



WORLD FRAMED
Zeitgenössische Zeichenkunst der Sammlung Schering Stiftung im Kupferstichkabinett
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|---|---|
| Herausgeber | For the Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin: Jenny Graser |
| Autor(en) | Andreas Schalhorn, Jenny Graser, Sophia Nava |
| Gestaltung | Matthias Hübner, possible books |
| Maße | 22,5 x 30 cm |
| Umschlag | Klappenbroschur |
| Seitenzahl | 176 |
| Abbildungen | 125 |
| Sprache(n) | Deutsch |
| ISBN | 978-3-96912-128-3 |
Seit 2008 erwirbt die Schering Stiftung für das Berliner Kupferstichkabinett herausragende zeitgenössische Arbeiten auf Papier. Den Schwerpunkt dieser mittlerweile 130 nicht-figurative Zeichnungen und einige wenige Druckgrafiken umfassenden Sammlung bildet die enge Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Zugleich spiegelt die Sammlung zentrale Tendenzen der Zeichenkunst wider: Neben der Linie und deren variantenreichen Ausformulierung werden die Grenzen, Grenzerweiterungen und Medienübergriffe in der Zeichnung offenbar. Die Publikation WORLD FRAMED, deren Titel einer Arbeit des Künstlers Matt Mullican entlehnt ist, präsentiert eindrucksvoll die hochkarätigen Erwerbungen dieser Kooperation. Sie geht der Frage nach, wie Künstler:innen ihre Wahrnehmung von Welt in Bilder überführen und von welchen Kontexten und Diskursen diese Bilder geprägt sind. Welchen Rahmen, welche Ideen legen Künstler:innen um den von ihnen beobachteten Ausschnitt der Welt?
„World Framed“, Ausstellung vom 07.07.2023 bis 08.10.2023 im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin
Weitere Bücher
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Glückliche Tage
32€ In den WarenkorbWir sehen in Kontrasten. Schmerzfreiheit folgt auf den Schmerz, das Glück ist umso strahlender nach einer Phase des Unglücklichseins. Das Glück löst also das Unglück ab, ist vielleicht dessen Kompensation; auf jeden Fall sind sie als Antonyme (zumindest im Diesseits) nicht ohneeinander denkbar. Der Kontrast, den sie bilden, ist auch die Grundlage der Spannungen, die den Werken in diesem Katalog innewohnen. Mal leiten sie uns vom Gipfel des Glücks senkrecht in den Abgrund, in manchen Arbeiten sind die Steigung und das Gefälle aber auch so sanft, dass kein Scheitelpunkt auszumachen ist. Allen Positionen ist gemein, dass sie dem Menschen, einem sozialen Wesen, eine Resonanzerfahrung verschaffen. Glück und Unglück hallen zwischen der Kunst und den Betrachter*innen wider und hinterlassen dabei im besten Fall bei beiden einen langen wahrnehmbaren Abdruck. Beim Öffnen des Katalogs – einer papiergewordenen Metapher des Menschseins – schallt einem dieses heiter-melancholische Echo der Werke entgegen.
