






Sibylle Springer
Ferne Spiegel / Distant Mirrors
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| Herausgeber | Jessica Fritz |
| Autor(en) | Jessica Fritz, Christoph Grunenberg, Annekathrin Kohout, Martina von Meltzing, Jantje Schlaberg, Julia Voss |
| Gestaltung | Cabinet Gold van d’Vlies |
| Maße | 20 x 25 cm |
| Umschlag | Leinen-Hardcover |
| Seitenzahl | 112 |
| Abbildungen | 156 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-264-8 |
Die Malerei von Sibylle Springer (geb. 1975, lebt in Berlin und Bremen) widmet sich der Rolle von Frauen in der Kunstwelt des digitalen Zeitalters. Für ihre Portraitserie Feed malte sie bisher 40 Künstlerinnen, basierend auf fotografischen Selbstinszenierungen aus deren Instagram-Feeds. “Sind Soziale Medien Instrumente der Emanzipation oder führen sie gar zu neuen Formen der Objektifizierung?” (Kohout) Für Wait for It kopierte Springer Popstars aus dem Netz, aber benutzte ein die Leinwände oxidierendes Silber, das die ewig-jungen Ikonen vor unseren Augen altern lässt, gerade das, was digitale Imagekontrolle zu verhindern sucht. In neueren, textilen Objekten verknüpft Springer Künstlerinnen der Vergangenheit und Gegenwart. Dieses informative Buch begleitet ihre Ausstellung in der Kunsthalle Bremen.
Weitere Bücher
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Urban Art! Biennale® 2019
27,50€ In den WarenkorbDie weltweit bedeutendste Präsentation der Urban Art – 2019 zum fünften Mal gezeigt
Ihre Themen sind Stadt und urbaner Lebensstil, ihre Leinwände Mauern, Türen oder Fenster, ihre Künstler kosmopolitisch. Seit der Jahrtausendwende ist die Urban Art aus den unkommerziellen, oft illegalen Kunstformen Graffiti und Street-Art hervorgegangen. Zwar bedient sie sich der gleichen Stilmittel – Sprühen, Taggen, bewusstes Setzen von Farbnasen, Verwendung von Graffiti-Schriften etc. –, holt diese aber als beauftragtes Werk in den legalen Raum des Museums, der Galerie oder der Architektur. Die Urban Art Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte gilt als ihre größte internationale Werkschau. Fünfzig Exponate und 25 Installationen von hundert Künstlern zeigen neueste Entwicklungen und Positionen aus westlichen Metropolen ebenso wie aktuellen Brennpunkten weltweit.
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Nicola Staeglich
Color Light Matter Mind36€ In den Warenkorb„Diese Malerei entspricht der Ambition, Farbe in die Luft zu malen.“ (Ulrich Loock)
Nicola Staeglich (geb. 1970 in Oldenburg, lebt und arbeitet in Berlin) versetzt Farbe in einen Zwischenzustand von materieller Präsenz und atmosphärischem Strahlen. Sie inszeniert die Malerei als performative Handlung mit breiten Farbsetzungen oder als Rauminstallation mehrlagiger transparenter Farbbahnen. Color Light Matter Mind ist Staeglichs erste Monografie und setzt ihre aktuellen Arbeiten in Beziehung zu den früheren (1998–2021). Von den spiralförmigen Reliefs hin zu ihren Liquid Lights öffnet sie der Farbe eine neue Dimension.
Nicola Staeglich studierte an der Städelschule in Frankfurt, an der Kunstakademie Mainz und am Chelsea College of Art in London. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und ist seit 2015 Professorin für Malerei/Grafik an der Hochschule der bildenden Künste Essen. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland präsentiert und sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen.
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Jan Zöller
Keine Zeit zum Baden38€ In den WarenkorbDie Kunst von Jan Zöller (geb. 1992 in Haslach im Kinzigtal, lebt und arbeitet in Karlsruhe) steckt voller persönlicher Bezüge und Erfahrungen, die er in seine ganz eigene Bildsprache übersetzt. Seine Gemälde sind bühnenartige Arrangements aus einem vielgestaltigen Fundus an Motiven. Zöllers erster Monografie Keine Zeit zum Badenpräsentiert neue raumbezogene Werke wie eine schwebende, blau gekachelte Installation aus der gleichnamigen Ausstellung in der Städtischen Galerie Ostfildern sowie Videos und großformatige Gemälde aus der Werkgruppe Badebrunnen, die zwischen 2019 und 2022 entstanden. Die dargestellten Wannen verweisen auf private Momente der Entspannung und die Brunnen auf den „ewigen Kreislauf“ der Natur. Der Titel Keine Zeit zum Baden bezieht sich somit auf die Sujets der Arbeiten, aber auch auf das Dilemma, die richtige „Work-Life-Balance” zwischen Leben, Arbeit und Berufung zu finden.
