


Roland Schappert & Wolfgang Ullrich
Aktualitätsjetzt. 14 Dialoge über Kunst
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|---|---|
| Autor(en) | Roland Schappert, Wolfgang Ullrich |
| Gestaltung | Book Book, Berlin |
| Maße | 12 x 18 cm |
| Umschlag | Softcover |
| Seitenzahl | 144 |
| Abbildungen | 41 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-96912-078-1 |
Banausentum, Klimawandel, Legitimationsdiskurse – ebenso virtuos wie kenntnisreich schlägt der Band AKTUALITÄTSJETZT dem Leser Pfade in den Dschungel der zeitgenössischen Kunst und ihrer aktuellen Debatten. Zwei Jahre lang initiierte der Kunstwissenschaftler und Autor Wolfgang Ullrich 14 Dialoge über Schriftbilder, Wandmalereien und Interventionen des Künstlers und Autors Roland Schappert. Aus deren formalen Eigenheiten sowie konzeptuellen und inhaltlichen Dimensionen entspinnen sich weit über die konkreten Werke hinausgehende, erhellende Gespräche über den heutigen Kunstbetrieb und kunstphilosophische und kultursoziologische Themen. Der beste Dialogband zum Thema Kunst seit den Gesprächen zwischen David Sylvester und Francis Bacon.
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Roland Schappert
Coronasehnsucht14€ In den WarenkorbDie Corona-Pandemie traf uns in Zeiten disparater Aufmerksamkeiten. Prinzipielles Unverständnis, Hasskommunikation und unausgesprochene Gemeinsamkeiten sowie Gleichklänge stehen sich scharf gegenüber. Was treiben Wirklichkeit, Statistik, Liebe und Sehnsucht? Ein Spiel mit der Realität ohne Fiktion. Wir leben von Beziehungen. Was vorher schon klar war, zeigt sich nun mit schonungsloser Gewissheit. Sind wir bereit für einen liebenden Dissens? Ertragen wir ein Denken auf Sicht? Wie stehen unsere Gefühle zu diesen Fragen, wie unser Intellekt? Roland Schappert lebt als Künstler und Autor in Köln und zeichnet seinen persönlichen Weg durch diese sonnig verregnete Zeit. Das Buch ist ein tagebuchartiger Parcours aus digitalen Liebesanbahnungen, dem Versuch, die Welt der Kunst über WhatsApp zu erklären, und den realen Anforderungen des Singlelebens als Künstler einer deutschen Großstadt in prekären Verhältnissen.
„Habe mich gleich festgelesen, denn es ist eine sehr dichte Schilderung, in der es Roland Schappert gelingt, viele der spezifischen Erfahrungen des letzten Jahres einzufangen. Beim Lesen kommt es mir zum Teil so vor, als habe ich das alles auch erlebt, aber eher in einem Traum oder einem anderen semiirrealen Zustand als real. Eine merkwürdige Art von Déjà-vu. Auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch, gerade in der Mischung von Zeitdokument, Arbeitsbiografie und Medienreflexion!“
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Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.
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On painting16€ In den WarenkorbFür diese Sammlung von Interviews befragte der New Yorker Kunsthistoriker und Kurator Charles Moore sieben Maler:innen über deren Werdegänge und Motivationen. Die Gespräche dringen in die Tiefe, oft in die Kindheit und zu prägenden Begegnungen, und kristallisieren gegenwärtige Themen und Fragestellungen in den Werken heraus. Diskutiert wird u. a. das Innehalten als radikaler Akt, die Suche nach Dichte und zugleich Fluchtpotenzial, die Emotionalität von Farbsymbolik und negativem Raum, Zeitparameter und Relativität, Algorithmen für Unwahrscheinliches, das Konstrukt von nationaler Identität und kollektiver Erinnerung, die perspektivischen Möglichkeiten von Subtilität sowie immer wieder die Malerei als Medium, das das volle Spektrum afroamerikanischer Identität zu spiegeln vermag.