Künstler:innen: Rui Chafes, Tamara Eckhardt, Nan Goldin, Felix Gonzalez-Torres, Barbara Hammer, Carsten Höller, Ken Lum, Johanna von Monkiewitsch, Yoko Ono, Heike Weber, Stefan Wissel
Mit Beiträgen von: Yevgenia Belorusets, Nell Sophie Bender, Elias Bendfeldt, Laura Berestecki, Annabella Ernst, Annika Gaeth, Hristina Georgieva, Markus Heinzelmann, Malwin Kraßnigg, Max Florian Kühlem, Natascha Laurier, Martin Middeke, Navaz Roomi-Mirhosseini, Vanessa Joan Müller, Julia Neumann, Martin Paul, Caroline Planert, Maike Prause, Arne Rautenberg, Kira Sophie Röller, Gina Marie Schwenzfeier
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Räume hautnah (DEUTSCH)
Draiflessen Collection32€ In den WarenkorbWir leben in Räumen, die wir nach unseren Vorstellungen formen. Unser Alltag hinterlässt dabei Spuren, die von unseren Gewohnheiten erzählen. Räume versprechen Schutz und Verortung, können aber auch das Gefühl der Enge hervorrufen. Wir verwachsen mit Räumen – sie wiederum werden zum Abdruck unserer Persönlichkeit. Umgekehrt gestalten Räume je nach Bauweise und Standort unser Dasein. RÄUME HAUTNAH versammelt künstlerische Positionen, die die Sphären von Mensch und Raum nicht unabhängig voneinander betrachten, sondern in komplexen Verflechtungsprozessen begreifen: als leibliche Erfahrung, emotionale Abhängigkeit oder instinktives Bedürfnis nach Schutz. Olesja Nein, die Kuratorin dieses Projekts, führt mit ihrem Katalogbeitrag in die Ausstellung ein und erläutert als Rundgang in Textform jede dieser künstlerischen Positionen näher, beschreibt den jeweiligen Wirkungsraum und gibt hilfreiche Informationen an die Hand. Philipp Zitzlsperger wiederum greift den in der Ausstellung wichtigen Aspekt des Abdrucks als auratisches künstlerisches Verfahren auf und erläutert dessen Herkunft und Bedeutung im Rückgriff auf die Vormoderne.
Künstler*innen: Absalon, Shannon Bool, Heidi Bucher, Eileen Gray, Do Ho Suh, Mary Mattingly, Tracey Snelling, Francesca Woodman
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PULS 22
36€ In den WarenkorbPULS, eine Initiative des Bukarester Nationalmuseums für Zeitgenössische Kunst (MNAC), begann in der COVID-Krise. Seitdem unterstützt das Museum rumänische Künstler:innen durch den Ankauf von über 100 relevanten Positionen, die aus einem großen Bewerbungspool von einer demokratischen Jury aus Künstler:innen und Kunstexpert:innen bedacht ausgewählt werden. PULS22 präsentiert nun in Buchform die jüngsten Ankäufe und deren Ausstellung. Der Band, wie der vorherige PULS20, ist eine spannende panoramische Momentaufnahme der dynamischen Kunstszene des Landes und stellt jede Position mit Reproduktionen, einem informativen Essay und Lebenslauf vor. Die Installationsaufnahmen im Buch zeugen von einer hervorragenden Ausstellung und dem Potenzial für zukünftige Leihgaben an kuratierte Ausstellungen andernorts.
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Feuer und Farbe
Gemälde und Grafiken von Walter Jacob35€ In den WarenkorbWalter Jacob (1893-1964) war ein Maler, in dessen Schaffen und Biografie sich die Brüche des 20. Jahrhunderts verdichteten. Der Naturbetrachtung und dem Selbstporträt blieb er sein Leben lang treu, doch stilistisch könnte sein Œuvre kaum widersprüchlicher sein. Vom Impressionismus über den Expressionismus gelangte er zu einem ins Abstrakte gehenden Ausdruck, wobei er die moderne Malerei Zeit seines Lebens ablehnte. Im NS galt sein Frühwerk als „entartet“, was ihn als überzeugten Nationalsozialisten und tätigen SA-Mann dazu brachte, sich nicht nur ideologisch, sondern auch ästhetisch auf die neue Zeit einzustellen: Es entstanden ab Mitte der 1930er Jahre naturalistisch, teils neusachlich anmutende Darstellungen „volksnaher“ Motive wie Landschaften, Tiere, Soldaten etc. Bezeichnend ist jedoch, dass auf mancher Rückseite seiner Leinwände Werke zu finden sind, mit denen er seiner Freude an Farb- und Formexperimenten Ausdruck verlieh. Im Alter setzte er denn auch mit abstrakten Landschaften einen Schlusspunkt unter sein Œuvre. Dieser Katalog vereint Werke, die Jacobs wechselhaften Lauf nachvollziehbar machen, flankiert von (kunst-)historischen Abhandlungen, in denen sein Schaffen kontextualisiert wird.
