



Birgitta Thaysen
Amor und Psyche
![]() | |
|---|---|
| Autor(en) | Emmanuel Mir |
| Gestaltung | Stefan Walter |
| Umschlag | Broschur mit Schutzumschlag |
| Maße | 19 x 25 cm |
| Seitenzahl | 80 |
| Abbildungen | 35 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-021-7 |
Aspekte der Liebe
Die Fotokünstlerin Birgitta Thaysen (geb. 1962 in Gelsenkirchen, lebt und arbeitet in Düsseldorf) studierte bei Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin von Nan Hoover. In ihren Fotografien findet man ebenso urbane Motive wie Menschenbildnisse. Mit schwarz-weißen Porträtaufnahmen greift sie die antike Erzählung Amor und Psyche auf, dessen Figuren stellvertretend für die Sehnsucht nach Liebe und die Verwirrung der Seele stehen – seit langem vielfältige Interpretationsräume in der bildenden Kunst. Als Entstehungsort für ihre Porträts wählte Thaysen den Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf aus, wo jenes Märchen auf einer aufwendigen Kunsttapete aus dem 19. Jahrhundert verwirklicht ist. Die Protagonisten der Aktion wurden auf dem Boden liegend, auf Kissen gebettet, kopfüber fotografiert – für den Betrachter ein verwirrender Augenblick zwischen Hingabe und Zweifel.
Birgitta Thaysen studierte freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd und Hilla Becher. Ihre konzeptuellen Bildserien wurden in zahlreichen Ausstellungen einem breiten Publikum gezeigt.
Weitere Bücher
-

Parallel Lines
High Modernism in Croatia 1949–199836€ In den WarenkorbParallel Lines. High Modernism in Croatia 1949–1998 dokumentiert die gleichnamige Ausstellung in Bukarests Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst im Jahr 2025. Gemeinsam mit dem Nationalmuseum für Moderne Kunst in Zagreb organisiert, beleuchtete sie mit 188 Positionen die Kunstszene nach der Kominform-Resolution von 1948, die Jugoslawiens Bruch von sowjetischem Einfluss markierte. Die 60er Jahre sahen Zagreb mit seinen “Neuen Tendenzen” als Zentrum experimenteller Kunst in Antwort auf die Malerei des sozialistischen Realismus. Parallel Lines verweist auf das Nebeneinander institutionell geförderter und alternativer Kunst im jugoslawischen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Mit öffentlichen Dialogen und Debatten sorgten die parallelen Strömungen für eine dynamische Kulturlandschaft.
-

Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung24€ In den WarenkorbEssen, Kunst und Konsum
Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
Mit Arbeiten von Ernst Barlach, Bernhard Johannes Blume, Pieter Brueghel, Marc Chagall, Salvador Dalí, Simone Demandt, Agnes Denes, Frans Francken, Georg Flegel, Erich Heckel, Christian Jankowski, Markus Lüpertz, Gerhard Marcks, Max Pechstein, Pablo Picasso, Claire Pentecost, Thomas Rentmeister, Daniel Spoerri, Andy Warhol und anderen.
Das Buch wurde auf die Shortlist der Schönsten Deutschen Bücher 2021 aufgenommen.
-

Sprache/Text/Bild
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
-

Afrika
im Blick der Fotografen19,90€ In den WarenkorbZeitgenössische Fotografie aus Afrika
Noch immer ist das Bild Afrikas in der westlichen Welt geprägt von Stereotypen, die Wahrnehmung von Städten wie Lagos, Porto-Novo oder Kinshasa begrenzt. Das Buch zeigt Fotografien afrikanischer Künstlerinnen und Künstler, die vom Alltag in den Metropolen, von widerspenstiger Natur, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit und Popkultur erzählen. So verbindet Osborne Macharia die kulturelle Identität Kenias mit fiktiven afrofuturistischen Geschichten, Yoriyas dokumentiert Alltagsmomente seiner Heimat Casablanca, die schon in der New York Times, im National Geographic und der Vogue abgedruckt wurden und Alice Mann untersucht in intimen Porträt-Essays die Vorstellungen vom Bildermachen als einem Akt der Zusammenarbeit. Mit weiteren Arbeiten von Ilan Godfrey, Fabrice Monteiro, Kibuuka Mukisa Oscar, Léonard Pongo und Fethi Sahraoui gibt das Buch einen zutiefst originären Blick in die afrikanische Wirklichkeit.
-