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Brasilianische Künstlerinnen28€ In den WarenkorbDas Buch Rooted. Brasilianische Künstlerinnen, begleitet die gleichnamige Ausstellung bei Brainlab/München, die noch bis Ende September 2025 zu sehen ist. Die Werke der 16 Künstlerinnen stammen aus der Sammlung von Sergio Linhares und Stefan Vilsmeier. Die Sammler präsentieren die Auswahl in der Hoffnung damit wichtige und schwierige Themen wie u.a. Diskriminierung, Vertreibung, und Gewalt zu beleuchten, aber zugleich an das uns allen gemeinsame Verwurzeltsein in der Natur zu erinnern. “Kunst muss nicht beruhigen, sie darf irritieren und uns vor Augen führen, dass unser Zusammenleben immer fragil bleiben wird”, sagen die Sammler. Der Band zeigt sowohl Installationsansichten als auch Nahaufnahmen der einzelnen Positionen und enthält neben Kurztexten zu jeder Künstlerin einen Essay der Kuratorin Tereza de Arruda.
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Under the Milky Way
Abstraktion, Autonomie und post-vandalistische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart38€ In den WarenkorbDas Draußen ist Schule geworden, die städtische Unterwelt Atelier, und entgrenzte Antiautorität ersetzt den Einfluss der Akademie und des Markts. Hier sind Kunstbewegungen und Hidden Masters entstanden, die inzwischen auch institutionell in Erscheinung treten. Manche haben einen Graffiti-Hintergrund, andere Malerei studiert, einige waren zuvor Stadteinbrecher, die an Orten malten, wo sie vor Behörden fliehen mussten. Die daraus erwachsene Kunst lässt sich am besten mit drei Begriffen beschreiben: Abstraktion, Autonomie und – je nach Sichtweise – Post-Vandalismus.
Die gerade zu Ende gegangene Ausstellung Under the Milky Way im Kunstverein Hannover präsentierte spannende Positionen dieser Szenen aus ganz Europa. Sie war keine Graffiti-Schau, sondern präsentierte einen künstlerischen Transfer, der abstrakte Malerei und andere Praktiken in den musealen Raum überführt. Darin finden sich raue Ideen, Ironie, autonome Kunst sowie konzeptuelle und anarchische Ansätze. Teilweise ungebeten entsteht eine Kunst der Kunst, manchmal geprägt von politischen Haltungen, manchmal von der Freiheit, genau das zu tun, was getan werden will.
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Vom Verrinnen
Zeitkonzepte der Gegenwartskunst30€ In den WarenkorbDie Zeit ist neben dem Raum die wichtigste Koordinate der menschlichen Existenz. Um sie kreisen die großen Fragen unseres Daseins, an dessen Ende unweigerlich der Tod und somit das Ende unserer Lebenszeit steht. Welche Rolle spielt die Zeit in der Kunst? Nicht erst seit den Vanitas-Gemälden des 17. Jahrhunderts haben sich Künstler:innen immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Das Buch Vom Verrinnen, geschrieben von Holger Kube Ventura, präsentiert Konzepte von zeitgenössischen Künstler:innen mit unterschiedlichen Herangehensweisen an die Zeit. Im 21. Jahrhundert scheint es weniger um Bilder zukünftiger Beschleunigungen als um Entwürfe zu Langsamkeit, Dehnung, Wiederholung und Stillstand von Momenten zu gehen. Bernard Aubertin (FR), Inge Dick (AT), Rom Gaastra (NL), Gosbert Gottmann (DE), Tommi Grönlund & Petteri Nisunen (FI), Manuela Kasemir (DE), Timo Klos (DE), Dimitry Orlac (FR), George Rickey (US), Patrik Söderlund & Visa Suonpää (FI) sowie John Woodman (UK) schärfen das Bewusstsein für den subjektiven Verlauf der Zeit und machen ihr Verrinnen erlebbar.
