




YAEL BARTANA
DAS BUCH DER MALKA GERMANIA
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| Herausgeber | Shelley Harten, Gregor Lersch, Jüdisches Museum Berlin |
| Autor(en) | Yael Berda, Sami Berdugo, Christina von Braun, Michael Brenner, Max Czollek, Shelley Harten, Alexander van der Haven, Elke Morlok, Cas Mudde, Griselda Pollock, Julia Roth, Lavie Tidhar |
| Gestaltung | Avi Bohbot, Gila Kaplan in Zusammenarbeit mit der Künstlerin |
| Umschlag | Hardcover in Leinen |
| Maße | 24 x 34 cm |
| Seitenzahl | 200 |
| Abbildungen | 130 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-96912-016-3 |
Sie ist die Hoffnung. Sie ist die Anführerin. Sie ist der Messias. Sie ist Geschichte. Sie ist Fake.
Die Videokünstlerin Yael Bartana (geb. 1970 in Kfar Yehezkel, Israel; lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin) erkundet in ihren Arbeiten die Bildsprache von Identität und Gedenkpolitik. Zentral ist dabei das Hinterfragen kollektiver politischer und religiöser Heilserwartungen. Mit der Videoinstallation Malka Germania – hebräisch für „Königin Deutschland“ – schafft Bartana alternative Realitäten aus der deutsch-jüdischen Vergangenheit und Gegenwart, die Szenen des kollektiven Unbewussten an die Oberfläche befördern. Diese Publikation begegnet der Epiphanie der weiblichen Heilsgestalt Malka Germania in fünf Kapiteln, die dabei dem Layout des Talmuds folgen, der zentralen Schrift des rabbinischen Judentums. Es spiegelt die im Kunstwerk verbildlichte vielstimmige Komplexität, Nuancierung und Ambivalenz und verdeutlicht: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Das Buch enthält ein Interview mit der Künstlerin sowie Texte von Sami Berdugo, Christina von Braun, Michael Brenner, Max Czollek und weiteren. Es erscheint anlässlich der Ausstellung Yael Bartana – Redemption Now im Jüdischen Museum Berlin.
Yael Bartana studierte an der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, an der School of Visual Arts, New York, und an der Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam. Ihre Arbeiten sind weltweit präsent und wurden unter anderem in Einzelausstellungen im Stedelijk Museum, Amsterdam, im Pérez Art Museum Miami und im Moderna Museet, Malmö, gezeigt.
Weitere Bücher
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Michel Majerus 2022
49€ In den WarenkorbMichel Majerus (1967–2002) zählt zu den interessantesten Malern seiner Generation und hinterließ ein einzigartiges und vielschichtiges Werk, das bis heute hochaktuell ist. In seinen Arbeiten zitiert er Phänomene der Alltagskultur wie Comics, Werbung und Computerspiele ebenso wie kunsthistorische Vorläufer von Minimal bis Pop Art. Dabei dekontextualisierte er die verschiedenen Bildelemente und band sie in neue Bedeutungskontexte ein, indem er sie beispielsweise mit kunsthistorischen Referenzen auf die gleiche Ebene setzte.
Zwanzig Jahre nach seinem Tod zeigt eine deutschlandweite Ausstellungsreihe verschiedene Werkphasen und Aspekte seines Schaffens. In fünf Einzelausstellungen im KW Institute for Contemporary Art, dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.), dem Kunstverein in Hamburg, dem Michel Majerus Estate sowie in der Galerie neugerriemschneider in Berlin wird das Œuvre von Michel Majerus in einem noch nie dagewesenen Umfang gewürdigt.
Parallel dazu präsentieren dreizehn Museen Werke von Michel Majerus aus ihren Sammlungsbeständen: Ludwig Forum, Aachen, Kunsthalle Bielefeld, Kunstmuseum Bonn, Museum Folkwang, Essen, Sprengel Museum Hannover, Museum Ludwig, Köln, Kunsthalle Mannheim, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Neues Museum Nürnberg, Saarlandmuseum – Moderne Galerie, Saarbrücken, Kunstmuseum Stuttgart, Staatsgalerie Stuttgart und Kunstmuseum Wolfsburg.