Bilder des Wohnens
18€ In den WarenkorbErkenntnisformen der Fotografie
In der ganzen Welt wird derzeit auf politischer und wissenschaftlicher Ebene über Wohnungsnotstand und Wohnverhältnisse diskutiert. Im Zentrum des dreijährigen Forschungsprojekts der FH Bielefeld Bilder des Wohnens. Architekturen im Bild standen dabei Fragen der Raumrepräsentation, hybride Formen der Darstellung zwischen Dokumentation und Inszenierung, aber auch die Fotografie als Wissensinventar und Entwurfswerkzeug der Architektur. Das Buch zitiert Untersuchungen gesellschaftlicher Utopien des 20. Jahrhunderts wie im usbekischen Taschkent, das dem städtischen Ideal der sowjetischen Moderne entspricht, darüber hinaus Erkundungen der sozialen und kulturellen Räume in den Küstenregionen Nordmarokkos und Südspaniens, eine fotografische Typologie des deutschen Stadtraums und weitere soziokulturelle Betrachtungen, die sich mit der Bedeutung des heutigen Wohnens auseinandersetzen.
-

Can Yasar Köklü
CYK55€ In den WarenkorbCan Yasar Köklü (geb. 2003 in Schwelm, lebt und arbeitet in Brooklyn) ist ein junger Fotograf, Grafikdesigner und Filmemacher, der in Köln und Istanbul aufgewachsen ist und jetzt am renommierten New Yorker Pratt Institute studiert. In seiner ersten Publikation CYK – einem Künstlerbuch mit atemberaubend schönen Fotografien und persönlichen Texten – erkundet er sein Heranwachsen, seine Prägung und seine Gefühle in drei verschiedenen Kulturen: „Heimat“ beschreibt sein Geburtsland Deutschland, in dem er die meiste Zeit seines Lebens verbrachte, „Memleket“ ist der Türkei gewidmet, in der seine Wurzeln liegen, und „Home“ zeigt die Eindrücke, die Köklü während eines Schuljahres in Los Angeles und jetzt bei seiner Ausbildung in New York gesammelt hat. Mit seiner Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen fängt er einzigartige – faszinierende und sehr berührende – Momente ein.
-

Laura Schawelka
Double Issues24€ In den WarenkorbVerkaufswelten ohne Waren
In ihren Installationen setzt Laura Schawelka (geb. 1988 in München, lebt und arbeitet in Berlin) Fotografie, Video und Skulptur in einen vielschichtigen Dialog. In ihren jüngsten Arbeiten thematisiert sie die Rolle der Fotografie in der Entstehung der modernen Konsumgesellschaft. Was bedeutet es, wenn Waren nur noch durch andere Waren – Computer, Handys, Tablets – kommuniziert werden? Wenn diese Vorenthaltung des echten Gegenstandes überhaupt erst ein Verlangen erzeugt? Schawelka schafft Verkaufswelten ohne Waren, in denen Bilder, Fotografien und Videos jegliche Konsumgüter ersetzt haben.
Laura Schawelka studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main und war Meisterschülerin von Tobias Rehberger. 2015 erhielt sie den Master of Fine Arts am California Institute of the Arts in Los Angeles und zog 2017 als Atelierstipendiatin der Hessischen Kulturstiftung nach Paris.
-

Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.
-

Sabine Hornig
Passage through Presence45€ In den WarenkorbGroßformatige Raum-Zeit-Schichtungen
Sabine Hornig (geb. 1964, lebt und arbeitet in Berlin) ist international durch ihre Skulpturen, Fotografien und Rauminterventionen bekannt geworden, die auf besondere Weise Bild, Perspektive und Raum ineinander verschränken. Ihre Arbeiten integrieren transparente Bildebenen auf Glas skulptural in den Raum, sodass sich die Bedeutung erst durch den Blick und die Bewegung des Betrachters entfaltet. In den neuen architekturbezogenen Arbeiten der Künstlerin werden ganze Fassaden und Durchgänge mit Großfotos überlagert. In dieser Publikation wird erstmalig der Fokus auf Sabine Hornigs räumliche Arbeiten von der Erstellung der Modelle zu Skulpturen und der Kombination mit transparenten Fotoebenen bis hin zu den Arbeiten im öffentlichen Raum gelegt. Dabei steht ihre bisher größte Installation im New Yorker Flughafen LaGuardia im Mittelpunkt, über die sie mit Nicholas Baume, Direktor und künstlerischer Leiter des Public Art Fund New York spricht.
-