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Language/Text/Image
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
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Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung24€ In den WarenkorbEssen, Kunst und Konsum
Das Verlangen nach Nahrung und die Vermeidung von Hunger sind seit Jahrtausenden ein zentrales Anliegen der Menschheit. Ob Wirtschaft, Wissenschaft, Politik oder Kultur, alles ist bestimmt und beeinflusst von unserem Grundbedürfnis zu essen. Der Katalog zur Dauerausstellung des Museum Brot und Kunst – Forum Welternährung beleuchtet 19 Themenschwerpunkte rund um die Bedeutung von Brot als Begriff für Nahrung insgesamt. Als erstes Museum weltweit hat es sich seit seiner Gründung im Jahr 1955 auf dieses Thema spezialisiert; die dazugehörige Sammlung umfasst eine Vielzahl von Objekten aus kultur-, sozial- und technikgeschichtlichen Zusammenhängen aus mehreren Jahrhunderten. Die großzügig bebilderte Publikation veranschaulicht das weite Feld der Ernährung im Dialog mit der Kunst und trägt zu einem besseren Verständnis unserer Lebenswelt bei.
Mit Arbeiten von Ernst Barlach, Bernhard Johannes Blume, Pieter Brueghel, Marc Chagall, Salvador Dalí, Simone Demandt, Agnes Denes, Frans Francken, Georg Flegel, Erich Heckel, Christian Jankowski, Markus Lüpertz, Gerhard Marcks, Max Pechstein, Pablo Picasso, Claire Pentecost, Thomas Rentmeister, Daniel Spoerri, Andy Warhol und anderen.
Das Buch wurde auf die Shortlist der Schönsten Deutschen Bücher 2021 aufgenommen.
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Queen Elizabeth II
Sammlung Luciano Pelizzari27,50€ WeiterlesenErinnerungsstücke einer Legende
Im Leben von Elisabeth II. (geb. 21. April 1926 in London) spiegelt sich eine ganze Epoche. Die britische Königin hat alle deutschen Bundeskanzler und sämtliche englischen Premierminister von Winston Churchill bis Boris Johnson erlebt. Sie ist die am häufigsten abgebildete Person des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Buch präsentiert Fotos, Gemälde, Briefmarken und Münzen aus der Kollektion von Luciano Pelizzari, einer der größten Sammlungen dieser Art weltweit. Es zeigt die Queen als Mensch und Monarchin, dokumentiert ihr Zusammentreffen mit bedeutenden Persönlichkeiten und Ereignissen ihrer Regierungszeit und präsentiert sie in zahlreichen Darstellungen aus Kunst und Kultur.
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Stephan Grunenberg
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SERIEN
DRUCKGRAPHIK VON WARHOL BIS WOOL40€ In den WarenkorbKünstlerische Strategie und Technik der Moderne
Serien sind offene Systeme, erzählen Geschichten, spielen mit dem Rhythmus, erlauben Variationen und dokumentieren künstlerische Prozesse. Mit seinen berühmten Siebdrucken hat Andy Warhol die serielle Wiederholung von Bildern zu seinem Markenzeichen gemacht. Mitte der 1960er-Jahre war die Druckgrafik durch Pop Art und Fluxus zu einer der wichtigsten künstlerischen Medien geworden. Neue grafische Techniken wie Siebdruck und Offset erlaubten mit aggressiven Farben und schlagkräftigen Motiven nicht nur hohe Auflagen, sondern auch einen bis dahin unbekannten Zugriff auf die Bildmotive populärer Print- und Werbemedien. Ausgehend von der Frage nach dem künstlerischen Entstehungsprozess serieller Prints präsentiert und kontextualisiert das Buch die visuelle und politische Sprengkraft grafischer Serien. Die Auswahl von rund 50 grafischen Folgen präsentiert nicht nur Hauptwerke dieses Genres von der Pop Art bis heute, sondern wirft auch einen Blick auf die Geschichte ihrer Entstehung und die Kooperationen mit führenden Drucker*innen, Verleger*innen und Editionen. Neben zahlreichen Abbildungen und Essays beinhaltet die Publikation ein Interview mit Thomas Schütte und Ellen Sturm.