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Secundino Hernández
Miettinen Collection36€ In den WarenkorbDie Gemälde und Papierarbeiten von Secundino Hernández (geb. 1975 in Madrid, lebt und arbeitet in Madrid und Berlin) vereinen Gegenständlichkeit und Abstraktion, lineare Zeichnung und überbordende Farbigkeit, Minimalismus und Gestus. Hernández bewegt sich langsam und methodisch über die Leinwand und setzt bewegte Linien und Zeichen. Dabei verwendet er Pinsel oder trägt die Farbe direkt aus der Tube auf, bevor er die Oberflächen wäscht und abkratzt. So entstehen Kompositionen, die gleichzeitig geordnet und explosiv wirken und vielfältige Referenzen aufweisen: Eine Körperlichkeit, die an Action Painting erinnert, eine knappe Figuration von Cartoons und Passagen, die wie Alte Meister, insbesondere wie die Spanier El Greco und Velázquez wirken. Hernández sagt dazu: „Sie sehen vielleicht aus wie Action Painting oder Expressionismus, es ist aber eine tiefe und akribische Untersuchung dieser Bildsprachen, eine Art, meine eigene zeitgenössische Sichtweise auf bestimmte ästhetische Bewegungen auszudrücken.“
Secundino Hernández studierte 1995–2000 an der Universidad Complutense de Madrid und 2005–2006 an der Königlichen Akademie von Spanien in Rom.
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Spaces Embodied (ENGLISCH)
Draiflessen Collection32€ In den WarenkorbWir leben in Räumen, die wir nach unseren Vorstellungen formen. Unser Alltag hinterlässt dabei Spuren, die von unseren Gewohnheiten erzählen. Räume versprechen Schutz und Verortung, können aber auch das Gefühl der Enge hervorrufen. Wir verwachsen mit Räumen – sie wiederum werden zum Abdruck unserer Persönlichkeit. Umgekehrt gestalten Räume je nach Bauweise und Standort unser Dasein. RÄUME HAUTNAH versammelt künstlerische Positionen, die die Sphären von Mensch und Raum nicht unabhängig voneinander betrachten, sondern in komplexen Verflechtungsprozessen begreifen: als leibliche Erfahrung, emotionale Abhängigkeit oder instinktives Bedürfnis nach Schutz. Olesja Nein, die Kuratorin dieses Projekts, führt mit ihrem Katalogbeitrag in die Ausstellung ein und erläutert als Rundgang in Textform jede dieser künstlerischen Positionen näher, beschreibt den jeweiligen Wirkungsraum und gibt hilfreiche Informationen an die Hand. Philipp Zitzlsperger wiederum greift den in der Ausstellung wichtigen Aspekt des Abdrucks als auratisches künstlerisches Verfahren auf und erläutert dessen Herkunft und Bedeutung im Rückgriff auf die Vormoderne.
Künstler*innen: Absalon, Shannon Bool, Heidi Bucher, Eileen Gray, Do Ho Suh, Mary Mattingly, Tracey Snelling, Francesca Woodman
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Martha Rosler
32€ In den WarenkorbMit der Radikalität ihrer künstlerischen Position hat die US-amerikanischen Konzeptkünstlerin und Pionierin des kritischen Feminismus Martha Rosler (geb. 1943 in Brooklyn, NY, lebt und arbeitet in Brooklyn) viele zeitgenössische Künstler:innen beeinflusst. Roslers stets politisches Werk befasst sich mit Fragen von Macht und Gewalt, mit Schönheitsidealen und deren Demontage und den nur scheinbaren Gegensätzen von Krieg und Konsum. Für ihre gesellschaftskritischen Collagen und Videos verwendet sie gefundenes und bereits veröffentlichtes Bildmaterial. Mit Vorliebe nutzt die Künstlerin Fotos aus öffentlichen Quellen wie Magazinen und Zeitungen, die sie bearbeitet und zur Visualisierung von Ungleichheit und Protest in neue Zusammenhänge stellt. Anknüpfend an Roslers ikonische Serie House Beautiful: Bringing the War Home (ca. 1967–1972) stehen im Zentrum der Publikation die medial vermittelte Konfrontation mit kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit einhergehende Dissonanz von Privatem und Politischem.