Jan Zöller studierte von 2012 bis 2017 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Marijke van Warmerdam und Leni Hoffmann und 2016 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Paris bei Jean-Marc Bustamante. 2018 erhielt er den Bundespreis für Kunststudierende der Bundeskunsthalle, Bonn, und 2021 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds.
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Gabriel Vormstein
40€ In den WarenkorbGabriel Vormstein (geb. 1974 in Konstanz; lebt und arbeitet in Berlin) erforscht die Themen Vergänglichkeit, Zeitlichkeit und Scheitern in einer einzigartigen Bildsprache. Er verwendet vorwiegend Zeitungspapier als Malgrund oder kombiniert gefundene Äste und andere vegetabile Materialien zu Installationen. Diese „armen“ Materialien untergraben die in der westlichen Kultur vorherrschende Vorstellung der Konservierung eines Kunstwerks auf dauerhafte Präsenz. Mit unterschiedlichen adaptierten Stilen und Symbolen verweist auch seine Malerei auf das Entstehen und Verschwinden von kunsthistorischen und kulturellen Strömungen.
Das 300 Seiten umfassende Buch bietet einen bildreichen Überblick über Gabriel Vormsteins künstlerisches Schaffen der letzten zwanzig Jahre und gibt einen atmosphärischen Einblick in die Thematik und Arbeitsweise des Künstlers. Den Text schrieb Gean Moreno, der die künstlerische Arbeit Vormsteins so charakterisierte: „Gabriel Vormsteins Gemälde und Skulpturen zeigen sich in einem Zustand vergänglicher Artefakte, als ob für sie (und vielleicht auch für uns) keine andere Art der Existenz möglich wäre.“
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Couleur vivante 1957 — 2027
70 Jahre Lebendige Farbe in Wiesbaden36€ In den WarenkorbDrei Wiesbadener Orte der Kunst erinnern an die aufsehenerregende Ausstellung Lebendige Farbe — Couleur vivante, die 1957 zum Ausdruck eines neuen Lebensgefühls nach dem Zweiten Weltkrieg wurde. Acht deutsche und acht französische Positionen des Informel trafen in den ehrwürdigen Sälen des Städtischen Museums Wiesbaden erstmals aufeinander – und brachten gemeinsam eine radikale, gestische Kunst mitten in die Gesellschaft. Die ungezügelte Malerei irritierte, begeisterte, forderte heraus und veränderte den Blick darauf, was moderne Kunst sein und im Museum leisten konnte. 70 Jahre später greifen Museum Reinhard Ernst, Museum Wiesbaden und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden diese künstlerische Sternstunde gemeinsam auf und fragen, was von der damaligen Aufbruchsstimmung geblieben ist — und wie aktuell die Fragen nach Freiheit und dem Stellenwert moderner Kunst bis heute sind.
Künstler:innen: François Arnal, Camille Bryen, Jean Degottex, Claude Georges, Karl Otto Götz, Otto Greis, Simon Hantaï, Gerhard Hoehme, Heinz Kreutz, Judit Reigl, Bernard Schultze, Jaroslav Serpan, K.R.H. Sonderborg, Fred Thieler, Claude Viseux und Wilhelm Wessel
3 Ausstellungen 15.11.2026-11.4.2027:
Judit Reigl. Couleur vivante, Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden
Couleur vivante. Mit schönen Grüßen von Spinne und Bär!, Museum Wiesbaden
Vom Eigensinn der Wahrnehmung, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden
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Räume hautnah (DEUTSCH)
Draiflessen Collection32€ In den WarenkorbWir leben in Räumen, die wir nach unseren Vorstellungen formen. Unser Alltag hinterlässt dabei Spuren, die von unseren Gewohnheiten erzählen. Räume versprechen Schutz und Verortung, können aber auch das Gefühl der Enge hervorrufen. Wir verwachsen mit Räumen – sie wiederum werden zum Abdruck unserer Persönlichkeit. Umgekehrt gestalten Räume je nach Bauweise und Standort unser Dasein. RÄUME HAUTNAH versammelt künstlerische Positionen, die die Sphären von Mensch und Raum nicht unabhängig voneinander betrachten, sondern in komplexen Verflechtungsprozessen begreifen: als leibliche Erfahrung, emotionale Abhängigkeit oder instinktives Bedürfnis nach Schutz. Olesja Nein, die Kuratorin dieses Projekts, führt mit ihrem Katalogbeitrag in die Ausstellung ein und erläutert als Rundgang in Textform jede dieser künstlerischen Positionen näher, beschreibt den jeweiligen Wirkungsraum und gibt hilfreiche Informationen an die Hand. Philipp Zitzlsperger wiederum greift den in der Ausstellung wichtigen Aspekt des Abdrucks als auratisches künstlerisches Verfahren auf und erläutert dessen Herkunft und Bedeutung im Rückgriff auf die Vormoderne.