Die umfassende Publikation zur Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 beinhaltet drei Essays und zwei Künstlerbeiträge sowie eine Bilddokumentation der Ausstellungen und Sammlungspräsentationen, ergänzt um die Vita und Ausstellungshistorie von Michel Majerus mit fotografischem Archivmaterial.
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Konrad Mühe
Guide38€ In den WarenkorbEin Künstlerbuch als „optische Illusion“
Die Arbeiten von Konrad Mühe (geb. 1982 in Karl-Marx-Stadt, lebt und arbeitet in Berlin) befragen unsere Identitätskonstruktionen, indem sie ihre techno-medialen Bedingungen offenbaren und ihnen ein Eigenleben der Objekte gegenüberstellen. Ihr formales Grundprinzip ist die installative Verschränkung von Skulptur und digitalem Bewegtbild. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Projektor und dem räumlichen Zusammenspiel von Sockel bzw. Aufhängung und Projektionsfläche. Will die klassische Black Box in Kino und Ausstellungsraum den technischen Apparat zugunsten einer immersiven Bilderfahrung verschwinden lassen, tritt er hier in den Vordergrund und entfaltet sich als Skulptur und Installation im Raum. Mühes Arbeiten unterlaufen aber auch die konventionelle Zeigeordnung im White Cube, weil als eigentliches künstlerisches Medium und Thema der Vorgang der Projektion selbst erscheint. Im vorliegenden Guide werden Mühes Projekte dargestellt und beschrieben.
Konrad Mühe war Meisterschüler von Hito Steyerl und studierte an der Universität der Künste, Berlin, sowie an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seine Arbeiten waren bei zahlreichen Filmfestivals und Ausstellungen zu sehen, darunter die 61. Berlinale, die Kunsthalle Düsseldorf und das Museum für Moderne Kunst Moskau.
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Emil Nolde
A Critical Approach by Mischa Kuball40€ In den WarenkorbSichtbares und Nicht-sichtbares
Mischa Kuball (geb. 1959 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Düsseldorf) untersucht öffentliche und institutionelle Räume und die sie bestimmenden gesellschaftlichen und politischen Diskurse. Auf Einladung der Draiflessen Collection und begleitet von der Nolde Stiftung hat sich der Konzeptkünstler mit dem Maler Emil Nolde (1867–1956) auseinandergesetzt und die Werkgruppe Nolde/critique/Kuball geschaffen. Immer wieder entzieht Kuball den Werken Noldes ihre Farbe, für die der Expressionist so berühmt geworden ist, fordert die Betrachterhaltung heraus und thematisiert Wahrnehmung sowie ihre Prozesse. Entsprechend in Schwarz-Weiß angelegt, richtet das Buch die Aufmerksamkeit nicht nur auf das, was ein Bild zeigt, sondern auch darauf, wie Strukturen und Ordnungen sichtbar werden.
Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor für Public Art an der Kunsthochschule für Medien Köln und assoziierter Professor für Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung/ZKM Karlsruhe.
Hinweis: Diese Publikation erscheint in deutscher, englischer und niederländischer Fassung. Bitte geben Sie bei der Bestellung an, welche Ausgabe gewünscht ist. Nutzen Sie hierfür das Anmerkungsfeld auf der Kassenseite.
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MK Kaehne
Π = 3,1415935€ In den WarenkorbDie Biografie des Konzeptkünstlers MK Kaehne (geb. 1963 in Vilnius, lebt und arbeitet in Berlin) oszilliert zwischen Vilnius, Moskau und Berlin. Vom russischen Konstruktivismus geprägt, zeichnet und baut er Koffer-Skulpturen in Warenhausästhetik, eine Umkehrung des Readymade-Prinzips. Sein Schwerpunkt verlagert sich allmählich vom Formalen zum Psychologischen, hin zu lebensgroßen Figuren wie It’s me (2023): eine hyperrealistische Nachbildung seiner selbst, kopfüber im Schlamm liegend, daneben ein Gartenzwerg. Kaehne arbeitet streng analytisch, die Ergebnisse aber sind voller Tragik und Ironie. Absichtslose Zeichnungen, in denen Biografisches, Dadaistisches und Politisches verschmelzen, begleiten sein Oeuvre. Ein Gesamtkunstwerk, das die persönliche wie gesellschaftliche Entwicklung nachzeichnet.
