava) offenbaren das gesamte Vokabular des Tanzes und transportieren doch viel mehr als das. Mit seiner Kamera dokumentiert der Erste Solist des Stuttgarter Balletts auch verborgene Momente bei der Probe, aus der Garderobe oder von der Seitenbühne und öffnet dem Betrachter damit die Tür zu einem ganz eigenen Kosmos. Er schaut der Compagnie des Stuttgarter Balletts hautnah über die Schulter, zeigt auch Schweiß und Anspannung, Zweifel und Euphorie. Roman Novitzkys erste Monografie umfasst mehr als sechzig Fotos. Sie steht nicht nur für seine beiden großen Leidenschaften, sondern beschreibt zugleich seine fotografische, durch jahrelange Tanzerfahrung geformte Herangehensweise, die dem Betrachter vertraute Einblicke in sein alltägliches Umfeld gewährt.
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Fahar Al-Salih
Jenseits von Märchen39€ In den WarenkorbBrücken zwischen Ost und West
Schutz und Heimat sowie ihr Verlust sind zentrale Themen in den Arbeiten von Fahar Al-Salih (geb. 1964 in Belgrad, lebt und arbeitet in Karlsruhe). Aufgewachsen in Kuwait, eine klassische Künstler:innenausbildung somit undenkbar, wandte Al-Salih sich erst spät der Kunst zu. Er studierte unter anderem bei Markus Lüpertz und wurde Meisterschüler von Hermann Nitsch. Sich selbst als „Brückenbauer“ zwischen dem arabischen und europäischen Kulturraum betrachtend, setzt sich Al-Salih mit den verschiedenen Lebensrealitäten einer von zahlreichen Stationen geprägten Biografie auseinander. Sein Werk ist ebenso wenig linear wie sein Lebenslauf und von Sujets geprägt, zu denen er immer wieder zyklisch zurückfindet. Erstmals wird mit dieser Publikation Einblick in das Schaffen Al-Salihs und seinen Ausdruck von individueller Sehnsucht, Geborgenheit sowie politischer und gesellschaftlicher Umbrüche gegeben. Ihm gelingt darin eine intelligente Verwebung zwischen globalen Perspektiven und migrantischer Realität.
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Dietmar Lutz
Ein Jahr40€ In den WarenkorbTag um Tag
Ein Jahr lang, von August 2020 bis August 2021, hat Dietmar Lutz (geb. 1968 in Ellwangen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) jeden Tag ein Bild gemalt oder eine Zeichnung gemacht, in denen Momente seines Alltags zu sehen sind. Alle 365 Arbeiten sind in chronologischer Reihenfolge entweder direkt oder auf Fotografien im Umfeld ihrer Entstehung abgebildet. Sie lassen das Jahr aus einer radikal subjektiven Perspektive Revue passieren. Die Gemälde halten Erinnerungen fest, sind aber jeweils aus einer bestimmten Situation heraus entstanden, ohne dieser zwangsläufig Ereignishaftigkeit zuzuschreiben. Der Künstler beobachtet sich selbst in seiner Welt und definiert seine Rolle in ihr. Das Malen als tägliche Aufgabe scheint die Zeit zu strukturieren, nicht umgekehrt. Jedes Bild erschließt einen neuen Raum, in dem die unterschiedlichen Facetten der Zeit sinnlich erfahrbar werden.
Dietmar Lutz studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist für seine großformatigen Gemälde bekannt, in denen er Alltagssituationen beschreibt und Referenzen zur Film- und Literaturgeschichte kreiert. Lutz ist Mitbegründer des deutsch-britischen Künstlerkollektivs hobbypopMuseum, mit dem er unter anderem auf der 1. Athen Biennale, bei Deitch Projects in New York und in der Tate Britain in London ausgestellt hat.




