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Portrait of a Young Planet40€ In den WarenkorbEine Reise durch viele Welten
In dieser Zeit großer Unsicherheit sind die Themen, die in den Werken der 36 internationalen Künstlerinnen und Künstler in Me, Family zur Sprache kommen, so relevant wie noch nie. Der von Francesco Bonami in Anlehnung an die historische Ausstellung von Edward Steichen The Family of Man erarbeitete Band zeichnet ein facettenreiches Bild der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die ursprüngliche Fotografie- und Textinstallation wurde 1955 im Museum of Modern Art in New York eröffnet und tourte anschließend sieben Jahre lang durch über 150 Museen weltweit. Ganz im Sinne von Steichens radikalem Konzept präsentiert Me, Family Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern, die medien- und genreübergreifend untersuchen, wie die Menschheit mit ihren vielfältigen, koexistenten Geschichten umgeht und mit welchen Problemen sie heute konfrontiert ist. Das Buch zeigt mit Darstellungen von zeitgenössischer Kunst, sozialen Netzwerken, Mode, Informationstechnologien, Werbung, Sound, Musik und Performances eine Realität, die zugleich schön, dramatisch und berauschend ist. Mit Texten von Roland Barthes, Francesco Bonami, Edward Steichen und anderen.
Mit Arbeiten von Lawrence Abu Hamdan, Doug Aitken, Sophia Al Maria, Yuri Ancarani, Darren Bader, Lara Baladi, Cao Fei, Cheng Ran, Clément Cogitore, István Csákány, Christian Falsnaes, Harun Farocki, Simon Fujiwara, Rainer Ganahl, Theaster Gates, Jack Goldstein, Andreas Gursky, Thomas Hirschhorn, Hassan Khan, Ga Ram Kim, Olia Lialina, Li Ming, Cristina Lucas, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Eva & Franco Mattes, Shirin Neshat, Philippe Parreno, Mario Pfeifer, Jon Rafman, Cindy Sherman, Marianna Simnett, Rudolf Stingel, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Jordan Wolfson, Wong Ping und Akram Zaatari.
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Uwe Schütte
Deutschland in 50 Briefmarken24€ In den WarenkorbDie Briefmarke, so prophezeite 1928 der passionierte Philatelist Walter Benjamin, werde „das 20. Jahrhundert nicht überleben“. Zeit für eine Rückschau also: In 50 Essays reist Uwe Schütte durch 175 Jahre deutsche Post- und Mentalitätsgeschichte. Schütte analysiert die Bildsprache der Briefmarken und ihre Bedeutung für das kollektive Gedächtnis der Deutschen, vom Schwarzen Einser bis zur aktuellen Kryptomarke der Deutschen Post. Das zeigt, wie sich die Briefmarke von ihrer Funktion als Portonachweis emanzipierte, um ab dem frühen 20. Jahrhundert zu einer künstlerischen Kleingrafik in Massenauflage zu werden. Briefmarken dienten fortan als Propagandainstrument, wurden gesammelt und gefälscht, und avancierten zum Spiegel gesellschaftlicher Diskurse.
Der Kulturessayist Uwe Schütte, geboren 1967 im Sauerland und Philatelist von Kindesbeinen an, promovierte bei W.G. Sebald in German Literature. Nach zwei Jahrzehnten als Universitätsdozent in England lebt und arbeitet er nun in Berlin. Sein Werk umfasst mehr als 30 Bücher, die sich mit extremistischer Kunst und Okkultismus sowie mit avancierter Popkultur und Gegenwartsliteratur beschäftigen.
