




Petra Arnold
Beyond Starlight
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|---|---|
| Autor(en) | Petra Arnold |
| Gestaltung | Alexander Münch |
| Umschlag | Hardcover in Leinen mit Schuber |
| Maße | 20 x 26,5 cm |
| Seitenzahl | 160 |
| Abbildungen | 150 |
| Sprache(n) | Deutsch, Englisch |
| ISBN | 978-3-96912-001-9 |
Ein fotografisches Langzeitprojekt über die Zirkusfamilie Fischer
Seit über zehn Jahren fotografiert Petra Arnold den Zirkus Starlight und die Artistenfamilie Fischer – analog, vorwiegend schwarz-weiß und hinter den Kulissen. Damals eine Großfamilie mit dreißig Enkelkindern, hat sich das Familienunternehmen über die Jahre deutlich verkleinert. Die Branche ist schwieriger geworden, von einem Zirkus können heute nur noch wenige leben. Arnolds Fotografien blicken hinter den Vorhang und beobachten ein Leben zwischen Zirkusfamilie und Familienzirkus – vorwiegend abseits der Manege. Die Porträt- und Momentaufnahmen sind Zeitdokumente und ein Verweis auf eine immer weiter wegbrechende traditionelle Zirkuskultur.
Nicht vorrätig
Weitere Bücher
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Jörg Heieck
CRUX29€ In den WarenkorbZwei faszinierende Werkreihen des Fotografen und Physikers
Mit der tradierten fotografischen Technik der Cyanotypie verwandelt Jörg Heieck (geb. 1964 in Münster, lebt und arbeitet in Kaiserslautern) die Natur in ein faszinierendes Spiel von Blautönen und verfremdeten Strukturen. Wüstenartige Landschaften und Ödnisse – die erste Werkreihe des Bandes entstand in der Sahara, in Island und auf Spitzbergen. Der Mensch steht an einem Kreuzweg: Kann er die Zerstörung des Planeten abwenden? Dieser symbolischen Crux stehen im zweiten Teil belebte Straßenkreuzungen aus China, Japan, Russland, Israel, Indien, Griechenland und Georgien gegenüber. Sie bilden einen Kontrapunkt zu den abstrahierenden Fotografien des ersten Teils und geben Einblick in das außergewöhnliche Werk des Künstlers.
Jörg Heieck ist promovierter Physiker und war viele Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Agfa, Kodak und dem Kernfusionsreaktor-Projekt ITER tätig. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in den Goethe-Instituten in Damaskus und Beirut, auf dem Aleppo International Photo Festival, im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, und in der Kunsthalle Mannheim.
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Dissonance
Platform GermanyWeiterlesenDie Veränderung des Sehens – neue Malerei aus Deutschland
Deutschland ist seit der Wiedervereinigung zu einem bedeutenden Forum der internationalen Malerei geworden. Die Generation der in den 1970er und 1980er Jahren geborenen Künstler:innen folgt keinen kollektiven Strömungen und entzieht sich klar bestimmbaren Einflüssen. Gleichwohl erfasst ihre Kunst die kulturellen und soziologischen Verschiebungen und Divergenzen seit dem Fall des Eisernen Vorhangs mit seismographischer Präzision.
Die Herausgeber von Dissonance – Platform Germany präsentieren 81 der wichtigsten in Deutschland lebenden Maler:innen der letzten beiden Dekaden. Sie wagen ein Urteil, decken Unerwartetes auf und suchen den Mehrwert in ästhetisch mitreißenden Leistungen programmatischer Pluralität. Ein wichtiges Überblickswerk zu einem der spannendsten Kapitel der jüngsten deutschen Kunstgeschichte.
Einige der gezeigten Künstler:innen haben DCV eine Edition mit wenigen Unikaten zur Verfügung gestellt, die Auswahl finden Sie hier.
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Female Gaze
From Virtual to Reality25€ In den WarenkorbKunstwerke präsentieren eine Haltung
Der „Female Gaze“ bezeichnet eine Haltung, die konträr zum Male Gaze steht. Der Begriff „Male Gaze“ kam in den 1970er Jahren in der Film- und Werbeindustrie auf. Damit ist gemeint, dass Frauen in Filmen oftmals nicht als Hauptdarstellerinnen agieren, sondern das unterstützende Beiwerk des Mannes sind. Der Male Gaze entspringt einer patriarchalen Gesellschaft, die sich im Wandel befindet. Der Female Gaze propagiert eine moderne Form der Emanzipation, die einerseits den Mann dazu auffordert, eingefahrene Strukturen zu verlassen und – viel mehr noch – die Frauen dazu veranlassen will, sich selbstbewusst die Stärke ihrer Weiblichkeit zu vergegenwärtigen und diese zur Quelle eines eigenen künstlerischen Schaffens und eines eigenen Blicks auf die Welt zu machen. Seit vielen Jahren besucht die Autorin Silke Tobeler Künstler:innen in ihren Ateliers. Aus den dort entstandenen Fotos und geführten Gesprächen entstand der Blog Female Gaze.