Sinje Dillenkofer
Archives Vivantes34€ In den WarenkorbIn der Werkgruppe ARCHIVES VIVANTES fragt Sinje Dillenkofer (geb. 1959 Neustadt a.d.W.) nach der Bedeutung von „Archiv“. Mit den Mitteln der bildenden Kunst macht sie das, was das Archiv nicht preisgibt, sicht- und wahrnehmbar. In diesem Bildessay richtet Dillenkofer ihren Blick in konzeptionell strengen und gleichzeitig mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Ausdrucksmitteln inszenierten Fotografien auf Präparate, Artefakte, Grafiken und schriftliche Zeugnisse des Forschungsreisenden Alexander von Humboldt (1769–1859) und des Ornithologen Carlo von Erlanger (1872–1904). Damit thematisiert sie das Archiv als Modell von Natur und Wirklichkeit wie auch als Spiegel der „Natur des Menschen“. In ihren auf die jeweiligen Besonderheiten der Sammlungsobjekte ausgerichteten Bildideen entwickelt die Künstlerin visuelle Analogien, Bild-Räume und Raum-Gebilde. Durch den besonderen Einsatz von Licht und Schatten erfahren einst „im Dienste der Wissenschaft“ getötete Tiere und Pflanzen eine „lebendige“ Verkörperung. So wird das Archiv in einen neuen Kontext unseres komplexen Verhältnisses zu Natur, Mensch, Gesellschaft und deren Wertvorstellungen, Rahmen- und Machtbedingungen gestellt. Die Aufnahmen entstanden in sechs deutschen Sammlungsarchiven: im Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim, im Naturhistorischen Museum Mainz, im Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, im Stadtmuseum Berlin und im Staatlichen Naturkundemuseum Stuttgart. Als erste Künstlerin erhielt Dillenkofer von der Staatsbibliothek Berlin – Preußischer Kulturbesitz die Gelegenheit zu einer künstlerischen Umsetzung der amerikanischen Reisetagebücher Humboldts.
Sinje Dillenkofer studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und unterrichtete an Hochschulen und Kunstakademien. Ihre Arbeiten befinden sich u.a. in den Sammlungen des Victoria & Albert Museum, London, des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, der Staatsgalerie Stuttgart und der Berlinischen Galerie.
-

Ute Bartel
mansionaticum25€ In den WarenkorbEin unwirklicher Blick auf die Wirklichkeit
Ute Bartel (geb. 1961 in Halle, lebt und arbeitet in Köln) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit alltäglichen Gegebenheiten, dem „mansionaticum“. Ein Begriff, der epochal anmutet, jedoch etymologisch schlicht „das zum Haushalt gehörende“ bedeutet. In konkreter Auseinandersetzung mit bestimmten Orten und Situationen gilt ihr Interesse den Dingen an sich und ihren formalen Besonderheiten, ihren Formen, Farben und Strukturen. Mit analogen wie digitalen Techniken der Fotografie entstehen Collagen, Objekte und in den Raum greifende Arbeiten. Die großzügig illustrierte Monografie zeigt form- und farbstarke Gebilde vertrauter und doch unbekannter Wirklichkeiten und gibt einen umfassenden Einblick in einen der Schwerpunkte im Werk der Künstlerin.
Ute Bartel studierte an der Kunstakademie Münster und war Meisterschülerin von Reiner Ruthenbeck. Ihre Werke wurden vielfach ausgestellt, unter anderem im Kunstverein Speyer, in den Deichtorhallen Hamburg und im Westfälischen Kunstverein, Münster.
-

Taube
18€ In den WarenkorbMensch, Stadt, Taube
In den letzten Jahrhunderten hat sich die Wahrnehmung der Taube immens gewandelt. Galt sie im 18. Jahrhundert noch als erwünschter Gast, um den sich der Mensch stets bemühen sollte, wird sie heute oftmals als lästig empfunden. Sie ist zu einem Tier geworden, das Plätze und Gebäude verunstaltet. Warum löst die Taube in unserem Umfeld eine Wirkung von Ekel und Faszination, aber auch Gleichgültigkeit auf uns aus? Mit seinen Fotografien unternimmt Jens Gerber einen Streifzug durch die Stadt der Tauben. Das Buch beleuchtet mit seinen begleitenden Essays von Marina Rüdiger und Laurens Schlicht das Thema der Stadttaube aus fotografischer, wissenschaftlicher und literarischer Perspektive. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Tauben die gebaute Umwelt und wie diese wiederum ihr Verhalten prägen.
-

Erinnerungen aufschlagen
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
mehr Infos hier -