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Kurt Weidemann
Wo der Buchstabe das Wort führt49,95€ WeiterlesenSignierte Sonderauflage
Kurt Weidemanns Ansichten über Schrift und Typografie ist das beeindruckende Ergebnis eines über Jahrzehnte erlebten und reflektierten Berufslebens als Schriftsetzer, Typograf, Autor, Lehrer und Berater. Das Buch schildert die persönlichen, philosophischen und fachlichen Ansichten seines Metiers.
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Jürgen Claus
To the Oceans with Imagination18€ In den WarenkorbDas Meer als künstlerischer Erlebnisraum
Das Werk von Jürgen Claus (geb. 1935 in Berlin, lebt und arbeitet in Aachen und Baelen, Belgien) umfasst Malerei, Film, Licht- und Solarinstallationen sowie Unterwasserkunst. Seine kunsttheoretischen Bücher erreichten eine Gesamtauflage von über 100.000 Exemplaren. „Jürgen Claus ist der erste, der das Meer eher als Künstler denn als Wissenschaftler betrachtet“, schreibt Michel Ragon. In diesem Buch verbindet Claus Erfahrungen aus faszinierenden Unterwasserinstallationen mit einem aktuellen Thema: dem weltweiten Streben nach einer Regeneration der Meere. Die Publikation verbindet damit Kunst, Architektur, Poesie und Musik im Zusammenhang mit den Ozeanen der Welt.
Jürgen Claus studierte Theaterwissenschaften an der Universität München. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln.
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Die Kraft des Staunens
Der Neue Materialismus in der Gegenwartskunst34€ In den WarenkorbLange Zeit wurde Materie nur als passives, lebloses Objekt betrachtet. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat in der bildenden Kunst und in der Wissenschaft jedoch eine Neubewertung eingesetzt, die Materie als aktiv, widerspenstig und eigenständig versteht. Der Ethnologe Hans Peter Hahn spricht vom „Eigensinn der Dinge“, die belgische Philosophin Isabelle Stengers sogar von der „power of wonder“ – der Kraft des Staunens und der Überraschung angesichts einer materiellen Welt, die sich nicht immer in Worte fassen lässt.
Diese Publikation zeigt erstmals anhand von sechs ausgewählten künstlerischen Positionen die Bedeutung des Neuen Materialismus für die Kunst der Gegenwart auf. Die Künstler:innen nutzen Jahrmillionen alte Materie wie Gesteine aus einem Tagebau genauso wie klassische, anorganische Werkstoffe wie Keramik oder neueste Materialien wie digitale Produkte, die in hochtechnologischen Verfahren in bisher unbekannte hybride Gegenstände transformiert werden. Damit verleihen sie der Kunst in den aktuellen Diskussionen um die Stellung des Menschen gegenüber seiner Umwelt, um Nachhaltigkeit, Teilhabe und Gerechtigkeit eine kraftvolle Stimme.
Mit Arbeiten von Ilana Halperin, Agata Ingarden, David Jablonowski, Markus Karstieß, Robert Smithson und SUPERFLEX.
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Parallel Lines
High Modernism in Croatia 1949–199836€ In den WarenkorbParallel Lines. High Modernism in Croatia 1949–1998 dokumentiert die gleichnamige Ausstellung in Bukarests Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst im Jahr 2025. Gemeinsam mit dem Nationalmuseum für Moderne Kunst in Zagreb organisiert, beleuchtete sie mit 188 Positionen die Kunstszene nach der Kominform-Resolution von 1948, die Jugoslawiens Bruch von sowjetischem Einfluss markierte. Die 60er Jahre sahen Zagreb mit seinen “Neuen Tendenzen” als Zentrum experimenteller Kunst in Antwort auf die Malerei des sozialistischen Realismus. Parallel Lines verweist auf das Nebeneinander institutionell geförderter und alternativer Kunst im jugoslawischen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Mit öffentlichen Dialogen und Debatten sorgten die parallelen Strömungen für eine dynamische Kulturlandschaft.