Martha Rosler machte 1965 ihren Bachelor of Arts am Brooklyn College und ihren Master of Arts 1985 an der University of California, San Diego. 1975 begann sie Kritiken für Artforum und andere Kunstmagazine zu schreiben. Sie lehrt an der School of Arts der Rutgers University in New Brunswick, New Jersey.
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Alexandra Tretter
24€ In den WarenkorbDie Kunst von Alexandra Tretter (*1988) ist ebenso tiefgründig wie verspielt. Verdankt sich ebenso der sanften Spiritualität der späten Geometrien Hilma af Klints wie den vor schierer Farblust überbordenden Scheiben-Bildern Sonia Delaunays. Ihr einfühlsam gestaltetes Künstlerinnenbuch vereint monumentale Gemälde und intime Werke auf Papier, die durchdrungen sind von Tretters eigenen Lebenszusammenhängen als Künstlerin, als Frau, als Mutter.
Es sind kaleidoskopische Figurationen, die sich aus einem in sich ruhenden Zentrum entfalten und in Symmetrie und Asymmetrie zu allen Seiten hin vervielfältigen. Der Kreisform, dem unveränderlichen Grundelement ihrer Kompositionen, stellt sie das permanent über sich hinausstrebende Oval entgegen, das sich in immer neuen Permutationen von einer Figur zur nächsten wandelt, zu Augen, Mündern, Brüsten, Blüten oder Vulven.
Ihre Bilder ringen um Fassung, entfalten sich und blühen auf, um dann wieder jede Gestalthaftigkeit loszulassen. Einmal gefundene Stabilität wird sogleich in Aufruhr versetzt. Die Farben branden heftig auf oder fließen zart dahin, lichten oder verschatten sich, tragen einander oder werfen sich gegenseitig aus der Bahn. Materialisierung und Auflösung realisiert Tretter als gleichberechtigte Grundprinzipien ihrer Malerei.
Womit das, was die Bilder aufnehmen, bewahren und freigeben, Erfahrung, Wachstum und langsames Reifen sind. Ihre Bilder sind „Zuneigungsfigurationen“, in denen jedes Einzelne sich anderem zuwendet, daran zweifelt oder wächst, sich mitunter abwendet oder umso bewusster hingibt. Sie stellen alles in Frage, beginnen neu und finden doch wieder zu sich, ins Eigene zurück.
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Annette Messager
Tragikomedie48€ In den WarenkorbSeit über fünfzig Jahren arbeitet Annette Messager (geb. 1943) mit Fotografie, Textilien und Fundstücken, um eine Welt zu erschaffen, in der Zärtlichkeit auf Unbehagen trifft und das Vertraute fremd wird. Dieser Katalog dokumentiert ihre Ausstellung „Tragikomedie“ in der Kunsthalle Praha, die Werke aus ihrem gesamten Schaffen vereint – von ihren Album-Sammlungen der frühen 1970er Jahre bis hin zu den groß angelegten Installationen der letzten Jahre. Der Katalog enthält zahlreiche Fotos von Messagers Werken, die lose nach wiederkehrenden Themen in ihrem Schaffen geordnet sind, darunter die Transformation von Alltagsgegenständen, märchenhafte Parabeln und kritische Reflexionen über das Frausein. Er enthält außerdem ein Interview zwischen Messager und Christelle Havranek, einen Essay von Léa Veinstein sowie eine ausführliche kuratorische Einführung.
Ausstellung Tragikomedie
Kunsthalle Praha, Prag
8. Oktober 2026 — 28. Februar 2027
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Parallel Lines
High Modernism in Croatia 1949–199836€ In den WarenkorbParallel Lines. High Modernism in Croatia 1949–1998 dokumentiert die gleichnamige Ausstellung in Bukarests Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst im Jahr 2025. Gemeinsam mit dem Nationalmuseum für Moderne Kunst in Zagreb organisiert, beleuchtete sie mit 188 Positionen die Kunstszene nach der Kominform-Resolution von 1948, die Jugoslawiens Bruch von sowjetischem Einfluss markierte. Die 60er Jahre sahen Zagreb mit seinen “Neuen Tendenzen” als Zentrum experimenteller Kunst in Antwort auf die Malerei des sozialistischen Realismus. Parallel Lines verweist auf das Nebeneinander institutionell geförderter und alternativer Kunst im jugoslawischen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Mit öffentlichen Dialogen und Debatten sorgten die parallelen Strömungen für eine dynamische Kulturlandschaft.