Künstler*innen: Absalon, Shannon Bool, Heidi Bucher, Eileen Gray, Do Ho Suh, Mary Mattingly, Tracey Snelling, Francesca Woodman
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Glückliche Tage
32€ In den WarenkorbWir sehen in Kontrasten. Schmerzfreiheit folgt auf den Schmerz, das Glück ist umso strahlender nach einer Phase des Unglücklichseins. Das Glück löst also das Unglück ab, ist vielleicht dessen Kompensation; auf jeden Fall sind sie als Antonyme (zumindest im Diesseits) nicht ohneeinander denkbar. Der Kontrast, den sie bilden, ist auch die Grundlage der Spannungen, die den Werken in diesem Katalog innewohnen. Mal leiten sie uns vom Gipfel des Glücks senkrecht in den Abgrund, in manchen Arbeiten sind die Steigung und das Gefälle aber auch so sanft, dass kein Scheitelpunkt auszumachen ist. Allen Positionen ist gemein, dass sie dem Menschen, einem sozialen Wesen, eine Resonanzerfahrung verschaffen. Glück und Unglück hallen zwischen der Kunst und den Betrachter*innen wider und hinterlassen dabei im besten Fall bei beiden einen langen wahrnehmbaren Abdruck. Beim Öffnen des Katalogs – einer papiergewordenen Metapher des Menschseins – schallt einem dieses heiter-melancholische Echo der Werke entgegen.
Künstler:innen: Rui Chafes, Tamara Eckhardt, Nan Goldin, Felix Gonzalez-Torres, Barbara Hammer, Carsten Höller, Ken Lum, Johanna von Monkiewitsch, Yoko Ono, Heike Weber, Stefan Wissel
Mit Beiträgen von: Yevgenia Belorusets, Nell Sophie Bender, Elias Bendfeldt, Laura Berestecki, Annabella Ernst, Annika Gaeth, Hristina Georgieva, Markus Heinzelmann, Malwin Kraßnigg, Max Florian Kühlem, Natascha Laurier, Martin Middeke, Navaz Roomi-Mirhosseini, Vanessa Joan Müller, Julia Neumann, Martin Paul, Caroline Planert, Maike Prause, Arne Rautenberg, Kira Sophie Röller, Gina Marie Schwenzfeier
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Menschheitsdämmerung – Kunst in Umbruchzeiten
37€ In den WarenkorbBuch und Ausstellung zeigen Werke aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Kunstmuseum Bonn im Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Gemeinsam ist den Arbeiten aus beiden Epochen ihr Entstehen in einer Zeit großer gesellschaftlicher und politischer Krisen und deren Reflektion. Damals die Veränderung des Lebens durch die industrielle Revolution, heute die Transformation unseres gesellschaftlichen Miteinanders durch Klimawandel, Kriege und politisches Erstarken rechter Ideologien. Kunst wird hierbei als Mittel der Befragung der Welt verstanden, das neue Denkanstöße gibt und damit auch gesellschaftlich agiert. Der Titel Menschheitsdämmerung ergab sich in Anlehnung an die gleichnamige Gedichtsammlung von Kurt Pinthus aus dem Jahr 1919, die die expressionistische Lyrik des noch jungen Jahrhunderts in vier Kapiteln zusammenfasst: „Sturz und Schrei“, „Liebe den Menschen“, „Erweckung des Herzens“, „Aufruf und Empörung“. Den Hauptessay zum Buch hat Florian Illies verfasst, der schon 2019 für die Neuausgabe von Menschheitsdämmerung – zum hundertjährigen Jubiläum der erfolgreichsten Lyrikanthologie der deutschen Literaturgeschichte – das Nachwort schrieb.