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Candida Höfer
Editions 1987–202044€ In den WarenkorbAlle Editionen von Candida Höfer in einem Buch
Candida Höfer (geb. 1944 in Eberswalde, lebt und arbeitet in Köln) gehört mit ihren menschenleeren Aufnahmen von Bibliotheken, Opernhäusern, Konzertsälen, Kirchen und Museen zur internationalen Avantgarde der Fotografie. In ihrem bekannten Œuvre gibt es immer wieder auch Editionen – Fotoabzüge in verändertem Format und größerer Auflage –, welche die Künstlerin zur Unterstützung von Institutionen und Verlagen produzierte. Zwischen 1987 und 2020 erschienen 105 Editionen, die in diesem Buch erstmals komplett und mit allen produktionstechnischen Angaben veröffentlicht werden. Sie bilden einen repräsentativen Querschnitt durch das gesamte bildnerische Werk von Candida Höfer. Den einführenden Essay schrieb die Kunsthistorikerin Anne Ganteführer-Trier.
„Candida Höfer fotografiert Innenräume natürlich auf der ganzen Welt, beim Durchblättern von Editions 1987–2020 […] ist mir heute aufgefallen, dass so ganz nebenbei auch ein Deutschlandporträt entstanden ist, man sieht das Land über seine Innenräume.“
Christoph Amend, Chefredakteur ZEITmagazin„Niemand bringt die dritte Dimension in der zweiten so sehr zum Strahlen wie die Fotografin und Becher-Schülerin Candida Höfer. […] Alle ihre Editionen versammelt nun ein hervorragend gedruckter Bildband.“
Marcus Woeller, Die Welt„Der Inhalt und die Form des Buches machen diesen Band nicht nur zu einem wichtigen Referenzwerk, sondern auch zu einer schönen Monographie zum Werk der wichtigen Kölner Künstlerin.“
Walther und Franz König, Buchhandlung Walther KönigCandida Höfer studierte in der ersten Fotografieklasse der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher. Ihre Arbeiten wurden 2002 auf der documenta 11 gezeigt und sie repräsentierte Deutschland 2003 gemeinsam mit Martin Kippenberger auf der 50. Biennale di Venezia.
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Harte Zeiten
Ciężkie Czasy34€ In den WarenkorbSich global verdichtende, politische und gesellschaftliche Herausforderungen sind für Künstler und Künstlerinnen immer auch lohnende Betätigungsfelder und mitunter erwachsen daraus antizipative Lösungsansätze.
Harte Zeiten – Ciężkie Czasy ist eine Kooperation des Künstlerbunds Baden-Württemberg, dem Port25 – Raum für Gegenwartskunst in Mannheim und der Galeria Miejska bwa in Bydgoszcz, Polen, mit Arbeiten von insgesamt zehn polnischen und zehn deutschen zeitgenössischen Künstler:innen. Unter dem Aspekt der „Grenzenlosigkeit der Kunst“ regt die Publikation mit Statements von und der Dokumentation des im September 2021 ausgerichteten Symposiums dazu an, über Kulturbedingungen und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten in beiden Ländern und über diese hinaus zukunftsweisend nachzudenken.
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ELASTE
1980 – 198649€ In den WarenkorbDie Geschichte von ELASTE ist die Geschichte einer Bewegung – die der New Wave-Generation in Westdeutschland. Gegründet 1980 in Hannover, war das Magazin ein Fanal der Kulturrevolte und das erste glossy Indie-Magazin der Bundesrepublik: im Eigenverlag herausgegeben, ein Statement irgendwo zwischen Pop-Avantgarde, Subversion und Stilbewusstsein. Zu denen, die Look und Geist des Magazins prägten, gehörten u. a. Jon Savage, Ellen von Unwerth und Diedrich Diederichsen. Wie kein zweites Magazin agierte ELASTE dabei an der Schnittstelle von Musik, Mode und Gesellschaft, mit Headlinern wie Warhol, The Rolling Stones, Kraftwerk. Dieses Buch von den ELASTE-Herausgebern Thomas Elsner und Michael Reinboth, blickt zurück auf den Pioniergeist, die Köpfe und die Geschichten hinter der Zeitschrift.