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Philip Loersch
Renteninformation 202230€ In den WarenkorbEin satirisches Hörbuch auf Vinyl, gelesen von Johannes Steck
mit gratis Download-Link im Innenteil
Sie haben richtig gelesen und werden es hören: Ein bürokratisches, uns allen vertrautes, alljährlich eintreffendes Schriftstück ist Gegenstand dieser kongenialen Zusammenarbeit des Zeichners Philip Loersch mit dem Sprachvirtuosen Johannes Steck.
Die »Renteninformation« – ein amtlicher Brief auf billigem Papier, der nicht nur Kulturschaffende regelmäßig zum Lachen oder Weinen bringt, stürzt uns unverhofft in ein Wechselbad der Gefühle zwischen Spannung, Faszination, Resignation und Wahnsinn.
Das Manuskript dieses Hörbuchs ist Loerschs tatsächliche Renteninformation für das Jahr 2022. Es ist der tongewordene Höhepunkt einer Serie von Arbeiten, die der Künstler seit 2016 verfolgt. Jedes Jahr entsteht eine naturalistische Buntstiftzeichnung seiner Renteninformation: idyllisch platziert im sommerlichen Garten, in herbstlichem Laubwerk oder auf einem zugefrorenen See; zart und akkurat ausgeführt bis in den kleinsten Grashalm und den winzigsten Buchstaben.
Die »Renteninformation 2022« ist das ideale Geschenk für alle Vinylliebhaber, die ihre »Versorgungslücke« schließen müssen, und ein fulminantes Hörerlebnis, das die Grenzen von Realsatire und Konzeptkunst neu definiert.
Philip Loersch (geb. 1980 in Aachen) wurde durch seine unkonventionellen Zeichnungen bekannt. In seinen Arbeiten kombiniert er minutiös imitierte Druckschrift mit hyperrealistischen Buntstiftzeichnungen, beispielsweise von Seiten aus Konversationslexika, die er nicht nur auf Papier, sondern auch auf dreidimensionale Objekte wie Speckstein überträgt. Seine Werke wurden in renommierten Institutionen wie dem Kunsthaus Zürich, dem Museum Kunstpalast Düsseldorf und der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Kunstpreis Berlin für Bildende Kunst, und ist Mitinitiator der Ausstellungreihe »Drawing Wow«.
Johannes Steck (geb. 1966 in Würzburg) ist mit über 4 Millionen verkauften Tonträgern und 30 Jahren Berufserfahrung einer der bekanntesten deutschen Hörbuchsprecher, etwa für die Bücher von Simon Beckett und Ken Follett. Die Fernsehzuschauer kennen ihn zudem als Trailersprecher für Kabel 1 und DMAX sowie als Dokumentarstimme für ZDF, BR und Sky. Für sein Schaffen wurde er unter anderem mit dem HörKules 2012 ausgezeichnet.
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BOOM!
7 Jahre nova space48€ In den WarenkorbVon 2019 bis 2025 fanden im nova space, der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar, 21 Projekte statt, die in diesem Band in Bild und Text dokumentiert sind. Als Experimentierfeld und Begegnungsraum verband nova internationale Künstler:innen, Studierende, Lehrende und Öffentlichkeit unter der enthusiastischen Regie der Kuratorin Katharina Wendler. Deren Essay gibt Einblick in die spezifische Geschichte dieser mobilen und interdisziplinären Galerie, ihr Programm sowie die fortlaufende Entwicklung neuer kuratorischer Formate. Der 21. Akt von nova space ist eine Ausstellung in Buchform, zu der Künstler:innen, Architekt:innen, Gestalter:innen,Typograf:innen und Regisseur:innen eingeladen wurden, zum Thema BOOM! – Inspiration war das Motiv der Supernova – frei zu assoziieren.