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Harte Zeiten
Ciężkie Czasy34€ In den WarenkorbSich global verdichtende, politische und gesellschaftliche Herausforderungen sind für Künstler und Künstlerinnen immer auch lohnende Betätigungsfelder und mitunter erwachsen daraus antizipative Lösungsansätze.
Harte Zeiten – Ciężkie Czasy ist eine Kooperation des Künstlerbunds Baden-Württemberg, dem Port25 – Raum für Gegenwartskunst in Mannheim und der Galeria Miejska bwa in Bydgoszcz, Polen, mit Arbeiten von insgesamt zehn polnischen und zehn deutschen zeitgenössischen Künstler:innen. Unter dem Aspekt der „Grenzenlosigkeit der Kunst“ regt die Publikation mit Statements von und der Dokumentation des im September 2021 ausgerichteten Symposiums dazu an, über Kulturbedingungen und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten in beiden Ländern und über diese hinaus zukunftsweisend nachzudenken.
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Barthélémy Toguo
10€ In den WarenkorbBarthélémy Toguos Kunst ist ein Ruf nach Gemeinschaft und Liebe und dabei alles andere als naiv. Mit seinen Malereien, Grafiken, Skulpturen, Performances und Installationen verweist er explizit auf die Themen Kolonialismus, Migration und Ungleichheit, er richtet unseren Blick auf die Verheerungen, die der Mensch anrichtet, auf das Sterben der Natur und von Kulturen. Es wäre ihm aber zu einfach, in diesem Abgrund zu verharren. Stattdessen möchte er mit seinen Arbeiten nicht-hierarchische Verknüpfungen herstellen, er möchte, wie er selbst sagt, eine „Welt der Solidarität und Großzügigkeit“ errichten, die kein Ego und keine Identität kennt, eine Gemeinschaft aller Lebensformen, die gedeihen und vergehen, auf dass aus deren Überresten wieder neue Wesen sprießen – Endless Blossoms. Seine Wortwahl und die Ästhetik der in diesem Katalog vereinten Arbeiten lassen erahnen, dass er damit nicht alleine ist. Er steht an der Seite von Ellen Gallagher, Wangechi Mutu, Louise Bourgeois, Marlene Dumas und Kiki Smith. Mit ihnen und mit uns allen entwirft Toguo eine farbenfrohe Zukunft, ein Universum der überbordenden Energie und Lebensfreude.
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Jan Zöller
Keine Zeit zum Baden38€ In den WarenkorbDie Kunst von Jan Zöller (geb. 1992 in Haslach im Kinzigtal, lebt und arbeitet in Karlsruhe) steckt voller persönlicher Bezüge und Erfahrungen, die er in seine ganz eigene Bildsprache übersetzt. Seine Gemälde sind bühnenartige Arrangements aus einem vielgestaltigen Fundus an Motiven. Zöllers erster Monografie Keine Zeit zum Badenpräsentiert neue raumbezogene Werke wie eine schwebende, blau gekachelte Installation aus der gleichnamigen Ausstellung in der Städtischen Galerie Ostfildern sowie Videos und großformatige Gemälde aus der Werkgruppe Badebrunnen, die zwischen 2019 und 2022 entstanden. Die dargestellten Wannen verweisen auf private Momente der Entspannung und die Brunnen auf den „ewigen Kreislauf“ der Natur. Der Titel Keine Zeit zum Baden bezieht sich somit auf die Sujets der Arbeiten, aber auch auf das Dilemma, die richtige „Work-Life-Balance” zwischen Leben, Arbeit und Berufung zu finden.
Jan Zöller studierte von 2012 bis 2017 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Marijke van Warmerdam und Leni Hoffmann und 2016 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris bei Jean-Marc Bustamante. 2018 erhielt er den Bundespreis für Kunststudierende der Bundeskunsthalle, Bonn, und 2021 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.