Inkl. Download-Code für 14 Tracks von ELASTE RECORDS
ELASTE Lesung, Talk und DJ Set
mit Michael Reinboth und Thomas Elsner und ihren Talkgästen:
Max Dax, Kurt Dahlke (Pyrolator), Ralf Niemczyk und Emilio WinschettiWANN: Freitag, 18. September 2026, 20 Uhr
WO: Synthesizer Museum, Skalitzerstrasse 135a, 10999 Berlin -

Unfolding Memories
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
mehr Infos hier -

BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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Mon Trésor
34€ In den WarenkorbSchatzkammer Europa
Was haben der Halsschmuck der Fürstin von Reinheim, das Geschirr des Orient-Express und die Halle des Radiosenders Europe 1 gemeinsam? Sie alle zählen zu den Schätzen der Saar. Das Buch zeigt herausragende Objekte der Archäologie, Technik und Kunst von den Kelten bis heute aus dem Saarland und seinen Nachbarländern Elsass-Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz. Die überraschenden Funde verdeutlichen die kulturelle und gesellschaftliche Dimension der multinationalen europäischen Region. Der Titel Mon Trésor ist dabei wörtlich zu nehmen: der Abschiedszettel eines Siebenjährigen an seinen Vater – hastig geschrieben, bevor die Familie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs evakuiert wird – oder der Ring aus der Römerzeit, der zugleich ein Relikt von Flucht und Gefahr ist. Jeder Schatz ist zuallererst persönlich, auch wenn er später zum Kulturgut wird.
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FREIGEISTER
FRAGMENTS OF AN ART SCENE IN LUXEMBOURG AND BEYOND35€ In den WarenkorbAnders denken – 15 Jahre Mudam Luxembourg
Ein freier Geist ist nach Friedrich Nietzsche jemand, der „anders denkt, als man von ihm auf Grund seiner Herkunft, Umgebung, seines Standes und Amtes oder auf Grund der herrschenden Zeitansichten erwartet“ (Menschliches, Allzumenschliches, 1878). Nach Ansicht des deutschen Philosophen muss man „unzeitgemäß“ werden und seiner Zeit „fremd“ bleiben, um sie zu hinterfragen. Dieser Blick auf Zustände der Entfremdung vereint die Positionen von 14 jungen luxemburgischen Künstler:innen in Freigeister, der Jubiläumspublikation zum 15-jährigen Bestehen des Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean.
Die luxemburgische Kunstszene hat sich in den vergangenen Jahren vielfältig mit den Herausforderungen befasst, die mit der fortschreitenden Umgestaltung des kleinen, ökonomisch erfolgreichen Landes einhergehen. Zwischen Unbekanntem und Vertrautem geben die Künstler:innen in Freigeister mit Fotografie, Malerei, Installation sowie Film, Skulptur, Druckgrafik und Performance ein gleichermaßen umsichtiges und engagiertes Bild der heutigen Gesellschaft wieder, im Bestreben, Identität und Zukunft miteinander in Einklang zu bringen.
Präsentiert werden Werke von Yann Annicchiarico, Laurianne Bixhain, Aline Bouvy, Marco Godinho, Sophie Jung, Catherine Lorent, Filip Markiewicz, Karolina Markiewicz & Pascal Piron, Claudia Passeri, Daniel Reuter, Nina Tomàs, Daniel Wagener und Jeff Weber.
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Roland Schappert
Liebe +–24€ In den WarenkorbLiebe+– von Roland Schappert ist eine poetische Reise durch die geheimnisvollen und paradoxen Landschaften der Liebe. Mit unbestechlichem Blick und lyrischer Präzision beschreibt Schappert die fragile Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Verlangen nach Vereinigung und dem Bedürfnis nach Loslösung. Der Titelzusatz +– steht dabei symbolisch für die Ambivalenz der Liebe: Anziehung und Abstoßung, Freude und Schmerz, die in einem ständigen Wechselspiel stehen und die Dynamik der Liebe prägen.
Die lakonischen, teils aphoristischen Texte treten in einen Dialog mit den kunstvollen und rätselhaften Bildern und Skulpturen des Autors – Schriftbilder, genäht aus Perlenschnüren oder mit Champagnerkreide gemalt, die die emotionale Spannung der Gedichte subtil spiegeln und brechen. Schapperts Lyrik balanciert virtuos auf dem schmalen Grat zwischen Zuneigung und Entfremdung, durchzogen von ironischen Anspielungen auf unsere digitale und urbane Gegenwart.