KÜNSTLER:INNEN: U. A. LAURA ABERHAM, MARGRÉT H. BLÖNDAL, ZUZANNA CZEBATUL, BJÖRN DAHLEM, DAVID DIAO, HANNAH SOPHIE DUNKELBERG, NADINE FECHT, LIAM GILLICK, JANA GUNSTHEIMER, NSCHOTSCHI HASLINGER, STEF HEIDHUES, JUDITH HOPF, VERENA ISSEL, CHRISTIN KAISER, IAN KIAER, RAGNAR KJARTANSSON, VERA KOX, SCHIRIN KRETSCHMANN, YUTAKA MAKINO, STEFAN MARX, ERIC MEIER, AD MINOLITI, BRUCE NAUMAN, PRINZ GHOLAM, HANNAH RATH, KARIN SANDER, FETTE SANS, KATRIN STEIGER, JAN TICHY, WOLFGANG TILLMANS, IGNACIO URIARTE, ROBIN WAART, YOUNG BOY DANCING GROUP, FRANCIS ZEISCHEGG, KARLA ZIPFEL U. V. M.
LONGLIST „Schönste Deutsche Bücher 2026“ der Stiftung Buchkunst
Buchpräsentation & Kuratorinnengespräch am 19. Juni 2026 um 18 Uhr in der Hansabibliothek Berlin
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Cahier 001
Heinz Gappmayr22€ In den WarenkorbDenken wir in Bildern oder in Sprache? Kann Schrift Zeit visualisieren? Heinz Gappmayr (1925-2010) interessierten Schrift als räumliches Ereignis, Buchstaben als Architektur. Obwohl seine Werke oft im Kontext von Visueller Poesie gezeigt wurden, bevorzugte Gappmayr selbst das neutralere Wort Text anstelle von Poesie. Sein Verständnis von Schriftsprache als konzeptuellem Medium und Typografie als Indikator von Physikalität war Lawrence Weiner’s Werk näher als den Konkreten Dichtern. Dieser Band begleitet eine Ausstellung des Tiroler Landesmuseums und umfasst Gappmayer’s wichtigste Kunst-am-Bauprojekte sowie ein komplettes Notizbuch von 1961 mit Kommentaren von Gaby Gappmayr, der Tochter des Künstlers. Ein Gespräch mit ihr gibt wertvolle philosophische Einblicke in das Schaffen ihres Vaters.
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Membrane
38€ In den WarenkorbDer Band Membrane dokumentiert die gleichnamige Ausstellung in der Neuen Galerie Gladbeck sowie deren Erweiterungsbau. In den Positionen der 7 eingeladenen Künstler:innen geht es um Haut im erweiterten Sinn—Membran schließt auch Bekleidung, Verschleierung und Maskierung aus verschiedenen kulturellen Perspektiven ein. Bekannte Porträts von Thomas Ruff, Shirin Neshat und Cindy Sherman erscheinen in neuem Licht neben Helena Parada Kims Thematisierung von ikonografischen und zeremoniellen Modecodes, Daniele Buettis Kritik des kommerzialisierten Körpers, oder Nicola Samorìs Auseinandersetzung mit Haut in historischen Meisterwerken. Die Innen- und Außenflächen des Galerieneubaus sind ebenfalls vom Konzept Membran inspiriert und ein interessanter Text vom Architekten erläutert dessen Herangehensweise.