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JOHN BOCK
AURAAROMA-Ω-BEULE42€ In den WarenkorbDas Augmented Reality-Buch für John Bock
John Bock (geb. 1965 in Gribbohm, lebt in Berlin) zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Performance- und Videokünstlern. In seinen von Komik und Absurdität geprägten Arbeiten setzt der Künstler Sprache, menschliche Körper, Objekte des Alltags und Räume in eigentümliche Beziehungen. Mit der Installation LiquiditätsAuraAromaPortfolio gelang ihm 1998 auf der ersten Berlin Biennale der internationale Durchbruch. Zusammen mit seiner Arbeit Voll die Beule von 2013 wird sie nun in die Sammlung der Kunsthalle Mannheim aufgenommen. Das Buch kontextualisiert dabei nicht nur, sondern lässt die Betrachterin und den Betrachter mittels eigens entwickelter App und Augmented Reality direkt in die Performances eintauchen, in denen der Kopf des Künstlers auftaucht und ein befüllter Gummihandschuh ausläuft. Ein völlig neuer Zugang zu den Werken von John Bock, verpackt in einem vom Künstler entworfenen Paar Socken.
John Bock studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und lehrt seit 2004 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Professor für Bildhauerei. Er war Teilnehmer der 55. Biennale di Venezia und ist mit Einzelausstellungen weltweit präsent, unter anderem in der Berlinischen Galerie, im Contemporary Austin, Texas, im Barbican Centre, London und im Städel Museum, Frankfurt.
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Chiharu Shiota
The Unsettled Soul48€ In den WarenkorbDie japanische Künstlerin Chiharu Shiota (geb. 1972 in Osaka, lebt und arbeitet in Berlin) ist für ihre unverwechselbare Bildsprache bekannt, die Zeichnung, Performance, Skulptur und Installation miteinander verbindet und sich mit grundlegenden menschlichen Anliegen auseinandersetzt. Mit ihren großformatigen Fadeninstallationen, in die sie eine Vielzahl von Alltagsgegenständen und Erinnerungsstücken einbezieht, schafft sie kraftvolle Environments, die ein Gefühl von Nostalgie, persönlicher Geschichte und kollektiver Erinnerung hervorrufen. Der Katalog begleitet die Ausstellung The Unsettled Soul, die erste Präsentation der Künstlerin in der Tschechischen Republik. Neben einer ausführlichen Fotodokumentation der Ausstellung in der Kunsthalle Praha enthält die Publikation einen Essay von Jason Waite über Shiotas frühe Arbeiten sowie ein von der Herausgeberin Christelle Havranek geführtes Interview mit der Künstlerin über ihre zentralen Themen und die Entstehung der Prager Ausstellung.
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ODOR
Immaterielle Skulpturen40€ In den WarenkorbOdor wirkt unmittelbar. Gerüche wecken in uns Gefühle, Stimmungen und Erinnerungen. Sie überlagern andere Sinne und beeinflussen unsere Wahrnehmung stärker, als uns bewusst ist. Düfte schaffen Nähe und Distanz zugleich. Sie schreiben sich in unser Gedächtnis ein und festigen unsere Erfahrungen. Dennoch bleibt ihre Existenz im Raum unsichtbar und der Akt des Riechens flüchtig.
Die Publikation Odor – Immaterielle Skulpturen widmet sich der Macht der Gerüche. In kuratorischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen werden unterschiedliche Perspektiven auf dieses flüchtige Ereignis eröffnet. Sie beschäftigen sich mit dem Geruchssinn und den Eigenschaften des Immateriellen. Von den Künstler*innen konzipierte Künstler*innenseiten liefern weitere Informationen, Bilder und Kontexte zu den einzelnen Werken, die Geruch als Riech-und Raumerfahrung in den Mittelpunkt des Kunsterlebens stellen. Die Arbeiten bewegen sich im Spannungsverhältnis von Zeit und Raum, Individuum und Gemeinschaft, Bewusstsein und Unterbewusstsein, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Alltäglichem und Wunderbaren, Selbstempfinden und Fremdwahrnehmung, An- und Abwesenheit, Leben und Tod.