Dieses Künstlerbuch schafft durch die Symbiose von Poesie und Bild eine eigene Welt, in der die Grenzen zwischen Ich und Du verschwimmen und Subjekt und Objekt zu einem kollektiven Wir verschmelzen. Es lädt uns ein, die Liebe neu zu betrachten – als zärtliche Berührung und widerspenstige Idee, als ein Spiel aus Erwartung, Enttäuschung und unermüdlichem Neubeginn.
„Liebe in Zeiten von Social Media und Dating Apps, aber nicht aus der Perspektive der Gen Z – sondern von jemandem, der dieses Gefühl schon viel länger kennt. Und der seine – sicher für viele repräsentativen – Erfahrungen in immer wieder neuen Verbindungen von Text und Bild in eine Form bringt, die das Lesen und Betrachten zu einem einprägsamen Ereignis werden lässt.“ – Wolfgang Ullrich
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Markus Vater
Objects of Significance32€ In den WarenkorbObjects of Significance ist ein Künstlerbuch, entstanden aus einer Serie von Fotografien und Texten, die Markus Vater (geb. 1970 in Düsseldorf, lebt und arbeitet in London und Düsseldorf) über mehrere Jahre gesammelt hat. Sie zeigen und beschreiben, was dem Künstler wichtig ist: mit Bedeutung aufgeladene Gegenstände, Fragen, Beziehungen und Erinnerungen. Es ist ein künstlerisches und philosophisches, ein ebenso lustiges wie ernsthaftes Buch rund um Fragen wie: Was siehst du, wenn du deine Augen schließt und den Kopf zur Sonne wendest? Oder: Wieviel wiegt eine Wolke? Vater interviewt dafür die Nordsee und sinniert über den Wind. Er beleuchtet die Entstehungsbedingungen von Kunst und denkt darüber nach, was Löcher sind.
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GETA BRĂTESCU
Film und Video 1977–201842€ In den WarenkorbGeta Brătescu gilt heute als eine der wichtigsten Avantgardist:innen Osteuropas. In das Bewusstsein der westlichen Kunstwelt wurde sie jedoch erst 2017 durch die Venedig-Biennale gerückt. Die vorliegende Publikation befasst sich erstmals umfassend mit dem Schaffen der Künstlerin in den Medien des Films und des Videos und zeigt auf, dass ihre Ausdrucksweise gerade in diesen Medien parallel zu den internationalen Avantgarden verlief. Basierend auf dem Prinzip der Serie, des Aneinanderreihens und Überlagerns, formuliert Geta Brătescu ihren einzigartigen Zugang zu zentralen Fragen der Abstraktion, des politischen Potenzials des Bildes und der subjektiven Erfahrung von Erinnerung und Geschichte.
Die Bezüge, welche im Schaffen Geta Brătescus zu finden sind, äussern sich zahlreich und vielschichtig: In der vorliegenden Publikation werden sie mit Textbeiträgen von Geta Brătescu, Ion Grigorescu, Ștefan Sava und Lorenz Wiederkehr in einen weiteren kunsthistorischen Zusammenhang eingebunden. Drei Interviews, mit der Kuratorin Pernille Fonnesbech, dem Galeristen Marian Ivan und dem Creative Director des Modehauses Akris, Albert Kriemler, geführt von Roland Wäspe und Lorenz Wiederkehr formulieren den persönlichen Zugang zu ihrem Werk aus drei unterschiedlichen Perspektiven.
Komplettiert wird die Publikation durch eine erstmalige Auflistung sämtlicher Arbeiten der Künstlerin in den Medien des Films und des Videos sowie durch ein umfassendes Verzeichnis der 2020 im Kunstmuseum St.Gallen ausgestellten Werke.