Künstler:innen:
Nevin Aladağ, Francis Alÿs, Kader Attia, Yael Bartana, Rebekka Benzenberg, Monica Bonvicini, Andrea Bowers, Heinrich Campendonk, Louisa Clement, Max Ernst, Georg Herold, Franz M. Jansen, Alexej von Jawlensky, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Max Liebermann, August Macke, Helmuth Macke, Goshka Macuga, Marie von Malachowski-Nauen, Carlo Mense, Zanele Muholi, Heinrich Nauen, Grace Ndiritu, Anys Reimann, Deborah Roberts, Daniel Scislowski, Paul Adolf Seehaus, Tschabalala Self, Monika Sosnowska, William Straube, Emma Talbot, Hans Thuar, Lawrence Weiner
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Unfolding Memories
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
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Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte
Der Briefwechsel38€ In den WarenkorbIntime Einblicke in eine Worpsweder Künstlerehe
Im ausgehenden 19. Jahrhundert zog es zahlreiche Maler in das Dorf am Weyerberg, gefolgt von jungen Malerinnen, die bei den ansässigen Künstlern Unterricht nahmen. Mit Fritz Overbeck (geb. 1869 in Bremen; gest. 1909 in Bröcken bei Vegesack) und Hermine Overbeck-Rohte (geb. 1869 in Walsrode; gest. 1937 in Bremen) gesellte sich zu den berühmten Worpsweder Künstlerehen Otto Modersohn und Paula Becker sowie Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff ein weiteres Paar hinzu. Sie alle repräsentierten gleichermaßen das Leben und Schaffen in der Künstlerkolonie und den Kampf um die Gleichberechtigung in der Kunstausübung. Die Beziehung Overbeck/Rohte zerbrach jedoch nicht, wie die der anderen beiden Paare, am Konflikt zwischen Kunst und Ehe, sondern hatte bis zum tragischen frühen Tod Fritz Overbecks Bestand. Erstmals wird der beinahe vollständig erhaltene Briefwechsel der Eheleute ungekürzt und mit umfangreichen Anmerkungen versehen in diesem Buch veröffentlicht. Er bietet einen neuen und differenzierten Einblick in das Leben und Werk seiner Protagonisten – eine bewegende und unterhaltsame Lektüre.
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Shara Hughes
Day by Day by DayWeiterlesenZeichnerische Ausformungen des Unbewussten
Die Malerin Shara Hughes (geb. 1981 in Atlanta, GA, lebt und arbeitet in Brooklyn, NY, USA) gehört zu den „Rising Stars“ der US-amerikanischen Kunstszene. Ihre bunten, imaginären Landschaften in strahlender Palette und expressivem Gestus sind Reverenzen an Symbolismus, Fauvismus und Expressionismus und halten einem Vergleich zu deren Umgang mit Licht und Raum problemlos Stand. Hughes arbeitet intuitiv, bringt Farben auf die Leinwand, die ihren momentanen Gefühlen entsprechen. Sie nennt die Bilder „psychologische Landschaften“, bei denen sie nicht weiß, was als nächstes passiert und die eine verletzliche Grenze tangieren. Das umfangreiche Buch zeigt zahlreiche, meist großformatige Papierarbeiten aus den letzten drei Jahren und enthält einen Essay des New Yorker Kunstkritikers Andrew Russeth.
Shara Hughes machte ihren Abschluss an der Rhode Island School of Design und besuchte später die Skowhegan School of Painting & Sculpture in Madison, ME. Sie hatte Einzelausstellung im Arts Club, London, im Newport Art Museum, in der Metropolitan Opera, New York, und im Museum of Contemporary Art of Georgia in Atlanta. 2017 nahm sie an der Whitney Biennial im Whitney Museum of American Art in New York teil.