Künstler:innen: Jason Dodge, Carsten Höller, Koo Jeong A, Oswaldo Maciá, Teresa Margolles, Pamela Rosenkranz, Sissel Tolaas, Clara Ursitti, Luca Vitone
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auf Erkundung
Anne Deuter und Monika Supé25€ In den WarenkorbEin Dialog über die Zeit
Die beiden Künstlerinnen Anne Deuter (geb. 1986 in Halle, lebt und arbeitet in Halle) und Monika Supé (geb. 1967 in München, lebt und arbeitet in München) suchen selbsterkundend Wege, um Körper, Raum und Zeit erfahrbar zu machen. In der Auseinandersetzung mit formalistischen Elementen entwickeln sie ihre kompositorischen Praxen in Grafit und Tusche sowie in Wort und Bild. Im Zusammenspiel mit ausgewählter zeitgenössischer Lyrik eröffnet die Publikation neue Perspektiven auf die Bedeutung von Zeitlichkeit.
Anne Deuter studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ihr Studium setzte sie mit Schwerpunkt Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle fort. Monika Supé studierte Architektur an der Technischen Universität München und promovierte zum Thema des visuellen Wahrnehmungstrainings an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seit 1995 lehrt sie im Gestaltungsbereich an verschiedenen Hochschulen.
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FINALE
DIRECTOR’S CUT. EINBLICKE IN DAS WACHSEN EINER SAMMLUNG25€ In den WarenkorbDie schönste Aufgabe …
Seit 1994 leitet Britta Erika Buhlmann als Direktorin die Geschicke des Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, das sie im Frühjahr 2022 verlassen wird. In den 28 Jahren ihrer Tätigkeit hat sie die Kunstsammlung des Museums ausgebaut und entscheidend geprägt. So wurde die klassische Moderne mit bedeutenden Werken von Otto Dix, Hermann Scherrer und Karl Buchheister verstärkt, die Skulpturenabteilung um wichtige Positionen von François Morellet, Martin Willing, Werner Pokorny und anderen ergänzt und ein neuer Sammlungsbereich mit Arbeiten amerikanischer Künstler wie Eric Levin, Kiki Smith, Charles Pollock und Richard Pousette-Dart etabliert. Nicht wenige Künstlerinnen und Künstler wurden im mpk erstmals in einem deutschen oder sogar europäischen Publikum vorgestellt, dazu gehören Carmen Herrera, Pierrette Bloch, Eva Jospin und Nobuyuki Tanaka.
Im vorliegenden Buch stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des mpk ihre Sicht auf ausgewählte Werke vor und erzählen so eine subjektive Geschichte vom Umgang mit den Arbeiten, die dem Museum den Ruf „Haus der Entdeckungen“ eingebracht haben.
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Liam Gillick
Filtered Time (DEUTSCH)28€ In den WarenkorbDer Bildhauer und Objektkünstler Liam Gillick (geb. 1964 in Aylesbury, UK, lebt und arbeitet in New York) hat für die historischen Räume des Pergamonmuseums eine Intervention mit dem Titel Filtered Time geschaffen. Mit Licht- und Farbprojektionen sowie Klangbildern vermittelt er 6.000 Jahre Kulturgeschichte als immersive Raumerfahrung. Gillick lässt die ikonische Prozessionsstraße und das Ischtar-Tor Babylons, die monumentalen Skulpturen von Tell Halaf und andere Exponate in einen Dialog treten und erzeugt so über alle historischen Perioden hinweg neue Bedeutungsebenen. Das erste gemeinsame Projekt des Berliner Vorderasiatischen Museums und des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart präsentiert damit ein einzigartiges visuelles und sensorisches Erlebnis. Die vom Künstler selbst gestaltete Publikation gibt nicht nur die farbgewaltige Inszenierung wieder, sondern auch einen Einblick in die wechselvolle Historie des fast hundert Jahre alten Museums.