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Bettina Buck
Finding Form45€ In den WarenkorbDie deutsche Bildhauerin Bettina Buck (1974-2018) erregte Aufsehen mir ihren performativen Skulpturen, die oft im Gegenüber mit musealen Objekten präsentiert wurden. Bucks bevorzugte Materialien stammten aus dem Baumarkt: nicht zur Dauerhaftigkeit bestimmte Werkstoffe wie Wellpappe, Kachelfliesen, Schaumstoff, oder Plastikfolie. Mit diesen kreierte sie eine Art wandelbare und vergängliche „Protagonisten“, die keine endgültige Form besaßen, sondern eher auf den Prozess der Formfindung selbst (wie auch den Verlust von Form) hinwiesen. In einer provokanten Aktion in 2014 zog Buck einen übergroßen Schaumstoffblock durch eine Museumssammlung und ließ ihn neben bekannten Kunstwerken verweilen, die in diesem Zusammenspiel eine neue Dynamik gewannen. Buck selbst sagte einmal, dass ihre Werke „den Betrachter sowohl anziehen als auch verstören“ müssten. Im Ausstellungsraum sollten die Objekte „ein Beben und eine Vibration auslösen, sowie ein Zwiegespräch mit ihrer Umgebung.“
Finding Form, eine posthume Monografie, präsentiert auf über 300 Seiten Bucks komplettes bildhauerisches Werk und enthält Texte von Phyllida Barlow, Paolo Icaro, Cecilia Canziani, Andrea Maria Popelka. Das Buch wurde erstellt und herausgegeben vom Nachlass der Künstlerin, Bureau Bettina Buck.
Bettina Buck ist 2026 mit einer Arbeit in der Präsentation von Chiara Camoni im Italienischen Pavillion der Biennale di Venezia vertreten:
The 61st International Art Exhibition – La Biennale di Venezia
Con te con tutto (With You With Everything)
Italienischer Pavillion, kuratiert von Cecilia Canziani9. Mai bis 22. November 2026
Tese delle Vergini, Arsenale, Venezia
weitere Infos hier -

Beyond the Box
Dohmen Collection30€ In den WarenkorbKonventionen sprengen
Mit Installationen, Skulpturen, Objekten und Gemälden aus Mexiko, Kuba, Westafrika, Israel, Bulgarien, Russland, Südkorea und Japan, ergänzt durch außergewöhnliche Arbeiten aus den USA und Europa, beinhaltet diese Auswahl aus der Sammlung Dohmen künstlerische Positionen aus Ländern, die bis vor 15 Jahren noch nicht zum Kontext „westlicher“ Rezeption gehörten. Erst mit der bahnbrechenden, von Okwui Enwezor geleiteten documenta 11 von 2002 hat ein geopolitisches Umdenken in der zeitgenössischen Kunst Einzug gehalten. Ihrer Zeit entscheidend voraus und doch der Öffentlichkeit lange nicht präsent, wird in diesem Buch die Privatsammlung des Aachener Arztes Werner Dohmen vorgestellt. Sie beinhaltet Werke von Mariana Castillo Deball, Wim Delvoye, Jimmie Durham, Diango Hernández, Rodney McMillian, Pavel Pepperstein, Nora Turato, Haegue Yang und anderen Künstlerinnen und Künstlern, die bis heute provozieren, hinterfragen und Gedanken anstoßen.