Hannes Norberg
2728€ In den WarenkorbDas Ideal von Einfachheit, Klarheit und Zeitlosigkeit
Hannes Norberg (geb. 1969 in Worms, lebt und arbeitet in Düsseldorf) konstruiert für seine fotografischen Arbeiten bildnerische Räume, die Techniken der Malerei, Zeichnung, Collage und Bildhauerei einbeziehen. Ausgangspunkt seiner Werke sind nicht Ausschnitte einer bereits vorhandenen Realität, sondern leerer Raum und das Spiel von Licht und Schatten. In seinen neuesten Arbeiten konzentriert sich der Künstler auf typografische Vorlagen, die er auf Reisen und in zahlreichen Bibliotheken auf der ganzen Welt gesammelt und grafisch überarbeitet hat. Unter natürlichem Licht im Atelier fotografiert, zeigen seine Bilder die stille Schönheit von Schrift und Papier und verweisen in ihrer landschaftlichen Anmutung auf den Ort ihres Ursprungs. Die Publikation wurde vom Künstler selbst gestaltet und stellt 27 der neuen Fotografien erstmalig der Öffentlichkeit vor.
Hannes Norberg studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und erhielt Aufenthaltsstipendien in Paris, New York, Florenz, São Paulo, Xiamen und Seoul.
-

Barbara Armbruster
Meins MineWeiterlesenEin interkulturelles Künstlernarrativ zwischen Deutschland und Ägypten
Barbara Armbruster (geb. in Bad Waldsee, lebt und arbeitet in Stuttgart) setzt sich in ihrem Werk mit kulturellen und gesellschaftlichen Räumen, Strukturen und Identitäten auseinander. Geprägt von vielen Jahren des Aufenthalts in der nordafrikanischen Metropole Kairo sind Armbrusters Arbeiten Beziehungspunkte zweier völlig verschiedener Kulturräume. Die Monografie zeigt einen faszinierenden Einblick in ihre kontinuierlich entwickelte Ausdruckssprache zwischen arabischer Kalligrafie, stilisierter Ornamentik und fotografischer Inszenierung von Alltagsarchitektur.
Barbara Armbruster studierte Freie Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, an der sie später einen Lehrauftrag innehatte. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgestellt, darunter im Goethe-Institut in Kairo, im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, und im Kunstverein Freiburg.
-

Ingo Mittelstaedt
Courtesy15€ In den WarenkorbWahrnehmung und Rezeption in der Fotografie
Ingo Mittelstaedt (geb. 1978 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg) erstellt inszenierte Fotografien, die er mit unterschiedlichen Objekten zu räumlichen Installationen kombiniert und einander gegenüberstellt. In seinen Bildarrangements bezieht er sich auf verschiedene Themen und Bildmaterialien, die dem musealen Kontext oder Darstellungsweisen alltäglicher Werbebroschüren entstammen. Gesten des Zeigens, Hindeutens, Heraushebens und Sichtbarmachens sind dabei Leitmotive, mit denen Mittelstaedt die Möglichkeiten und Grenzen des Mediums Fotografie auf humorvolle und hintergründige Weise erkundet.
Ingo Mittelstaedt studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und wurde mit zahlreichen Förderpreisen wie dem New-York-Stipendium der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Kunstverein Hannover, im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, und im Marta Herford ausgestellt.
-

Wolfgang Gäfgen
Mysterien der Fotografie45€ In den WarenkorbGeheimnisreiches Spiel von Licht und Schatten
Im Unterschied zu den Handzeichnungen und Holzdrucken ist das fotografische Werk von Wolfgang Gäfgen (geb. 1936 in Hamburg, lebt und arbeitet in Stuttgart und Esslingen) nur wenigen bekannt. Das umfangreiche Œuvre der in analoger Fotografie entstandenen Schwarz-Weiß- und Farbabzüge erstreckt sich von den späten 1960er Jahren bis heute und steht gleichrangig neben den zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten. Das vorliegende Buch mit Texten von Christian Gögger, Olivier Kaeppelin, Clemens Ottnad und Michel Poivert versammelt erstmals eine Vielzahl von Bildern, die die Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen bildnerischen Ausdrucksmedien deutlich machen. Scheinbar bedeutungslosen Alltagsdingen wird in kunstvoll arrangierten Stillleben geisterhaftes Leben eingehaucht. Die mitunter auftretenden menschlichen Figuren erscheinen in kultische Handlungen verstrickt und oftmals sind den Foto-Arbeiten ironische Zitate aus der älteren Kunstgeschichte oder Verweise auf historische Mythen beigegeben.
-