Liam Gillick studierte 1983–1984 am Hertfordshire College of Art und 1984–1987 am Goldsmiths, University of London. Gillicks umfangreiches publizistisches Werk umfasst Essays, Kritiken, fiktionale Texte und theaterähnliche Szenarien
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Jenny Michel
Doors, Windows and Cells38€ In den WarenkorbDie Überreste unserer Gesellschaft
Seit rund zwei Jahrzehnten beschäftigt sich die Künstlerin Jenny Michel (geb. 1975 in Worms; lebt und arbeitet in Berlin) mit kleinsten Teilchen wie Staub, Spinnweben und elektromagnetischen Feldern im Raum. Ihre Faszination für Wissensordnungen, Symbole und Utopien zeigt sich in Installationen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, die in raumgreifenden Gesamtkompositionen ausgestellt werden. Michel lässt ihre fantastischen Weltfragmente aus Papier, Klebeband, Heftklammern und anderen industriell gefertigten Kleinteilen zu verstörend dichten Strukturen wachsen – das menschliche Wissen wird zum Zivilisationsschrott, dessen Lesbarkeit sich unter Schichten von Bedeutung, Umschreibungen und Überlagerungen verliert. Die umfangreiche Monografie präsentiert die wichtigsten Werkgruppen der Künstlerin und neue Arbeiten auf Papier.
Jenny Michel studierte an der Kunsthochschule Kassel und an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Arbeiten waren unter anderem im Museum Wiesbaden, in der Draiflessen Collection, in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt und in der Berlinische Galerie zu sehen. 2010 wurde Michel mit dem HAP-Grieshaber-Preis ausgezeichnet.
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Cornelia Baltes
Dingbats44€ In den WarenkorbDie Malereien und Installationen von Cornelia Baltes (geb. 1978 in Mönchengladbach, lebt und arbeitet in Berlin) bewegen sich an der Grenze von Abstraktion und Figuration. Ihre Bilder basieren auf Beobachtungen des Alltäglichen wie Kleidung, Körperteilen oder Gesichtsausdrücken und sind auf einfache Linien und Formen reduziert. In kräftigen Farben und gestische Flächen deuten sie eine Erzählung im Bildraum an. Baltes arbeitet mit ruhig modulierten Farbverläufen, auf die sie dicke, selbstbewusste Zeichen setzt. Dabei hinterfragt sie oftmals die Funktion eines Gemäldes, indem sie über das Rechteck der Leinwand hinaus auf die Wand malt oder es als eigenständiges Objekt frei im Raum aufhängt oder auf den Boden legt. Die Arbeiten sind eine Mischung aus Pop- und Minimal-Art, die mit ihrer Intensität und Dynamik und manchmal mit einem humorvollen Augenzwinkern jede und jeden in ihren Bann ziehen.
Die vorliegende Publikation ist die erste umfassende Monografie zum Werk der Künstlerin.
Cornelia Baltes studierte 2000–2003 an der Bergischen Universität Wuppertal und 2003–2006 an der Folkwang Universität der Künste in Essen, 2009–2011 setzte sie ihre Ausbildung an der Slade School of Fine Art in London fort.
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Karin Hochstatter
gegengerade20€ In den WarenkorbEine Provokation des Sehens zwischen Fläche und Tiefe
Karin Hochstatter (geb. 1960 in Köln, lebt und arbeitet in Köln) thematisiert in ihren Arbeiten Formen und ihre Auflösung sowie die dadurch entstehenden Wahrnehmungsmechanismen. Alltägliche Gebrauchsmaterialien aus hochtechnisierten Produktionsprozessen, wie Baustoffe oder Folien, werden zu fragilen und expansiven Gebilden, die unser Sehen und unsere Vorstellung von Skulptur hinterfragen. Das Buch dokumentiert ihre neueren Arbeiten aus den Jahren ab 2012, die stets als singuläre Ereignisse im Raum existieren und kein zweites Mal in der gleichen Art und Weise in Erscheinung treten.
Karin Hochstatter studierte Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und Philosophie an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf. Seit 1998 ist sie als Gastprofessorin und Lehrbeauftragte in Deutschland und den USA tätig.