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Glückliche Tage
32€ In den WarenkorbWir sehen in Kontrasten. Schmerzfreiheit folgt auf den Schmerz, das Glück ist umso strahlender nach einer Phase des Unglücklichseins. Das Glück löst also das Unglück ab, ist vielleicht dessen Kompensation; auf jeden Fall sind sie als Antonyme (zumindest im Diesseits) nicht ohneeinander denkbar. Der Kontrast, den sie bilden, ist auch die Grundlage der Spannungen, die den Werken in diesem Katalog innewohnen. Mal leiten sie uns vom Gipfel des Glücks senkrecht in den Abgrund, in manchen Arbeiten sind die Steigung und das Gefälle aber auch so sanft, dass kein Scheitelpunkt auszumachen ist. Allen Positionen ist gemein, dass sie dem Menschen, einem sozialen Wesen, eine Resonanzerfahrung verschaffen. Glück und Unglück hallen zwischen der Kunst und den Betrachter*innen wider und hinterlassen dabei im besten Fall bei beiden einen langen wahrnehmbaren Abdruck. Beim Öffnen des Katalogs – einer papiergewordenen Metapher des Menschseins – schallt einem dieses heiter-melancholische Echo der Werke entgegen.
Künstler:innen: Rui Chafes, Tamara Eckhardt, Nan Goldin, Felix Gonzalez-Torres, Barbara Hammer, Carsten Höller, Ken Lum, Johanna von Monkiewitsch, Yoko Ono, Heike Weber, Stefan Wissel
Mit Beiträgen von: Yevgenia Belorusets, Nell Sophie Bender, Elias Bendfeldt, Laura Berestecki, Annabella Ernst, Annika Gaeth, Hristina Georgieva, Markus Heinzelmann, Malwin Kraßnigg, Max Florian Kühlem, Natascha Laurier, Martin Middeke, Navaz Roomi-Mirhosseini, Vanessa Joan Müller, Julia Neumann, Martin Paul, Caroline Planert, Maike Prause, Arne Rautenberg, Kira Sophie Röller, Gina Marie Schwenzfeier
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Ilit Azoulay
Facts and Tales. Truth be Told120€ In den WarenkorbIn einer Zeit, in der unterschiedliche Perspektiven und erzählerische Traditionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, widmet sich Facts and Tales – Truth Be Told der beeindruckenden Arbeit von Ilit Azoulay. Die 1972 in Jaffa geborene Künstlerin verwandelt Objekte, Archive und Museumsbestände in Gefäße und hinterfragt dabei traditionelle Wissenshierarchien. In ihrer jüngsten Einzelausstellung Mere Things im Jüdischen Museum in New York präsentiert Azoulay Werke, die das Gleichgewicht zwischen faktischer Darstellung und nuanciertem Geschichtenerzählen ausloten.
Die Publikation zur Ausstellung umfasst Archivseiten, Aufzeichnungen der Künstlerin und Abbildungen der Werke sowie eine Einleitung von Kuratorin Shira Backer und einen Essay der 2018 verstorbenen Kunstkritikerin, Kuratorin und Autorin Sarit Shapira über das Frühwerk von Ilit Azoulay: Houses of Junk and Specters: On Ilit Azoulay’s Early Works. Er unterstreicht die Bedeutung von faktischer Genauigkeit und mündlichen Überlieferungen und lädt dazu ein, das komplexe Zusammenspiel zwischen materiellen Zeugnissen und den vielfältigen und nuancenreichen Geschichten zu erkunden.
Azoulay beleuchtet die Leerstellen in hegemonialen Erzählungen und entlarvt diese mittels einer einzigartigen Methode. Sie schneidet ihre Bilder wie für ein Erpresserschreiben aus Archivmaterialien und Fotos von den Wänden verlassener Häuser und formt sie zu multiperspektivischen Collagen. Auf diese Weise hinterfragt sie den ausschließlichen Wahrheitsanspruch musealer Expertise und legt deren Konstruiertheit offen. Der Katalog ihrer Werke, gestaltet als Box voller Texte und Bilder, spiegelt diesen Ansatz wider und zielt darauf ab, etablierte Narrative in vielfältige Perspektiven aufzulösen.
Box mit 6 unterschiedlichen Einzelpublikationen, limitiert auf 500 Exemplare
DIE PUBLIKATION WURDE ERMÖGLICHT DURCH DIE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG DER GALERIE LOHAUS SOMINSKY, MÜNCHEN





