Künstler:innen: Daniele Buetti, Sławomir Elsner, Shirin Neshat, Helena Parada Kim, Thomas Ruff, Nicola Samorì & Cindy Sherman
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GOTT&GILZ
Supernatural Beings54€ In den WarenkorbGOTT&GILZ hüllen provokante Nacktheit in das Gewand kunsthistorischer Klassiker
Der weibliche Akt ist eine Konstante der Kunstgeschichte, an der wir den Wandel von Darstellungsformen und das Schlingern der Moral ablesen können. Manche Akte landen zunächst in der Schmuddelecke, einige Jahre später sind sie dann schön und schicklich und werden in heiligen Hallen gezeigt (andersrum ist auch möglich). GOTT&GILZ reihen sich mit ihren Foto-Malereien in diese lange Tradition der Darstellung nackter Frauen durch Männer ein – Stichwort „male gaze“ – und machen das mit ihren Verweisen auf Klimt, Schiele, Pollock u. a. auch noch explizit. Das führt bei manchen zu reflexhafter Empörung. Die Anmaßung besteht bei GOTT&GILZ jedoch anders als bei den besagten kunsthistorischen Referenzen nicht im Bruch mit tradierten Darstellungsformen, sondern eben im Zitieren derselben: die Vergangenheit als Affront. Die Frauen auf den Bildern, aber auch die Künstler selbst stellen ihr Begehren souverän zur Schau und stoßen uns so scham- und schonungslos auf die Verfasstheit unserer in der Geschichte ankernden Gesellschaft und Psyche.
Freiheit ist das Schlüsselwort im Œuvre von GOTT&GILZ: die Freiheit, authentisch zu sein und sich ohne Scham auszudrücken. Ihr subtil provokatives Spiel mit ästhetischen Konventionen und Tabus bereichert nicht nur die Kunstszene, sondern entfacht auch wichtige Diskussionen über Geschlechterrollen, Körperbilder und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
Zur limitierten Künstleredition
Indem sie sich nackt machen, führen sie uns vor, wie wir sind, anstatt uns zu zeigen, wie wir (angeblich) sein sollten. Was für eine Provokation!
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Sprache/Text/Bild
32€ In den WarenkorbGesprochenes, Texte und Bilder gehen aus sozialen und kulturellen Kontexten hervor; sie sind daher mit Bedeutungen aufgeladen, sind Träger von Werten und Normen. Zwangsläufig markieren sie auch Grenzen, dienen dazu, Menschen zu Mitgliedern von Gruppen oder zu Außenseitern zu erklären. Umso wichtiger ist die Frage, was denn nun gesagt und gezeigt werden darf und wer oder was darüber entscheidet. Der vorliegende Katalog behandelt dieses Thema anhand von herausragenden künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Die darin vereinten Arbeiten erzählen von Mechanismen der Ein- und Ausgrenzung, von Zuschreibungen und den dafür geschaffenen Narrativen. Und sie erinnern uns daran, dass diese Erscheinungen menschengemacht und daher veränderbar sind – sie machen uns mitverantwortlich.
Künstler:innen: John Baldessari, Maria Bartuszová, Alice Bidault, Alejandro Cesarco, Ayşe Erkmen, Nadine Fecht, Gary Hill, Janice Kerbel, Gabriel Kladek, Gordon Parks, The National AIDS Memorial, Markus Vater, Gillian Wearing
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Ilit Azoulay
Facts and Tales. Truth be Told120€ In den WarenkorbIn einer Zeit, in der unterschiedliche Perspektiven und erzählerische Traditionen zunehmend an Bedeutung gewinnen, widmet sich Facts and Tales – Truth Be Told der beeindruckenden Arbeit von Ilit Azoulay. Die 1972 in Jaffa geborene Künstlerin verwandelt Objekte, Archive und Museumsbestände in Gefäße und hinterfragt dabei traditionelle Wissenshierarchien. In ihrer jüngsten Einzelausstellung Mere Things im Jüdischen Museum in New York präsentiert Azoulay Werke, die das Gleichgewicht zwischen faktischer Darstellung und nuanciertem Geschichtenerzählen ausloten.
Die Publikation zur Ausstellung umfasst Archivseiten, Aufzeichnungen der Künstlerin und Abbildungen der Werke sowie eine Einleitung von Kuratorin Shira Backer und einen Essay der 2018 verstorbenen Kunstkritikerin, Kuratorin und Autorin Sarit Shapira über das Frühwerk von Ilit Azoulay: Houses of Junk and Specters: On Ilit Azoulay’s Early Works. Er unterstreicht die Bedeutung von faktischer Genauigkeit und mündlichen Überlieferungen und lädt dazu ein, das komplexe Zusammenspiel zwischen materiellen Zeugnissen und den vielfältigen und nuancenreichen Geschichten zu erkunden.