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Räume hautnah (DEUTSCH)
Draiflessen Collection32€ In den WarenkorbWir leben in Räumen, die wir nach unseren Vorstellungen formen. Unser Alltag hinterlässt dabei Spuren, die von unseren Gewohnheiten erzählen. Räume versprechen Schutz und Verortung, können aber auch das Gefühl der Enge hervorrufen. Wir verwachsen mit Räumen – sie wiederum werden zum Abdruck unserer Persönlichkeit. Umgekehrt gestalten Räume je nach Bauweise und Standort unser Dasein. RÄUME HAUTNAH versammelt künstlerische Positionen, die die Sphären von Mensch und Raum nicht unabhängig voneinander betrachten, sondern in komplexen Verflechtungsprozessen begreifen: als leibliche Erfahrung, emotionale Abhängigkeit oder instinktives Bedürfnis nach Schutz. Olesja Nein, die Kuratorin dieses Projekts, führt mit ihrem Katalogbeitrag in die Ausstellung ein und erläutert als Rundgang in Textform jede dieser künstlerischen Positionen näher, beschreibt den jeweiligen Wirkungsraum und gibt hilfreiche Informationen an die Hand. Philipp Zitzlsperger wiederum greift den in der Ausstellung wichtigen Aspekt des Abdrucks als auratisches künstlerisches Verfahren auf und erläutert dessen Herkunft und Bedeutung im Rückgriff auf die Vormoderne.
Künstler*innen: Absalon, Shannon Bool, Heidi Bucher, Eileen Gray, Do Ho Suh, Mary Mattingly, Tracey Snelling, Francesca Woodman
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CHRISTIAN ROTHMANN
The Light Touch45€ In den WarenkorbEine Monografie der Neugier
Christian Rothmann (geb. 1954 in Kędzierzyn, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) ist ein künstlerischer Tausendsassa, ein kultureller Brückenbauer und ein rastlos durch Zeit und Welt Reisender. Er fotografiert überall, vor allem unterwegs und schafft so künstlerische Dokumentationen, spontan entstehende Symbolbilder oder konzeptionelle Serien. Seine Motive sind Basketballkörbe in den aberwitzigsten Orten, Spielzeug in Restaurants und Geschäften, exotische Speisen oder – wie für seine Sequenz Legs of the World– schöne Beine, nicht nur von realen Frauen, sondern auch aus Werbeplakaten oder Kunstobjekten. Ihm gelingt es mühelos, sich Menschen jeden Alters und unterschiedlichster Gesellschafts- und Kulturkreise zu Komplizen zu machen, wie für seine Serien you and me oder Mother & Daughter. Großformatige heftige Gemälde auf Leinwand und zarte Aquarelle auf kleinformatigem Papier aus seinem Berlin-Kreuzberger Atelier ergänzen Rothmanns langjährige Fotoprojekte. Auf beinahe 500 Seiten präsentiert The Light Touch das variantenreiche Bildwerk des Künstlers.
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Cristina Lucas
Maschine im Stillstand29€ In den WarenkorbMechanismen der Macht
Die spanische Künstlerin Cristina Lucas (geb. 1973 in Jaén, lebt und arbeitet in Madrid) arbeitet in zahlreichen Medien und Genres. Zentrale Anliegen sind dabei die Konfrontation von subjektiver und politischer Geschichtsschreibung und die Aufarbeitung von kulturellen Klischees. Ausgangspunkt der Publikation ist die Mehrkanal-Videoinstallation Unending Lightning, mit der Lucas seit 2013 die Historie des Luftkriegs akribisch erforscht. Daneben werden auch Arbeiten gezeigt, die sich mit einer aktuellen Sichtweise auf Wertschöpfungsketten und der Kapitalisierung von Zeit und Landschaft beschäftigen. Darüber hinaus hat sie einen Korpus an kritischen kartografischen Modellen entwickelt, mit denen sie algorithmisch, philosophisch, poetisch oder auch humorvoll neu gesehene Zusammenhänge verdeutlicht. Als erste deutsche Publikation dokumentiert dieses Buch ausführlich das Werk von Cristina Lucas.
Cristina Lucas studierte bildende Kunst an der University of California und an der Universidad Complutense in Madrid. Es folgten Künstlerresidenzen in Paris, Amsterdam und New York. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im MUDAM Luxembourg, im Museo de Arte Contemporaneo, Santiago de Chile, sowie im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid, im Kiasma, Helsinki, und im Centre Pompidou, Paris, ausgestellt.
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Afrika
im Blick der Fotografen19,90€ In den WarenkorbZeitgenössische Fotografie aus Afrika
Noch immer ist das Bild Afrikas in der westlichen Welt geprägt von Stereotypen, die Wahrnehmung von Städten wie Lagos, Porto-Novo oder Kinshasa begrenzt. Das Buch zeigt Fotografien afrikanischer Künstlerinnen und Künstler, die vom Alltag in den Metropolen, von widerspenstiger Natur, von Industrie, den Spuren der Vergangenheit und Popkultur erzählen. So verbindet Osborne Macharia die kulturelle Identität Kenias mit fiktiven afrofuturistischen Geschichten, Yoriyas dokumentiert Alltagsmomente seiner Heimat Casablanca, die schon in der New York Times, im National Geographic und der Vogue abgedruckt wurden und Alice Mann untersucht in intimen Porträt-Essays die Vorstellungen vom Bildermachen als einem Akt der Zusammenarbeit. Mit weiteren Arbeiten von Ilan Godfrey, Fabrice Monteiro, Kibuuka Mukisa Oscar, Léonard Pongo und Fethi Sahraoui gibt das Buch einen zutiefst originären Blick in die afrikanische Wirklichkeit.