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René Holm
45€ In den WarenkorbRené Holm zielt aufs Ganze: auf die Ambivalenz des menschlichen Daseins und unseres Verhältnisses zur Natur. Manche seiner Protagonist*innen sind äußerlich nackt, und alle verkörpern sie über ihre Posen ein Innenleben. Die gesichtslosen Figuren fungieren als Projektionsflächen für die Gefühle der Betrachter, es sind Sinnbilder universeller menschlicher Erfahrungen. Sehr oft kommt es daher vor, so Holm, dass sich Menschen in seinen Protagonist*innen wiedererkennen. Dafür ist auch der Wald, Schauplatz aller Bilder dieses Katalogs und seit Jahrzehnten Holms Atelier und bevorzugte Kulisse, verantwortlich. Denn dort findet er jenes Zwielicht, das in unser aller Seelen glimmt: Der Wald nährt und bedroht uns, hier wohnen gute Feen und fiese Dämonen, hier findet man das Leben und den Tod. Die Erhabenheit des Waldes – zentrales Motiv der Romantik – übersetzt er in eine heutige Bildsprache. Dafür hat er kürzlich einen radikalen ästhetischen Umbruch gewagt. Statt wie bisher pastos zu malen, bringt er nun die Pigmente dünner, trockener auf die Leinwand. Der Band zeugt von diesem spektakulären Neubeginn, mit dem er uns in seelische Tiefen und geheimnisvolle Wälder entführt.
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Sprache/Text/Bild
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Membrane
38€ In den WarenkorbDer Band Membrane dokumentiert die gleichnamige Ausstellung in der Neuen Galerie Gladbeck sowie deren Erweiterungsbau. In den Positionen der 7 eingeladenen Künstler:innen geht es um Haut im erweiterten Sinn—Membran schließt auch Bekleidung, Verschleierung und Maskierung aus verschiedenen kulturellen Perspektiven ein. Bekannte Porträts von Thomas Ruff, Shirin Neshat und Cindy Sherman erscheinen in neuem Licht neben Helena Parada Kims Thematisierung von ikonografischen und zeremoniellen Modecodes, Daniele Buettis Kritik des kommerzialisierten Körpers, oder Nicola Samorìs Auseinandersetzung mit Haut in historischen Meisterwerken. Die Innen- und Außenflächen des Galerieneubaus sind ebenfalls vom Konzept Membran inspiriert und ein interessanter Text vom Architekten erläutert dessen Herangehensweise.
Künstler:innen: Daniele Buetti, Sławomir Elsner, Shirin Neshat, Helena Parada Kim, Thomas Ruff, Nicola Samorì & Cindy Sherman
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eine freie malerin.
elke wree.26€ In den WarenkorbDer Werdegang der Malerin Elke Wree (1940–2025) war von den Debatten der Nachkriegsepoche geprägt. Kunst war Wahrheitssuche und sollte das existentiell Wesentliche sichtbar machen. Grundsatzfragen waren: Realismus oder Abstraktion? Echt oder Unecht? Dieses Buch gibt Einblick in die Suche nach einer authentischen, zeitgerechten Formensprache. Wree’s prägende Lehrer in Karlsruhe und Berlin werden diskutiert, ihr wechselndes soziales Umfeld sowie rapide gesellschaftliche Veränderungen. Wree’s Malerei war stets Natur-inspirierte Abstraktion mit sich überlagernden Farbräumen und Malgesten. Wree gruppiert ihre Bilder mit Begriffen wie Verdichtungen und Lichtungen, Zwischenland, Spuren von Licht und Zeit. Dieser Band ist sowohl Biografie, Panorama, Analyse, und Hommage.
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Bottrop, Breunig, Schröder
20:1528€ In den WarenkorbRapide wachsende Bilderfluten im Netz und KI machen Kunst quasi unvermeidlich zum Kommentar zur Illusion von Aktualität. Drei Maler*innen—Jana Schröder, Peppi Bottrop und Andreas Breunig—präsentieren Zeichnungen in der Gesellschaft für Gegenwartskunst in Augsburg. 20:15 ist sowohl der Titel der Ausstellung als auch dieses begleitenden Buches. Die drei Künstler*innen verbindet nicht nur ihr gemeinsames Studium mit Albert Oehlen an der Kunstakademie Düsseldorf, sondern auch eine philosophische Herangehensweise an ihr gewähltes Medium. “Unsere Malerei ist eine Antwort auf die gegebenen Bedingungen von Bildlichkeit. Wir sind hier, um zu dekonstruieren und zu hinterfragen, was Bilder wirklich sind.” (Schröder) Der Kunsthistoriker Christian Malycha befragt die drei Künstler*innen zusammen zum Konzept ihrer Ausstellung und individuell zur Evolution ihrer Werke. Die Gespräche in diesem Buch, gemeinsam mit den Reproduktionen aller ausgestellten Zeichnungen, geben einen aufschlussreichen Einblick in den andauernden Diskurs über die Relevanz von Malerei.