Azoulay beleuchtet die Leerstellen in hegemonialen Erzählungen und entlarvt diese mittels einer einzigartigen Methode. Sie schneidet ihre Bilder wie für ein Erpresserschreiben aus Archivmaterialien und Fotos von den Wänden verlassener Häuser und formt sie zu multiperspektivischen Collagen. Auf diese Weise hinterfragt sie den ausschließlichen Wahrheitsanspruch musealer Expertise und legt deren Konstruiertheit offen. Der Katalog ihrer Werke, gestaltet als Box voller Texte und Bilder, spiegelt diesen Ansatz wider und zielt darauf ab, etablierte Narrative in vielfältige Perspektiven aufzulösen.
Box mit 6 unterschiedlichen Einzelpublikationen, limitiert auf 500 Exemplare
DIE PUBLIKATION WURDE ERMÖGLICHT DURCH DIE GROSSZÜGIGE UNTERSTÜTZUNG DER GALERIE LOHAUS SOMINSKY, MÜNCHEN
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Bottrop, Breunig, Schröder
20:1528€ In den WarenkorbRapide wachsende Bilderfluten im Netz und KI machen Kunst quasi unvermeidlich zum Kommentar zur Illusion von Aktualität. Drei Maler*innen—Jana Schröder, Peppi Bottrop und Andreas Breunig—präsentieren Zeichnungen in der Gesellschaft für Gegenwartskunst in Augsburg. 20:15 ist sowohl der Titel der Ausstellung als auch dieses begleitenden Buches. Die drei Künstler*innen verbindet nicht nur ihr gemeinsames Studium mit Albert Oehlen an der Kunstakademie Düsseldorf, sondern auch eine philosophische Herangehensweise an ihr gewähltes Medium. “Unsere Malerei ist eine Antwort auf die gegebenen Bedingungen von Bildlichkeit. Wir sind hier, um zu dekonstruieren und zu hinterfragen, was Bilder wirklich sind.” (Schröder) Der Kunsthistoriker Christian Malycha befragt die drei Künstler*innen zusammen zum Konzept ihrer Ausstellung und individuell zur Evolution ihrer Werke. Die Gespräche in diesem Buch, gemeinsam mit den Reproduktionen aller ausgestellten Zeichnungen, geben einen aufschlussreichen Einblick in den andauernden Diskurs über die Relevanz von Malerei.
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Sofia Mitsola
Sisterly AffectionsWeiterlesenIn Sisterly Affections entwirft die in London lebende Künstlerin Sofia Mitsola (geb. 1992) eine Bildwelt, in der Mythos, Begehren und Malerei aufeinandertreffen. Ihre Frauenfiguren – selbstbewusst, theatralisch, souverän – bewegen sich in Räumen, die sich eindeutigen Narrativen ebenso entziehen wie moralischen Zuschreibungen. Erotisches erscheint bei Mitsola als Ausdruck von Handlungsmacht: genährt aus der Bildsprache der Antike und zugleich neu formuliert aus einer gegenwärtigen, feministischen Perspektive. Der Katalog versammelt Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle und wird ergänzt durch einen Essay von Alyce Mahon sowie ein Gespräch mit Jennifer Higgie. Das nuancierte Porträt einer Künstlerin, die die Bedingungen sinnlicher Darstellung in der Gegenwart neu definiert.
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The Scharf Collection.
Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse48€ In den WarenkorbDie Scharf Collection ist eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Sie führt in vierter Generation einen Zweig der bedeutenden Berliner Sammlung Otto Gerstenberg weiter, deren Spektrum von den Anfängen der Moderne bei Francisco de Goya bis zur französischen Avantgarde der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Gustave Courbet und Edgar Degas und dem gesamten graphischen Werk von Henri de Toulouse-Lautrec reicht. Der umfangreich bebilderte Katalog begleitet die erste umfassende Ausstellung der Sammlung in der Alten Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin und im Kunstpalast in Düsseldorf.




