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Herinneringen ophalen
38€ In den WarenkorbWas sehen wir, wenn wir die Fotoalben anderer Menschen betrachten? Beim Durchblättern folgen wir dem Rhythmus der Erinnerung: fragmentarisch, repetitiv, geprägt von Assoziationen und Leerstellen. Uns unbekannte Menschen und Orte wirken dabei oft vertraut. Die Ausstellung Erinnerungen aufschlagen und der begleitende Katalog gehen dieser Resonanz zwischen Vertrautem und Fremdem, Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Fotografie nach. Sie bringen historische Fotoalben aus dem Archiv der Draiflessen Collection mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen in einen Dialog und verknüpfen unterschiedliche zeitliche Ebenen. Die Arbeiten machen sichtbar, dass die in den Alben angelegten Handlungen kreative Akte sind – geprägt vom Wunsch zu erinnern, zu erzählen, aber auch zu vergessen.
Künstler:innen: Njideka Akunyili Crosby, Tina Barney, Bieke Depoorter, Jim Goldberg, Lebohang Kganye, Dayanita Singh, Jiro Takamatsu, Fiona Tan, Karine Zenja Versluis, Gillian Wearing
Ausstellung ERINNERUNGEN AUFSCHLAGEN
Draiflessen Collection Mettingen
18.10.2026–07.02.2027
mehr Infos hier -

Corona, Queens
Photographs by Cara Galowitz32€ In den WarenkorbSieben Jahre lang ging Cara Galowitz (geb. 1964, lebt und arbeitet in New York) in ihrer täglichen Mittagspause von der nahegelegenen New York Hall of Science, in der sie als Art Director tätig war, durch die Straßen von Corona, einem Viertel des Stadtteils Queens. Die Fotografien, die sie als „eine Übung im Sehen“ bezeichnet, fangen das lebendige Nebeneinander eines der ethnisch vielfältigsten Gegenden der Welt ein.
Mit Ironie Humor und visuelle Raffinesse beschreiben diese Fotografien einen Ort, der sich in stetem Wandel befindet und wo die Vergangenheit, sei es in verblassten Schriftzügen oder bröckelnden Gebäuden, mit der Gegenwart in Form von spontanen Straßendekorationen, Beschilderungen, Graffiti und religiösen Symbolen kollidiert. Die Bilder zeugen von den Anstrengungen und der Anpassungsfähigkeit der Menschen in Corona und dokumentieren zugleich die skurrile Schönheit der Straßen.
Cara Galowitz ist Absolventin der Cooper Union School of Art, wo sie sich auf Grafikdesign, Fotografie und bildende Kunst spezialisierte. Sie machte als Art Director im Museum Karriere und stellte ihre Arbeiten im Newark Museum, dem Museum der Stadt New York und der Grey Art Gallery aus.
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Laura Schawelka
Double Issues24€ In den WarenkorbVerkaufswelten ohne Waren
In ihren Installationen setzt Laura Schawelka (geb. 1988 in München, lebt und arbeitet in Berlin) Fotografie, Video und Skulptur in einen vielschichtigen Dialog. In ihren jüngsten Arbeiten thematisiert sie die Rolle der Fotografie in der Entstehung der modernen Konsumgesellschaft. Was bedeutet es, wenn Waren nur noch durch andere Waren – Computer, Handys, Tablets – kommuniziert werden? Wenn diese Vorenthaltung des echten Gegenstandes überhaupt erst ein Verlangen erzeugt? Schawelka schafft Verkaufswelten ohne Waren, in denen Bilder, Fotografien und Videos jegliche Konsumgüter ersetzt haben.
Laura Schawelka studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main und war Meisterschülerin von Tobias Rehberger. 2015 erhielt sie den Master of Fine Arts am California Institute of the Arts in Los Angeles und zog 2017 als Atelierstipendiatin der Hessischen Kulturstiftung nach Paris.




