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Uwe Schütte
Deutschland in 50 Briefmarken24€ In den WarenkorbDie Briefmarke, so prophezeite 1928 der passionierte Philatelist Walter Benjamin, werde „das 20. Jahrhundert nicht überleben“. Zeit für eine Rückschau also: In 50 Essays reist Uwe Schütte durch 175 Jahre deutsche Post- und Mentalitätsgeschichte. Schütte analysiert die Bildsprache der Briefmarken und ihre Bedeutung für das kollektive Gedächtnis der Deutschen, vom Schwarzen Einser bis zur aktuellen Kryptomarke der Deutschen Post. Das zeigt, wie sich die Briefmarke von ihrer Funktion als Portonachweis emanzipierte, um ab dem frühen 20. Jahrhundert zu einer künstlerischen Kleingrafik in Massenauflage zu werden. Briefmarken dienten fortan als Propagandainstrument, wurden gesammelt und gefälscht, und avancierten zum Spiegel gesellschaftlicher Diskurse.
Der Kulturessayist Uwe Schütte, geboren 1967 im Sauerland und Philatelist von Kindesbeinen an, promovierte bei W.G. Sebald in German Literature. Nach zwei Jahrzehnten als Universitätsdozent in England lebt und arbeitet er nun in Berlin. Sein Werk umfasst mehr als 30 Bücher, die sich mit extremistischer Kunst und Okkultismus sowie mit avancierter Popkultur und Gegenwartsliteratur beschäftigen.
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Lovis Corinth
Meister der Farbe – Meister der Grafik35€ In den WarenkorbLovis Corinth (geb. 1858 in Tapiau, Ostpreußen, gest. 1925 in Zandvoort, Niederlande) zählt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Er wird aber auch als Vorläufer des Expressionismus bezeichnet, was mit seiner impulsiven und leidenschaftlichen Malerei und Zeichnung ebenso zusammenhängt wie mit der Übersteigerung der Formen, mit denen er seelische Befindlichkeiten und Emotionen zum Ausdruck bringt. Neben einem bedeutenden malerischen Werk und zahlreichen Zeichnungen und Aquarellen hat er ein über 1000 Blätter umfassendes druckgrafisches Œuvre hinterlassen. In den Gemälden wie in den Radierungen und Lithografien setzt sich Corinth mit den gleichen Themen auseinander: mythologische und religiöse Motive, Aktdarstellungen, Stillleben, Landschaften sowie Porträts von seiner Familie und guten Freunden. Darüber hinaus findet eine intensive Auseinandersetzung mit dem Selbstbildnis im Medium der Grafik statt.
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ELASTE
1980 – 198649€ In den WarenkorbDie Geschichte von ELASTE ist die Geschichte einer Bewegung – die der New Wave-Generation in Westdeutschland. Gegründet 1980 in Hannover, war das Magazin ein Fanal der Kulturrevolte und das erste glossy Indie-Magazin der Bundesrepublik: im Eigenverlag herausgegeben, ein Statement irgendwo zwischen Pop-Avantgarde, Subversion und Stilbewusstsein. Zu denen, die Look und Geist des Magazins prägten, gehörten u. a. Jon Savage, Ellen von Unwerth und Diedrich Diederichsen. Wie kein zweites Magazin agierte ELASTE dabei an der Schnittstelle von Musik, Mode und Gesellschaft, mit Headlinern wie Warhol, The Rolling Stones, Kraftwerk. Dieses Buch von den ELASTE-Herausgebern Thomas Elsner und Michael Reinboth, blickt zurück auf den Pioniergeist, die Köpfe und die Geschichten hinter der Zeitschrift.
Inkl. Download-Code für 14 Tracks von ELASTE RECORDS
ELASTE Lesung, Talk und DJ Set
mit Michael Reinboth und Thomas Elsner und ihren Talkgästen:
Max Dax, Kurt Dahlke (Pyrolator), Ralf Niemczyk und Emilio WinschettiWANN: Freitag, 18. September 2026, 20 Uhr
WO: Synthesizer Museum, Skalitzerstrasse 135a, 10999 Berlin -

Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.




