Der tanzende Blick
Roman Novitzkys Stuttgarter BallettWeiterlesenSchwerelosigkeit, Grazie, Emotion
Die Fotos von Roman Novitzky (geb. 1984 in Bratislava) offenbaren das gesamte Vokabular des Tanzes und transportieren doch viel mehr als das. Mit seiner Kamera dokumentiert der Erste Solist des Stuttgarter Balletts auch verborgene Momente bei der Probe, aus der Garderobe oder von der Seitenbühne und öffnet dem Betrachter damit die Tür zu einem ganz eigenen Kosmos. Er schaut der Compagnie des Stuttgarter Balletts hautnah über die Schulter, zeigt auch Schweiß und Anspannung, Zweifel und Euphorie. Roman Novitzkys erste Monografie umfasst mehr als sechzig Fotos. Sie steht nicht nur für seine beiden großen Leidenschaften, sondern beschreibt zugleich seine fotografische, durch jahrelange Tanzerfahrung geformte Herangehensweise, die dem Betrachter vertraute Einblicke in sein alltägliches Umfeld gewährt.
-

Me, Family
Portrait of a Young Planet40€ In den WarenkorbEine Reise durch viele Welten
In dieser Zeit großer Unsicherheit sind die Themen, die in den Werken der 36 internationalen Künstlerinnen und Künstler in Me, Family zur Sprache kommen, so relevant wie noch nie. Der von Francesco Bonami in Anlehnung an die historische Ausstellung von Edward Steichen The Family of Man erarbeitete Band zeichnet ein facettenreiches Bild der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die ursprüngliche Fotografie- und Textinstallation wurde 1955 im Museum of Modern Art in New York eröffnet und tourte anschließend sieben Jahre lang durch über 150 Museen weltweit. Ganz im Sinne von Steichens radikalem Konzept präsentiert Me, Family Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern, die medien- und genreübergreifend untersuchen, wie die Menschheit mit ihren vielfältigen, koexistenten Geschichten umgeht und mit welchen Problemen sie heute konfrontiert ist. Das Buch zeigt mit Darstellungen von zeitgenössischer Kunst, sozialen Netzwerken, Mode, Informationstechnologien, Werbung, Sound, Musik und Performances eine Realität, die zugleich schön, dramatisch und berauschend ist. Mit Texten von Roland Barthes, Francesco Bonami, Edward Steichen und anderen.
Mit Arbeiten von Lawrence Abu Hamdan, Doug Aitken, Sophia Al Maria, Yuri Ancarani, Darren Bader, Lara Baladi, Cao Fei, Cheng Ran, Clément Cogitore, István Csákány, Christian Falsnaes, Harun Farocki, Simon Fujiwara, Rainer Ganahl, Theaster Gates, Jack Goldstein, Andreas Gursky, Thomas Hirschhorn, Hassan Khan, Ga Ram Kim, Olia Lialina, Li Ming, Cristina Lucas, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Eva & Franco Mattes, Shirin Neshat, Philippe Parreno, Mario Pfeifer, Jon Rafman, Cindy Sherman, Marianna Simnett, Rudolf Stingel, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Jordan Wolfson, Wong Ping und Akram Zaatari.
-

Pensive Images
16 Artists in Dialogue with W. G. Sebald35€ In den WarenkorbÜber Erinnerung und Zeitlichkeit
Ausgehend von der Arbeit des deutschen Schriftstellers W. G. Sebald (geb. 1944 in Wertach, gest. 2011 in Norfolk) thematisiert das Buch die komplexen Beziehungen, die Bild und Erinnerung verbinden. Sebald veröffentlichte zwischen 1990 und 2001 vier fiktive Geschichten, in denen er Schwarz-Weiß-Fotografien ohne weitere Angaben zu Herkunft und Inhalt einfügte und die so den Text wie Erinnerungen begleiten. Pensive Images präsentiert 16 Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit im Stil von Sebald die Bereiche der Erinnerung und Geschichte durch Erfahrung und sich überschneidende Zeitlichkeiten erforschen.
Mit Arbeiten von Mathieu Kleyebe Abonnenc, Dove Allouche, Lonnie van Brummelen / Siebren de Haan, Moyra Davey, Tacita Dean, Jason Dodge, Félix González-Torres, Ian Kiaer, Jochen Lempert, Zoe Leonard, Helen Mirra, Dominique Petitgand, John Stezaker, Danh Vo und Tris Vonna-Michell.




