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Language/Text/Image
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Gabriel Vormstein
40€ In den WarenkorbGabriel Vormstein (geb. 1974 in Konstanz; lebt und arbeitet in Berlin) erforscht die Themen Vergänglichkeit, Zeitlichkeit und Scheitern in einer einzigartigen Bildsprache. Er verwendet vorwiegend Zeitungspapier als Malgrund oder kombiniert gefundene Äste und andere vegetabile Materialien zu Installationen. Diese „armen“ Materialien untergraben die in der westlichen Kultur vorherrschende Vorstellung der Konservierung eines Kunstwerks auf dauerhafte Präsenz. Mit unterschiedlichen adaptierten Stilen und Symbolen verweist auch seine Malerei auf das Entstehen und Verschwinden von kunsthistorischen und kulturellen Strömungen.
Das 300 Seiten umfassende Buch bietet einen bildreichen Überblick über Gabriel Vormsteins künstlerisches Schaffen der letzten zwanzig Jahre und gibt einen atmosphärischen Einblick in die Thematik und Arbeitsweise des Künstlers. Den Text schrieb Gean Moreno, der die künstlerische Arbeit Vormsteins so charakterisierte: „Gabriel Vormsteins Gemälde und Skulpturen zeigen sich in einem Zustand vergänglicher Artefakte, als ob für sie (und vielleicht auch für uns) keine andere Art der Existenz möglich wäre.“
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Vanessa Henn
Same Same35€ In den WarenkorbVanessa Henn (geb. 1970 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin) verbindet in ihren Objekten und Installationen formale Reduktion mit spielerischer Komik. Ihre Treppengeländer aus den unterschiedlichsten Materialien ziehen sich Wände entlang, ragen in Räume hinein, zeichnen Spiralen, markieren Linien oder Schwünge und beziehen oft die Betrachtenden mit ein. An der Grenze von Architektur und Skulptur finden sich in ihrem Werk aber nicht nur Handläufe, sondern auch Brücken, Treppen und Zäune. Sie alle bewegen sich im Spannungsverhältnis zwischen statischem Kunstwerk und seinem dynamischen Umfeld, das die Künstlerin dadurch auflöst, dass sie die Arbeiten ins Alltagsgeschehen einbindet. Ein Geländer, das in Gegenrichtung zur Treppe verläuft oder unvermittelt in der Decke oder im Boden endet, ist seiner Funktionalität enthoben und kein Helfer beim Gehen. Es ist eher ein Begleiter ins Imaginäre und Ungewisse. Und das macht die Kunst von Vanessa Henn so anziehend.
Das Buch präsentiert Vanessa Henns neueste Arbeiten aus den Jahren 2019-2023.
Vanessa Henn studierte 1992–2001 Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1995–1996 am Edinburgh College of Art und machte 1999–2000 den Master of Fine Art an der University of Canterbury School of Fine Art in Christchurch, Neuseeland.
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Art in a Conflicted World
34€ In den WarenkorbTranseuropäische Perspektiven im Zeitalter kultureller Fragmentierung
Nach der Jahrtausendwende hat sich ein großer Teil der Welt zu einem zunehmend instabilen und dissonanten Raum entwickelt. In vielen Bereichen prägen Brüche unsere soziokulturellen und politischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund zeigt Art in a Conflicted World kritische Positionen von Künstler*innen und Autor*innen aus der Ukraine, aus Russland und aus Großbritannien – Regionen, die sich in außergewöhnlichen Konflikt- und Umbruchsituationen befinden. Die Publikation bringt diese differenzierten Zustände sozialer Dissonanz offen zum Ausdruck und spiegelt sie in verschiedenen künstlerischen und literarischen Fragen und Antworten. Sie sind das Ergebnis eines interdisziplinären Stipendienprogramms der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, in dem künstlerische und kulturelle Erkenntnisse gewonnen, der Umgang mit Komplexität erprobt und Modelle für die Zukunft über Ländergrenzen hinweg entwickelt werden.
Die Publikation präsentiert Arbeiten von Sarah Dobai, Nikita Kadan, Ali Eisa und Sebastian Lloyd Rees (Lloyd Corporation) sowie Texte von Alissa Ganijewa und Tanya Zaharchenko.
Das Projekt wurde begleitet von Wolfgang Tillmans, Tom McCarthy, Katharina Raabe und Mark Gisbourne und gefördert vom Auswärtigen Amt.




















